James Bond: der ewige Held unserer Kindheit*

Seit Anfang der 60er Jahre begeistert ein Mann Groß und Klein auf der großen Leinwand, im Roman sogar noch länger. Die Rede ist natürlich von dem britischen Topspion James Bond. Obwohl der Kinostart aus aktuellem Anlass in den Herbst verschoben wurde, kommt in diesem Jahr der mittlerweile 25. Film über den Geheimagenten in die Kinos

Auch dieses Mal wird der blonde Brite Daniel Craig in die Rolle schlüpfen und das voraussichtlich zum letzten Mal. Damit reiht er sich ein in eine Riege aus erstklassigen britischen Schauspielern, wie etwa Sean Connery oder Pierce Brosnan, die 007 in der Vergangenheit bereits verkörpern durften. Mit dem bevorstehenden Kinostart von „Keine Zeit zu sterben“ werfen wir einen Blick zurück und schauen uns die bisherigen Stars an, die James Bond spielen durften.

Ein Mann steht mit dem Rücken zur Kamera
Quelle: unsplash.com, © Nathan Dumlao

Barry Nelson

Was?! Der Name sagt euch so rein gar nichts und in Sachen James Bond erst recht nicht. Glaubt es oder nicht, der Brite Barry Nelson war der erste, der den Geheimagenten vor der Kamera verkörpern durfte, und zwar im Jahr 1954. Gerade einmal ein Jahr nachdem das erste Buch des Autoren Ian Fleming rauskam, wurde die Geschichte „Casino Royale“ fürs Fernsehen verfilmt. 

Wahrscheinlich kommt deshalb die Liebe für Spielcasinos, die in den Bond-Filmen so häufig aufgegriffen wird. Wer hat sich nicht schon einmal gewünscht, wie James Bond im Casino am Pokertisch zu sitzen und spielerisch einfach alle platt zu machen. Allerdings braucht das ziemlich viel Übung. Gut, dass ihr das auch direkt zu Hause im Online-Casino ausprobieren könnt. Allerdings ist es wichtig, dass ihr dabei auf seriöse Anbieter setzt. Eine mögliche Zahlung in Bitcoins in Online Casinos, macht beispielsweise einen besonders vertrauenswürdigen Eindruck. 

Diese Verfilmung von „Casino Royale“ ist allerdings nicht die einzige. Ihr sollten noch zwei weitere Folgen. 

David Niven, Peter Sellers, Woody Allen

In der zweiten nicht ganz so ernst gemeinten Verfilmung des Stoffs aus dem Jahr 1967 spielen gleich drei Schauspieler den britischen Agenten. David Niven, Peter Sellers und Woody Allen wechseln sich in der Rolle des eher trotteligen 007 ab. Genauso wie die Verfilmung mit Barry Allen gehört diese Version von „Casino Royale“ nicht zum klassischen Kanon. Aber der Vollständigkeit halber wollten wir euch diese Information natürlich nicht vorenthalten. 

Martini-Gläser mit Oliven
Quelle: unsplash.com, © Aditya Saxena

Sean Connery

Für viele Fans ist der Schotte Sean Connery der einzig wahre James Bond und der Inbegriff von 007. Er ist der erste klassische Film-Bond. Insgesamt verkörperte der den Geheimagenten zwischen den Jahren 1962 und 1983 sieben Mal, obwohl Schöpfer Ian Fleming ihn am Anfang nicht sehr schätzte. Ihm war er doch zu wenig elegant, bis er ihn dann letztlich live in Aktion sah und dann am Ende doch seine Meinung über Connery änderte. Das ist auch gut so, denn dank Connery wurde James Bond zu einem Welterfolg.

Er ist der einzige Schauspieler, der für eine Dauer von über 20 Jahren in die Rolle des Spions schlüpfte. Bei seinem letzten Mal war er bereits 53 Jahre alt, obwohl viele den letzten Teil nicht zum richtigen Kanon zählen, da „Sag niemals nie“ nur eine inoffizielle Neuverfilmung des Films „Feuerball“ aus dem Jahr 1965 ist. 

