Unvergessen: Promis, die 2026 verstorben sind
Dieses Jahr müssen wir erneut Abschied nehmen. Die Stars, die 2026 von uns gingen, bleiben in unseren Erinnerungen lebendig.
Wenn wir einen geliebten Menschen verlieren, spüren wir eine große Leere. Genauso trifft uns der Abschied von Promis, die wir über Jahre verfolgt und geschätzt haben. Auch 2026 bleiben Abschiede nicht aus. Die Promis sind verstorben:
Victoria Jones
Victoria Jones, die Tochter von Hollywoodstar Tommy Lee Jones, ist tot aufgefunden worden. Die 34-Jährige wurde am Neujahrsmorgen im Fairmont Hotel San Francisco entdeckt. Laut Medienberichten riefen Rettungsdienste um 02:52 Uhr (Ortszeit) wegen eines medizinischen Notfalls die Polizei, die den Tod dann bestätigte. Die Todesursache ist noch unklar, eine Obduktion wurde angeordnet. Tommy Lee Jones selbst äußerte sich bisher nicht.
Victoria Jones war ebenfalls Schauspielerin. Bereits als Teenager startete sie ihre Karriere und hatte Rollen in „Men in Black II“ sowie in der Serie „One Tree Hill“ (2003). 2005 trat sie in „Three Burials – Die drei Begräbnisse des Melquiades Estrada“ auf, einem Film unter der Regie ihres Vaters, an dem auch ihre Stiefmutter Dawn Laurel-Jones beteiligt war. Tommy Lee Jones ist bekannt aus Blockbustern wie „Auf der Flucht“ (1993) und „Men in Black“ (ab 1997) sowie dem Oscar-prämierten „No Country for Old Men“ (2007).
James Tolkan
Der amerikanische Schauspieler James Tolkan ist am 26. März 2026 mit 94 Jahren verstorben. Am bekanntesten dürfte er für seine Rolle als Direktor Strickland (und Major Strickland) in der Filmreihe „Zurück in die Zukunft“ sein.
Der 1931 geborene Tolkan diente als Soldat im Koreakrieg, bevor er als Schauspieler ans Theater ging. Erste TV-Rollen spielte er ab den 19960ern. Im Kino sah man ihn in vielen legendären Filmen, zumeist in Nebenrollen. Dazu gehören die Klassiker „Serpico“ (1973), „Top Gun“ (1986) und als letzter Eintrag der Filmographie der Western „Bone Tomahawk“ von 2015.
Schauspielkollege Christopher Lloyd, der Doc Brown aus den „Zurück in die Zukunft“-Filmen, verabschiedete sich auf Instagram mit einer Abwandlung eines Zitats aus Teil 2: „James, wo du hingehst, brauchst du keine Straßen. Ich vermisse dich, mein Freund.“
Nicholas Brendon
Schauspieler Nicholas Brendon ist am 20. März 2026 eines natürlichen Todes gestorben.
Nicholas Brendon Schultz, so sein eigentlicher Name, erlangte Ende der 1990er Jahre große Popularität in der Rolle des Xander Harris in der wegweisenden Teenie-Serie „Buffy – im Bann der Dämonen“. Später spielte er in weiteren Serien wie „Criminal Minds“ oder „Private Practice“ wiederkehrende Rollen.
Nicholas Brendon machte im Laufe der Jahre Schlagzeilen durch Alkoholprobleme, Gesetzeskonflikte und einen Herzinfarkt. Wie seine Familie mitteilt, hatte sich der 54-Jährige zuletzt vor allem der Malerei und Kunst verschrieben und sei friedlich im Schlaf verstorben.
