Eurovision Song Contest 2026: Start, Moderatoren und Kandidaten im Überblick

Wien lädt zum Jubiläums-Spektakel! Der 70. Eurovision Song Contest findet vom 12. bis 16. Mai 2026 in der legendären Wiener Stadthalle statt.

Was musst du über den ESC 2026 wissen?
Quelle: IMAGO / SOPA Images

Der Eurovision Song Contest 2026 verspricht auch in diesem Jahr wieder ein spektakuläres Musikereignis mit Millionen von Zuschauer*innen weltweit zu werden. Wann der Wettbewerb startet, wer als Moderator*innen durch die Shows führt und welche Kandidat*innen um den Sieg kämpfen, erfährst du hier.

Viele Zuschauer*innen fordern, dass Deutschland nicht mehr beim ESC mitmachen soll.
Quelle: IMAGO / Eibner

Zuschauer*innen fordern endgültigen ESC-Ausstieg für Deutschland

Das schwache Ergebnis für Deutschland  beim Eurovision Song Contest sorgt Ende Mai 2026 für heftige Diskussionen. Dass Deutschland beim ESC selten auf den vorderen Plätzen landet, ist kein Geheimnis. Doch nach diesem erneuten Misserfolg fordern viele Zuschauer*innen Konsequenzen. 

In mehreren Online-Umfragen der Bild plädiert eine deutliche Mehrheit mit 93% gegen eine erneute Teilnahme aus. In den Debatten wird vor allem die hohe finanzielle Beteiligung der ARD als Teil der „Big Five“ kritisiert. Ein Zuschauer fasste den Frust zusammen: „Da Deutschland schon seit Jahren beim ESC regelmäßig einen der letzten Plätze belegt, sollte man in Zukunft auf eine Teilnahme verzichten und die ca. 450.000 Euro, mit der man sich den Startplatz 'erkauft', wohltätigen Zwecken zur Verfügung stellen.“

Zudem zweifeln viele an der Fairness der Punktevergabe. Ein anderer Kommentar, der bei t-online eingegangen war fragte: „Wie lange will Deutschland diesen Schwachsinn noch mitmachen? Wann kapiert endlich auch der Letzte, dass es nicht um Musik geht, sondern um Sympathie für die Länder?“ Ein weiterer Leser betonte, „dass Deutschland da zukünftig nicht mehr mitmacht“, wäre die beste Lösung.

Sängerin Dara gewinnt mit „Bangaranga“ den Eurovision Song Contest.
Quelle: IMAGO / Beautiful Sports

Euphorie in Bulgarien: Sängerin Dara gewinnt den ESC

In Bulgarien herrscht nach dem ESC-Gewinn blanke Begeisterung. Überraschend kommt der Erfolg für die Fachwelt jedoch nicht, denn die Sängerin Dara bringt die perfekte Mischung aus fundierter Ausbildung, Pop-Routine und reichlich Bühnenerfahrung mit. Darina Nikolaewa Jotowa, die 2015 durch einen dritten Platz bei „The X Factor“ bekannt wurde, gehört mit über 80 Millionen Streams und mehreren Nummer-eins-Hits längst zu den prägenden Stimmen einer neuen bulgarischen Popgeneration. Dass ihre Musik auch international funktioniert, bewies bereits ihr Hit „Mr. Rover“, der später vom K-Pop-Star Kai (EXO) gecovert wurde. Außerdem war die Musikerin zudem als Coach bei „The Voice of Bulgaria“ und als Zweitplatzierte der Tanzshow „Dancing Stars“ zu sehen.

Ihr Siegtitel „Bangaranga“ bricht bewusst mit den klassischen Regeln des Pop. Der Name ist dabei Programm: Das Wort stammt aus dem jamaikanischen und bedeutet übersetzt so viel wie Aufruhr oder Lärm. Dara eröffnete ihre Performance folgerichtig mit der Zeile „Welcome to the riot“ („Willkommen beim Aufruhr“).

Sarah Engels schafft es nur auf den drittletzten Platz.
Quelle: IMAGO / STEINSIEK.CH

Sarah Engels holt null Publikumspunkte beim ESC

Der große Traum vom deutschen Eurovision-Wunder ist am Samstagabend bitter geplatzt. Sarah Engels landete mit ihrem Song „Fire“ auf einem enttäuschenden 23. Platz von insgesamt 25 Finalteilnehmer*innen. 

Die Punktebilanz für den deutschen liest sich am Ende extrem ernüchternd. Insgesamt sammelte Sarah Engels lediglich 12 Punkte ein – und diese stammten ausschließlich von den internationalen Fachjurys. Jeweils zwei Punkte gab es aus Bulgarien und Belgien, jeweils vier Punkte steuerten Portugal und Italien bei. Beim anschließenden Televoting folgte dann die Enttäuschung: Vom europäischen Publikum gab es mitleidlose 0 Punkte.

