Unvergessen: Promis, die 2026 verstorben sind

Dieses Jahr müssen wir erneut Abschied nehmen. Die Stars, die 2026 von uns gingen, bleiben in unseren Erinnerungen lebendig.

2026 mussten Fans sich von einigen Stars und Promis für immer verabschieden.
Quelle: IMAGO / Avalon.red

Wenn wir einen geliebten Menschen verlieren, spüren wir eine große Leere. Genauso trifft uns der Abschied von Promis, die wir über Jahre verfolgt und geschätzt haben. Manche Geschichten, wie die von Hayden Panettiere, werfen viele Fragen auf und werden auch lange nachdem sie verstorben sind noch im Herzen und den Köpfen der Menschen bleiben. Diese Abschiede haben uns 2026 bewegt: 

Michael Tilo

Der Sänger Michael Thilo ist bereits am 03. März 2026 verstorben.
Quelle: IMAGO / United Archives

Seine Stimme war der Klang einer ganzen Generation von Kindern, doch sein Gesicht kannten nur wenige. Michael Tilo, der Sänger des unvergesslichen Titellieds der originalen „Benjamin Blümchen“-Hörspiele, ist im Alter von 81 Jahren verstorben, wie der Münchner Merkur berichtete. Erst Monate später wurde bekannt, dass der Musiker bereits am 03. März 2026 verstarb.

Obwohl das Lied für Millionen Menschen untrennbar mit ihrer Kindheit verbunden ist, war es für die Familie des Künstlers nur ein kleiner Teil seines Schaffens. Sein Sohn Enrico bestätigte den Tod und gab einen Einblick in die private Wahrnehmung des berühmten Songs: „Benjamin Blümchen war eher eine Randerscheinung. Das war für Außenstehende immer größer als für uns.“ Gleichzeitig war sich die Familie der enormen Wirkung des Liedes bewusst. Oft erlebe der Sohn, wie stark der Song bei vielen Menschen verankert sei: „Wenn ich ihnen dann sage, dass das mein Vater ist, ist das Erstaunen riesig.“

Michael Tilo, geboren 1944 in Dresden, begann seine Karriere bereits 1969 beim DDR-Label Amiga, bevor er in den Siebzigerjahren in den Westen zog. Er trat im Fernsehen auf und veröffentlichte zahlreiche weitere Titel. Die Vielfalt seines Schaffens entdeckt selbst sein Sohn bis heute immer wieder neu: „Ich stoße nach wie vor noch auf Musik von ihm, die ich noch nicht kannte und an der ich sehe, wie vielfältig er damals war.“ Bis 2009 stand Michael Tilo noch auf der Bühne, bevor er sich aus dem aktiven Musikleben zurückzog. Mit ihm geht eine Stimme, die unvergessen bleibt. 

Presley Gerber

Presley Gerber ist im Alter von 27 Jahren gestorben.
Quelle: IMAGO / Image Press Agency

Presley Gerber, der Sohn des früheren Topmodels Cindy Crawford, ist im Alter von 27 Jahren gestorben. Die Todesursache wurde bislang noch nicht veröffentlicht, aber ein Sprecher der Familie bestätigte, dass er am Sonntag, den 20.09.2026 in einer Entzugsklinik gestorben sei. „Die Familie bittet um Privatsphäre während dieser sehr schweren und schmerzvollen Zeit“, hieß es im Statement des Sprechers. In den vergangenen Jahren sprach Presley offen über seine psychischen Probleme und seinen Drogenkonsum. Nachdem er wegen Fahrens unter Alkohol- oder Drogeneinfluss 2019 verurteilt wurde, musste er an einem Entzugsprogramm teilnehmen.

Laut dem US-Promi-Portal TMZ soll Gerber bereits berauscht gewesen sein, als er in der Klinik für betreutes nüchternes Wohnen ankam. Ein Mitglied seines Suchtteams habe zuvor in der Einrichtung angerufen und nachgefragt, ob der Promi-Sohn in dieser Verfassung überhaupt aufgenommen werden könne, da Presley „high“ gewesen sei. Sein Zustand sei demnach bereits zu diesem Zeitpunkt alarmierend und sein Verhalten „unberechenbar“ gewesen. Das Behandlungszentrum stimmte seiner Aufnahme zu, doch nicht keine 24 Stunden starb Presley Gerber nach einem Herzstillstand.

Seine Mutter Cindy Crawford war trotz allem immer stolz auf ihrem Sohn. Als er Wochen vor seinem Tod einen Einblick in seine Suchtbehandlung gab, kommentierte sie: „Du bist so ein Kämpfer! Du bist durch das Feuer gegangen, um dich selbst zu finden. So stolz.“ Auch sein Vater Rande machte deutlich, wie sehr er seinen Sohn bewunderte: „Ich bin so stolz auf dich und deinen Mut. Sich den schwierigen Dingen zu stellen, erfordert echte Stärke, und zu sehen, wie du wieder zu dir selbst findest, bedeutet mir alles.“ Auf Instagram berichtete er außerdem über seine Ibogain-Behandlung in Mexicko. Ibogain ist eine natürlich vorkommende psychoaktive Substanz, die Berichten zufolge Entzugserscheinungen lindern und die Gehirnfunktionen regulieren kann. In den USA ist das Mittel nicht legal.

Ralf Richter

Der Schauspieler Ralf Richter ist tot.
Quelle: IMAGO / APress

Der deutsche Schauspieler Ralf Richter ist in der Nacht auf den 15. September 2026 im Alter von 69 Jahren gestorben. Das teilten seine Kinder Aline und Maxwell Richter in einer gemeinsamen Erklärung auf Facebook mit. Darin schreiben sie: „Für uns ist gerade eine Welt stehen geblieben“. Für viele Fans sei ihr Vater Schauspieler, Kultfigur und ein Gesicht gewesen, das sie über Jahre begleitet habe — für die Familie aber vor allem Vater.

Bekannt wurde Richter 1981 als Zentralemaat Frenssen in Wolfgang Petersens Kinoerfolg „Das Boot“. Später feierte er mit „Bang Boom Bang“ und „Was nicht passt, wird passend gemacht“ weitere Erfolge.

Sohn Maxwell erklärte gegenüber der Bild: „Meinem Vater ging es seit Längerem gesundheitlich sehr schlecht. Er litt an COPD und einer Herzunterfunktion. Eine Vene zum Herzen hat nicht mehr richtig gearbeitet.“ Wegen seiner Beschwerden hatte sich der Schauspieler bereits einige Monate vor seinem Tod in einer Klinik behandeln lassen. Eine Besserung brachte der Aufenthalt jedoch nicht. „Deshalb war er schon vor ein paar Monaten in der Klinik. Danach hat er weiter abgebaut. Mein Vater ist dann letzte Nacht zu Hause in seiner Kölner Wohnung gestorben, zwischen 22 und 1 Uhr. Ich war bei ihm, als er starb.“

Seine Weggefährten zollen ihm Tribut:

Weggefährten nehmen Abschied von Ralf Richter

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Nach Ralf Richters Tod verabschieden sich nun viele ehemalige Freund*innen und Kollgeg*innen von ihm. Der Schauspieler Christian Kahrmann teilte eine Szene aus dem Kultfilm „Bang Boom Bang“ aus dem Jahr 1999 und schrieb dazu: „Genial geschrieben, genial gespielt. Eine Sternstunde. Rest in Peace, Ralle.“

Der Schauspieler Willi Thomczyk teilte ein Foto einer gemeinsamen Szene mit Ralf Richter mit den Worten: „Mit großer Bestürzung habe ich vom Tod von Ralf Richter erfahren. Ich durfte mit ihm bei verschiedenen Filmproduktionen zusammenarbeiten und werde diese Begegnungen in besonderer Erinnerung behalten.“ 

Comedian Chris Tall schrieb unter ein gemeinsames Bild: „Was ist denn dieses Jahr nur los? Ralfi, du warst so vieles, aber vor allem ein Unikat. So herzlich, ehrlich und authentisch. Wir werden dich sehr vermissen. Ruhe in Frieden.“

Schauspielerin Dorkas Kiefer teilte ebenfalls ein gemeinsames Bild mit Richter mit den Worten: „Ach Ralle … ich werd' dich so vermissen.“

Auch Ex-GZSZ-Star Sila Sahin verabschiedet sich mit den Worten: „Ach lieber Ralf, die Nachricht von deinem Tod macht mich sehr traurig.“ Sie erinnerte an gemeinsame Dreharbeiten: „Ich habe es so genossen, mit dir vor der Kamera zu stehen, und werde unsere gemeinsame Zeit in lieber Erinnerung behalten. Es war mir eine Ehre. Meine Gedanken sind bei deiner Familie und deinen Liebsten. Ich wünsche ihnen ganz viel Kraft in dieser schweren Zeit. Ruhe in Frieden mein Freund.“

Hayden Panettiere

Hollywood trauert Mitte August 2026 um eine ihrer prägendsten Darstellerinnen.
Quelle: IMAGO / The Mega Agency
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Hollywood trauert: Schauspielerin Hayden Panettiere ist am 16. August 2026 völlig überraschend im Alter von 36 Jahren verblichen. Das bestätigten ihr Management und ihre Angehörigen gegenüber US-Medien. In einem berührenden Statement nimmt ihr Vater Abschied von der Künstlerin: „Sie war ein unglaubliches Licht und eine Naturgewalt, die allen, die sie kannten – und den Millionen, die sie auf der Leinwand sahen – unermessliche Liebe und Freude schenkte.“ Zugleich bat er die Öffentlichkeit darum, der Familie nun Raum zu geben, „um diesen unvorstellbaren Verlust zu verarbeiten“.

Ein Bekannter hat laut NBC den Notruf abgesetzt, nachdem Rettungskräfte wegen einer „nicht ansprechbaren Frau“ alarmiert wurden und Panettiere noch vor Ort für tot erklärt werden musste. Medienberichten zufolge war im Notruf von einer „Überdosis“ und einem „Herzstillstand“ die Rede.

Im September 2026 wurde nach vielen Spekulationen die offizielle Todesursache bekannt gegeben: Panettiere starb „durch die toxischen Wirkungen mehrerer Drogen, darunter Fentanyl“, berichtet unter anderem die BBC unter Berufung auf das zuständige Gerichtsmedizinische Amt in Greenville.

Schon als Kind stand Panettiere vor der Kamera. Ihren internationalen Durchbruch feierte sie später mit den Serien-Hits „Heroes“ und „Nashville“. Doch abseits des Scheinwerferlichts sprach sie auch immer wieder offen über die Schattenseiten ihres Lebens – vor allem über ihren langen Kampf gegen Depressionen und Suchterkrankungen. Ihre gesundheitlichen Probleme führten schließlich zu einem schweren Schritt: 2018 übertrug sie ihrem Ex-Verlobten, dem früheren Boxweltmeister Wladimir Klitschko, das alleinige Sorgerecht für die gemeinsame Tochter Kaya. Das Mädchen lebte seitdem bei ihrem Vater in Europa.

