Düstere Theorien zu Cartoons, die deine Kindheit in Frage stellen werden

Bei diesen düsteren Fan Theorien zu Cartoons wirst du deine ganze Kindheit in Frage stellen. Wir zeigen dir in diesem Artikel, was an ihnen dran ist.

Es kursieren einige dunkle Theorien zu vielen Cartoon Serien aus unserer Kindheit.
Quelle: IMAGO / Ronald Grant

Bist du bereit, deine Kindheitshelden mit etwas anderen Augen zu sehen? In dieser faszinierenden Sammlung düsterer Fan-Theorien, die auf einmal im Internet kursieren, werden wir einige unserer liebsten Zeichentrickserien genauer unter die Lupe nehmen. Bereite dich darauf vor, vermeintlich harmlose Cartoons auf eine neue Art und Weise kennenzulernen. Es kann sehr gut sein, dass deine Kindheit danach gewissermaßen ruiniert sein wird. Die Cartoon-Verschwörungstheorien sind zum Teil einfach nur absurd. Allerdings wird die ein oder andere Theorie auch wirklich zum Nachdenken anregen. Wir zeigen dir in diesem Artikel, was daran dran ist.

Los geht‘s auf der nächsten Seite mit der ersten Theorie.

„The Simpsons“ sind alles hochintelligente Wesen.
Quelle: IMAGO / Cinema Publishers Collection

#1 „The Simpsons“ sind gar nicht dumm

Gemäß dieser Theorie sind die Simpsons im Grunde genommen allesamt sehr hochintelligente Individuen, haben sich jedoch bewusst dazu entschieden, ein einfaches und fröhliches Leben zu führen, anstelle eines intellektuellen und möglicherweise trostlosen Daseins. Diese Idee impliziert, dass die Mitglieder der Familie mit Ausnahme von Lisa, ihre Intelligenz verbergen oder aufgeben, um ihren Alltag zu genießen. Obwohl Homer oft als tollpatschig erscheint, zeigt eine Episode, dass er einst einen überdurchschnittlichen IQ hatte, diesen jedoch durch einen im Gehirn steckenden Stift verlor. Als der Stift entfernt wird, wird er wieder schlau, aber entscheidet sich dafür, wieder in die Rolle des fröhlichen Familienvaters zu passen.

Marge hatte Talente in verschiedenen Bereichen, gab diese jedoch auf, um eine glückliche Ehe mit Homer zu führen. Bart ist nicht nur ein Streichemeister, sondern zeigt auch Genialität, zum Beispiel als er in einer Episode Ritalin einnimmt und somit eine Verschwörung aufdeckt. Nachdem er die Medikation absetzt, kehrt er zu seiner alten Rolle zurück. Maggie ist in der Lage, außergewöhnliche Taten zu vollbringen, entscheidet sich jedoch dafür, sich als normales Baby auszugeben. Lediglich Lisa akzeptiert und umarmt ihre Intelligenz, obwohl sie deshalb oft zurückgewiesen wird und ein eher unglückliches Leben führt.

Steckt auch hinter „Aladdin“ ein anderer Hintergrund?
 
 

Der Film „Aladdin“ soll nur darauf basieren, die Lampe für Kunden ansprechbar zu machen.
Quelle: IMAGO / Ronald Grant

#2 „Aladdin“ ist eine reine Verkaufsgeschichte

Bereits in der ersten Szene des Disney-Klassikers „Aladdin“ sehen wir einen Basarverkäufer, der verzweifelt versucht, die Aufmerksamkeit eines Kunden zu erlangen, um eine rustikale Lampe zu verkaufen. Er erzählt die Geschichte von Aladdin, einem Dieb, der angeblich einen Dschinni in genau dieser Lampe gefunden hat. Die Theorie besagt, dass der gesamte Film, der darauf folgt, lediglich eine geschickt inszenierte Verkaufstaktik ist, um diese Lampe an den Kunden (repräsentativ für den Zuschauer) zu verkaufen. Es kommt hier die Idee auf, dass die gesamte Handlung des Films nur dazu dient, die Lampe als begehrtes Objekt zu präsentieren und sie in den Mittelpunkt der Geschichte zu rücken.

Gegen was haben die Charaktere bei „Scooby Doo“ nun eigentlich gekämpft?

Die Serie „Scooby Doo“ ist dafür bekannt, dass die Charaktere gegen böse Geister kämpfen.
Quelle: IMAGO / Allstar

#3 Wird in „Scooby Doo“ gar nicht gegen Geister gekämpft?

In „Scooby-Doo“ sollen nicht nur übernatürliche Geister im Fokus, sondern die Auswirkungen der wirtschaftlichen Depression stehen! Eine typische Folge „Scooby-Doo“ beginnt mit einem rätselhaften Verbrechen, welches am Anfang den Anschein hat, von Geistern oder Monstern begangen worden zu sein. Doch am Ende entlarvt die Scooby-Gang meist den wahren Täter, der sich als verkleideter Mensch herausstellt. Besonders interessant ist, dass es oft ehemalige Mitglieder der Oberschicht sind, wie Ärzte oder Literaturkenner, die aufgrund der Verzweiflung während der Großen Depression kriminell werden mussten, da sie keine anderen Auswege mehr sahen. In dieser Hinsicht kann die Serie definitiv als eine Reflexion der turbulenten Zeit der Großen Depression angesehen werden, die sogar die Oberschicht in kriminelle Aktivitäten trieb.