In den sozialen Netzwerken löste das eine Welle des Frusts aus. „0, Null Punkte, einfach Null, wie unbeliebt kann man sein?“, fragte ein enttäuschter Fan fassungslos im Netz. Ein anderer zog nach dem bitteren Absturz auf das Tabellenende das gewohnt frustrierte Fazit: „Wir werden einfach von allen europäischen Ländern gehasst.“

Was kostet es Deutschland eigentlich, Mitglied der „Big Five“ beim ESC zu sein?
Quelle: IMAGO / photonews.at

Das kostet Deutschland die Teilnahme am Eurovision Song Contest

Nach dem schlechten Abschneiden Deutschlands beim ESC 2026 in Wien flammt die Debatte über die Kosten der Teilnahme wieder auf. Als Mitglied der „Big Five“ ist Deutschland automatisch für das Finale qualifiziert. Das hat seinen Preis: Laut Berechnungen belief sich die Teilnahmegebühr für die ARD in diesem Jahr inflationsbedingt auf knapp 620.000 Euro. Da sich die EBU-Gebühren nach der Reichweite des jeweiligen Rundfunksystems richten, zahlt Deutschland mehr als kleinere Nationen, steuert aber insgesamt weniger als vier Prozent zu den Gesamtproduktionskosten bei.

Ein Blick auf andere TV-Formate relativiert diese Summe erheblich. Eine einzige Folge der ARD-Krimireihe „Tatort“ kostet mit rund 1,5 Millionen Euro mehr als das Doppelte. Für die Startgebühr erhält der Sender dagegen circa acht Stunden Live-Programm mit guten Einschaltquoten. 

Beim Auftritt von Daniel Žižka gab es eine technische Panne.
Quelle: IMAGO / STEINSIEK.CH

Technik Panne beim ESC: EBU lehnt tschechischen Einspruch ab

Es gab außerdem eine technische Panne, die weitreichende Folgen für Tschechien hatte. Während Daniel Žižka seinen Song „CROSSROADS“ präsentierte, traten nämlich erhebliche Probleme bei einer Steadycam auf, die zu sichtbaren, waagerechten Streifen auf den Fernsehbildschirmen führten. Da die anspruchsvolle Inszenierung des Sängers stark auf ein Zusammenspiel mit mehreren Spiegeln setzte, wurde die optische Wirkung des Auftritts im TV massiv beeinträchtigt.

Der tschechische Sender Česká televize (ČT) legte umgehend einen offiziellen Einspruch bei der European Broadcasting Union (EBU) ein und forderte eine erneute Performance am Ende der Startreihenfolge. Die EBU lehnte dies jedoch ab und begründete dies in einem Statement:

„Der Auftritt und die Tonübertragung des Künstlers waren davon nicht betroffen, daher wird der Song nicht erneut aufgeführt.“
Daniel Žižka musste sich schlussendlich ohne eine zweite Chance mit 113 Punkten und dem 16. Platz im Gesamtklassement zufriedengeben.

Sarah Engels startet auf Platz 2 beim ESC. Eine denkbar ungünstige Position.
Quelle: IMAGO / STEINSIEK.CH

Statistisch ein Albtraum: Sarah Engels erwischt den „death slot“

Sarah Engels muss beim ESC-Finale eine historische Hürde nehmen: Die Kölnerin geht mit ihrem Song „Fire“ von Startplatz 2 ins Rennen – einer Position, von der aus in der Geschichte des Wettbewerbs noch niemand gewinnen konnte. Obwohl Engels zuvor das Los „Producer's Choice“ gezogen hatte, platzierten die Produzent*innen sie direkt hinter den dänischen Top-Favoriten Søren Torpegaard Lund. Beim Los „Producer’s Choice“ entscheiden die Show-Produzent*innen völlig frei über den Startplatz eines Landes, um eine dramaturgisch abwechslungsreiche Sendung zu gestalten.

Unter Fans ist die zweite Position als „death slot“ („Todesstartplatz“) gefürchtet, da die frühen Auftritte bis zur Abstimmung oft in Vergessenheit geraten. Die Statistik ist gnadenlos: Neunmal landete der zweite Act auf dem letzten Platz; erst 2025 stürzte Luxemburgs Laura Thorn von hier aus auf Rang 22 ab. Während Sarah Engels somit gegen den Mythos ansingen muss, genießen Länder wie Schweden, Italien oder Rumänien durch späte Startplätze statistische Vorteile. Das Gastgeberland Österreich hat besonderes Losglück: COSMÓ wird das Finale auf dem aussichtsreichen letzten Platz 25 beschließen.

Sarah Engels überrascht das internationale Publikum bei ESC-Halbfinale.
Quelle: IMAGO / photonews.at

Überraschung beim ESC: Sarah Engels wird zum internationalen „Geheimfavoriten“

Nach ihrem ersten offiziellen Auftritt beim ESC-Halbfinale in Wien am 12. Mai erntet Sarah Engels überraschend viel Lob aus dem Ausland. Obwohl Deutschland als Mitglied der „Big Five“ bereits für das Finale am Samstag gesetzt ist, nutzte die Sängerin die Bühne, um ihren Song „Fire“ erstmals live zu präsentieren. Die internationale Fangemeinde reagierte auf X (ehemals Twitter) beeindruckt und bezeichnete den deutschen Beitrag sogar als „Dark Horse“ – also als einen unerwarteten Geheimfavoriten des Wettbewerbs.