In ihren erst im Mai 2026 erschienenen Memoiren erinnerte sie sich eindringlich an den Beginn ihrer Abhängigkeit: „In dem Moment, als ich dieses Brennen spürte, war die Angst, die ich seit der Geburt meiner Tochter verspürt hatte, verschwunden.“ Damals sprach sie auch voller Sehnsucht über ihr Kind: „Ich werde mir immer wünschen, dass sie hier ist. Ich vermisse sie.“

„Wir lieben dich“: Wladimir Klitschko äußert sich zu Hayden Panettieres Tod

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Nach dem tragischen Tod der Schauspielerin hat sich ihr Ex-Partner Wladimir Klitschko am Tag nach der traurigen Nachricht öffentlich auf Instagram zu Wort gemeldet. Der frühere Profiboxer erinnerte mit einem Familienfoto an die gemeinsame Zeit mit ihr. „Sie hat diese Welt viel zu früh verlassen“, schrieb Klitschko und fügte hinzu: „Ihr tragischer Tod macht mich tieftraurig.“ Die gesamte Familie erlebe „gerade eine Zeit tiefer Bestürzung und Trauer“. Weiter hieß es: „Hayden war, auch wenn sie nicht mehr meine Partnerin war, ein wichtiger Teil meines Lebens und die Mutter unserer Tochter Kaya.“

Er würdigte ihre „unglaubliche Karriere“ und ihr „immenses Talent“, sprach aber auch von den Schattenseiten der Branche. „Nichts wird die gemeinsamen Momente oder den Platz, den sie in unserem Leben eingenommen hat, auslöschen können“, schrieb er. Kaya wolle er „stets mit Respekt von ihrer Mutter erzählen“. Klitschko bat darum, „in dieser schweren Zeit die Gefühle und die Privatsphäre unserer Familie zu respektieren“. Zum Schluss schrieb er: „Ruhe in Frieden, Hayden. Mögest du ewigen Frieden finden. Wir lieben dich.“

Mutter Lesley äußert sich nach Tod über Haydens Exfreund

Zwei Tage nach dem Tod ihrer Tochter äußerte sich ihre Mutter Lesley Vogel.
Quelle: IMAGO / Newscom / AdMedia

Zwei Tage nach dem Tod ihrer Tochter äußerte sich Hayden Panettieres Mutter Lesley Vogel gegenüber NBC News. Über Panettieres On-Off-Partner Brian Hickerson sagte sie: „Diese Person in ihrem Leben, die wir schon seit geraumer Zeit loswerden wollten, war bei ihrem Tod bei ihr – und das war Brian Hickerson.“ Sie und ihr Ex-Mann Alan Panettiere hätten „schon seit Langem Bedenken seinetwegen“ gehabt.

Hayden Panettiere hatte Hickerson im Sommer 2018 kennengelernt. In den Jahren danach fiel er laut Artikel wiederholt wegen Gewaltvorwürfen auf. Im Mai 2019 soll Panettiere die Polizei gerufen und ihm vorgeworfen haben, sie geschlagen und gewürgt zu haben. Vogel sagte weiter: „Hayden war in so vielen Bereichen ein unglaublich talentierter Mensch. Ich denke, für junge Menschen, die in der Unterhaltungsindustrie aufwachsen – das ist ein harter Kampf, und es ist eine sehr anspruchsvolle Branche – ist es leider nicht ungewöhnlich, dass sie auf den falschen Weg geraten.“ Und: „Hayden ist leider von ihrem Weg abgekommen, und ich wünschte, es wäre anders gekommen. Ich wünschte, sie wäre sich selbst treu geblieben, denn an ihr gab es so viel Bewundernswertes.“

Eine Woche nach dem Tod stellt Mutter Lesley die bekannte Darstellung von Brian Hickerson infrage, dem On-off-Partner der Schauspielerin. Im Interview mit der „Daily Mail“ sagte sie: „Ich glaube, Brian hat seinen Bruder angerufen. Meine Meinung. Ich glaube, er wusste, dass sie tot war. Er rief seinen Bruder an und versuchte, diese Geschichte zu erfinden.“ Belege nannte sie dafür laut Bericht nicht.

Nach Medienberichten soll Hickerson angegeben haben, Panettiere gegen 10.30 Uhr gesehen zu haben, später aber geschlafen zu haben. Erst als sein Bruder Zach an der Tür klopfte, sei die Schauspielerin reglos entdeckt worden. Vogel sagt dazu: „Ich weiß nicht, wie man ein Nickerchen machen kann, während in der Nähe jemand stirbt, und nicht merken, dass etwas nicht stimmt.“ Außerdem erklärte sie: „Menschen mit Herzstillstand liegen nicht einfach still da. Sie machen Geräusche.“

Auch über die Beziehung sagte sie: „Als Brian in ihr Leben trat, begannen die Veränderungen.“ Und: „Schon sehr früh dachte ich: Er ist ein moderner Gigolo.“ Die Ermittlungen laufen jedoch weiter; Hickerson gilt nicht als Verdächtiger.

Lucia Sisic

„Miss Austria“ Lucia Sisic verstarb mit 22 Jahren.
Quelle: IMAGO / SEPA.Media

Österreich trauert um Lucia Sisic: Die amtierende „Miss Austria“ ist Anfang September 2026 im Alter von 22 Jahren gestorben. Die junge Frau lebte seit ihrer Geburt mit einem Herzklappenfehler und musste sieben Operationen überstehen. Trotzdem blieb sie laut Wegbegleiter*innen optimistisch und offen. Ein Freund der Familie, Miroslav Piplica, schrieb auf Facebook: „Lucia war eine außergewöhnlich schöne junge Frau, vor allem aber ein Mensch, dessen Lächeln, Freundlichkeit und Herzlichkeit die Herzen all derer, die sie kannten, tief berührt haben.“

Schon 2024 sprach Sisic in der österreichischen Zeitung Heute über ihre Kindheit mit der Krankheit: „Sportwochen fanden ohne mich statt. Meine Kindheit war einfach anders, aber es hat mich auch stark gemacht.“ Bekannt wurde die 22-Jährige als „Miss Vienna 2024“, später als „Miss Austria“. Weil die Wahlen 2025 und 2026 laut österreichischen Medien wegen fehlender Sponsoren ausfielen, blieb sie bis zu ihrem Tod amtierende Titelträgerin.

König Harald V von Norwegen

Der König von Norwegen ist nach einem Aufenthalt im Krankenhaus verstorben.
Quelle: IMAGO / PPE

In der vorletzten August Woche 2026 wurde bekannt, dass der Gesundheitszustand von Europas ältesten amtierenden Monarchen besorgniserregend schlecht wurde. Am 28. August 2026 ist Norwegens Oberhaupt im Alter von 89 Jahren in Oslo verstorben. 

Auf Instagram bestätigt das Königshaus offiziell das Ableben von König Harald: „Es ist mit tiefer Trauer, dass wir mitteilen, dass Seine Majestät König Harald heute verstorben ist. König Harald schlief friedlich im Rikshospitalet am Freitag, den 28. August, um 06:35 Uhr ein.“

Die Anteilnahme ist groß: „Danke für alles, was du für Norwegen und für alle, die hier leben, gewesen bist.“ und „Der beste König der Welt.“, schreiben trauernde Norweger*innen. 

Sein Leben begann alles andere als leicht: Als die Wehrmacht 1940 Norwegen überfiel, musste der damals dreijährige Prinz mit seiner Familie ins Exil fliehen. Diese Erfahrung prägte Harald nachhaltig. Als König setzte er sich konsequent für eine offene Gesellschaft ein und genoss eine große Beliebtheit bei seiner Bevölkerung. 

Auf den Thron folgt ihm Sohn Kronprinz Haakon, der schon in der Krankheitsphase des Vaters als Regent vertreten hatte. Vor allem seine Ehefrau, und die jetzige Königin, Mette Marit wird dabei medial viel diskutiert.

Andreas Hoppe

Andreas
Quelle: IMAGO / Zoonar

Andreas Hoppe, vielen Zuschauer*innen als Kommissar Mario Kopper aus dem Ludwigshafener „Tatort“ bekannt, ist tot. Seine Agentur Engelspost teilte unter Berufung auf die Familie mit, dass der Schauspieler bereits am 17. August unerwartet gestorben ist. Sie schreiben auf ihrer Homepage: „Andi, du wirst uns fehlen!“ Er wurde 66 Jahre alt und lebte in Berlin.

Von 1996 bis 2018 spielte Hoppe laut SWR an der Seite von Ulrike Folkerts alias Lena Odenthal. In 57 „Tatort“-Folgen gehörte seine Figur Kopper fest zum Team. Anfang 2018 endete seine Zeit in der Krimireihe mit dem Fall „Tatort - Kopper“. Folkerts reagierte tief betroffen und schrieb auf Instagram zu vielen gemeinsamen Fotos: „Ich bin zutiefst erschüttert, dass mein Kollege und Freund Andi verstorben ist. Uns verbinden nicht nur 21 Jahre ‚Tatort‘ Ludwigshafen, Lena und Kopper, wir kannten uns bereits aus den Jahren 1982 bis 1986, waren wir doch an der selben Schauspielschule, in der selben Schauspielklasse, haben zusammen die ersten Schritte Richtung Bühne gewagt.“

Dann sprach sie den alten Freund direkt an: „Ich bin traurig, Andi, das war viel zu früh, Du warst so ein besonderer Typ! Mein tiefes Mitgefühl für all diejenigen, die zuletzt ganz nah bei Dir waren! Ciao, Kopper.“

Tim Curry

Tim Curry verstarb mit 80 Jahren.
Quelle: IMAGO / MediaPunch

Der britische Film- und Musicalschauspieler Tim Curry ist am 25. August 2026 mit 80 Jahren verstorben.

Curry erlangte 1975 durch die Rolle des transsylvanischen Transvestiten Frank N. Furter in „Die Rocky Horror Picture Show“ Kultstatus. Der Film hält einen Weltrekord, weil er seit fast 50 Jahren in einem Münchener Kino durchgehend gezeigt wird.

Weitere Rollen spielte Curry etwa als Horror-Clown Pennywise in der Stephen-King-Verfilmung „Es“ oder als Long John Silver in „Muppets – die Schatzinsel“.

2012 erlitt Tim Curry einen schweren Schlaganfall, der ihn stark beeinträchtigte und dazu zwang, sich weitgehend aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen. Seitdem lebte er schwer gezeichnet im Rollstuhl, unterstützt von drei Pflegekräften. Trotz seiner gesundheitlichen Einschränkungen blieb er kreativ tätig und veröffentlichte 2025 seine Autobiografie „Vagabond“, die er selbst als Hörbuch einsprach.

Laut offiziellen Unterlagen, so berichtet das People, war die Todesursache eine Herzkrankheit. Weitere gesundheitliche Probleme, darunter die Schlaganfall-Vorgeschichte und Nierenkrebs, trugen zu seinem Tod bei, waren jedoch nicht die direkte Ursache. Der Schauspieler verstarb friedlich um 23.18 Uhr in seinem Zuhause in North Hollywood. 