George Lazenby

Nach Sean Connery hatte das ehemalige Model George Lazenby wirklich große Fußstapfen vor sich, in die er treten musste. Es ist überhaupt ein Wunder, dass er die Rolle für „Im Geheimdienst ihrer Majestät“ aus dem Jahr 1969 bekam. Er log das Produktionsteam nämlich an und sagte, dass er schon in mehreren Filmen mitgespielt hatte. 

Lazenby kommt auch heute bei den Fans nicht so gut als Bond an und nach nur einem Film hatte der Australier das Handtuch als 007 geworfen und damit möglicherweise seine komplette Filmkarriere ruiniert. Dennoch nimmt er es mittlerweile mit Humor. An seinem 80. Geburtstag im vergangenen Jahr sagt er, dass er sich daran gewöhnt habe, dass man sich über ihn lustig macht. 

Roger Moore

Roger Moore hat ein ganz neues Bild des Geheimagenten geprägt. Mit viel Witz und vor allem Selbstironie portraitierte er James Bond in sieben offiziellen Filmen zwischen 1973 und 1985. Als er zum ersten Mal in die Rolle schlüpfte, war er bereits 45 Jahre, was ihn zum ältesten Bond bislang machte. 

Unvergessen ist vor allem der Film „Der Spion, der mich liebte“ aus dem Jahr 1977. Hier wurde nicht nur der ikonische Bösewicht „Beißer“ eingeführt, sondern auch ein Lotus Esprit zu einem U-Boot umfunktioniert. Verrückt, spannend und spaßig – das macht Roger Moore als Bond wohl aus. 

Timothy Dalton

Nur zweimal, in den Jahren 1987 und 1989 schlüpfte der Theaterdarsteller aus Wales in die Rolle des James Bond. Im Gegensatz zu Roger Moore waren seine Filme eher Düster und Ernst. Das gefiel dem Publikum allerdings nicht so wirklich, weshalb sein zweiter Film „Lizenz zum Töten“ an den Kinokassen floppte. Oft wird gesagt, dass Dalton möglicherweise noch nicht reif genug war, um den Geheimagenten zu spielen. 

Pierce Brosnan

Nach dem Misserfolg des letzten Bonds, mussten Fans ganze sechs Jahre auf „Goldeneye“ und den neuen Bond, Pierce Brosnan, warten. Der Ire lenkte die Reihe wieder auf Erfolgskurs und versuchte den Witz von der Darstellung Roger Moores und die Düsterkeit aus den Dalton Filmen zu vereinen. Das klappte offenbar auch ganz gut, denn er schlüpfte ganze vier Mal in die Rolle, sprich, von 1995 bis 2002. 

Gegen Ende der Ära Brosnan wurden die Filme jedoch zunehmend alberner und setzten zu sehr auf Technik-Gadgets statt auf Story. Die Fans verlangten geradezu nach einem Neustart.

Daniel Craig

Den Neustart brachte der blonde Brite Daniel Craig. Mit seinem ersten Streifen „Casino Royale“ wird klar, dass diese Filme nichts mehr mit dem alten James Bond zu tun haben. Hier wird zwar immer noch auf Humor gesetzt, jedoch ist 007 jetzt verletzlich und hat seine Macken und Gefühle. Im Vergleich zu den alten Filmen gibt Craig einen sehr geerdeten Bond. Für viele Fans ist er sogar der beste seit Sean Connery. Ob er es in seinem letzten Abenteuer als Bond ebenfalls noch einmal rüberbringt bleibt abzuwarten. Kinostart für „Keine Zeit zu sterben“ ist am 12. November 2020.

*Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit Stephanie Weber. Stephanie Weber (29) ist Freelancer  im redaktionellen Bereich rund um das Thema Finanzen und ist daneben als Content Marketer tätig.