Vor allem ihr Gesang und ihre Bühnen-Show kamen bei vielen Kritiker*innen gut an – besonders, weil Deutschland nach den schlechten Ergebnissen der letzten Jahre eher kritisch gesehen wurde. Ein Zuschauer aus Venezuela lobte den Auftritt als „stark und solide“, während andere Nutzer*innen anerkennen, dass Deutschland dieses Jahr ernsthafte Ambitionen zeigt, die gefürchteten „Null Punkte“ zu vermeiden. In den sozialen Netzwerken herrscht Einigkeit darüber, dass Sarah Engels im Vergleich zu früheren deutschen Teilnehmer*innen eine ordentliche Show abgeliefert hat, die am Finalabend durchaus für eine Überraschung sorgen könnte. 

Der Auftritt von Noam Bettan bei ESC ist extrem umstritten.
Quelle: IMAGO / Lehtikuva

Eklat in Wien: Israel-Auftritt von heftigen Protesten überschattet

Der Eurovision Song Contest 2026 in Wien wird von politischen Spannungen überschattet. Beim Auftritt des israelischen Sängers Noam Bettan kam es in der Wiener Stadthalle zu lautstarken Protesten. Sobald er die Bühne für seinen Song „Michelle“ betrat, störten Pfiffe und Zwischenrufe wie „Stop the War and Genocide“ die Performance. Hintergrund für den Eklat ist die anhaltende Militäroffensive Israels im Gazastreifen, die bereits im Vorfeld der Show für massive Kritik gesorgt hatte.

Die Teilnahme Israels ist in diesem Jahr so umstritten wie selten zuvor. Fünf Nationen – Irland, Island, die Niederlande, Spanien und Slowenien – sagten ihre Teilnahme für 2026 aus Protest gegen den Gaza-Krieg sogar komplett ab.

Auch vor der Halle blieb es nicht friedlich: Aktivist*innen stellten symbolische Särge auf, um zu demonstrieren. Trotz der Unruhen im Saal sicherte sich Noam Bettan am Ende einen Platz im Finale am 16. Mai.

Nur 15 Teilnehmer*innen haben es beim ersten Finale weiter geschafft. Da Deutschland der größte Geldgeber ist, ist das Land automatisch weiter.
Quelle: IMAGO / Beautiful Sports

ESC-Auftakt in Wien: Wer hat es ins Finale geschafft und wer nicht?

In der Wiener Stadthalle ist am 12. Mai der Startschuss für den Eurovision Song Contest 2026 gefallen. Das erste Halbfinale bot bereits eine wilde Show mit brennenden Beichtstühlen oder Balkan-Hexen, doch für fünf der 15 Teilnehmer*innen endete die Reise bereits vorzeitig. Besonders überraschend traf das Aus bekannte Namen wie den Weltstar Boy George für San Marino oder die 2000er-Kultband Vanilla Ninja aus Estland.

Am Ende jubelten zehn Acts über den Einzug in das große Finale: Belgien, Finnland, Griechenland, Israel, Kroatien, Litauen, Moldau, Polen, Schweden und Serbien konnten das Publikum und die Jury überzeugen.

Für die ausgeschiedenen Künstler aus Georgien, Montenegro und Portugal blieb hingegen nur der Platz in den Zuschauerreihen. 

Sarah Engels nimmt eine kurzfristige Änderung ihres Songs „Fire“ vor.
Quelle: IMAGO / TT

Überraschung bei der ESC-Probe: Sarah Engels ändert ihren Song „Fire“

Sarah Engels sorgt kurz vor dem Eurovision Song Contest 2026 für eine echte Überraschung. Nachdem sie wochenlang Andeutungen über eine mögliche Änderung an ihrem Beitrag gemacht hatte, brachte die erste Probe in der Wiener Stadthalle nun Licht ins Dunkel. Eigentlich ist „Fire“ ein klassischer Dance-Pop-Track, doch Sarah hat auf das Feedback vieler Fans in den sozialen Medien reagiert, denen eine ruhigere Fassung besser gefiel.

Beim ESC-Auftritt wird der Song nun nicht mehr direkt mit den gewohnten Dance-Beats starten. Stattdessen eröffnet Sarah die Performance mit einer gefühlvollen Piano-Balladenversion, bevor der Titel in den bekannten, energiegeladenen Sound übergeht. Mit diesem neuen Einstieg möchte die Sängerin offenbar die volle Bandbreite ihrer Stimme zeigen und dem Wunsch der Zuschauer*innen nach mehr Emotionalität nachkommen.

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Novum beim ESC: Finnland bekommt Sonderregelung

Finnland sorgt bereits vor dem Finale des Eurovision Song Contest 2026 für eine historische Premiere: Die Künstlerin Linda Lampenius hat als erste Musikerin die offizielle Erlaubnis erhalten, ihr Instrument – eine Geige – live auf der ESC-Bühne zu spielen. Normalerweise gilt beim Wettbewerb die strikte Regel, dass lediglich der Gesang live sein darf, während alle Instrumente vom Band kommen müssen. Der finnische Sender YLE konnte jedoch eine Ausnahmegenehmigung bei der European Broadcasting Union (EBU) erwirken.