Dolly Parton

Dolly Parton verstarb im Alter von 80 Jahren.
Quelle: IMAGO / Image Press Agency

Dolly Parton, die legendäre Countrysängerin und Schauspielerin, ist am 25. August 2026 im Alter von 80 Jahren nach einem kurzen Kampf gegen Krebs verstorben. Laut einer Mitteilung ihres Teams verschlechterte sich ihr Gesundheitszustand innerhalb weniger Tage dramatisch, und sie verbrachte ihre letzten Stunden im Vanderbilt-Ingram Cancer Center in Nashville (USA), umgeben von ihren Liebsten. Ihr Tod wurde von ihrem Neffen Bryan Seaver, der auch ihr langjähriger Sicherheitschef war, in einem Video auf ihren Social-Media-Kanälen bekannt gegeben: „Nachdem Dolly einen kurzen Kampf gegen den Krebs tapfer ausgefochten hatte, schied sie heute im Kreise ihrer Liebsten aus ihrem irdischen Leben.“ Mit Songs wie „I will always love you“ und „Jolene“ wurde sie auch als Songwriterin berühmt. Jüngeren Fans wird Dolly Parton vor allem als Patentante von Miley Cyrus bekannt sein. 

Dolly hatte ihn bereits vor Jahren darum gebeten, diese Aufgabe im Namen der Familie zu übernehmen. Neben ihrer musikalischen Karriere wird sie für ihr wohltätiges Engagement in Erinnerung bleiben, insbesondere für ihre Imagination Library, über die sie Millionen von Büchern verschenkte, sowie ihre finanzielle Unterstützung der Impfstoffforschung. Dolly Parton hinterlässt ein geschätztes Vermögen von 385 Millionen Euro, darunter Einnahmen aus ihrem Musikkatalog, Beteiligungen am Freizeitpark Dollywood und dem DreamMore Resort. Obwohl sie und ihr verstorbener Ehemann Carl Dean (1942-2025) keine eigenen Kinder hatten, könnten ihre 19 Nichten und Neffen sowie wohltätige Projekte von ihrem Nachlass profitieren. Details zu ihrem Testament sind bislang nicht bekannt. Die Familie hat darum gebeten, statt Blumen Spenden an Dollys Imagination Library zu leisten, um ihr Vermächtnis weiterzuführen.

Viele ihrer prominenten Freund*innen trauern nun um die Sängerin ...

Dolly Partons Weggefährt*innen trauern

Stars wie Jane Fonda würdigen Dolly Parton.
Quelle: IMAGO / Everett Collection

Auf Instagram nehmen viele Stars Abschied von der Sängerin und Schauspielerin. Dolly Partons „Warum eigentlich … bringen wir den Chef nicht um?“-Co-Stars Jane Fonda und Lily Tomlin würdigen die verstorbene Ikone auf Instagram. Fonda schreibt: „Ich bin tieftraurig. Sie war die üppige Verkörperung von Empathie. An ihre schwulen und transgender Fans: Ich möchte, dass ihr wisst, dass sie euch geliebt hat. Das wisst ihr auch ohne meine Worte. Werft euch in Schale und feiert ihren Geist. [...] Ruhe in Frieden, wunderbare Frau. Wir lieben dich.“ 

Tomlin hinterlässt nur den Satz „Keine Worte“ neben dem Emoji eines gebrochenen Herzens. Die Sängerin Sabrina Carpenter schreibt ebenfalls auf Instagram: „Oh Dolly. [...] Es wird nie wieder jemanden wie dich geben – und was für ein Glück wir alle haben, deine einzigartige Magie sowie deine unvergleichliche Stimme, deine Lieder und dein Herz erlebt zu haben. Die Welt wird ewig nach einem Licht wie dem deinen suchen. Ich werde dich immer lieben.“ Elton John ließ seine Fans wissen: „Ich bin schockiert und zutiefst betroffen vom Tod von Dolly. Sie war eine großartige Künstlerin – einzigartig und unersetzlich, mit einem unendlich gütigen Herzen.“ Musiker Paul McCartney würdigt die Sängerin mit den Worten: „Ich bin so stolz darauf, sie gekannt zu haben.“ Schauspielerin Jamie Lee Curtis schreibt: „Sie ist für uns alle ein großes Vorbild.“

Besonders wurde das Statement von Dolly Partons Patentochter Miley Cyrus erwartet. Einen Tag nach der Todesnachricht schrieb Miley auf Instagram: „Der Schmerz über den Verlust meiner Tante Dolly lässt sich kaum in Worte fassen; manche Dinge sind zu intim, um sie zu teilen. Unsere kostbarsten Momente waren privat – und sie bleiben es auch: hinter der Bühne, fernab des Rampenlichts und tief in unseren Herzen verwahrt.“ Sie fügte hinzu: „Ich werde sie immer lieben und möchte sie stolz machen.“

Frank Beard

ZZ Top-Drummer Frank Beard ist verstorben.
Quelle: IMAGO / Dreamstime

Rock-Legende Frank Beard ist 77-jährig verstorben. Der Texaner wurde weltbekannt als Mitglied der Bluesrock-Band ZZ Top, in der er seit der Gründung 1969 bis 2025 aktiv war. Nach dem Tod des Bassisten Dusty Hill im Jahr 2021 ist mit Billie Gibbons nur noch ein Originalmitglied des Trios am Leben.

ZZ Top verkauften über 50 Millionen Tonträger und wurden 2004 in die Rock'n'Roll Hall of Fame aufgenommen. Ihre Hits wie „Gimme All Your Lovin“ oder „Sharp Dressed Man“ sind genauso unvergessen wie der Rauschebart-Look und ihr Auftritt als Westernkapelle in „Zurück in die Zukunft 3“.

Frank Beard, der mit seiner zweiten Ehefrau drei Kinder hat, lebte zuletzt in Hospizpflege auf seiner Ranch. Eine Todesursache wurde nicht angegeben. Billie Gibbons verabschiedet sich mit den Worten: „Heute haben Elwood und ich einen großartigen Freund und Weggefährten verloren, und die Welt hat einen der von Natur aus innovativsten Schlagzeuger und einen großartigen, echten Sohn von Texas verloren. Sein unverwechselbarer Backbeat war entscheidend dafür, ZZ an der Spitze zu halten.“

Aus gegebenem Anlass haben ZZ Top ihre aktuelle US-Tour unterbrochen, bei der schon länger ein anderer Schlagzeuger die Band von Billie Gibbons und Bassist Elwood Francis unterstützt.

Prichard Colón 

Der frühere Profiboxer Prichard Colón ist im Alter von 33 Jahren verstorben.
Quelle: IMAGO / Hoganphotos

Der frühere Profiboxer Prichard Colón ist im Alter von 33 Jahren verstorben. Dies bestätigte sein Vater Richard Colón Mitte August 2026 auf Facebook. Eine genaue Todesursache wird in dem Post nicht genannt.

Colón galt als vielversprechendes Talent im Weltergewicht, bevor ein Kampf im Oktober 2015 in Virginia sein Leben dramatisch veränderte. Im Duell gegen Terrel Williams erlitt der damals 23-jährige Puerto-Ricaner schwere Wirkungstreffer, darunter illegale Schläge auf den Hinterkopf. Nach dem Abbruch des Kampfes brach Colón in der Kabine zusammen und fiel nach einer Not-Operation aufgrund schwerer Gehirnblutungen für sieben Monate ins Koma.

Obwohl Ärzte ihm kaum Überlebenschancen einräumten, kämpfte sich Colón über Jahre hinweg zurück. Durch intensive Therapien lernte er wieder, über Mimik und spezielle Computer zu kommunizieren, war jedoch stark pflegebedürftig. 

Die Nachricht von seinem Tod löste in der Sportwelt große Trauer aus. Gustavo Olivieri, Präsident des Weltverbands WBO, würdigte den ehemaligen Athleten in einer emotionalen Stellungnahme:

„Prichards Leben war geprägt von Mut, Ausdauer und einem außerordentlichen Kampfgeist. Seine Geschichte ging weit über den Ring hinaus und hat die Boxgemeinschaft tief berührt.“
Ebenso betonte die WBO in ihrem Nachruf Colóns unerschütterliche Resilienz sowie „die bedingungslose Liebe seiner Familie“, die ihn bis zuletzt rund um die Uhr gepflegt hatte.

Sydney Towle

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Die 26-jährige US-Influencerin Sydney Towle ist verstorben, wie ihre Familie am 6. August in den sozialen Medien bekannt gab. Auf einem Foto ist Towle lächelnd auf einem Berggipfel zu sehen, die Sonne im Rücken. Dazu steht: „Ruhe in Frieden, Sydney Elizabeth Towle. Ein endloser Sonnenstrahl. Eine Tochter, eine Schwester und eine Freundin für so viele.“ In der Bildunterschrift heißt es: „Wir werden dich immer so sehr lieben, Sydney. Ich bin so stolz darauf, wie hart du gekämpft hast. Ich liebe dich.“

Mit 23 Jahren war bei Towle ein Cholangiokarzinom diagnostiziert worden, ein seltener bösartiger Tumor der Gallenwege. Drei Jahre lang nahm sie ihre Follower*innen mit durch Behandlungen und Rückschläge.  Am 11. Mai veröffentlichte Towle auf Substack ihren letzten langen Essay, der vielen Fans ans Herz ging. Darin schrieb sie über Krankenhausbesuche, Chemotherapie und die Schwierigkeit, Hilfe anzunehmen: „Von Liebe, Freunden und Gelächter umgeben zu sein, wirkt heilend. Man fühlt sich dadurch wirklich besser.“ Besonders hängen bleibt ihr Gedanke über Nähe: „Das Einzige, was im Leben zählt – das bestätigt mir das Leben immer wieder –, sind die Menschen, die man liebt.“ Am Ende zog sie ein klares Fazit: „Das ist es, was Hilfe ausmacht. Es geht nicht um Schuldgefühle oder Scham oder das Gefühl, eine Last zu sein. Es ist Liebe.“

Glen Hansard

Glen Hansard und Markéta Irglová performen „Falling Slowly“.
Quelle: IMAGO / Avalon.red

Der irische Schauspieler und Musiker Glen Hansard ist in der Nacht vom 29. Juli mit 56 Jahren bei einem Motorradunfall in Dublin tödlich verunglückt. Sein Name ist vielleicht nicht allen geläufig, seinen größten Erfolg kennt aber sicherlich fast jede*r: 2008 gewann Hansard zusammen mit der tschechischen Musikerin Markéta Irglová den Oscar für den besten Filmsong. „Falling Slowly“ war das zentrale Stück des Films „Once“, in dem beide die Hauptrollen spielten.

In den 1980ern gründete Hansard die Band The Frames, 1991 wurde er als Darsteller in der Musikkomödie „Die Commitments“ auch international bekannt. Er gilt als einer der erfolgreichsten Musiker Irlands. Für den Herbst 2026 war eine Konzerttournee geplant.

Das Management meldete: „Glens Familie ist zutiefst erschüttert und am Boden zerstört über diesen tragischen Verlust und bittet in dieser äußerst schweren Zeit um Wahrung ihrer Privatsphäre. Die Familie ist dankbar für die Unterstützung, die sie erhalten hat, und möchte den Rettungskräften danken, die am Unfallort im Einsatz waren.“

Glen Hansard hinterlässt eine Ehefrau und einen 2022 geborenen Sohn. 