Weiter geht es mit der nächsten Theorie.

„Batman“ kämpft gegen seine eigenen Probleme.
Quelle: IMAGO / Cinema Publishers Collection

#4 In „Batman und Robin“ wird gegen eigene Persönlichkeitsanteile gekämpft

Die Theorie besagt, dass Batman in der Cartoon-Serie regelmäßig gegen Superschurken kämpft, die tatsächlich verschiedene Facetten seiner eigenen Persönlichkeit verkörpern. Catwoman symbolisiert zum Beispiel seinen Idealismus, kombiniert mit moralischer Ambivalenz. Der Pinguin steht für die Verbindung zwischen Reichtum und der Ermordung seiner Eltern sowie seinen sozialen Idealen. Poison Ivy verkörpert Batmans Wohltätigkeit und seinen Drang, anderen Menschen zu helfen und Two-Face steht für den inneren Konflikt zwischen Bruce Wayne und Batman. Die Liste könnte hier laut der Theorie noch endlich fortgeführt werden, aber ich denke, dir ist klar, was wir meinen.

Wer erinnert sich an die „DuckTales“?
 

Donald Duck scheint seine Kriegserfahrungen in  „DuckTales“ zu verarbeiten.
Quelle: IMAGO / United Archives

#5 Hat Donald Duck ein Kriegstrauma?

Es ist allgemein bekannt, dass Donald Duck im Zweiten Weltkrieg gedient hat, was erklärt, wieso er immer noch seine Matrosenuniform trägt. Die Erinnerungen an die Kriegszeit lassen ihn jedes mal wider leicht aufschrecken, wenn ihm seine drei Neffen Streiche spielen, da sie wohl unangenehme Assoziationen in ihm wecken. Da er sich selbst auch für ungeeignet hält, die Erziehung der Neffen selbst zu übernehmen, gibt er vorübergehend die Verantwortung an Dagobert Duck ab, wie es in der Serie „DuckTales“ gezeigt wird. Das ermöglicht ihm dann wiederum, sich seinen eigenen inneren Dämonen zu stellen. Später, als seine Neffen ins Teenageralter kommen und in der Serie „Quack Pack“ zu ihm zurückkehren, kann er endlich seine Uniform ablegen.

Auch hinter „Spongebob“ steckt mehr: 

„Spongebob“ ist eine der beliebtesten Kinderserien aller Zeiten.
Quelle: IMAGO / Allstar

#6 Die Charaktere in „Spongebob“ bekommen eine neue Bedeutung

In der Welt von Bikini Bottom scheinen die Hauptcharaktere möglicherweise tiefer gehende Bedeutungen zu repräsentieren, nämlich die sieben Todsünden. Jeder von ihnen steht für eine dieser sündhaften Eigenschaften: Seestern Patrick symbolisiert die Trägheit, da er oft faul und untätig ist und sogar für seine Faulheit ausgezeichnet wurde. Eichhörnchen Sandie steht für den Hochmut, da sie extrem stolz auf ihre texanische Herkunft und ihre Einzigartigkeit als Säugetier unter Wasser ist. Der geizige Restaurantbesitzer Mr. Krabs verkörpert die Habsucht, da er jeden Cent umdreht und sogar seine Mitarbeiter ausbeutet. Thaddäus, der oft zornig ist, personifiziert diesen und projiziert seinen Hass auf sich selbst und Spongebob. Plankton symbolisiert den Neid und ist bereit, alles zu tun, um den Erfolg von Mr. Krabs zu erreichen. Gary, die miauende Hausschnecke, steht für die Völlerei und genießt das Essen in großen Mengen. Spongebob selbst repräsentiert die Wollust, nicht in sexueller, sondern in emotionaler Hinsicht. Er zeigt eine übermäßige Liebe und Freude selbst gegenüber denen, die ihn nicht mögen.

Die nächste Theorie kommt, wenn du weiter klickst.

Pinky könnte die schlaue Maus der beiden sein.
Quelle: IMAGO / Picturelux

#7 Wer genau ist nun das „Brain“?

In einem Cartoon, der erstmals als Teil der Serie „Animaniacs“ ausgestrahlt wurde, stehen zwei Labormäuse namens Pinky und Brain im Mittelpunkt. Ein Experiment in einem Tierversuchslabor geht schief, wodurch sich eine der Mäuse in ein Genie und die andere in eine geistig gestörte Maus verwandelt. Jede Episode beginnt mit einem Plan von Brain, der die Weltherrschaft anstrebt, jedoch von Pinky, aufgrund seiner Dummheit immer wieder vereitelt wird. Ein genauerer Blick auf die Serie zeigt Folgendes: Während Brain ein Analphabet ist, kann Pinky lesen. Brain versucht, eine Maschine zu bauen, die Pinky klüger machen soll, aber Pinky bleibt praktisch unverändert. Als Brain eine Maschine baut, um herauszufinden, warum seine Pläne nie funktionieren, erstellt sie ein Bild von Brain selbst.