In einem emotionalen Instagram-Post feierte das Duo, zu dem auch Pete Parkkonen gehört, den Erfolg der monatelangen Bemühungen. Die Freude wird jedoch von kritischen Stimmen aus der Fan-Community getrübt. Da Lampenius und Parkkonen ohnehin als Top-Favoriten gelten, werfen einige Nutzer*innen den Veranstalter*innen Bevorzugung vor und sehen einen unfairen Vorteil gegenüber anderen Teilnehmer*innen, denen das Live-Spiel verwehrt bleibt.

Trotz kleinerer Ausnahmen in der Vergangenheit, wie einem kurzen Mundharmonika-Einsatz im Vorjahr, markiert dieser Auftritt einen Wendepunkt in der Geschichte des Wettbewerbs. Das Duo blickt dem Ereignis dennoch stolz entgegen: „Es erfüllt uns mit großer Freude, dass ihre Stimme an diesem größten Abend der Musikwelt durch ihre Violine zu hören sein wird.“

Florian Hertel sieht Sarah in der oberen Tabellenhälfte.
Quelle: IMAGO / Bildagentur Monn, imago854764206

„Ein guter Song bedeutet nicht direkt, dass man auch oben landet" Schlager-Star Flo Hertel über die Erfolgschancen von Sarah Engels

Eine Woche vor dem großen ESC-Finale in Wien (am 16.05.) bekommt Sarah Engels prominenten Rückenwind. Flo Hertel, Frontmann der Band „Druckluft“ und Singer Songwriter des Hits „Karnevalsmaus“, sieht für die Sängerin und ihren Song „Fire“ gute Chancen.

„Sarahs Song ‚Fire‘ finde ich sehr, sehr geil, damit kann sie auf jeden Fall in der oberen Tabellenhälfte landen“, sagte er gegenüber t-online. Dennoch bleibe er realistisch, was einen Sieg angeht: „Ein guter Song bedeutet nicht direkt, dass man auch oben landet. Aber wir haben auf jeden Fall Chancen.“

Hertel glaubt, dass vor allem Sarahs Kombination aus Tanz und Gesang beim internationalen Publikum punkten wird. Sein Rat für den Erfolg: „Am Ende muss der Künstler hinter seinem Song stehen, sich selbst nicht zu ernst nehmen – und dann sind die Chancen relativ hoch.“

Für die Zukunft schließt der Musiker sogar eine eigene Teilnahme nicht aus. „Wenn jemand deshalb anruft, wären wir auf jeden Fall am Start“, so Hertel. Er ist überzeugt, dass frischer Brasspop oder sogar ein Song auf Kölsch Deutschland gut zu Gesicht stehen würde: „Ein Mundart-Song würde dem ESC guttun, herausstechen würde Deutschland damit auf jeden Fall.“ 

Zurück zu den Wurzeln: Vicky Leandros wird das Halbfinale des ESC in Wien eröffnen.
Quelle: IMAGO / Future Image

„Ich freue mich sehr“: Vicky Leandros wird Halbfinale des ESC eröffnen

Nach Informationen der Bild wird keine Geringere als Schlagersängerin Vicky Leandros das erste Halbfinale des Eurovision Song Contest 2026 eröffnen. Am Dienstag, den 12. Mai, kehrt die Musiklegende in die Wiener Stadthalle zurück, um ihren Welthit „L‘amour est bleu“ in einem völlig neuen Arrangement zu präsentieren. 

Die Wahl des Songs ist eine Hommage an ihre eigene Geschichte: Denn in Wien legte die deutsch-griechische Künstlerin 1967 den Grundstein für ihre Weltkarriere. Mit über 55 Millionen verkauften Tonträgern und zwei ESC-Teilnahmen gehört sie zu den ganz Großen des Wettbewerbs. Gegenüber Bild zeigte sich die Sängerin voller Vorfreude auf die Rückkehr an den Ort ihres Durchbruchs: „Ich freue mich sehr, nach Wien zurückzukehren, wo mit meiner ersten Teilnahme am Grand Prix Eurovision de la Chanson mit ‚L’amour est bleu‘ alles begann!“ Damals erreichte sie mit dem Titel den vierten Platz und startete von dort aus international durch. „Ich war ein Teenager, als ich das erste Mal beim Grand Prix antrat! ‚L’amour est bleu‘ hat mir großes Glück gebracht und viele Türen geöffnet. Es war der Beginn meiner internationalen Karriere, mit Konzerttourneen in Kanada und Japan“, so die 73-Jährige.

Helene Fischer outet sich als großer ESC-Fan.
Quelle: IMAGO / APress, IMAGO / STAR-MEDIA

„Ich genieße es jedes Jahr“: Helene Fischer outet sich als echter ESC-Fan

Am kommenden Wochenende (15-17.Mai 2026) wir wieder ganz Europa nach Wien zum ESC schauen, so auch Schlagerstar Helene Fischer. Für sie ist der ESC kein bloßes Spektakel, sondern eine Tradition, die sie einfach nicht verpassen darf.

