7 Fun-Facts über "Pippi Langstrumpf"

Das habt ihr bestimmt noch nicht gewusst ;-)

Pippi Langstrumpf, oder auch Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter Langstrumpf, ist die Hauptfigur einer dreiteiligen schwedischen Kinderbuch-Reihe der Autoren Astrid Lindgren. Noch heute gibt es kaum ein Kind, das die Geschichten um das freche neunjährige Mädchen und ihre tierischen sowie menschlichen Freunde nicht kennt. "Pippi Langstrumpf" ist eine Geschichte, die sowohl Jung als auch Alt seit über 60 Jahren begeistert. In den 1960er und 70er Jahren erschienen in einer deutsch-schwedischen Zusammenarbeit die Filme, die auf den Geschichten der Bücher basieren. Sie erreichten ein Millionenpublikum und haben den Kultstatus längst erreicht. Doch selbst wer die Filme bereits hunderte Male gesehen hat, DIESE 7 Fun-Facts kennt fast niemand: 

1. Die Hauptrolle

"Pippi"-Darstellerin Inger Nilsson setzte sich gegen 8000 Bewerberinnen durch - und das nicht zuletzt durch ihre freche Art. „Die anderen Mädchen waren nur als ‚Pippi‘ verkleidet, aber sie hatte wirklich etwas von ‚Pippi‘ in sich“, so Regisseur Olle Hellborn.

2. "Herr Nilsson"

„Pippis“ frecher Affe „Herr Nilsson“ war bei der Film-Crew nicht sonderlich beliebt. So spielte er auch hinter den Kulissen so einige Streiche. Der Elektriker der Crew wurde von ihm gebissen, er erleichterte sich auf „Pippi“-Darstellerin Inger Nilsson oder riss ihr die Perücke vom Kopf.

3. "Kleiner Onkel" 

"Pippis" Pferd „Der kleine Onkel“ war eigentlich ganz weiß. Die dunklen Punkte wurden nur aufgemalt und sollten „Pippis“ Sommersprossen widerspiegeln.

4. "Die Villa Kunterbunt"

Die „Villa Kunterbunt“ steht in Gotland. Die Innenaufnahmen wurden jedoch in Stockholm gedreht. Die Darsteller inklusive Affe und Pferd wurden dafür zwischen den beiden Locations hin- und hergeflogen. Heute ist die „Villa Kunterbunt“ ein Hotel und eine beliebte Touristenattraktion.

5. "Annika" 

Maria Persson, die in den Filmen die schüchterne und brave „Annika“ darstellte, soll am Set jedoch bei weitem die draufgängerischste der drei Hauptdarsteller gewesen sein.

6. "Kleiner Onkel"

Der Regisseur der Filme war heilfroh, dass sich der "Kleine Onkel" der in Wirklichkeit Bunting hieß, ganz geduldig auf eine Plattform heben ließ und bei den Trickaufnahmen im Filmstudio ganz still auf einem verspiegelten Fußboden stehen blieb, damit auch alles ganz genau passte für die Szene, in der Pippi den Kleinen Onkel in die Luft gehoben hat. 

7. Die Idee

Astrid Lingrens Tochter erkrankte 1941 an einer Lungenentzündung. Die damals sieben jährige Karin war ziemlich gelangweilt davon im Bett zu liegen und bat ihre Mutter ihr eine Geschichte zu erzählen. Lindgren fragt ihre Tochter, was sie ihr erzählen solle. Daraufhin antwortete das Mädchen "Bitte erzähl mir von Pippi Langstrumpf!". Einen Namen, den sie in diesem Augenblick erfunden hatte. Da war die Geschichte der frechen neunjährigen geboren.