Unvergessen: Promis, die 2026 verstorben sind
Dieses Jahr müssen wir erneut Abschied nehmen. Die Stars, die 2026 von uns gingen, bleiben in unseren Erinnerungen lebendig.
Wenn wir einen geliebten Menschen verlieren, spüren wir eine große Leere. Genauso trifft uns der Abschied von Promis, die wir über Jahre verfolgt und geschätzt haben. Auch 2026 bleiben Abschiede nicht aus. Die Promis sind verstorben:
Victoria Jones
Victoria Jones, die Tochter von Hollywoodstar Tommy Lee Jones, ist tot aufgefunden worden. Die 34-Jährige wurde am Neujahrsmorgen im Fairmont Hotel San Francisco entdeckt. Laut Medienberichten riefen Rettungsdienste um 02:52 Uhr (Ortszeit) wegen eines medizinischen Notfalls die Polizei, die den Tod dann bestätigte. Die Todesursache ist noch unklar, eine Obduktion wurde angeordnet. Tommy Lee Jones selbst äußerte sich bisher nicht.
Victoria Jones war ebenfalls Schauspielerin. Bereits als Teenager startete sie ihre Karriere und hatte Rollen in „Men in Black II“ sowie in der Serie „One Tree Hill“ (2003). 2005 trat sie in „Three Burials – Die drei Begräbnisse des Melquiades Estrada“ auf, einem Film unter der Regie ihres Vaters, an dem auch ihre Stiefmutter Dawn Laurel-Jones beteiligt war. Tommy Lee Jones ist bekannt aus Blockbustern wie „Auf der Flucht“ (1993) und „Men in Black“ (ab 1997) sowie dem Oscar-prämierten „No Country for Old Men“ (2007).
Hayden Panettiere
Hollywood trauert: Schauspielerin Hayden Panettiere ist am 17. August 2026 völlig überraschend im Alter von 36 Jahren verblichen. Das bestätigten ihr Management und ihre Angehörigen gegenüber US-Medien. In einem berührenden Statement nimmt ihr Vater Abschied von der Künstlerin: „Sie war ein unglaubliches Licht und eine Naturgewalt, die allen, die sie kannten – und den Millionen, die sie auf der Leinwand sahen – unermessliche Liebe und Freude schenkte.“ Zugleich bat er die Öffentlichkeit darum, der Familie nun Raum zu geben, „um diesen unvorstellbaren Verlust zu verarbeiten“.
Zur genauen Todesursache von Hayden Panettiere gibt es offiziell noch keine finale Bestätigung, Fremdverschulden wird nach Polizeiangaben aber ausgeschlossen. Ein Bekannter hat laut NBC den Notruf abgesetzt, nachdem Rettungskräfte wegen einer „nicht ansprechbaren Frau“ alarmiert wurden und Panettiere noch vor Ort für tot erklärt werden musste. Medienberichten zufolge war im Notruf von einer „Überdosis“ und einem „Herzstillstand“ die Rede.
Schon als Kind stand Panettiere vor der Kamera. Ihren internationalen Durchbruch feierte sie später mit den Serien-Hits Heroes und Nashville. Doch abseits des Scheinwerferlichts sprach sie auch immer wieder offen über die Schattenseiten ihres Lebens – vor allem über ihren langen Kampf gegen Depressionen und Suchterkrankungen. Ihre gesundheitlichen Probleme führten schließlich zu einem schweren Schritt: 2018 übertrug sie ihrem Ex-Verlobten, dem früheren Boxweltmeister Wladimir Klitschko, das alleinige Sorgerecht für die gemeinsame Tochter Kaya. Das Mädchen lebte seitdem bei ihrem Vater in Europa.