„Buffy“-Co-Star Sarah Michelle Gellar verabschiedete sich auf Instagram mit den Worten: „Ich weiß, du bist mit dir im reinen in dem großen Schaukelstuhl im Himmel.“
Chuck Norris
Wie oft hat man diese Nachricht schon gehört. Doch sie ist nun schlussendlich doch wahr geworden. Chuck Norris ist im Alter von 86 Jahren verstorben. Bei einem Vorfall auf Hawaii ist er ins Krankenhaus eingeliefert worden und am Freitag den 20. März 2026 wurde von seiner Familie in einem Social Media Post bekannt gegeben, dass die Action-Legende verstorben ist: „Mit schwerem Herzen teilt unsere Familie mit, dass unser geliebter Chuck Norris gestern Morgen plötzlich verstorben ist.“ Weiter schreiben sie: „Auch wenn wir die Umstände privat halten möchten, möchten wir euch versichern, dass er von seiner Familie umgeben war und in Frieden gegangen ist.“ Über die Jahrzehnte wurde Chuck Norris zu einem Kult und wohl einer der bekanntesten Namen der Action-Szene, doch wie seine Familie schreibt: „Für uns war er ein hingebungsvoller Ehemann, ein liebevoller Vater und Großvater, ein unglaublicher Bruder und das Herz unserer Familie.“ Sie nehmen Abschied mit den Worten: „Auch wenn unsere Herzen gebrochen sind, sind wir zutiefst dankbar für das Leben, das er gelebt hat, und für die unvergesslichen Momente, die wir mit ihm teilen durften.“
Carlos Ray „Chuck“ Norris startete seine Karriere nicht in Hollywood, sondern bei der Air Force, wo er seine Leidenschaft für den Kampfsport bei einer Stationierung in Korea entdeckte. Nach seiner Rückkehr in die USA dominierte er die Karate-Weltmeisterschaften und blieb über Jahre ungeschlagen. Sein Weg zum Filmruhm begann legendär durch eine Freundschaft mit Bruce Lee, gegen den er 1972 im „Weg der Klaue“ kämpfte. In den 80er-Jahren stieg er mit Klassikern wie „Missing in Action“ zur Ikone des Actionkinos auf, bevor er als „Walker, Texas Ranger“ Fernsehgeschichte schrieb. Abseits der Kamera ist Norris für sein christliches Engagement und seine Wohltätigkeitsarbeit bekannt.
Lesetipp: Sie machten ihn zur Legende. Hier sind die besten Chuck-Norris-Witze.
Bettina Köster
Bettina Köster und ihre Band „Malaria!“ war wohl eine der auffälligsten der „Neuen Deutschen Welle“-Bewegung. Im Alter von 66 Jahren ist die Frontfrau Bettina Köster in Italien am 16. März 2026 verstorben. Die Trauerfeier fand im privaten Rahmen statt und die Musikerin wurde in Capaccio Paestum beigesetzt. Bettina Köster galt als „Hildegard Knef des Punk“ und war gut mit Nina Hagen befreundet. Sie gehörte zur Underground- und Avantgarde-Szene von Westberlin. Ihre Karriere begann Ende der 70er Jahre in der Formation Mania D, einem Kollektiv, das eng mit der West-Berliner Kunstszene und dem Umfeld der „Genialen Dilletanten“ verknüpft war. Ihre tiefe Stimme prägte den markanten Sound und sie wurde zu einer wegweisenden Figur des deutschen Post-Punk.
Matt Clark
Der US-Schauspieler Matt Clark ist im Alter von 89 Jahren gestorben. Laut übereinstimmenden Medienberichten starb er am Sonntag, den 15.03.2026 in seinem Zuhause in Austin im Bundesstaat Texas. Als Todesursache nannte seine Familie Komplikationen nach einer Rückenoperation. In einem bewegenden Statement, das die t-online zitiert würdigten seine Angehörigen sein Leben und seinen Charakter. „Er war immer zur Stelle – für die Arbeit und für seine Leute. Er war vielschichtig. Er war hart im Nehmen. Er konnte schroff sein. Aber sein moralischer Kompass schwankte nie, und an seiner Liebe gab es keinen Zweifel.“ Clark stand jahrzehntelang vor der Kamera und spielte unter anderem an der Seite von Clint Eastwood und John Wayne. Einem breiten Publikum wurde er unter anderem durch Rollen in „Back to the Future Part III“ sowie Serien wie „Dynasty“ bekannt.