Die Titelmusik der Serie liefert auch Hinweise auf das eigentliche Genie: „The Pinky and the Brain, The Pinky and the Brain. One is a genius. The other’s insane.“ Hier sind die Worte „Pinky“ und „Genius“ am Anfang der Zeilen platziert, während „Brain“ und „Insane“ ein weiteres Wortpaar bilden. Ein Zufall? Eher unwahrscheinlich!

Die Theorie um „Winnie Pooh“ ist etwas bekannter:

In „Winnie Pooh“ repräsentiert jeder Charakter eine psychische Krankheit.
Quelle: IMAGO / Mary Evans

#8 „Winnie Pooh“ und die psychischen Krankheiten.

Die liebenswerten Waldbewohner um den honigsüchtigen Bären Winnie Pooh gehören zu den beliebtesten Charakteren von Disney. Aber könnte es sein, dass die Geschichten eine ernsthafte Auseinandersetzung mit psychischen Erkrankungen und Verhaltensstörungen darstellen? Laut einer Theorie repräsentiert jeder Charakter in der Geschichte eine andere solche Störung: Winnie Pooh steht für eine Essstörung, da er den Großteil seiner Zeit mit Essen verbringt und unter starkem Übergewicht leidet. Ferkel leidet unter Paranoia und ist ständig von unerklärlichen Ängsten geplagt. Tigger zeigt Anzeichen von ADS oder ADHS, da er extrem hyperaktiv ist, sich schlecht konzentrieren kann und ständig herumspringt. Die Eule zeigt ein eher narzisstisches Verhalten und bezeichnet sich selbst als das klügste Tier im Wald. I-ah, der Esel, scheint unter Depressionen zu leiden und hat selten gute Laune. Rabbit leidet unter einer Zwangsstörungen (OCD) und verliert die Kontrolle, wenn seine Ordnung gestört wird. Mama Känguru hat krankhafte Verlustängste und trägt ihren Sohn Ruh immer noch in ihrem Beutel herum.  Der einzige menschliche Charakter, Christopher Robin, interagiert mit diesen Fantasiewesen und ist der einzige, der sie sehen kann, was auf seine Schizophrenie hinweisen könnte.

Die Theorie um „Die Eiskönigin“ ist noch viel düsterer:

Könnte „Die Eiskönigin“ nur dazu erschaffen worden sein, um von Walt Disney abzulenken?
Quelle: IMAGO / Mary Evans

#9 Was ist der wahre Hintergrund hinter „Die Eiskönigin“?

Es gibt eine Verschwörungstheorie im Zusammenhang mit dem Disney-Film „Die Eiskönigin“, die diesmal auf den verstorbenen Walt Disney abzielt. Ein hartnäckiges Gerücht besagt, dass Walt Disney nach seinem Tod eingefroren wurde, in der Hoffnung, ihn in der Zukunft wiederzubeleben, falls die medizinische Technologie dies ermöglichen würde. Walt Disney hatte angeblich zu Lebzeiten Interesse an Kryonik gezeigt. Um dieses Gerücht zu bekämpfen, wurde der Film „Die Eiskönigin“ geschaffen. Die Idee dahinter war scheinbar, dass Fans, die nach „Walt Disney Frozen“ suchten, stattdessen auf Informationen, Bilder und Trailer des Films  stoßen würden, und somit die Verschwörungstheorie in den Hintergrund gedrängt würde. 

Lebt die nächste Familie in der Zukunft oder in der Vergangenheit?

Leben die Feuersteins gar nicht in der Vergangenheit?
Quelle: IMAGO / Ronald Grant

#10 Lebt die Familie Feuerstein in der Zukunft?

Jeder ist mit der glücklichen Steinzeitfamilie rund um Familienvater Fred vertraut, der hart in einem Steinbruch arbeitet. Aber es gibt eine Theorie, die besagt, dass die Serie sich gar nicht in der Vergangenheit abspielt, sondern in einer dystopischen Zukunft. Diese Vermutung wird durch verschiedene Hinweise gestützt: Die Bewohner von Bedrock feiern Weihnachten, kennen die Beatles und verwenden ein Wirtschaftssystem mit einer festen Währung. Einen besonders interessanten Verweis findet man Episode, in der die Jetsons auf die Feuersteins treffen. Die Jetsons sind eine futuristische Familie, die in einer utopischen Zukunft hoch über den Wolken lebt. In einer Folge versuchen sie versehentlich in die Zukunft zu reisen, landen aber stattdessen in der „Steinzeit“. Was wäre, wenn die Feuersteins aber tatsächlich in einer postapokalyptischen Zukunft leben, in der die Menschen gezwungen waren, von Grund auf neu anzufangen? Die prähistorisch erscheinenden sprechenden Tiere könnten durch radioaktive Strahlung erklärt werden, die die alte Zivilisation zerstörte und die Menschen buchstäblich in die Steinzeit zurückversetzte.

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