In ihren erst im Mai 2026 erschienenen Memoiren erinnerte sie sich eindringlich an den Beginn ihrer Abhängigkeit: „In dem Moment, als ich dieses Brennen spürte, war die Angst, die ich seit der Geburt meiner Tochter verspürt hatte, verschwunden.“ Damals sprach sie auch voller Sehnsucht über ihr Kind: „Ich werde mir immer wünschen, dass sie hier ist. Ich vermisse sie.“
„Wir lieben dich“: Wladimir Klitschko äußert sich zu Hayden Panettieres Tod
Nach dem tragischen Tod der Schauspielerin hat sich ihr Ex-Partner Wladimir Klitschko am Tag nach der traurigen Nachricht öffentlich auf Instagram zu Wort gemeldet. Der frühere Profiboxer erinnerte mit einem Familienfoto an die gemeinsame Zeit mit ihr. „Sie hat diese Welt viel zu früh verlassen“, schrieb Klitschko und fügte hinzu: „Ihr tragischer Tod macht mich tieftraurig.“ Die gesamte Familie erlebe „gerade eine Zeit tiefer Bestürzung und Trauer“. Weiter hieß es: „Hayden war, auch wenn sie nicht mehr meine Partnerin war, ein wichtiger Teil meines Lebens und die Mutter unserer Tochter Kaya.“
Er würdigte ihre „unglaubliche Karriere“ und ihr „immenses Talent“, sprach aber auch von den Schattenseiten der Branche. „Nichts wird die gemeinsamen Momente oder den Platz, den sie in unserem Leben eingenommen hat, auslöschen können“, schrieb er. Kaya wolle er „stets mit Respekt von ihrer Mutter erzählen“. Klitschko bat darum, „in dieser schweren Zeit die Gefühle und die Privatsphäre unserer Familie zu respektieren“. Zum Schluss schrieb er: „Ruhe in Frieden, Hayden. Mögest du ewigen Frieden finden. Wir lieben dich.“
Prichard Colón
Der frühere Profiboxer Prichard Colón ist im Alter von 33 Jahren verstorben. Dies bestätigte sein Vater Richard Colón Mitte August 2026 auf Facebook. Eine genaue Todesursache wird in dem Post nicht genannt.
Colón galt als vielversprechendes Talent im Weltergewicht, bevor ein Kampf im Oktober 2015 in Virginia sein Leben dramatisch veränderte. Im Duell gegen Terrel Williams erlitt der damals 23-jährige Puerto-Ricaner schwere Wirkungstreffer, darunter illegale Schläge auf den Hinterkopf. Nach dem Abbruch des Kampfes brach Colón in der Kabine zusammen und fiel nach einer Not-Operation aufgrund schwerer Gehirnblutungen für sieben Monate ins Koma.
Obwohl Ärzte ihm kaum Überlebenschancen einräumten, kämpfte sich Colón über Jahre hinweg zurück. Durch intensive Therapien lernte er wieder, über Mimik und spezielle Computer zu kommunizieren, war jedoch stark pflegebedürftig.
Die Nachricht von seinem Tod löste in der Sportwelt große Trauer aus. Gustavo Olivieri, Präsident des Weltverbands WBO, würdigte den ehemaligen Athleten in einer emotionalen Stellungnahme:
„Prichards Leben war geprägt von Mut, Ausdauer und einem außerordentlichen Kampfgeist. Seine Geschichte ging weit über den Ring hinaus und hat die Boxgemeinschaft tief berührt.“
Ebenso betonte die WBO in ihrem Nachruf Colóns unerschütterliche Resilienz sowie „die bedingungslose Liebe seiner Familie“, die ihn bis zuletzt rund um die Uhr gepflegt hatte.