Gegenüber „Oe24“ hat die Sängerin verraten, dass sie ein ziemlich gutes Händchen für die Gewinner hat: „Ich liege auch oft nicht schlecht mit meiner persönlichen Punktevergabe“, so der Star. Dabei hat sie aber auch einen klaren Blick auf den Wahnsinn, der da auf der Bühne abgeht. Ihr Fazit zur Entwicklung der Show: „Es wird immer wilder, bunter und verrückter, und die Punkte werden oft unter politischen Gesichtspunkten vergeben.“

Trotzdem lässt sie sich den Spaß nicht verderben. Für Helene bleibt das Ganze „ein Abend, den ich jedes Jahr sehr genieße“. Mal schauen, ob sie auch dieses Jahr mit ihrem Tipp wieder richtig liegt!

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ESC in Wien: Massive Proteste und Künstler-Boykott wegen Israel

Kurz vor dem Jubiläums-ESC in Wien gerät die European Broadcasting Union (EBU) massiv unter Druck. Über 1100 Künstler*innen, darunter Weltstars wie Peter Gabriel, Macklemore und Brian Eno, fordern in einem offenen Brief den Ausschluss Israels. Unter dem Slogan „No Music For Genocide“ werfen sie der EBU Heuchelei vor, da Russland 2022 nach dem Angriff auf die Ukraine sofort ausgeschlossen wurde, Israel trotz der Handlungen im Gazastreifen jedoch teilnehmen darf.

Die Unterzeichner*innen solidarisieren sich mit palästinensischen Aufrufen und fordern Fans sowie Sender zum Boykott auf, bis der israelische Sender KAN ausgeschlossen wird. Das Schreiben sorgt jedoch auch für Kritik: Während die Lage im Gazastreifen drastisch beschrieben wird, finden weder das Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023 noch die aktuellen Konflikte mit dem Iran oder der Hisbollah Erwähnung.

Der Druck zeigt bereits deutliche Auswirkungen auf das Teilnehmerfeld:

  • Fünf Länder (Spanien, Irland, Island, Slowenien und die Niederlande) haben ihre Teilnahme, wie bereits erwähnt, für 2026 bereits komplett abgesagt.
  • Die EBU hält bisher an ihrer Entscheidung fest und betont den „unpolitischen Charakter“ des Wettbewerbs.
Jan Böhmermann gibt seine Einschätzung zum ESC-Song von Sarah Engels.
Quelle: IMAGO / Panama Pictures, IMAGO / Future Image

So schätzt Jan Böhmermann die Siegchancen von Sarah Engels ein

Welche Chancen rechnet sich Sarah Engels für den Eurovision Song Contest am 16. Mai aus? Wenn es nach Jan Böhmermann geht, sollte die Kölnerin ihre Erwartungen für das Finale in Wien lieber herunterschrauben. Der Satiriker wird den Wettbewerb in diesem Jahr gemeinsam mit Olli Schulz für einen österreichischen Radiosender moderieren und hielt sich mit seiner Einschätzung im gemeinsamen Podcast „Fest & Flauschig“ Ende März 2026 nicht zurück. 

Die Vorstellung der Sängerin geriet dabei gewohnt bissig: Böhmermann stellte Engels zunächst als „die Ex von Pietro Lombardi“ vor, bevor er ihre Rolle als „Moulin Rouge“-Hauptdarstellerin erwähnte. „Freu ich mich total. Also eigentlich eine ganz gute Wahl.“ Für ihren Song „Fire“ fand er jedoch eher verhaltene Worte: „Es ist ein stabiler Song, es ist besser als die letzten Jahre. Ich gönn Sarah Engels nur das Beste. Ich bin trotzdem wieder für Österreich“, meint Böhmermann. Denn einen Platz an der Spitze scheint für ihn außer Reichweite: „Nichts gegen Sarah Engels und so, ich glaube Deutschland kommt nicht auf die linke Seite. Also auf die linke Seite des Punktetableaus.“ Diese Prognose teilt auch sein Partner Olli Schulz. 

Düstere Progrnose: Für Sarah Engels könnte der ESC zum Debakel werden.
Quelle: Das Erste

ESC-Prognose: So schlecht stehen die Chancen für Sarah Engels

Für Sarah Engels und ihren Song „Fire“ stehen die Vorzeichen für den Eurovision Song Contest in Wien alles andere als gut. Schenkt man der Datenanalyse von „The Model“ Glauben, steuert Deutschland am 16. Mai auf ein regelrechtes Debakel zu. Das Analyse-Programm des ESC-Experten James Stephenson, der bereits seit 2024 Gewinnchancen mathematisch berechnet, prophezeit einen miesen Ausgang für Deutschland. Laut der Hochrechnung landet Sarah Engels im großen Finale auf dem enttäuschenden 24. von 25 Plätzen. Die Punkteausbeute fällt dabei extrem mager aus:

  • Jury-Stimmen: 5 Punkte
  • Zuschauer-Voting: 6 Punkte
  • Gesamt: 11 Punkte

Einziger Trost für Deutschland: Dem Gastgeber Österreich droht mit Cosmó laut Prognose sogar eine Null-Punkte-Blamage. Als Favoriten gelten indes Schweden (407 Punkte), Frankreich und Finnland. Doch Sarah Engels kann hoffen, denn das Programm lag schon oft daneben. Letztes Jahr sagte es fälschlich einen Sieg Schwedens voraus – am Ende triumphierte jedoch überraschend Österreich vor Israel, während die Schweden auf Platz vier durchreichten.