Lara Baumgartner
Die Schweiz steht nach einem entsetzlichen Vorfall Mitte Märze 2026 im Kanton Freiburg unter Schock. Was als gewöhnliche Fahrt zwischen Düdingen und Kerzers begann, endete in einer Katastrophe, die mindestens sechs Todesopfer forderte. Unter den Opfern befindet sich auch die junge Radio-Moderatorin Lara Baumgartner.
Ihr Sender, Radio Energy Bern, verabschiedete sich mit bewegenden Worten von der geschätzten Stimme: „Ihr Lachen, ihre große Herzlichkeit, ihr feiner Humor und ihre kluge, liebevolle Art haben viele Menschen berührt.“ Die Trauer in der Medienwelt ist riesig, da Baumgartner für viele Hörer zur täglichen Begleiterin geworden war.
Die Details zum Hergang sind verstörend. Ein 60-jähriger Mann soll das Inferno absichtlich herbeigeführt haben, indem er sich im Bus mit Benzin übergoss und Feuer legte. Die Ermittler*innen vermuten psychische Probleme hinter der Tat und schließen ein ideologisches Motiv aus. Auch der mutmaßliche Täter kam in den Flammen ums Leben. Während der Bus des Unternehmens Postauto völlig ausbrannte, konnten sich fünf Verletzte retten. Die Behörden arbeiten derzeit noch an der schwierigen Aufgabe, alle Verstorbenen final zu identifizieren.
„Hartz und herzlich“-Star Oli
Seit 2016 begleitet die Doku „Hartz und herzlich“ Menschen in sozialen Brennpunkten in ganz Deutschland, so auch Protagonist Oli. Auf Instagram veröffentlichte der Sender Mitte März einen Post: „Aus Hamburg haben uns leider sehr traurige Nachrichten erreicht. Oli ist gestorben, und unser tiefstes Mitgefühl gilt seinem Partner, seiner Familie und allen Freunden. Aus Respekt gegenüber dem Verstorbenen, allen Verwandten und Bekannten bitten wir, mit dieser Neuigkeit respektvoll umzugehen und von Anfragen abzusehen.“ Oli wurde nur 55 Jahre alt. Die Todesursache ist nicht bekannt, zuletzt wirkte der Hamburger jedoch gesund, wie auch ein User in den Kommentaren anmerkt: „Ich guck gerade eine neue Folge, der war doch topfit, oder?“ Andere Fans senden Beileidsbekundungen: „Nicht schon wieder jemand, er war doch noch nicht so alt. Leider können wir uns das nicht aussuchen. Mein Beileid für die Angehörigen und Freunde, ich wünsche allen viel Kraft“, oder: „Mensch Oli. Du warst mir echt sympathisch! Mach es gut.“
Country Joe McDonald
Der Musiker Country Joe McDonald ist im März 2026 im Alter von 84 Jahren gestorben. Wie seine Frau Kathy mitteilte, starb der Sänger in Kalifornien an den Folgen einer Parkinson-Krankheit. McDonald war Frontmann der Psychedelic-Rock-Band Country Joe and the Fish und eine prägende Stimme der US-amerikanischen Gegenkultur der 1960er-Jahre. Berühmt wurde er vor allem mit seinem Protestsong „I-Feel-Like-I'm-Fixin'-To-Die Rag“, einer satirischen Abrechnung mit dem Vietnamkrieg.
Besonders legendär war sein Auftritt beim Woodstock Festival im Jahr 1969. Dort ließ McDonald Hunderttausende Zuschauer*innen einen provokanten Sprechchor anstimmen. Der Refrain verspottete Krieg, Profitgier und die Bereitschaft, junge Männer in den Kampf zu schicken. Der Musiker, der selbst in der US-Marine gedient hatte, schrieb den Song bereits 1965 – kurz nachdem US-Präsident Lyndon B. Johnson begann, Bodentruppen nach Vietnam zu entsenden. Der provokante Song brachte ihm große Bekanntheit, sorgte aber auch für Kontroversen und rechtliche Probleme. Kurz nach Woodstock wurde McDonald wegen eines derben Sprechchors bei einem Konzert sogar kurzzeitig festgenommen – was dann das Ende seiner Band beschleunigte.
