"Gabelstaplerfahrer Klaus": Wer erinnert sich noch an den Kultlehrfilm?

Ein echter Klassiker

"Gabelstaplerfahrer Klaus": Wer erinnert sich noch an den Kultlehrfilm?
Quelle: Youtube Screenshot

Wer denkt, Mr. Bean sei der unangefochtene Katastrophenkönig, der kennt das deutsche Pendant Staplerfahrer Klaus noch nicht. Der frischgebackene Besitzer eines Gabelstapler-Führerscheins soll an seinem ersten Tag im Beruf seine Fähigkeiten als Stapler-Ass unter Beweis stellen. Zugegeben, am ersten Arbeitstag läuft selten alles rund, aber das hält einem zumindest genügend Potential zur Steigerung offen – vorausgesetzt man fährt den Wagen (oder sollten wir sagen: Stapler?) sprichwörtlich nicht so sehr gegen die Wand, dass man am nächsten Tag gar nicht erst erscheinen braucht. 

Gegen die Wand wäre Klaus wohl trotzdem besser gefahren, dann hätten die folgenden Katastrophen sich nämlich gar nicht erst ereignet: 

"Gabelstaplerfahrer Klaus": Wer erinnert sich noch an den Kultlehrfilm?
Quelle: Youtube Screenshot

Der Kurzfilm, der im Jahre 2000 produziert wurde, begleitet den hochmotivierten Klaus Bersek an seinem ersten Arbeitstag als Staplerfahrer. Knapp zehn Minuten lang richtet Klaus ein Blutbad nach dem anderen an: Dabei werden fröhlich Arme abgetrennt und Köpfe abgesägt. Kurzum: Es geht alles schief, was schief gehen kann. Das Ganze kommentiert ein seriös klingender Sprecher aus dem Off, was die Ironie des vermeintlichen Lehrfilms nur noch auf die Spitze treibt. Um einen ernstzunehmenden Lehrfilm, wie man ihn aus den 1980er Jahren kennt, handelt es sich bei der Verfilmung des dramatischen Tages nämlich nicht: Vielmehr parodiert der Kurzfilm das Genre der Arbeitssicherheit-Filme, um sie mit einem Ende im Stil eines Westernfilms abzurunden.

Aber genug der Beschreibung: Schaut euch den Film auf der nächsten Seite einfach selbst an!

Quelle: Youtube

Der Kult-Film mag vielleicht nicht als authentisches Lehrmittel taugen, aber die zahlreichen Filmpreise, die er einheimsen konnte, verdient er definitiv, oder?