Johannes Krisch

Schauspieler Johannes Krisch ist im Alter von 59 Jahren verstorben.
Quelle: IMAGO / SKATA

Die österreichische Schauspielwelt hat einen ihrer prägendsten Künstler*innen verloren. Der Schauspieler Johannes Krisch ist am Montagmorgen, dem 27. Juli 2026, im Alter von 59 Jahren an den Folgen seiner Krebserkrankung in einem Wiener Krankenhaus verstorben. Seine Agentin teilte gegenüber Bild.de mit: „Johannes hat einen langen Kampf gegen den Krebs geführt. Das letzte halbe Jahr war für ihn sehr schwierig, er musste sich eine Auszeit nehmen. Aber Johannes war ein Kämpfer und hat sich trotz dieser schrecklichen Krankheit nie aufgegeben.“ Der gebürtige Wiener hinterlässt fünf Kinder aus zwei Ehen.

Krisch war über viele Jahre ein zentrales Gesicht des Wiener Burgtheaters sowie des Theaters in der Josefstadt. Einem breiten Publikum wurde er durch seine intensiven Rollen in TV-Krimis wie dem „Tatort“ und „SOKO Donau“ bekannt. Für seine Darstellung des Serienmörders Jack Unterweger im Film „Jack“ erhielt er 2016 den Österreichischen Filmpreis. Auch international feierte der Wiener Erfolge, etwa an der Seite von Hollywoodstar Diane Kruger in dem preisgekrönten Film „Aus dem Nichts“. Zuletzt kämpfte Krisch mit gesundheitlichen Problemen, darunter den Folgen eines schweren Sturzes im Jahr 2012.

Dr. Gunther von Hagens

„Körperwelten“-Gründer Dr. Gunther von Hagens ist tot.
Quelle: IMAGO / Panthermedia

Er machte tote Körper zu weltberühmten Ausstellungsstücken und war ebenso faszinierend wie umstritten: Der deutsche Plastinator Gunther von Hagens ist tot. Der Gründer der „Körperwelten“-Ausstellungen starb am 26. Juli 2026 im Alter von 81 Jahren an den Folgen einer Gehirnblutung. Der Mediziner, der 2010 bekannt gab, dass er an Parkinson litt, wurde am Vortag in eine Klinik eingeliefert.

Bekannt wurde von Hagens durch die von ihm 1977 an der Universität Heidelberg entwickelte Plastination, ein Verfahren zur dauerhaften Konservierung biologischer Präparate und somit auch an verstorbenen und gespendeten menschlichen Körpern. Seine Ausstellungen, die erste 1996, die menschliche Körper in teils provokanten Posen zeigen, zogen Millionen Besucher*innen an, aber auch scharfe Kritik auf sich.

Sein letzter Wunsch war es, selbst plastiniert zu werden. Seine Familie erklärte gegenüber der B.Z.: „Wir werden diesen Wunsch respektieren und ausführen.“ Wie das Plastinat der Öffentlichkeit präsentiert werden soll, ist noch unklar. Er hinterlässt drei Kinder aus erster Ehe. Sein Sohn Rurik von Hagens und seine zweite Ehefrau Angelina Whalley übernehmen sein biologisches Vermächtnis und die Ausstellungen.

Kaylee Hottle 

Schauspielerin Kaylee Hottle ist im Alter von 18 Jahren an den Folgen eines Autounfalls verstorben.
Quelle: IMAGO / ZUMA Press Wire

Die gehörlose Schauspielerin ist am 21. Juli 2026 mit 18 Jahren an den Folgen eines Verkehrsunfall verstorben. Ihr Vater Joshua  Hottle bestätigt dies gegenüber TMZ. Nach Angaben der Behörden befand sich Kaylee Hottle in einem Honda Accord, als der Fahrer des Wagens in Maryland von der Straße abkam und in einen Straßengraben prallte. Auf dem Weg ins Krankenhaus habe Kaylee Hottles Herz aufgehört zu schlagen.

Einem breiten Publikum wurde Hottle bekannt als sie 2017 („Kong: Skull Island“), 2021 („Godzilla vs. Kong“) und 2024 („Godzilla vs. Kong: New Empire“)in den „King Kong“-Filmen mitspielte. Zuvor spielte sie in einigen Werbungen mit und wurde so entdeckt. Sie stammt aus einer Familie, in der bereits seit mehreren Generationen Gehörlose leben. 

Nicht nur Hottles Vater meldet sich nach dem tragischen Verlust zu Wort, sondern auch Schauspiel-Kollegin Millie Bobby Brown, sie kannten sich aus den „Godzilla“-Filmen. In ihrer Story auf Instagram nimmt sie mit den rührenden Worten Abschied: „Ich bin so am Boden zerstört, das zu hören. Du wirst sehr vermisst“.

Sam Neill

Der Schauspieler Sam Neill ist am 13. Juli 2026 in Sydney gestorben.
Quelle: IMAGO / AAP

Der Schauspieler Sam Neill ist am 13. Juli 2026 in Sydney gestorben. Das wurde über seinen Instagram-Account bekanntgegeben. Neill wurde 78 Jahre alt.

In der Mitteilung der Familie heißt es: „Sam war im Kreise seiner Familie und starb in der Würde, die sein ganzes Leben geprägt hat. Der Verlust kam plötzlich und unerwartet, doch empfindet die Familie es als Trost, dass Sam bis zuletzt krebsfrei geblieben war.“ Weitere Details sollen später folgen. Bis dahin bittet die Familie um Privatsphäre.

Bekannt wurde Neill vor allem als Paläontologe Dr. Alan Grant in den „Jurassic Park“-Filmen. Seine Karriere begann in den 1970er Jahren. Zu seinen weiteren Rollen gehörten Auftritte in „Jagd auf Roter Oktober“ mit Sean Connery, „Das Piano“ und der Serie „Peaky Blinders“. 2022 kehrte er in „Jurassic World: Ein neues Zeitalter“ noch einmal als Dr. Alan Grant zurück.

2023 machte Neill in seiner Autobiografie „Did I Ever Tell You This?“ öffentlich, dass er an einer Form des Non-Hodgkin-Lymphoms erkrankt war. Damals sagte er, er lebe „seit etwa fünf Jahren mit einer bestimmten Art von Lymphom“. Im April 2026 erklärte er, krebsfrei zu sein.

Mitte Juli wurde offiziell bestätigt, dass Sam Neill an einer Lungenentzündung gestorben ist. Die Familie des Schauspielers klärte damit über Spekulationen auf, die nach seinem Tod kursierten.

Bonnie Tyler

Bonnie Tyler ist im Juli 2026 überraschend verstorben.
Quelle: IMAGO / APress

Die Musikwelt verliert eine ihrer prägendsten Stimmen: Die walisische Sängerin Bonnie Tyler ist im Alter von 75 Jahren Mitte Juli 2026 unerwartet in einem Krankenhaus im portugiesischen Faro verstorben. Wie ihre Familie und ihr Team auf der offiziellen Website der Künstlerin mitteilten, erlag sie den Folgen einer schweren Erkrankung, wegen der sie sich bereits seit Mai in Behandlung befand. Damals musste sie sich einer Notoperation am Darm unterziehen und wurde zur Unterstützung der Genesung in ein künstliches Koma versetzt. Die Familie bat darum, ihre Privatsphäre zu wahren, um diese Tragödie verarbeiten zu können.

Geboren in der walisischen Kleinstadt Skewen, wurde Tyler Mitte der 70er Jahre durch den glücklichen Zufall eines Talentsuchers entdeckt, der sich im Stockwerk geirrt hatte. Mit ihrer unverwechselbaren, rauchigen Stimme feierte sie schon 1976 mit „Lost In France“ und kurz darauf mit „It's A Heartache“ gigantische Erfolge. Ihren absoluten Welthit landete sie 1983 mit der dramatischen Ballade „Total Eclipse of the Heart“, die Platz eins in den USA und Großbritannien stürmte und ihr eine Grammy-Nominierung einbrachte. Ihr letztes Studioalbum „The Best Is Yet To Come“ erschien im Jahr 2021.

Lauren Bennett

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Die Musikwelt trauert um Lauren Bennett. Die britische Popsängerin ist im Alter von 37 Jahren gestorben. Berühmt wurde sie vor allem durch ihre Mitwirkung an dem weltweiten LMFAO-Megahit „Party Rock Anthem“ aus dem Jahr 2011, bei dem sie den „Shake that“-Part im Refrain sang und im dazugehörigen Musikvideo tanzte. Die traurige Nachricht gaben ihre Bandkolleginnen der Pop-Girlgroup G.R.L. („Ugly Heart“) via Instagram bekannt. In einem emotionalen Statement schrieben Natasha Slayton, Emmalyn Estrada und Paula van Oppen:

„Unsere Herzen sind gebrochen und wir können gar nicht in Worte fassen, wie viel sie uns bedeutet hat. Wir werden die Liebe, das Lachen und die unzähligen Erinnerungen, die sie uns geschenkt hat, für immer in Ehren halten.“
Tatsächlich verstarb Bennett bereits am 29. Mai, die Nachricht wurde von den Bandkolleginnen jedoch erst jetzt nach Absprache mit der Familie öffentlich gemacht. Eine genaue Todesursache wurde bisher nicht mitgeteilt. Für die Girlgroup G.R.L. ist es bereits der zweite schwere Schicksalsschlag, nachdem 2014 das Mitglied Simone Battle im Alter von nur 25 Jahren verstarb. Lauren Bennett hinterlässt eine sechsjährige Tochter aus ihrer Beziehung mit dem Tänzer und Schauspieler Kenny Wormald.

Daveigh Chase

Die Kinder-Darstellerin Daveigh Chase aus „The Ring“ ist mit 35 Jahren verstorben.
Quelle: IMAGO / EntertainmentPictures, IMAGO / Avalon.red

Der Lebensgefährte von Daveigh Chase hat laut TMZ mitgeteilt, dass die einstige Schauspielerin am 16. Juni 2026 im Alter von 35 Jahren vestorben ist. Die Schauspielerin wurde in einem Krankenhaus wegen einer schweren Sepsis behandelt. Zunächst ging man davon aus, dass eine Miningitis zu einer Sepsis und damit zu Organversagen geführt habe. Bereits zuvor sei sie wegen Mangelernährung im Juni im Krankenhaus in Los Angeles gewesen. Doch Ende Juni steht die wahre Todesursache fest: Im Autopsiebericht der Gerichtsmedizin des County of Los Angeles wird „Acquired Immunodeficiency Syndrome”, also AIDS, als Todesursache aufgeführt, eine Gruppe von Krankheitszeichen, die bei einer fortgeschrittenen HIV-Infektion auftreten können. Als wesentliche Begleitbedingung nennt der Bericht zudem einen chronischen Konsum verschiedener Substanzen.