Jennifer Runyon
Jennifer Runyon, bekannt aus „Ghostbusters – Die Geisterjäger“ und der Sitcom „Charles in Charge“, ist am 6. März im Alter von 65 Jahren an Krebs gestorben. Ihre Freundin Erin Murphy teilte in den sozialen Medien, dass Runyon „einen kurzen Kampf gegen Krebs“ geführt habe. Die Familie bestätigte den Tod am 8. März. Runyons Tochter Bayley würdigte ihre Mutter rührend auf Instagram: „Alle meine besten Eigenschaften stammen von dir. Ich würde alles für einen weiteren Tag mit dir geben. Sie war der gütigste und mitfühlendste Mensch, den ich je kennengelernt habe. Meine beste Freundin. Ich war nicht darauf vorbereitet.“
Jennifer Runyon begann ihre Karriere 1980 im Horrorfilm „Goodnight – Die Nacht, als Knecht Blutbrecht kam“ und wirkte in zahlreichen Serien und Filmen mit, darunter „Ein Colt für alle Fälle“, „Mord ist ihr Hobby“ und „Magnum“. Nach einer langen Pause kehrte sie 2016 für Horrorproduktionen wie „Terror Tales“ vor die Kamera zurück.
Annabel Schofield
Die britische Schauspielerin und das ehemalige Topmodel Annabel Schofield ist im Alter von 62 Jahren verstorben. Laut Medienberichten unterlag sie am 28. Februar in Los Angeles den Folgen einer schweren Krebserkrankung, gegen die sie seit 2021 gekämpft hatte.
Noch Ende Januar gab sie ihren Fans nach einer Hirntumor-Operation ein letztes, bewegendes Update auf Facebook: „Ich bin froh, den Eingriff überstanden zu haben, aber ich bin noch nicht über den Berg. Ich bin noch sehr wackelig auf den Beinen“.
Die hohen medizinischen Kosten zwangen die einst gefeierte Stilikone zuletzt sogar dazu, auf der Plattform GoFundMe um Unterstützung zu bitten. „Ich bin es wirklich leid, um Hilfe zu bitten, aber ich habe keine andere Wahl, bis ich wieder arbeiten kann“, erklärte sie dort offen und dankte ihren Unterstützer*innen für jede Hilfe. Schofield prägte in den Achtzigerjahren mit hunderten Covern die internationale Modeszene, bevor sie ihrem Vater, dem Produzenten John D. Schofield, nach Hollywood folgte. Ihren großen Durchbruch feierte sie im Serienhit „Dallas“, wo sie als Laurel Ellis an der Seite von Larry Hagman Fernsehgeschichte schrieb. Mit ihr verliert die Branche definitiv ein Multitalent.
