Was wurde aus den Ludolfs?
Als lustige Familie vom Schrottplatz wurden sie beliebt und berühmt: Was wurde aus den Brüdern, die wir als die Ludolfs kennen?
Vor Gericht: Worum ging es im Streit der Brüder Ludolf?
Nach dem Tod von Günter Ludolf im Jahr 2011 eskalierte ein erbitterter Streit zwischen den übrigen Brüdern. Es ging um fehlende Gehaltszahlungen, verschwundene Ersparnisse von Peter und eine Summe von 200.000 Euro, die angeblich bei einem Einbruch gestohlen wurde. 2014 reichten Manni und Uwe eine Räumungsklage ein, die Peter zwang, den familieneigenen Schrottplatz in Dernbach zu verlassen – obwohl er die Hallen finanziert hatte. Peter fühlte sich verraten, was zu öffentlichen Auseinandersetzungen auf Facebook und in Videobotschaften führte. Auch Geldschulden und Vorwürfe über Verrat wurden thematisiert. Der Streit gipfelte in einer Verhandlung vor dem Landgericht Münster, wo sich die Brüder gegenseitig Forderungen stellten. 2018 kam es schließlich zu einem außergerichtlichen Vergleich: Manni zog die Klage zurück, verzichtete auf Geldforderungen und die Brüder hofften auf Frieden. Manni sagte gegenüber main-ding.de im Interview 2020: „Wir haben eine Einigung erzielt, weil wir eine Familie sind. Da muss man auch mal einstecken.“ Peter ergänzte: „Familie bedeutet mir einfach alles. Es gibt jetzt keine Schlacht mehr und das versprechen wir uns!“
Damit scheint der Familienfrieden nach den turbulenten Jahren wiederhergestellt zu sein.