Daveigh Chase war Anfang der 2000er ein gefeierter Star. Ihre ikonische Rolle der „Samara“ in „The Ring“ (2002) machte sie über nacht berühmt. Zuvor arbeitete sie vor allem als Synchronsprecherin in Filmen wie „Lilo & Stitch“ (2002) und „Chihiros Reihe ins Zauberland“ (2001). Bis 2016 war sie vereinzelt noch in Produktionen zu sehen, dann wurde es stiller um sie. Zum Zeitpunkt ihres Todes soll sie obdachlos gewesen sein.

Lutz Peters

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Die Fangemeinde der Datingshow „Schwiegertochter gesucht“ trauert Mitte Juni 2026 um einen ihrer größten Sympathieträger. Lutz, der 2013 gemeinsam mit seiner Ehefrau „Stups“ Sohn Ingo bei der Partnersuche vor laufender Kamera unterstützte, ist im Alter von 64 Jahren verstorben. Das Paar hatte durch seine humorvolle Art schnell Kultstatus erreicht.

Wie seine Ehefrau Birgit mitteilte, erlag Lutz bereits im Mai den Folgen schwerer Vorerkrankungen, seine Lunge war letztlich zu schwach. In einem emotionalen Post verabschiedete sie sich: „Wenn man an Lutz denkt, denkt man an Wärme, Familie, Humor und ein großes Herz.“ Er habe unzählige Menschen bereichert und hinterlasse nun eine „Lücke, die niemand füllen kann“.

Besonders tragisch finden viele auch, dass sein Sohn Ingo erst durch Beileidsbekundungen seiner Social-Media-Follower*innen vom Tod seines Vaters erfuhr. Nach jahrelangen Familienstreitigkeiten und einer Schlammschlacht bei seiner Hochzeit 2022 herrschte zwischen ihnen absolute Funkstille.

Der Schock über den Verlust und die Art der Nachricht sitzt beim einstigen TV-Kandidaten tief. Auf Instagram machte er seiner Enttäuschung über den ausbleibenden privaten Kontakt der Mutter Luft und stellte klar: „Egal, welche Streitigkeiten da waren oder nicht, man hätte mir persönlich schreiben können.“

Anthony Head

Anthony Head wurde durch verschiedene Serien bekannt.
Quelle: IMAGO / Newscom World

Anthony Head, der bei uns vor allem als Mentor Giles in „Buffy – im Bann der Dämonen“ bekannt wurde, ist mit 72 Jahren verstorben.

Der in London geborene Schauspieler begann seine Karriere Ende der 1970er Jahre im Theater, wo er unter anderem die Hauptrolle in der „Rocky Horror Show“ spielte. Zeitgleich begann er auch die Arbeit fürs britische Fernsehen. Der auch als Sänger aktive Mime spielte schließlich von 1997 bis 2003 seine bekannteste Rolle in Buffy. Danach war er etwa in der derben Comedy-Reihe „Little Britain“ zu sehen und ab 2020 als wiederkehrende Rolle in der Fußball-Serie „Ted Lasso“.

Am 5. Juni 2026 gaben seine Töchter den Tod des Vaters bekannt. Der Guardian zitiert: „Unsere Trauer ist viel größer als die Lücke, die er hinterlässt, denn wir wissen, dass sein Erbe in den Shows, an denen er teilhatte, weiterleben wird und im Publikum, das ihn liebt.“ Nach Auskunft der Familie erlag Anthony Head den Komplikationen einer Lungenentzündung. Im März 2026 ist bereits Heads Co-Star aus Buffy, Nicholas Brendon verstorben.

Axel Schreiber

Axel Schreiber ist Anfang Juni 2026 verstorben.
Quelle: IMAGO / Eventpress

Große Trauer um Axel Schreiber: Der Schauspieler ist am 3. Juni 2026 im Alter von 49 Jahren an den Folgen einer langen und schweren Krebserkrankung verstorben. Das bestätigte seine Schauspielagentur. Deutschlandweit erlangte der im brandenburgischen Lübben geborene Darsteller vor allem durch seine Rolle in der ARD-Kultserie „Türkisch für Anfänger“ (2006–2008) große Bekanntheit. Die Serie wurde 2006 mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet.

Auf Instagram verabschiedeten sich seine Agentin und Regisseurin Laura Fischer mit einem hochemotionalen Beitrag von dem Verstorbenen:

„Du warst für uns nicht nur ein wunderbarer Schauspieler, sondern auch Weggefährte, bester Freund, unsere Familie, Kumpel, Kollege, Traumdeuter, Reisender und Suchender. [...] Hier in unserer Welt hast du dir definitiv ein Denkmal gebaut; in deinen Filmen, Serien, mit deinen Gemälden und mit uns – deinen Mitreisenden. Du hast uns immer wieder zum Lachen, Fühlen und Weinen gebracht – Axel du hast unser Leben bereichert!“
Laut dem Post war Schreibers letzter Wunsch „tiefer Frieden“. Neben seiner Paraderolle in „Türkisch für Anfänger“ war der Schauspieler im Laufe seiner Karriere in zahlreichen bekannten TV-Produktionen wie „Tatort“ oder „SOKO Leipzig“ zu sehen. Zuletzt wirkte er noch im Jahr 2025 für die beliebte Serie „In aller Freundschaft“ mit.

Swetlana Schönfeld

Swetlana Schönfeld ist im Alter von 74 Jahren nach einer kurzen, schweren Krankheit verstorben.
Quelle: IMAGO / VISTAPRESS

Die deutsche Schauspielwelt trauert um Swetlana Schönfeld. Wie erst jetzt bekannt wurde, verstarb die beliebte Darstellerin bereits am 17. Mai 2026 nach einer kurzen, schweren Krankheit im Alter von 74 Jahren.

Einem breiten Millionenpublikum bleibt sie vor allem durch ihre markanten TV-Rollen im Gedächtnis. Ob im Leipziger Tatort als Mutter der „Kommissarin Saalfeld“, gespielt von Simone Thomalla, oder in der beliebten ZDF-Krimisendung SOKO Wismar. In ihrer Instagram Story nimmt Schauspiel-Kollegin Simone Thomalla Abschied mit den Worten „Gute Reise, meine liebe Swetlana“.

Ihre Lebensgeschichte war von Beginn an außergewöhnlich und dramatisch: Schönfeld wurde 1951 in einem sowjetischen Straflager (Gulag) im Kolymagebiet geboren, wohin ihre Eltern unter dem stalinistischen Regime verurteilt worden waren, wie sie in einem RBB-Interview im Jahr 2019 erzählte. Ihr Vater wurde in diesem Lager ermordet. Erst Jahre später gelangte sie gemeinsam mit ihrer Mutter nach Berlin, wo sie in der DDR ihre Schauspielkarriere startete und schnell zu einem bekannten Gesicht auf den Theaterbühnen und im Fernsehen wurde.

Alexander Held

Alexander Held ist im Mai 2026 gestorben.
Quelle: IMAGO / Future Image

Die deutsche Film- und Fernsehlandschaft verliert Ende Mai 2026 ein prägendes Gesicht: Der Schauspieler Alexander Held ist tot. Wie sein enger Freund und TV-Produzent Sven Burgemeister mitteilte, verstarb der gebürtige Münchner bereits Mitte Mai im Alter von 67 Jahren überraschend nach kurzer Krankheit. Zuletzt lebte er im österreichischen Erl in Tirol. Burgemeister, der bei über 30 Filmprojekten an Helds Seite stand, würdigte ihn emotional als „feinsinnigen Gentleman mit großem Witz, der allen Auftritten eine besondere Tiefe verlieh.“

Held fand erst über Umwege zur Schauspielerei. Als Jugendlicher stand er erfolgreich als Torwart für den TSV 1860 München auf dem Platz, bis eine schwere Verletzung die Profikarriere verhinderte. Nach seiner Ausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule eroberte er die Theaterbühnen und später das Fernsehen. Einem Millionenpublikum wurde er vor allem als Kriminalhauptkommissar Ludwig Schaller in der ZDF-Reihe „München Mord“ sowie durch seine Rollen in „Stralsund“, „Der Schuh des Manitu“ und dem Historiendrama „Sophie Scholl – Die letzten Tage“ bekannt. Privat musste er 2014 den plötzlichen Tod seiner Ehefrau Patricia verkraften, der er im selben Jahr berührt den Bayerischen Fernsehpreis widmete.

Luna Jordan

Luna Jordan ist im Alter von 25 Jahren verstorben.
Quelle: IMAGO / BREUEL-BILD

Die deutsche Schauspielerin Luna Jordan ist Ende Mai 2026 im Alter von 25 Jahren völlig unerwartet verstorben. Wie ihre Berliner Agentur Players unter Berufung auf die Familie mitteilte, verstarb die gebürtige Berlinerin plötzlich und unerwartet. Zu den genauen Umständen wurden keine Details bekannt gegeben.

Die Nachwuchsschauspielerin feierte bereits beachtliche Erfolge in der Film- und Fernsehbranche. Für ihre Leistung im Kinofilm „Fuchs im Bau“ wurde sie 2022 mit dem Österreichischen Filmpreis für die beste weibliche Nebenrolle ausgezeichnet. Ihre Dankesrede nutzte sie damals für ein starkes Statement gegen sexualisierten Missbrauch in der Film- und Theaterbranche. Zuletzt war sie im März im Magdeburger „Polizeiruf 110“ mit dem Titel „Your Body My Choice“ zu sehen.

Einem breiteren Publikum wurde Jordan zudem durch Rollen in der MagentaTV-Serie „Wild Republic“, der deutschen Adaption „Euphorie“ sowie durch Auftritte in „Jenseits der Spree“ und „Der Bergdoktor“ bekannt. Aktuell stand sie für die neue Serie „Hamburg Days“ vor der Kamera, die von den Anfängen der Beatles erzählt. In dem Projekt war sie für die prestigeträchtige Rolle der Fotografin Astrid Kirchherr vorgesehen. Zudem setzte sich Jordan in der NDR-Dokumentation „Kinderschauspieler – Der Preis des Erfolgs“ kritisch mit den psychischen Belastungen junger Darsteller beim Drehen schwieriger Rollen auseinander.

Jake Hall

Reality-Star Jake Hall stirbt nach Unfall in Mallorca.
Quelle: IMAGO / Matrix

Der britische Reality-TV-Darsteller Jake Hall ist nach einer Partynacht auf Mallorca am Mittwochmorgen den 06. Mai 2026 verstorben. Der Reality-Star war den meisten vor allem durch seine Teilnahme an der beliebten ITVBe-Serie „The Only Way Is Essex“ (TOWIE) bekannt. Im Jahr 2015 stieß er zur Besetzung der Show und sorgte dort vor allem durch seine turbulente On-Off-Beziehung mit seiner langjährigen Partnerin Chloe Lewis für Schlagzeilen.

Der 35-Jährige ist laut Daily Mail an den Verletzungen eines Unfalls verstorben. Laut den Berichten ist er nach einer Party zur gemieteten Villa zurückgekehrt und gegen eine Glastür gelaufen. Dort sei er von der örtlichen Polizei „in einer Blutlache liegend“ gefunden worden und habe eine tödliche Verletzung am Kopf erlitten. Hall hinterlässt die Mutter seines Kindes Misse Beqiri und ihre gemeinsame Tochter. Eine Obduktion soll weitere Hintergründe klären. 