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Wirbel um rumänischen ESC-Song „Choke me“

Der ESC 2026 sorgt schon vor dem Finale für Diskussionen – diesmal wegen des rumänischen Beitrags „Choke me“ (auf Deutsch: „Würg mich“) von Alexandra Căpitănescu. Kritiker*innen werfen dem Lied vor, riskante S*xualpraktiken zu verharmlosen. Eine Rechtsprofessorin warnte laut The Guardian, die Botschaft könne „als eine alarmierende Missachtung der Gesundheit und des Wohlbefindens junger Frauen“ verstanden werden. Die Sängerin hingegen verteidigt ihr Werk auf Instagram: „Ich respektiere jede Meinung, aber ich glaube auch fest an die Freiheit, komplexe Gefühle durch Kunst auszudrücken.“ Sie erklärt weiter: „Dieses Lied spiegelt die Schwere bestimmter emotionaler Kämpfe und den Weg zur Rückgewinnung der eigenen Stimme und Selbstbestimmung wider.“ Alexandra betont außerdem, dass es eher als Metapher für Selbstzweifel gedacht sei, nicht als s*xuelle Anspielung. Ob „Choke me“ in dieser Form beim ESC in Wien performt wird, ist noch offen. Die Diskussion zeigt: Der Song polarisiert und bleibt ein heißes Thema.
 
 
 

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Hazel Bruggers neuer Look wird zum Tuschelthema des ESC-Vorentscheids

Beim deutschen ESC-Vorentscheid in Berlin war es am Freitagabend (27.02.2026) nicht nur die Wahl des Beitrags für Wien, die für Aufsehen sorgte, sondern vor allem der überraschende Auftritt von Hazel Brugger. Die Schweizer Komikerin moderierte zum ersten Mal an der Seite von Barbara Schöneberger und präsentierte sich dem Millionenpublikum in der ARD mit einer radikalen Typveränderung.

Ihre Haare waren streng aus dem Gesicht gegelt und platinblond gefärbt, was in Kombination mit einem schwarzen Oversize-Anzug sehr ungewohnt aussah. Die optische Wandlung löste in den sozialen Netzwerken sofort kontroverse Diskussionen aus. Vor allem auf der Plattform X war die Resonanz distanziert; viele Zuschauer zeigten sich von dem kühlen Platin-Look wenig überzeugt und kritisierten das Styling als unvorteilhaft: „Oh mein Gott, was hat Hazel nur mit ihren Haaren gemacht? Schrecklich!“, ein anderer schreibt: „Das helle Blond steht ihr gar nicht“ 

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ESC 2026: Sarah Engels löst Ticket nach Wien – das Netz reagiert gespalten 

Nach einem über dreistündigen ARD-Marathon in Berlin herrscht seit Anfang März 2026 Gewissheit: Sarah Engels vertritt Deutschland beim 70. Eurovision Song Contest. Mit ihrem Song „Fire“ setzte sich die 33-Jährige im Telefonvoting gegen die Favoriten Wavvyboi und Molly Sue durch. Während Moderatorin Hazel Brugger die Siegerin mit den Worten „Sarah, komm, Deutschland braucht dich“ euphorisch zurück auf die Bühne holte, schlug ihr in den sozialen Netzwerken eine Welle der Skepsis entgegen. Viele Fans kritisierten die mangelnde Originalität des Beitrags und zogen bittere Vergleiche zum zyprischen Hit „Fuego“. Kommentare auf Instagram wie „Glückwunsch zum letzten Platz“ oder „Endlich werden wir uns die 0 Punkte mal wieder so richtig verdienen“ dominierten die Diskussionen.

Sarah Engels und Pietro Lombardi waren von 2011 bis 2016 ein Paar.
Quelle: IMAGO / Funke Foto Services

Was hält Pietro Lombardi von Sarah Engels ESC-Teilnahme?

Pietro Lombardi und Sarah Engels lernten sich 2011 bei „Deutschland sucht den Superstar“ kennen und wurden ein Paar. Er belegte Platz 1, sie wurde die Zweite. Zwei Jahre später wurde geheiratet, 2015 kam der gemeinsame Sohn Alessio zur Welt. Im Jahr 2016 war dann alles vorbei und das Paar trennte sich. Die beiden zofften sich auch immer wieder öffentlich, wenn es um die gemeinsame Erziehung ihres Sohnes ging. In einem Interview mit RTL erklärte Pietro Lombardi im März 2026, dass er Sarah Engels „nichts Schlechtes“ für ihren Auftritt wünsche. Mehr noch: Lombardi freut sich für seine Ex-Partnerin. „Sie hat eine gute Stimme, das kann man nicht kleinreden. Das ist super, dass sie da mitmachen kann.“ Die Musikerin solle laut Pietro Lombardi beim ESC „einfach ihr Ding machen“, alles andere liege in der Hand der Zuschauer*innen.
 

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Experten kritisieren Sarah Engels’ Siegertitel als „20 Jahre zu spät“

 Im Podcast „ESC Update“ warnen die Journalisten Thomas Mohr und Marcel Strober vor einem erneuten Debakel. Laut Mohr ist der Song schlichtweg „vorhersehbar und nicht sonderlich originell“, wobei er spottet, dass Deutschland damit „vielleicht auch tatsächlich einige Jahre zu spät“ komme – vor zwei Jahrzehnten wäre die Begeisterung größer gewesen. Marcel Strober warnt davor, den Beitrag nur deshalb als neu zu verkaufen, weil Deutschland so etwas noch nie geschickt hat, während es international längst „ein bisschen häufiger und vielleicht auch ein bisschen frischer“ zu sehen war.