Mike Maschina
Der 34-jährige Luxus-Influencer Michael „Mike“ Maschina ist seit Jahren dafür bekannt, neben seinem Fitness-Lifestyle und seiner Arbeit im Immobilienunternehmen vor allem seinen luxuriösen Lebensstil online zu präsentieren. Am 09. Februar ist der Influencer aus Wien laut dem österreichischen Heute überraschend verstorben. Im Internet war er als „österreichischer Dan Bilzerian“ bekannt und gab an Millionen zu verdienen. Besonders viel diskutiert war seine Idee von einer neuen Immobilien-App „Immomatch“, die ähnlich wie „Tinder für Wohnungssuchende“ funktionieren sollte. Nachdem seine Firma Insolvenz angemeldet hatte, wurde es ab 2024 dann aber still um den einstigen Instagram-Millionär – einzig und allein Bilder aus Bali postete er noch. Über die Umstände zu seinem plötzlichen Ableben ist bisher nichts Weiteres bekannt gegeben worden. In der Traueranzeige schrieb seine Familie die berührenden Worte: „Und wir dachten, wir hätten noch so viel Zeit. So wie er sich nach Nähe, Familie und echter Verbundenheit sehnte, so möchten wir ihn auch verabschieden.“
Katherine Hartley
Die 42-jährige Tochter des Comedy-Stars Martin Short, wurde Ende Februar 2026 leblos in ihrem Haus aufgefunden. Während ihr Vater als Schauspieler weltweit Millionen Menschen zum Lachen bringt, engagierte sich Katherine stattdessen als Sozialarbeiterin und kämpfte beispielsweise bei „Bring Change 2 Mind“ leidenschaftlich gegen die Stigmatisierung psychischer Krisen. Laut Berichten verstarb sie an den Folgen einer selbst zugefügten Schussverletzung.
Für die Familie Short reißt dieser Verlust erneut tiefe Wunden auf. Bereits 2010 verlor die Familie nämlich die Mutter Nancy Dolman an den Eierstockkrebs. Damals versuchte Martin Short, seine drei Adoptivkinder mit dem Gedanken zu trösten, dass geliebte Menschen in die Seelen der Hinterbliebenen „zoomen“. Katherines Tod hinterlässt eine schmerzhafte Leere.
Jordan James Parke
Der überraschende Tod des britischen Reality-TV-Stars Jordan James Parke am 18. Februar 2026 zieht weitreichende polizeiliche Ermittlungen nach sich. Der 34-Jährige, der durch die US-Sendung „Botched“ und seine Leidenschaft für kosmetische Eingriffe als „Lip King“ bekannt wurde, wurde am vergangenen Mittwochmittag (18.02) leblos in einem Luxus-Apartmentkomplex im Londoner Viertel Canary Wharf aufgefunden. Trotz des schnellen Eingreifens des Rettungsdienstes um 12:38 Uhr konnte nur noch der Tod des Influencers festgestellt werden.
Die Metropolitan Police stuft den Vorfall derzeit als „ungeklärt“ ein, verfolgt jedoch eine konkrete Spur. Es wird geprüft, ob Parke unmittelbar vor seinem Tod eine weitere Schönheitsbehandlung durchführen ließ, die tödlich endete. Andere Hinweise deuten auf einem möglichen Todschlag hin. In diesem Zusammenhang kam es am Freitag, den 20. Februar 2026, zur vorläufigen Festnahme eines 43-jährigen Mannes und einer 52-jährigen Frau wegen des Verdachts auf Totschlag. Beide Verdächtige befinden sich aktuell gegen Kaution wieder auf freiem Fuß, während die Ergebnisse der angeordneten Obduktion noch abgewartet werden.
Seine Schwester Sharnelle drückte in einem emotionalen Statement auf Instagram die Fassungslosigkeit der Familie aus, die diesen plötzlichen Verlust nun verarbeiten muss: „Mir fehlen schlichtweg die Worte, um das auch nur ansatzweise zu begreifen“. Die ganze Familie sei „fassungslos, schockiert und untröstlich“.
Tom Noonan
Schauspieler Tom Noonan ist im Alter von 74 Jahren am 14. Februar 2026 verstorben. Eine genaue Todesursache ist bisher nicht bekannt. Während eher wenige aus dem Publikum seinen Namen kennen, bleibt sein Einfluss im Filmgeschäft unvergessen. Mit dem Serienkiller Francis Dollarhyde in „Manhunter – Roter Drache“ 19986 prägte er die Darstellung von psychopathischen Rollen bis heute. Er schlüpfte 1987 in die Rolle von Frankensteins Monster in „The Monster Squad“ und war 1990 ein skrupelloser Drogenbaron in „RoboCop 2“. Neben Serienauftritten in „Akte X“, „The Blacklist“ oder „12 Monkeys“, spielte er außerdem an der Seite von Arnold Schwarzenegger in „Last Action Hero“.