Patrick Muldoon

Patrick Muldoon hatte einen überraschenden Herzinfark.
Quelle: IMAGO / MediaPunch

Der Schauspieler und Produzent Patrick Muldoon ist am 19. April 2026 völlig überraschend an einem Herzinfarkt gestorben. Er wurde nur 57 Jahre alt. Bekannt wurde er vor allem in den 90ern durch Serien-Dauerbrenner wie „Days of Our Lives“ und „Melrose Place“, wo er als charmanter Bösewicht Richard Hart Millionen Zuschauer vor die Bildschirme lockte. Auch im Kino hinterließ er bleibenden Eindruck, etwa in dem Sci-Fi-Kultfilm „Starship Troopers“.

Abseits der Schauspielerei war Muldoon ein echtes Multitalent: Er spielte früher Football für die USC Trojans und war leidenschaftlicher Musiker in seiner Band „The Sleeping Masses“. Erst im März zeigte er sich noch gut gelaunt auf dem roten Teppich bei den Saturn Awards – an der Seite seiner Ex-Freundin Denise Richards, mit der er auch lange nach ihrer Beziehung eng befreundet blieb.

Hinter den Kulissen arbeitete er zuletzt erfolgreich als Produzent; sein neuester Thriller „Dirty Hands“ wird noch 2026 erscheinen. Er hinterlässt seine Partnerin Miriam Rothbart sowie seine Familie. Mit Patrick Muldoon verliert die Branche einen warmherzigen Entertainer, der, wie Weggefährten sagen, „voller Energie“ steckte und bis zuletzt mitten im Leben stand.

Mario Adorf

Mario Adorf verstarb im April 2026 nach kurzer Krankheit. Der Schauspieler hat die Filmbranche geprägt.
Quelle: IMAGO / Panama Pictures

Die Welt des Films trauert um eine ihrer prägendsten Persönlichkeiten: Mario Adorf ist im April im Alter von 95 Jahren in seiner Wahlheimat Paris verstorben. Wie sein Management gegenüber der Bild bestätigte, ist der Schauspieler am 8. April nach kurzer Krankheit in seiner Wohnung friedlich eingeschlafen.

Seine Karriere begann nach dem Abitur an der Münchner Otto-Falckenberg-Schule und führte ihn schnell an bedeutende Theater und zum Film. Adorf überzeugte durch eine ungewöhnliche schauspielerische Bandbreite: Er verkörperte den Bösewicht ebenso glaubwürdig wie den Patriarchen oder den Intellektuellen. Diese Vielseitigkeit machte ihn zum gefragten Darsteller für Regisseure wie Billy Wilder, Rainer Werner Fassbinder, Margarethe von Trotta oder Helmut Dietl. Zu seinen bekanntesten Filmen zählten „Die Blechtrommel“, „Winnetou 1. Teil“ oder „Momo“. 

Anlässlich seines letzten Geburtstags im September 2025 blickte er mit einer Mischung aus „Dankbarkeit und Erstaunen“ auf sein langes Leben zurück. Angesprochen auf seine Lebenserfahrung, blieb er gegenüber dpa gewohnt bescheiden: „Ich glaube nicht, dass sich Weisheit regelrecht oder automatisch mit zunehmendem Alter einstellt.“ Mario Adorf hinterlässt seine Ehefrau Monique, seine Tochter Stella sowie seinen Enkel Julius.

James Tolkan

James Tolkan in „Zurück in die Zukunft“
Quelle: IMAGO / Allstar

Der amerikanische Schauspieler James Tolkan ist am 26. März 2026 mit 94 Jahren verstorben. Am bekanntesten dürfte er für seine Rolle als Direktor Strickland (und Major Strickland) in der Filmreihe „Zurück in die Zukunft“ sein.

Der 1931 geborene Tolkan diente als Soldat im Koreakrieg, bevor er als Schauspieler ans Theater ging. Erste TV-Rollen spielte er ab den 19960ern. Im Kino sah man ihn in vielen legendären Filmen, zumeist in Nebenrollen. Dazu gehören die Klassiker „Serpico“ (1973), „Top Gun“ (1986) und als letzter Eintrag der Filmographie der Western „Bone Tomahawk“ von 2015.

Schauspielkollege Christopher Lloyd, der Doc Brown aus den „Zurück in die Zukunft“-Filmen, verabschiedete sich auf Instagram mit einer Abwandlung eines Zitats aus Teil 2: „James, wo du hingehst, brauchst du keine Straßen. Ich vermisse dich, mein Freund.“

Nicholas Brendon

Nicholas Brendon ist mit 54 Jahren verstorben.
Quelle: IMAGO / Everett Collection

Schauspieler Nicholas Brendon ist am 20. März 2026 eines natürlichen Todes gestorben.

Nicholas Brendon Schultz, so sein eigentlicher Name, erlangte Ende der 1990er Jahre große Popularität in der Rolle des Xander Harris in der wegweisenden Teenie-Serie „Buffy – im Bann der Dämonen“. Später spielte er in weiteren Serien wie „Criminal Minds“ oder „Private Practice“ wiederkehrende Rollen.

Nicholas Brendon machte im Laufe der Jahre Schlagzeilen durch Alkoholprobleme, Gesetzeskonflikte  und einen Herzinfarkt. Wie seine Familie mitteilt, hatte sich der 54-Jährige zuletzt vor allem der Malerei und Kunst verschrieben und sei friedlich im Schlaf verstorben.

„Buffy“-Co-Star Sarah Michelle Gellar verabschiedete sich auf Instagram mit den Worten: „Ich weiß, du bist mit dir im reinen in dem großen Schaukelstuhl im Himmel.“

Chuck Norris

Chuck Norris ist im Alter von 86 Jahren gestorben.
Quelle: IMAGO / ZUMA Press Wire

Wie oft hat man diese Nachricht schon gehört. Doch sie ist nun schlussendlich doch wahr geworden. Chuck Norris ist im Alter von 86 Jahren verstorben. Bei einem Vorfall auf Hawaii ist er ins Krankenhaus eingeliefert worden und am Freitag den 20. März 2026 wurde von seiner Familie in einem Social Media Post bekannt gegeben, dass die Action-Legende verstorben ist: „Mit schwerem Herzen teilt unsere Familie mit, dass unser geliebter Chuck Norris gestern Morgen plötzlich verstorben ist.“ Weiter schreiben sie: „Auch wenn wir die Umstände privat halten möchten, möchten wir euch versichern, dass er von seiner Familie umgeben war und in Frieden gegangen ist.“ Über die Jahrzehnte wurde Chuck Norris zu einem Kult und wohl einer der bekanntesten Namen der Action-Szene, doch wie seine Familie schreibt: „Für uns war er ein hingebungsvoller Ehemann, ein liebevoller Vater und Großvater, ein unglaublicher Bruder und das Herz unserer Familie.“ Sie nehmen Abschied mit den Worten: „Auch wenn unsere Herzen gebrochen sind, sind wir zutiefst dankbar für das Leben, das er gelebt hat, und für die unvergesslichen Momente, die wir mit ihm teilen durften.“

Carlos Ray „Chuck“ Norris startete seine Karriere nicht in Hollywood, sondern bei der Air Force, wo er seine Leidenschaft für den Kampfsport bei einer Stationierung in Korea entdeckte. Nach seiner Rückkehr in die USA dominierte er die Karate-Weltmeisterschaften und blieb über Jahre ungeschlagen. Sein Weg zum Filmruhm begann legendär durch eine Freundschaft mit Bruce Lee, gegen den er 1972 im „Weg der Klaue“ kämpfte. In den 80er-Jahren stieg er mit Klassikern wie „Missing in Action“ zur Ikone des Actionkinos auf, bevor er als „Walker, Texas Ranger“ Fernsehgeschichte schrieb. Abseits der Kamera ist Norris für sein christliches Engagement und seine Wohltätigkeitsarbeit bekannt. 

Lesetipp: Sie machten ihn zur Legende. Hier sind die besten Chuck-Norris-Witze.

Bettina Köster 

Bettina Köster war eine der ikonischsten Figuren der „Neuen Deutschen Welle“.
Quelle: IMAGO / Future Image, IMAGO / POP-EYE

Bettina Köster und ihre Band „Malaria!“ war wohl eine der auffälligsten der „Neuen Deutschen Welle“-Bewegung. Im Alter von 66 Jahren ist die Frontfrau Bettina Köster in Italien am 16. März 2026 verstorben. Die Trauerfeier fand im privaten Rahmen statt und die Musikerin wurde in Capaccio Paestum beigesetzt. Bettina Köster galt als „Hildegard Knef des Punk“ und war gut mit Nina Hagen befreundet. Sie gehörte zur Underground- und Avantgarde-Szene von Westberlin. Ihre Karriere begann Ende der 70er Jahre in der Formation Mania D, einem Kollektiv, das eng mit der West-Berliner Kunstszene und dem Umfeld der „Genialen Dilletanten“ verknüpft war. Ihre tiefe Stimme prägte den markanten Sound und sie wurde zu einer wegweisenden Figur des deutschen Post-Punk.

Matt Clark

Matt Clark ist im Alter von 89 Jahren gestorben.
Quelle: IMAGO / Depositphotos

Der US-Schauspieler Matt Clark ist im Alter von 89 Jahren gestorben. Laut übereinstimmenden Medienberichten starb er am Sonntag, den 15.03.2026 in seinem Zuhause in Austin im Bundesstaat Texas. Als Todesursache nannte seine Familie Komplikationen nach einer Rückenoperation. In einem bewegenden Statement, das die t-online zitiert würdigten seine Angehörigen sein Leben und seinen Charakter. „Er war immer zur Stelle – für die Arbeit und für seine Leute. Er war vielschichtig. Er war hart im Nehmen. Er konnte schroff sein. Aber sein moralischer Kompass schwankte nie, und an seiner Liebe gab es keinen Zweifel.“ Clark stand jahrzehntelang vor der Kamera und spielte unter anderem an der Seite von Clint Eastwood und John Wayne. Einem breiten Publikum wurde er unter anderem durch Rollen in „Back to the Future Part III“ sowie Serien wie „Dynasty“ bekannt.

Lara Baumgartner

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Die Schweiz steht nach einem entsetzlichen Vorfall Mitte Märze 2026 im Kanton Freiburg unter Schock. Was als gewöhnliche Fahrt zwischen Düdingen und Kerzers begann, endete in einer Katastrophe, die mindestens sechs Todesopfer forderte. Unter den Opfern befindet sich auch die junge Radio-Moderatorin Lara Baumgartner.

Ihr Sender, Radio Energy Bern, verabschiedete sich mit bewegenden Worten von der geschätzten Stimme: „Ihr Lachen, ihre große Herzlichkeit, ihr feiner Humor und ihre kluge, liebevolle Art haben viele Menschen berührt.“ Die Trauer in der Medienwelt ist riesig, da Baumgartner für viele Hörer zur täglichen Begleiterin geworden war.