Einziger Lichtblick bleibt Sarahs Professionalität: Die Experten schwärmen von ihrem „Star-Appeal“ und ihrer Souveränität, da bei ihrem Auftritt am wenigsten „Angstschweiß zu riechen war“. Trotz der musikalischen Skepsis sind sie überzeugt, dass Sarah als erfahrener Profi auf dem roten Teppich und in Interviews „immer eine gute Figur abgeben“ wird. Ob ihr Charisma jedoch ausreicht, um die mangelnde Originalität des Songs beim Finale im Mai wettzumachen, bleibt die große Preisfrage für Wien.

Beim ESC 2026 gibt es ein paar Änderungen, die beispielsweise die Jury oder das Abstimmungsverfahren betreffen.
Quelle: IMAGO / SKATA

ESC 2026 in Wien: Termin, Budget und neue Regeln

Der 70. Eurovision Song Contest wird vom 12. bis 16. Mai 2026 unter dem Motto „United by Music“ in der Wiener Stadthalle stattfinden. Möglich macht das der Sieg von JJ mit dem Song „Wasted Love“ beim Eurovision Song Contest 2025. Für Wien ist es nach 1967 und 2015 die dritte Austragung des Wettbewerbs.

Die Stadt plant für den ESC 2026 ein Budget von maximal 22,6 Millionen Euro, rund 5,6 Millionen Euro mehr als bei der letzten Ausrichtung 2015.

Auch bei den Abstimmungsregeln gibt es Änderungen: Erstmals seit 2022 stimmen die Jurys wieder in den Halbfinalen mit ab. Zudem steigt die Zahl der Juror*innen pro Land von fünf auf sieben. Zwei Mitglieder*innen müssen zwischen 18 und 25 Jahre alt sein. Die möglichen Berufsgruppen werden erweitert und künftig können auch Musikjournalist*innen, -kritiker*innen, -lehrer*innen oder Choreograf*innen Teil der Jury sein.

Zuschauer*innen dürfen statt bisher 20 nur noch maximal 10 Stimmen abgeben. Außerdem führt die EBU ein neues Sicherheitssystem ein, das gezieltes oder auffälliges Abstimmungsverhalten erkennen und verhindern soll.

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Victoria Swarovski und Michael Ostrowski moderieren den ESC 2026

Victoria Swarovski und Michael Ostrowski führen durch den Eurovision Song Contest 2026 in der Wiener Stadthalle. Damit endete Anfang 2026 die monatelange Spekulation um das Moderationsduo. Sie treten die Nachfolge von Hazel Brugger, Sandra Studer und Michelle Hunziker an, die zuletzt durch die Liveshows in Basel führten.

Swarovski ist vielen als Sängerin, Model und TV-Moderatorin bekannt. Sie stand bereits für Formate wie „Let’s Dance“ und „Das Supertalent“ vor der Kamera und bringt viel Live-Erfahrung mit. Ostrowski ist seit Jahrzehnten als Schauspieler, Autor und Moderator aktiv. Er moderiert unter anderem den FM4-Protestsongcontest und wurde für seine Arbeit bereits mit einer Romy ausgezeichnet. 
 

2026 sind so wenige Teilnehmer beim ESC mit dabei, wie seit 2004 nicht mehr.
Quelle: IMAGO / Steinach

Rekordtief beim ESC 2026: Nur 35 Länder dabei

Beim Eurovision Song Contest 2026 werden dieses Jahr nur 35 Länder teilnehmen – so wenige wie seit Einführung der Halbfinale 2004 nicht mehr. Grund für das Rekordtief sind vor allem die Rückzüge mehrerer Länder wegen der Teilnahme Israels: Irland, Island, die Niederlande, Slowenien und Spanien nehmen deswegen dieses Jahr nicht am Wettbewerb teil.

  • Irland verzichtet erstmals seit 2002 auf Teilnahme und Ausstrahlung.
  • Island zieht sich zum ersten Mal freiwillig zurück, will den ESC aber übertragen.
  • Die Niederlande sind erstmals seit 2002 nicht dabei, die Sendung wird aber von NOS und NTR gezeigt.
  • Slowenien verzichtet erstmals seit 2000 auf Teilnahme, eine Ausstrahlung ist nicht vorgesehen.
  • Spanien bleibt erstmals seit 1961 fern und strahlt den ESC nicht aus.

Gleichzeitig kehren Bulgarien (seit 2022 pausiert), Rumänien (seit 2023) und Moldau (seit 2024) wieder zurück. Da Spanien als Big-Five-Mitglied fehlt, treten im Finale nur 25 Länder an – ein seltener Ausnahmefall.