Eric Dane
Der US-Schauspieler Eric Dane ist am 19. Februar 2026 im Alter von 53 Jahren gestorben. Er wurde vor allem durch seine Rollen in „Grey’s Anatomy“ und „Euphoria“ bekannt. Todesursache waren die Folgen seiner ALS-Erkrankung (Amyotrophe Lateralsklerose). ALS ist eine unheilbare Nervenkrankheit, bei der nach und nach die Muskelkontrolle verloren geht, bis Betroffene nicht mehr sprechen, schlucken oder atmen können. In einem Statement seiner Familie hieß es, er habe seine letzten Tage „umgeben von lieben Freunden, seiner hingebungsvollen Frau und seinen beiden wunderschönen Töchtern, Billie und Georgia“ verbracht.
Dane wurde am 9. November 1972 in Kalifornien geboren. Sein Vater starb, als Eric sieben Jahre alt war. Nach der Schulzeit zog er nach Los Angeles, um Schauspieler zu werden. Der große Durchbruch gelang ihm Mitte der 2000er-Jahre als Dr. Mark Sloan („McSteamy“) in „Grey’s Anatomy“, eine Rolle, die er von 2006 bis 2012 spielte und 2021 noch einmal aufgriff.
2019 übernahm er in „Euphoria“ die Rolle eines unglücklich verheirateten Familienvaters. Im April 2025 machte er öffentlich, dass bei ihm ALS diagnostiziert wurde.
Thorsten Hamer
Der deutsche Schauspieler Thorsten Hamer ist am 8. Februar im Alter von nur 43 Jahren verstorben. Das bestätigten mehrere Medienberichte. Hamer war dem deutschen Publikum vor allem durch seine Rolle als Koch Matthias „Matti“ Steininger in der SAT.1-Vorabendserie „Die Landarztpraxis“ bekannt. Hamer, geboren 1982 in Solingen, absolvierte die Schauspielschule in Düsseldorf und war im Anschluss auf vielen deutschen Bühnen und auch im TV zu sehen, darunter in ZDF-Formaten wie „Notruf Hafenkante“ und „SOKO Wismar“. Zuletzt spielte er im Kinofilm „Block 10“ an der Seite von Christian Berkel und Axel Prahl. Außerdem war der Solinger mit der tiefen Bassstimme auch als herausragender Heinz-Erhardt-Darsteller bekannt. Sat 1 schrieb zum Abschied auf Instagram: „Wir trauern um Thorsten Hamer (1982-2026). Thorsten spielte über zwei Staffeln den liebenswerten Koch Matti in ‚Die Landarztpraxis‘ und starb viel zu früh. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und seinen Freunden. Ruhe sanft, lieber Thorsten.“
Robert Duvall
Hollywood-Ikone Robert Duvall ist am 15. Februar 2026 mit 95 Jahren auf seiner Farm verstorben.
Geboren am 5. Januar 1931 im US-amerikanischen San Diego, wuchs er in einem militärischen Umfeld auf. Nach der Armeezeit studierte er in New York Schauspiel – in einer Klasse mit Gene Hackman, James Caan und Dustin Hoffman, mit dem er auch in einer WG lebte. Als einer der wichtigsten Vertreter des „New Hollywood“ der 1970er Jahre war er in zahlreichen Klassikern zu sehen, von „M*A*S*H*“ über „Der Pate“ bis „Apocalypse Now“. Im Laufe der Jahre mehrfach nominiert, gewann Duvall 1984 den OSCAR als bester Hauptdarsteller in „Comeback der Liebe“. Zuletzt war er 2022 im Film „Der denkwürdige Fall des Mr Poe“ zu sehen – mit stolzen 91 Jahren.
