Was wurde eigentlich aus den Maklern von „mieten, kaufen, wohnen“?
Die Makler-Show „mieten, kaufen, wohnen“ begeisterte Jahrelang. Doch was wurde aus den Maklerinnen und Maklern und was war echt und was fake?
„Mieten, kaufen, wohnen“ – echt oder fake?
„Die Geschichten unserer Makler sind teilweise frei nacherzählt“, hieß es im Abspann der Sendung. Aber was bedeutet das? Die Makler*innen waren echt und auch in ihrem Beruf tätig, das wissen wir bereits. Einer von ihnen, Stephan Franzen aus Trier (siehe Foto), erzählt in einem Interview: „Meine Immobilien waren alles richtige Wohnungen, die ich auch außerhalb des Fernsehens angeboten habe.“ Damals hörte man aber auch von Menschen, denen ein Obolus geboten wurde, um ihre Wohnungen als Drehort zu verwenden. Es gab also eine Mischung aus echten Angeboten und angemieteten Locations für die „freie Nacherzählung“.
Ähnlich war es auch bei den Wohnungssuchenden. Der Focus berichtet von einem Kleindarsteller, der sich mit seiner eigenen Suche beworben hat, letztendlich aber für eine gescriptete Version gebucht wurde: „Eines Tages habe ich jedoch einen spontanen Anruf bekommen, da wohl ein Protagonist ausgefallen ist. Dann haben sie aus meiner Suche spontan eine Geschichte gestrickt.“ Dafür gab es eine Tagesgage von 150 Euro. Laut Sendersprecher gab es in solchen Fällen ein paar grobe Notizen zur Geschichte, der Rest wurde auf dieser Basis improvisiert. Der Input stammte aus den Erfahrungen der Makler*innen, was den Begriff „frei nacherzählt“ ausreichend rechtfertigen sollte.
So oder so war der Einblick in fremde Zimmer und Wohnungsausstattungen all die Jahre spannend.