Cosmó wird für Österreich am Wettbewerb teilnehmen.
Quelle: IMAGO / GEPA pictures

Cosmó singt für Österreich

In Wien fiel die erste Entscheidung für den Eurovision Song Contest 2026: Der 19-jährige Cosmó setzte sich in der ORF-Show „Vienna Calling“ gegen elf Konkurrent*innen durch und wird Österreich im großen Finale in der Wiener Stadthalle vertreten. Mit seiner Elektro-Tanznummer „Tanzschein“ vereinte Cosmó die Mehrheit der Stimmen von Publikum und Jury auf sich. Cosmó, geboren in Budapest mit ungarischer Mutter und deutschem Vater, nahm den Sieg sogar ein bisschen humorvoll: „Ich sehe es als zweiten Zivildienst. Der erste war bei der Caritas, dieser hier ist wohl noch krasser“, sagte er nach der Show im Interview. Den Song widmete er seiner Mutter und berichtete: „Wir haben schon in der Küche dazu getanzt.“
 

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ESC-Vorentscheid 2026: Wer singt für Deutschland in Wien?

Wer Deutschland beim Eurovision Song Contest 2026 vertritt, wird beim ESC-Vorentscheid am 28. Februar in Berlin entschieden. Anders als 2025 gibt es 2026 nur eine einzige Live-Show, die um 20.15 Uhr im Ersten ausgestrahlt wird. Wer nicht live dabei sein kann, kann das Finale auch online in der ARD-Mediathek verfolgen. Moderatorinnen sind erneut Barbara Schöneberger und Hazel Brugger, die das Finale gemeinsam durch die Show führen und auch Carolin Kebekus soll mit dabei sein. Die neun Acts, die sich durch mehrere Songwriting-Camps und Vorausscheidungen gekämpft haben, treten live auf und präsentieren ihre ESC-Songs. Zunächst bewertet eine internationale Jury aus Expert*innen und aus 20 ESC-Ländern die Songs und kürt drei Favorit*innen. Danach entscheidet das Publikum per Voting, wer das Ticket nach Wien erhält. Einige bekannte Gesichter sind beim ESC-Vorentscheid bereits vertreten. Sarah Engels ist bereits eine fest etablierte Größe in der deutschen Musiklandschaft und hatte eine Nebenrolle beim „Traumschiff“ und war bei „Schlag den Star“ dabei. Malou Lovis war bereits Voract der Band Tokio Hotel.

Teilnehmer*innen und Songs im Finale:

  • BELA – „Herz“
  • Dreamboys The Band – „Jeanie“
  • Laura Nahr – „Wonderland“
  • Malou Lovis – „When I’m with you“ (bereits Voract bei Tokio Hotel)
  • Molly Sue – „Optimist (Ha Ha Ha)“
  • MYLE – „A OK“
  • Ragazzki – „ciao ragazzki“
  • Sarah Engels – „Fire“
  • Wavvyboi – „black glitter“
Sarah Engels wird im Vorentscheid antreten. Doch viele Fans sind skeptisch.
Quelle: Das Erste

Wie reagieren die ESC-Fans auf die Vorauswahl?

Deutschland ist beim ESC ein gebranntes Kind: Da das Image des ewigen Letztplatzierten tief sitzt, grenzen Top-10-Platzierungen für viele Fans bereits an ein Wunder. Entsprechend skeptisch fällt das Echo auf die diesjährige Vorauswahl aus. Während einige User*innen ihre Favorit*innen, wie Sarah Engels unterstützen, dominiert in den sozialen Netzwerken der Pessimismus. Kritiker*innen kommentieren etwa: „Kann schon nichts werden. ‚Baller‘ war einfach geiler als alle Songs zusammen und dennoch nicht ansatzweise in den Top 10“ oder fordern drastisch: „Können wir ESC nicht einfach lassen bitte“. Die Erwartungshaltung bleibt am Boden, wie Reaktionen wie „Germany zero points“ oder „Wird auch jedes Jahr schlimmer“ verdeutlichen.

Marti Fischer ist Teil der Band Ragazzki. Er beichtet über eine dunkle Zeit in seinem Leben.
Quelle: IMAGO / Revierfoto

Ragazzki-Star Marti Fischer über dunkle Zeiten

Gut gelaunt und immer für einen Scherz zu haben – so kennt man Marti Fischer, der mit Ragazzki beim ESC antreten will. Doch abseits der Bühne lief es bei ihm nicht immer rund.

In der zweiten Staffel der YouTube-Doku „Nach dem Applaus“ erzählte er, dass er vor rund acht Jahren in eine richtig schwere Phase geraten sei. „Ich hatte auf einmal kaum noch Geld, mein Konto wurde gepfändet“, erzählt Fischer. „Das war der Moment, vor dem ich mich immer gefürchtet habe.“ Es folgten weitere Pfändungen und Mahnungen, die er irgendwann nicht mehr öffnen konnte. In dieser Zeit suchte er kurzzeitig Trost im Alkohol. „Ich habe viel getrunken. Ich war wirklich Alkoholiker – jetzt bin ich trocken.“ Der Ausweg kam dann schließlich über seinen heutigen Manager, der ihm half, wieder Struktur in sein Leben zu bringen. „Er hat mir gezeigt, wie ich Ruhe reinbekomme und meine Kreativität nutzen kann. Musik und Quatsch sind das, was ich am besten kann.“

Pinterest Pin Kann der „Rhabarberbar“-Star den ESC in diesem Jahr retten?