Robert Duvall war viermal verheiratet, in den letzten 30 Jahren mit der auf den Tag genau 41 Jahre jüngeren Argentinierin Luciana Pedraza. Er galt lange als erzkonservativer Anhänger der republikanischen Partei und hat diese oft im Wahlkampf unterstützt. Der Hollywood Reporter zitiert die Film-Kollegen aus „der Pate“ zu Duvalls Tod, etwa Schauspiel-Legende Al Pacino: „Es war eine Ehre, mit Robert Duvall zu arbeiten. Er war ein geborener Schauspieler. Ich werde ihn vermissen.“ Und Robert DeNiro verabschiedete sich mit den Worten: „Gott segne Bobby. Ich hoffe, ich lebe auch 95 Jahre. Möge er in Frieden ruhen.“ OSCAR-Preisträgerin Viola Davis, die 2018 in „Widows – tödliche Witwen“ an Duvalls Seite spielte, schrieb auf Threads: „Du warst ein Gigant … eine Ikone. Wahre Größe stirbt nie. Sie bleibt … als eine Gabe.“
James Van Der Beek
Der US-Schauspieler James Van Der Beek ist im Alter von 48 Jahren an Darmkrebs gestorben. Bekannt wurde er als Dawson Leery in der Kultserie „Dawson’s Creek“, die von 1998 bis 2003 über sechs Staffeln ein Millionenpublikum begeisterte. Schon als Schüler stand Van Der Beek auf der Bühne, erste Filmrollen hatte er unter anderem in „Angus – voll cool“ (1995) und „I Love You, I Love You Not“. Van Der Beek kämpfte seit August 2023 gegen Darmkrebs. Am Mittwoch, den 11. Februar 2026, verstarb er friedlich. Seine Frau Kimberly Brook schrieb bei Instagram: „Er ist seinen letzten Tagen mit Mut, Glauben und Würde begegnet.“ Van Der Beek hinterlässt sechs Kinder. Die Behandlung des Schauspielers stellte die Familie nicht nur emotional, sondern auch finanziell vor große Herausforderungen. Auf einer GoFundMe-Seite heißt es:
„Während seiner Krankheit stand die Familie nicht nur vor emotionalen Herausforderungen, sondern auch vor erheblichen finanziellen Belastungen, da sie alles in ihrer Macht Stehende tat, um James zu unterstützen und für seine Pflege zu sorgen. Nach diesem Verlust stehen Kimberly und die Kinder vor einer ungewissen Zukunft.“ Schon in der ersten Nacht nach dem Spendenaufruf waren über 842.000 Euro zusammengekommen. Kimberly Brook erklärte: „Meine Freunde haben diesen Link erstellt, um mich und unsere Kinder in dieser Zeit zu unterstützen. Mit Dankbarkeit und gebrochenem Herzen.“
Van Der Beek verbrachte seine letzten Wochen in einem Hospiz. Laut Berichten, die die Bild zitiert, wurde sein Zustand zunehmend schwächer: „James lag die meiste Zeit im Bett, weil er sehr schwach war, und er aß nichts. Seine Familie hielt seine Hand und war für ihn da, aber es war schwer, ihn so zu sehen.“
Bud Cort
Hollywood-Schauspieler Bud Cort ist am 11. Februar 2026 mit 77 Jahren in einer Pflegeeinrichtung an einer Lungenentzündung verstorben.
Bud Cort wurde am 29. März 1948 als Walter Edward Cox in New Rochelle im US-Bundesstaat New York geboren. Schon früh interessierte er sich für die Schauspielerei. 1970 besetzte Regisseur Robert Altman den jungen Mimen in seiner Kriegskomödie „MASH“ und nur ein Jahr später spielte Cort seine wohl größte Rolle: Er war der selbstmordgefährdete Jugendliche Harold, der durch die Begegnung mit der 79-jährigen Maude neuen Lebensmut fasst. Die schwarze romantische Komödie „Harold und Maude“ brachte ihm eine Nominierung für den Golden Globe ein und zog weitere Hauptrollen nach sich.
Wenige Jahre später, 1979, erlitt Bud Cort einen schweren Autounfall, der mehrere plastische Gesichtsoperationen nach sich zog. Anschließend war die Zeit der Hauptrollen vorbei und Cort war vor allem in Independent-Filmen und Nebenrollen zu sehen, zum Beispiel in „Coyote Ugly“ oder „Die Tiefseetaucher“.
