5 Wege, wie man sich früher geschminkt hat, sich heute aber schämen würde

Oh je, haben wir das wirklich gemacht?

frau mit offenen mund und handtuch

Es gab Kinder, die sind bis spät abends durch die Straßen gezogen oder mit Freunden auf dem Bolzplatz rumgehangen. Dann gab es solche, die zu Hause (heimlich) ihre Bravos hervorgeholt haben und nicht genug von ihrem Star-Schwarm bekamen. Andere wiederum waren echte Leseratten und kamen kaum von ihren Büchern weg. Aber, es gab noch eine andere Sorte von Teenies: Nämlich die Make-up Mädels. Schon von klein auf waren diese vom Schminken fasziniert, haben Mama meist dabei zugesehen und sind so früh wie möglich in ihre Fußstapfen getreten. Es gab aber auch Momente oder besser gesagt Dinge, die diese Mädels mit Make-up anstellten, für die sie sich heute nur noch schämen.

Wir haben fünf dieser peinlichen Dinge für euch zusammengestellt.

Mädchen, augen, Augenbrauen

1. Ciao, Augenbrauen

Huch, wo sind denn die Augenbrauen hin? Wegrasiert? Nein, nein, natürlich sind wir beim Schminken nicht so extrem eskaliert und haben solch fatale Fehler vermieden. Die Augenbrauen waren aber trotzdem weg. Die versteckten sich nämlich unter einer dicken Schicht Foundation. Erst später lernten wie die Pinzette kennen und zupften unsere Augenbrauen einfach so perfekt, dass wir niemals mehr mit dem Gedanken spielten, sie mithilfe der Foundation ganz verschwinden zu lassen.

make up, concealer

2. Lipgloss über Concealer 

Ein Concealer ist ja normalerweise da, um Dinge verschwinden zu lassen. Wir haben früher nicht nur gerne mit unseren Augenbrauen verstecken gespielt, auch unsere Augenringe mussten dran glauben. Doch der Concealer wurde gerne auch dafür genutzt, unsere untere Gesichtshälfte so eindimensional wie möglich erscheinen zu lassen.

Auch unsere Lippen mussten dran glauben. Zumal der Stift-Concealer auch wirklich Ähnlichkeit mit einem Lippenstift hatte. Um unsere dicken Lippen ein wenig schmaler wirken zu lassen, haben wir den Concealer einfach als Lippenstift aufgetragen und hinterher einfach eine dicke Schicht Lipgloss drüber geworfen. Voilà, fertig war das Meisterwerk.

hände, herz

3. Die Hände benutzen 

Natürlich muss man zum Schminken die Hände benutzen, aber ich meine hierbei wirklich die Hände bzw. die Finger benutzen – bei allem. Bei wirklich allem. Wenn weit und breit kein Pinsel in Griffnähe war, dann mussten halt die Finger dran glauben. Ob Foundation, Concealer oder sogar Rouge: Den Fingern war nichts zu schade. Klingt natürlich äußerst praktisch, vor allem, wenn man wirklich keine Pinsel in der Nähe hat, aber das Ergebnis ließ wirklich zu wünschen übrig. Nein, wartet, lasst uns das Umformulieren – es sah schlicht und ergreifend schlimm aus.

lidschaten pallete

4. Mit dem Lidschatten übertreiben

Von den komischen (und äußerst leuchtenden) Farben, die wir damals aufgetragen haben, wollen wir hier gar nicht mal reden. Sonst kann es ganz schnell peinlich werden. Nicht, dass es das nicht schon ist, aber ja. Damals, als es noch keine super hilfreichen Make-up Tutorials gab, war man davon überzeugt, man würde den Lidschatten richtig auftragen. Nämlich jeden noch so kleinen Mini Quadratmillimeter des Auges bedecken, Wimpern inklusive. Schließlich heißt es ja auch Lidschatten...oder nicht?

5. Den Look festhalten 

Und mit Festhalten, meine ich wirklich festhalten. Vermutlich existierte Make-up Spray damals noch gar nicht, zumindest kam es für viele damals nicht infrage, schließlich hatten wir Haarspray im Haus und das würde seinen Job schon machen. Genau, ihr lest richtig, Haarspray. Auf das Gesicht sprühen. Möglichst viel davon. Und, siehe da, es hat wirklich geklappt. Die Schminke blieb an Ort und Stelle. Trotzdem sind wir mittlerweile natürlich äußerst froh darüber, dass es Make-up Spray gibt.