Sydney Towle
Die 26-jährige US-Influencerin Sydney Towle ist verstorben, wie ihre Familie am 6. August in den sozialen Medien bekannt gab. Auf einem Foto ist Towle lächelnd auf einem Berggipfel zu sehen, die Sonne im Rücken. Dazu steht: „Ruhe in Frieden, Sydney Elizabeth Towle. Ein endloser Sonnenstrahl. Eine Tochter, eine Schwester und eine Freundin für so viele.“ In der Bildunterschrift heißt es: „Wir werden dich immer so sehr lieben, Sydney. Ich bin so stolz darauf, wie hart du gekämpft hast. Ich liebe dich.“
Mit 23 Jahren war bei Towle ein Cholangiokarzinom diagnostiziert worden, ein seltener bösartiger Tumor der Gallenwege. Drei Jahre lang nahm sie ihre Follower*innen mit durch Behandlungen und Rückschläge. Am 11. Mai veröffentlichte Towle auf Substack ihren letzten langen Essay, der vielen Fans ans Herz ging. Darin schrieb sie über Krankenhausbesuche, Chemotherapie und die Schwierigkeit, Hilfe anzunehmen: „Von Liebe, Freunden und Gelächter umgeben zu sein, wirkt heilend. Man fühlt sich dadurch wirklich besser.“ Besonders hängen bleibt ihr Gedanke über Nähe: „Das Einzige, was im Leben zählt – das bestätigt mir das Leben immer wieder –, sind die Menschen, die man liebt.“ Am Ende zog sie ein klares Fazit: „Das ist es, was Hilfe ausmacht. Es geht nicht um Schuldgefühle oder Scham oder das Gefühl, eine Last zu sein. Es ist Liebe.“
Glen Hansard
Der irische Schauspieler und Musiker Glen Hansard ist in der Nacht vom 29. Juli mit 56 Jahren bei einem Motorradunfall in Dublin tödlich verunglückt. Sein Name ist vielleicht nicht allen geläufig, seinen größten Erfolg kennt aber sicherlich fast jede*r: 2008 gewann Hansard zusammen mit der tschechischen Musikerin Markéta Irglová den Oscar für den besten Filmsong. „Falling Slowly“ war das zentrale Stück des Films „Once“, in dem beide die Hauptrollen spielten.
In den 1980ern gründete Hansard die Band The Frames, 1991 wurde er als Darsteller in der Musikkomödie „Die Commitments“ auch international bekannt. Er gilt als einer der erfolgreichsten Musiker Irlands. Für den Herbst 2026 war eine Konzerttournee geplant.
Das Management meldete: „Glens Familie ist zutiefst erschüttert und am Boden zerstört über diesen tragischen Verlust und bittet in dieser äußerst schweren Zeit um Wahrung ihrer Privatsphäre. Die Familie ist dankbar für die Unterstützung, die sie erhalten hat, und möchte den Rettungskräften danken, die am Unfallort im Einsatz waren.“
Glen Hansard hinterlässt eine Ehefrau und einen 2022 geborenen Sohn.
Johannes Krisch
Die österreichische Schauspielwelt hat einen ihrer prägendsten Künstler*innen verloren. Der Schauspieler Johannes Krisch ist am Montagmorgen, dem 27. Juli 2026, im Alter von 59 Jahren an den Folgen seiner Krebserkrankung in einem Wiener Krankenhaus verstorben. Seine Agentin teilte gegenüber Bild.de mit: „Johannes hat einen langen Kampf gegen den Krebs geführt. Das letzte halbe Jahr war für ihn sehr schwierig, er musste sich eine Auszeit nehmen. Aber Johannes war ein Kämpfer und hat sich trotz dieser schrecklichen Krankheit nie aufgegeben.“ Der gebürtige Wiener hinterlässt fünf Kinder aus zwei Ehen.
Krisch war über viele Jahre ein zentrales Gesicht des Wiener Burgtheaters sowie des Theaters in der Josefstadt. Einem breiten Publikum wurde er durch seine intensiven Rollen in TV-Krimis wie dem „Tatort“ und „SOKO Donau“ bekannt. Für seine Darstellung des Serienmörders Jack Unterweger im Film „Jack“ erhielt er 2016 den Österreichischen Filmpreis. Auch international feierte der Wiener Erfolge, etwa an der Seite von Hollywoodstar Diane Kruger in dem preisgekrönten Film „Aus dem Nichts“. Zuletzt kämpfte Krisch mit gesundheitlichen Problemen, darunter den Folgen eines schweren Sturzes im Jahr 2012.