Die Details zum Hergang sind verstörend. Ein 60-jähriger Mann soll das Inferno absichtlich herbeigeführt haben, indem er sich im Bus mit Benzin übergoss und Feuer legte. Die Ermittler*innen vermuten psychische Probleme hinter der Tat und schließen ein ideologisches Motiv aus. Auch der mutmaßliche Täter kam in den Flammen ums Leben. Während der Bus des Unternehmens Postauto völlig ausbrannte, konnten sich fünf Verletzte retten. Die Behörden arbeiten derzeit noch an der schwierigen Aufgabe, alle Verstorbenen final zu identifizieren.

„Hartz und herzlich“-Star Oli

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Seit 2016 begleitet die Doku „Hartz und herzlich“ Menschen in sozialen Brennpunkten in ganz Deutschland, so auch Protagonist Oli. Auf Instagram veröffentlichte der Sender Mitte März einen Post: „Aus Hamburg haben uns leider sehr traurige Nachrichten erreicht. Oli ist gestorben, und unser tiefstes Mitgefühl gilt seinem Partner, seiner Familie und allen Freunden. Aus Respekt gegenüber dem Verstorbenen, allen Verwandten und Bekannten bitten wir, mit dieser Neuigkeit respektvoll umzugehen und von Anfragen abzusehen.“ Oli wurde nur 55 Jahre alt. Die Todesursache ist nicht bekannt, zuletzt wirkte der Hamburger jedoch gesund, wie auch ein User in den Kommentaren anmerkt: „Ich guck gerade eine neue Folge, der war doch topfit, oder?“ Andere Fans senden Beileidsbekundungen: „Nicht schon wieder jemand, er war doch noch nicht so alt. Leider können wir uns das nicht aussuchen. Mein Beileid für die Angehörigen und Freunde, ich wünsche allen viel Kraft“, oder: „Mensch Oli. Du warst mir echt sympathisch! Mach es gut.“

Country Joe McDonald

Joe McDonald ist im Alter vom 84 Jahren gestorben.
Quelle: IMAGO / Avalon.red

Der Musiker Country Joe McDonald ist im März 2026 im Alter von 84 Jahren gestorben. Wie seine Frau Kathy mitteilte, starb der Sänger in Kalifornien an den Folgen einer Parkinson-Krankheit. McDonald war Frontmann der Psychedelic-Rock-Band Country Joe and the Fish und eine prägende Stimme der US-amerikanischen Gegenkultur der 1960er-Jahre. Berühmt wurde er vor allem mit seinem Protestsong „I-Feel-Like-I'm-Fixin'-To-Die Rag“, einer satirischen Abrechnung mit dem Vietnamkrieg.

Besonders legendär war sein Auftritt beim Woodstock Festival im Jahr 1969. Dort ließ McDonald Hunderttausende Zuschauer*innen einen provokanten Sprechchor anstimmen. Der Refrain verspottete Krieg, Profitgier und die Bereitschaft, junge Männer in den Kampf zu schicken. Der Musiker, der selbst in der US-Marine gedient hatte, schrieb den Song bereits 1965 – kurz nachdem US-Präsident Lyndon B. Johnson begann, Bodentruppen nach Vietnam zu entsenden. Der provokante Song brachte ihm große Bekanntheit, sorgte aber auch für Kontroversen und rechtliche Probleme. Kurz nach Woodstock wurde McDonald wegen eines derben Sprechchors bei einem Konzert sogar kurzzeitig festgenommen – was dann das Ende seiner Band beschleunigte.

Jennifer Runyon

Jennifer Runyon ist im März 2026 verstorben.
Quelle: IMAGO / ZUMA Press Wire

Jennifer Runyon, bekannt aus „Ghostbusters – Die Geisterjäger“ und der Sitcom „Charles in Charge“, ist am 6. März im Alter von 65 Jahren an Krebs gestorben. Ihre Freundin Erin Murphy teilte in den sozialen Medien, dass Runyon „einen kurzen Kampf gegen Krebs“ geführt habe. Die Familie bestätigte den Tod am 8. März. Runyons Tochter Bayley würdigte ihre Mutter rührend auf Instagram: „Alle meine besten Eigenschaften stammen von dir. Ich würde alles für einen weiteren Tag mit dir geben. Sie war der gütigste und mitfühlendste Mensch, den ich je kennengelernt habe. Meine beste Freundin. Ich war nicht darauf vorbereitet.“

Jennifer Runyon begann ihre Karriere 1980 im Horrorfilm „Goodnight – Die Nacht, als Knecht Blutbrecht kam“ und wirkte in zahlreichen Serien und Filmen mit, darunter „Ein Colt für alle Fälle“, „Mord ist ihr Hobby“ und „Magnum“. Nach einer langen Pause kehrte sie 2016 für Horrorproduktionen wie „Terror Tales“ vor die Kamera zurück.

Annabel Schofield

Topmodel Annabel Schofield ist im Alter von 62 Jahren verstorben.
Quelle: IMAGO / Allstar

Die britische Schauspielerin und das ehemalige Topmodel Annabel Schofield ist im Alter von 62 Jahren verstorben. Laut Medienberichten unterlag sie am 28. Februar in Los Angeles den Folgen einer schweren Krebserkrankung, gegen die sie seit 2021 gekämpft hatte.

Noch Ende Januar gab sie ihren Fans nach einer Hirntumor-Operation ein letztes, bewegendes Update auf Facebook: „Ich bin froh, den Eingriff überstanden zu haben, aber ich bin noch nicht über den Berg. Ich bin noch sehr wackelig auf den Beinen“.

Die hohen medizinischen Kosten zwangen die einst gefeierte Stilikone zuletzt sogar dazu, auf der Plattform GoFundMe um Unterstützung zu bitten. „Ich bin es wirklich leid, um Hilfe zu bitten, aber ich habe keine andere Wahl, bis ich wieder arbeiten kann“, erklärte sie dort offen und dankte ihren Unterstützer*innen für jede Hilfe. Schofield prägte in den Achtzigerjahren mit hunderten Covern die internationale Modeszene, bevor sie ihrem Vater, dem Produzenten John D. Schofield, nach Hollywood folgte. Ihren großen Durchbruch feierte sie im Serienhit „Dallas“, wo sie als Laurel Ellis an der Seite von Larry Hagman Fernsehgeschichte schrieb. Mit ihr verliert die Branche definitiv ein Multitalent.  

Katherine Hartley

Katherine Hartley verstirbt Ende Februar mit nur 42 Jahren.
Quelle: IMAGO / ZUMA Press

Die 42-jährige Tochter des Comedy-Stars Martin Short, wurde  Ende Februar 2026 leblos in ihrem Haus aufgefunden. Während ihr Vater als Schauspieler weltweit Millionen Menschen zum Lachen bringt, engagierte sich Katherine stattdessen als Sozialarbeiterin und kämpfte beispielsweise bei „Bring Change 2 Mind“ leidenschaftlich gegen die Stigmatisierung psychischer Krisen. Laut Berichten verstarb sie an den Folgen einer selbst zugefügten Schussverletzung.

Für die Familie Short reißt dieser Verlust erneut tiefe Wunden auf. Bereits 2010 verlor die Familie nämlich die Mutter Nancy Dolman an den Eierstockkrebs. Damals versuchte Martin Short, seine drei Adoptivkinder mit dem Gedanken zu trösten, dass geliebte Menschen in die Seelen der Hinterbliebenen „zoomen“. Katherines Tod hinterlässt eine schmerzhafte Leere.

Tom Noonan

Schauspieler Tom Noonan ist Mitte Februar 2026 verstorben.
Quelle: IMAGO / MediaPunch

Schauspieler Tom Noonan ist im Alter von 74 Jahren am 14. Februar 2026 verstorben. Eine genaue Todesursache ist bisher nicht bekannt. Während eher wenige aus dem Publikum seinen Namen kennen, bleibt sein Einfluss im Filmgeschäft unvergessen. Mit dem Serienkiller Francis Dollarhyde in „Manhunter – Roter Drache“ 19986 prägte er die Darstellung von psychopathischen Rollen bis heute. Er schlüpfte 1987 in die Rolle von Frankensteins Monster in „The Monster Squad“ und war 1990 ein skrupelloser Drogenbaron in „RoboCop 2“. Neben Serienauftritten in „Akte X“, „The Blacklist“ oder „12 Monkeys“, spielte er außerdem an der Seite von Arnold Schwarzenegger in „Last Action Hero“.

Eric Dane

Eric Dane ist an den Folgen von ALS gestorben.
Quelle: IMAGO / ZUMA Press Wire

Der US-Schauspieler Eric Dane ist am 19. Februar 2026 im Alter von 53 Jahren gestorben. Er wurde vor allem durch seine Rollen in „Grey’s Anatomy“ und „Euphoria“ bekannt. Todesursache waren die Folgen seiner ALS-Erkrankung (Amyotrophe Lateralsklerose). ALS ist eine unheilbare Nervenkrankheit, bei der nach und nach die Muskelkontrolle verloren geht, bis Betroffene nicht mehr sprechen, schlucken oder atmen können. In einem Statement seiner Familie hieß es, er habe seine letzten Tage „umgeben von lieben Freunden, seiner hingebungsvollen Frau und seinen beiden wunderschönen Töchtern, Billie und Georgia“ verbracht.

Dane wurde am 9. November 1972 in Kalifornien geboren. Sein Vater starb, als Eric sieben Jahre alt war. Nach der Schulzeit zog er nach Los Angeles, um Schauspieler zu werden. Der große Durchbruch gelang ihm Mitte der 2000er-Jahre als Dr. Mark Sloan („McSteamy“) in „Grey’s Anatomy“, eine Rolle, die er von 2006 bis 2012 spielte und 2021 noch einmal aufgriff.

2019 übernahm er in „Euphoria“ die Rolle eines unglücklich verheirateten Familienvaters. Im April 2025 machte er öffentlich, dass bei ihm ALS diagnostiziert wurde.

Thorsten Hamer

Thorsten Hamer ist im Februar 2026 verstorben,
Quelle: IMAGO / Funke Foto Services

Der deutsche Schauspieler Thorsten Hamer ist am 8. Februar im Alter von nur 43 Jahren verstorben. Das bestätigten mehrere Medienberichte. Hamer war dem deutschen Publikum vor allem durch seine Rolle als Koch Matthias „Matti“ Steininger in der SAT.1-Vorabendserie „Die Landarztpraxis“ bekannt. Hamer, geboren 1982 in Solingen, absolvierte die Schauspielschule in Düsseldorf und war im Anschluss auf vielen deutschen Bühnen und auch im TV zu sehen, darunter in ZDF-Formaten wie „Notruf Hafenkante“ und „SOKO Wismar“. Zuletzt spielte er im Kinofilm „Block 10“ an der Seite von Christian Berkel und Axel Prahl. Außerdem war der Solinger mit der tiefen Bassstimme auch als herausragender Heinz-Erhardt-Darsteller bekannt. Sat 1 schrieb zum Abschied auf Instagram: „Wir trauern um Thorsten Hamer (1982-2026). Thorsten spielte über zwei Staffeln den liebenswerten Koch Matti in ‚Die Landarztpraxis‘ und starb viel zu früh. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und seinen Freunden. Ruhe sanft, lieber Thorsten.“

Robert Duvall

Der 2026 verstorbene Robert Duvall bei der Oscarverleihung 1984.
Quelle: IMAGO / ZUMA Press Wire

Hollywood-Ikone Robert Duvall ist am 15. Februar 2026 mit 95 Jahren auf seiner Farm verstorben.