Schauspieler Jeff Bridges verabschiedet sich auf Instagram: „Der bewundernswerte Bud Cort, mein lieber Freund, weilt nicht mehr unter uns. Wir lieben und vermissen dich, Bud.“
Regisseur Edgar Wright schreibt auf Instagram, Bud Cort habe eine „magnetische Präsenz in jedem Film, der glücklich genug war, ihn zu haben.“ „Harold & Maude“ sei „die perfekteste schwarze Komödie/Liebesgeschichte und Bud Cort zeigt dort einen der großartigsten Kamera-Blicke der Filmgeschichte.“
Catherine O'Hara
In der Rolle der Mutter von Kevin aus den „Kevin – Allein zu Haus“-Filmen bleibt sie wohl für immer unvergessen. Schauspielerin Catherine O'Hara ist überraschend am 30. Januar 2026 im Alter von 71 Jahren kurz vor dem Beginn neuer Dreharbeiten zur zweiten Staffel der AppleTV-Serie „The Studio“ verstorben. Einige amerikanische Medien wie das E! News Magazin sprechen von gesundheitlichen Schwierigkeiten und einer kurzen, schweren Krankheit. Auch bei der Golden Globe Verleihung im Januar 2026 fehlte die Schauspielerin und das, obwohl sie nominiert war. In der Vergangenheit sprach die Schauspielerin meist mit Humor, dass sie an Situs inversus totalis leide, eine seltene Anomalie, bei der viele wichtige Organe spiegelverkehrt im Körper sind. Die gebürtige Kanadierin machte ihre ersten Schritte in der Schauspielerei in den späten 70ern mit Shows wie „Coming Up Rosie“ (1976 bis 1977), wo sie an der Seite von Dan Aykroyd und John Candy spielte. Anfang der 80er schrieb sie selbst Drehbücher, und am Ende des Jahrzehnts ergatterte sie Rollen in „Sodbrennen“ und den vorher angesprochenen „Kevin – Allein zu Haus“-Filmen. Außerdem war O'Hara Teil einiger Filme von Tim Burton wie zum Beispiel „Beetlejuice“ und „The Nightmare Before Christmas“ als Stimme von Sally. Seit 1992 war sie mit Regisseur Bo Welch verheiratet und gemeinsam hat das Paar zwei Söhne. Die Anteilnahme in Hollywood über den plötzlichen Verlust ist groß. Film-Sohn Macaulay Culkin schrieb auf Instagram: „Mama, ich dachte, wir haben Zeit. Ich würde gerne auf einem Stuhl neben Dir sitzen, ich hatte noch so viel zu sagen, ich liebe Dich.“ Auch Kollegin Meryl Streep lies verlauten: „Catherine O’Hara brachte Liebe und Licht in unsere Welt, durch ihr scharfsinniges Mitgefühl für die exzentrischen Charaktere, die sie verkörperte.“ Pedro Pascal, der gemeinsam mit O'Hara in „Last of Us“ spielte, nahm ebenfalls online Abschied: „Ich bin ewig dankbar. Es gibt weniger Licht in meiner Welt, diese glückliche Welt, die dich hatte, wird dich behalten, immer.“ Wenige Tage später ist ihre Todesursache bekannt.
Catherine O'Hara Todesursache
Anfang Februar 2026 wird mehr über O'Haras Todesursache bekannt. Laut Angaben des Gerichtsmedizinischen Instituts von Los Angeles County, zitiert von „TMZ“, starb die Schauspielerin an den Folgen einer Lungenembolie. Zusätzlich habe auch Darmkrebs zu ihrem Tod beigetragen. O’Hara war mit Problemen beim Atmen ins Krankenhaus gebracht worden und verstarb kurz darauf. Ihre Asche wurde ihrem Ehemann Robert „Bo“ Welch übergeben.