Dr. Gunther von Hagens
Er machte tote Körper zu weltberühmten Ausstellungsstücken und war ebenso faszinierend wie umstritten: Der deutsche Plastinator Gunther von Hagens ist tot. Der Gründer der „Körperwelten“-Ausstellungen starb am 26. Juli 2026 im Alter von 81 Jahren an den Folgen einer Gehirnblutung. Der Mediziner, der 2010 bekannt gab, dass er an Parkinson litt, wurde am Vortag in eine Klinik eingeliefert.
Bekannt wurde von Hagens durch die von ihm 1977 an der Universität Heidelberg entwickelte Plastination, ein Verfahren zur dauerhaften Konservierung biologischer Präparate und somit auch an verstorbenen und gespendeten menschlichen Körpern. Seine Ausstellungen, die erste 1996, die menschliche Körper in teils provokanten Posen zeigen, zogen Millionen Besucher*innen an, aber auch scharfe Kritik auf sich.
Sein letzter Wunsch war es, selbst plastiniert zu werden. Seine Familie erklärte gegenüber der B.Z.: „Wir werden diesen Wunsch respektieren und ausführen.“ Wie das Plastinat der Öffentlichkeit präsentiert werden soll, ist noch unklar. Er hinterlässt drei Kinder aus erster Ehe. Sein Sohn Rurik von Hagens und seine zweite Ehefrau Angelina Whalley übernehmen sein biologisches Vermächtnis und die Ausstellungen.
Kaylee Hottle
Die gehörlose Schauspielerin ist am 21. Juli 2026 mit 18 Jahren an den Folgen eines Verkehrsunfall verstorben. Ihr Vater Joshua Hottle bestätigt dies gegenüber TMZ. Nach Angaben der Behörden befand sich Kaylee Hottle in einem Honda Accord, als der Fahrer des Wagens in Maryland von der Straße abkam und in einen Straßengraben prallte. Auf dem Weg ins Krankenhaus habe Kaylee Hottles Herz aufgehört zu schlagen.
Einem breiten Publikum wurde Hottle bekannt als sie 2017 („Kong: Skull Island“), 2021 („Godzilla vs. Kong“) und 2024 („Godzilla vs. Kong: New Empire“)in den „King Kong“-Filmen mitspielte. Zuvor spielte sie in einigen Werbungen mit und wurde so entdeckt. Sie stammt aus einer Familie, in der bereits seit mehreren Generationen Gehörlose leben.
Nicht nur Hottles Vater meldet sich nach dem tragischen Verlust zu Wort, sondern auch Schauspiel-Kollegin Millie Bobby Brown, sie kannten sich aus den „Godzilla“-Filmen. In ihrer Story auf Instagram nimmt sie mit den rührenden Worten Abschied: „Ich bin so am Boden zerstört, das zu hören. Du wirst sehr vermisst“.
Sam Neill
Der Schauspieler Sam Neill ist am 13. Juli 2026 in Sydney gestorben. Das wurde über seinen Instagram-Account bekanntgegeben. Neill wurde 78 Jahre alt.
In der Mitteilung der Familie heißt es: „Sam war im Kreise seiner Familie und starb in der Würde, die sein ganzes Leben geprägt hat. Der Verlust kam plötzlich und unerwartet, doch empfindet die Familie es als Trost, dass Sam bis zuletzt krebsfrei geblieben war.“ Weitere Details sollen später folgen. Bis dahin bittet die Familie um Privatsphäre.
Bekannt wurde Neill vor allem als Paläontologe Dr. Alan Grant in den „Jurassic Park“-Filmen. Seine Karriere begann in den 1970er Jahren. Zu seinen weiteren Rollen gehörten Auftritte in „Jagd auf Roter Oktober“ mit Sean Connery, „Das Piano“ und der Serie „Peaky Blinders“. 2022 kehrte er in „Jurassic World: Ein neues Zeitalter“ noch einmal als Dr. Alan Grant zurück.
2023 machte Neill in seiner Autobiografie „Did I Ever Tell You This?“ öffentlich, dass er an einer Form des Non-Hodgkin-Lymphoms erkrankt war. Damals sagte er, er lebe „seit etwa fünf Jahren mit einer bestimmten Art von Lymphom“. Im April 2026 erklärte er, krebsfrei zu sein.