Geboren am 5. Januar 1931 im US-amerikanischen San Diego, wuchs er in einem militärischen Umfeld auf. Nach der Armeezeit studierte er in New York Schauspiel – in einer Klasse mit Gene Hackman, James Caan und Dustin Hoffman, mit dem er auch in einer WG lebte. Als einer der wichtigsten Vertreter des „New Hollywood“ der 1970er Jahre war er in zahlreichen Klassikern zu sehen, von „M*A*S*H*“ über „Der Pate“ bis „Apocalypse Now“. Im Laufe der Jahre mehrfach nominiert, gewann Duvall 1984 den OSCAR als bester Hauptdarsteller in „Comeback der Liebe“. Zuletzt war er 2022 im Film „Der denkwürdige Fall des Mr Poe“ zu sehen – mit stolzen 91 Jahren.

Robert Duvall war viermal verheiratet, in den letzten 30 Jahren mit der auf den Tag genau 41 Jahre jüngeren Argentinierin Luciana Pedraza. Er galt lange als erzkonservativer Anhänger der republikanischen Partei und hat diese oft im Wahlkampf unterstützt. Der Hollywood Reporter zitiert die Film-Kollegen aus „der Pate“ zu Duvalls Tod, etwa Schauspiel-Legende Al Pacino: „Es war eine Ehre, mit Robert Duvall zu arbeiten. Er war ein geborener Schauspieler. Ich werde ihn vermissen.“ Und Robert DeNiro verabschiedete sich mit den Worten: „Gott segne Bobby. Ich hoffe, ich lebe auch 95 Jahre. Möge er in Frieden ruhen.“ OSCAR-Preisträgerin Viola Davis, die 2018 in „Widows – tödliche Witwen“ an Duvalls Seite spielte, schrieb auf Threads: „Du warst ein Gigant … eine Ikone. Wahre Größe stirbt nie. Sie bleibt … als eine Gabe.“

James Van Der Beek

James Van Der Beek ist an Darmkrebs gestorben.
Quelle: IMAGO / ZUMA Press Wire

Der US-Schauspieler James Van Der Beek ist im Alter von 48 Jahren an Darmkrebs gestorben. Bekannt wurde er als Dawson Leery in der Kultserie „Dawson’s Creek“, die von 1998 bis 2003 über sechs Staffeln ein Millionenpublikum begeisterte. Schon als Schüler stand Van Der Beek auf der Bühne, erste Filmrollen hatte er unter anderem in „Angus – voll cool“ (1995) und „I Love You, I Love You Not“. Van Der Beek kämpfte seit August 2023 gegen Darmkrebs. Am Mittwoch, den 11. Februar 2026, verstarb er friedlich. Seine Frau Kimberly Brook schrieb bei Instagram: „Er ist seinen letzten Tagen mit Mut, Glauben und Würde begegnet.“ Van Der Beek hinterlässt sechs Kinder. Die Behandlung des Schauspielers stellte die Familie nicht nur emotional, sondern auch finanziell vor große Herausforderungen. Auf einer GoFundMe-Seite heißt es:
„Während seiner Krankheit stand die Familie nicht nur vor emotionalen Herausforderungen, sondern auch vor erheblichen finanziellen Belastungen, da sie alles in ihrer Macht Stehende tat, um James zu unterstützen und für seine Pflege zu sorgen. Nach diesem Verlust stehen Kimberly und die Kinder vor einer ungewissen Zukunft.“ Schon in der ersten Nacht nach dem Spendenaufruf waren über 842.000 Euro zusammengekommen. Kimberly Brook erklärte: „Meine Freunde haben diesen Link erstellt, um mich und unsere Kinder in dieser Zeit zu unterstützen. Mit Dankbarkeit und gebrochenem Herzen.“

Van Der Beek verbrachte seine letzten Wochen in einem Hospiz. Laut Berichten, die die Bild zitiert, wurde sein Zustand zunehmend schwächer: „James lag die meiste Zeit im Bett, weil er sehr schwach war, und er aß nichts. Seine Familie hielt seine Hand und war für ihn da, aber es war schwer, ihn so zu sehen.“

Bud Cort

Schauspieler Bud Cort ist mit 77 Jahren verstorben.
Quelle: IMAGO / Capital Pictures

Hollywood-Schauspieler Bud Cort ist am 11. Februar 2026 mit 77 Jahren in einer Pflegeeinrichtung an einer Lungenentzündung verstorben.

Bud Cort wurde am 29. März 1948 als Walter Edward Cox in New Rochelle im US-Bundesstaat New York geboren. Schon früh interessierte er sich für die Schauspielerei. 1970 besetzte Regisseur Robert Altman den jungen Mimen in seiner Kriegskomödie „MASH“ und nur ein Jahr später spielte Cort seine wohl größte Rolle: Er war der selbstmordgefährdete Jugendliche Harold, der durch die Begegnung mit der 79-jährigen Maude neuen Lebensmut fasst. Die schwarze romantische Komödie „Harold und Maude“ brachte ihm eine Nominierung für den Golden Globe ein und zog weitere Hauptrollen nach sich.

Wenige Jahre später, 1979, erlitt Bud Cort einen schweren Autounfall, der mehrere plastische Gesichtsoperationen nach sich zog. Anschließend war die Zeit der Hauptrollen vorbei und Cort war vor allem in Independent-Filmen und Nebenrollen zu sehen, zum Beispiel in „Coyote Ugly“ oder „Die Tiefseetaucher“.

Schauspieler Jeff Bridges verabschiedet sich auf Instagram: „Der bewundernswerte Bud Cort, mein lieber Freund, weilt nicht mehr unter uns. Wir lieben und vermissen dich, Bud.“

Regisseur Edgar Wright schreibt auf Instagram, Bud Cort habe eine „magnetische Präsenz in jedem Film, der glücklich genug war, ihn zu haben.“ „Harold & Maude“ sei „die perfekteste schwarze Komödie/Liebesgeschichte und Bud Cort zeigt dort einen der großartigsten Kamera-Blicke der Filmgeschichte.“

Catherine O'Hara 

Schauspielerin Catherine O'Hara verstarb überraschend im Alter von 71 Jahren.
Quelle: IMAGO / Ronald Grant, IMAGO / ZUMA Press Wirec

In der Rolle der Mutter von Kevin aus den „Kevin – Allein zu Haus“-Filmen bleibt sie wohl für immer unvergessen. Schauspielerin Catherine O'Hara ist überraschend am 30. Januar 2026 im Alter von 71 Jahren kurz vor dem Beginn neuer Dreharbeiten zur zweiten Staffel der AppleTV-Serie „The Studio“ verstorben. Einige amerikanische Medien wie das E! News Magazin sprechen von gesundheitlichen Schwierigkeiten und einer kurzen, schweren Krankheit. Auch bei der Golden Globe Verleihung im Januar 2026 fehlte die Schauspielerin und das, obwohl sie nominiert war. In der Vergangenheit sprach die Schauspielerin meist mit Humor, dass sie an Situs inversus totalis leide, eine seltene Anomalie, bei der viele wichtige Organe spiegelverkehrt im Körper sind. Die gebürtige Kanadierin machte ihre ersten Schritte in der Schauspielerei in den späten 70ern mit Shows wie „Coming Up Rosie“ (1976 bis 1977), wo sie an der Seite von Dan Aykroyd und John Candy spielte. Anfang der 80er schrieb sie selbst Drehbücher, und am Ende des Jahrzehnts ergatterte sie Rollen in „Sodbrennen“ und den vorher angesprochenen „Kevin – Allein zu Haus“-Filmen. Außerdem war O'Hara Teil einiger Filme von Tim Burton wie zum Beispiel „Beetlejuice“ und „The Nightmare Before Christmas“ als Stimme von Sally. Seit 1992 war sie mit Regisseur Bo Welch verheiratet und gemeinsam hat das Paar zwei Söhne. Die Anteilnahme in Hollywood über den plötzlichen Verlust ist groß. Film-Sohn Macaulay Culkin schrieb auf Instagram: „Mama, ich dachte, wir haben Zeit. Ich würde gerne auf einem Stuhl neben Dir sitzen, ich hatte noch so viel zu sagen, ich liebe Dich.“ Auch Kollegin Meryl Streep lies verlauten: „Catherine O’Hara brachte Liebe und Licht in unsere Welt, durch ihr scharfsinniges Mitgefühl für die exzentrischen Charaktere, die sie verkörperte.“ Pedro Pascal, der gemeinsam mit O'Hara in „Last of Us“ spielte, nahm ebenfalls online Abschied: „Ich bin ewig dankbar. Es gibt weniger Licht in meiner Welt, diese glückliche Welt, die dich hatte, wird dich behalten, immer.“ Wenige Tage später ist ihre Todesursache bekannt.

Catherine O'Hara Todesursache 

Die Schauspielerin starb laut TMZ und dem Gerichtsmedizinischen Institut von Los Angeles an einer Lungenembolie.
Quelle: IMAGO / ZUMA Press Wire

Anfang Februar 2026 wird mehr über  O'Haras Todesursache bekannt. Laut Angaben des Gerichtsmedizinischen Instituts von Los Angeles County, zitiert von „TMZ“, starb die Schauspielerin an den Folgen einer Lungenembolie. Zusätzlich habe auch Darmkrebs zu ihrem Tod beigetragen. O’Hara war mit Problemen beim Atmen ins Krankenhaus gebracht worden und verstarb kurz darauf. Ihre Asche wurde ihrem Ehemann Robert „Bo“ Welch übergeben.

Victoria Jones

Auch im Jahr 2026 müssen wir uns von einigen bekannten Persönlichkeiten verabschieden
Quelle: IMAGO / Depositphotos

Victoria Jones, die Tochter von Hollywoodstar Tommy Lee Jones, ist tot aufgefunden worden. Die 34-Jährige wurde am Neujahrsmorgen im Fairmont Hotel San Francisco entdeckt. Laut Medienberichten riefen Rettungsdienste um 02:52 Uhr (Ortszeit) wegen eines medizinischen Notfalls die Polizei, die den Tod dann bestätigte. Die Todesursache ist noch unklar, eine Obduktion wurde angeordnet. Tommy Lee Jones selbst äußerte sich bisher nicht.

Victoria Jones war ebenfalls Schauspielerin. Bereits als Teenager startete sie ihre Karriere und hatte Rollen in „Men in Black II“ sowie in der Serie „One Tree Hill“ (2003). 2005 trat sie in „Three Burials – Die drei Begräbnisse des Melquiades Estrada“ auf, einem Film unter der Regie ihres Vaters, an dem auch ihre Stiefmutter Dawn Laurel-Jones beteiligt war. Tommy Lee Jones ist bekannt aus Blockbustern wie „Auf der Flucht“ (1993) und „Men in Black“ (ab 1997) sowie dem Oscar-prämierten „No Country for Old Men“ (2007).
 

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