Mitte Juli wurde offiziell bestätigt, dass Sam Neill an einer Lungenentzündung gestorben ist. Die Familie des Schauspielers klärte damit über Spekulationen auf, die nach seinem Tod kursierten.
Bonnie Tyler
Die Musikwelt verliert eine ihrer prägendsten Stimmen: Die walisische Sängerin Bonnie Tyler ist im Alter von 75 Jahren Mitte Juli 2026 unerwartet in einem Krankenhaus im portugiesischen Faro verstorben. Wie ihre Familie und ihr Team auf der offiziellen Website der Künstlerin mitteilten, erlag sie den Folgen einer schweren Erkrankung, wegen der sie sich bereits seit Mai in Behandlung befand. Damals musste sie sich einer Notoperation am Darm unterziehen und wurde zur Unterstützung der Genesung in ein künstliches Koma versetzt. Die Familie bat darum, ihre Privatsphäre zu wahren, um diese Tragödie verarbeiten zu können.
Geboren in der walisischen Kleinstadt Skewen, wurde Tyler Mitte der 70er Jahre durch den glücklichen Zufall eines Talentsuchers entdeckt, der sich im Stockwerk geirrt hatte. Mit ihrer unverwechselbaren, rauchigen Stimme feierte sie schon 1976 mit „Lost In France“ und kurz darauf mit „It's A Heartache“ gigantische Erfolge. Ihren absoluten Welthit landete sie 1983 mit der dramatischen Ballade „Total Eclipse of the Heart“, die Platz eins in den USA und Großbritannien stürmte und ihr eine Grammy-Nominierung einbrachte. Ihr letztes Studioalbum „The Best Is Yet To Come“ erschien im Jahr 2021.
Lauren Bennett
Die Musikwelt trauert um Lauren Bennett. Die britische Popsängerin ist im Alter von 37 Jahren gestorben. Berühmt wurde sie vor allem durch ihre Mitwirkung an dem weltweiten LMFAO-Megahit „Party Rock Anthem“ aus dem Jahr 2011, bei dem sie den „Shake that“-Part im Refrain sang und im dazugehörigen Musikvideo tanzte. Die traurige Nachricht gaben ihre Bandkolleginnen der Pop-Girlgroup G.R.L. („Ugly Heart“) via Instagram bekannt. In einem emotionalen Statement schrieben Natasha Slayton, Emmalyn Estrada und Paula van Oppen:
„Unsere Herzen sind gebrochen und wir können gar nicht in Worte fassen, wie viel sie uns bedeutet hat. Wir werden die Liebe, das Lachen und die unzähligen Erinnerungen, die sie uns geschenkt hat, für immer in Ehren halten.“
Tatsächlich verstarb Bennett bereits am 29. Mai, die Nachricht wurde von den Bandkolleginnen jedoch erst jetzt nach Absprache mit der Familie öffentlich gemacht. Eine genaue Todesursache wurde bisher nicht mitgeteilt. Für die Girlgroup G.R.L. ist es bereits der zweite schwere Schicksalsschlag, nachdem 2014 das Mitglied Simone Battle im Alter von nur 25 Jahren verstarb. Lauren Bennett hinterlässt eine sechsjährige Tochter aus ihrer Beziehung mit dem Tänzer und Schauspieler Kenny Wormald.
Daveigh Chase
Der Lebensgefährte von Daveigh Chase hat laut TMZ mitgeteilt, dass die einstige Schauspielerin am 16. Juni 2026 im Alter von 35 Jahren vestorben ist. Die Schauspielerin wurde in einem Krankenhaus wegen einer schweren Sepsis behandelt. Zunächst ging man davon aus, dass eine Miningitis zu einer Sepsis und damit zu Organversagen geführt habe. Bereits zuvor sei sie wegen Mangelernährung im Juni im Krankenhaus in Los Angeles gewesen. Doch Ende Juni steht die wahre Todesursache fest: Im Autopsiebericht der Gerichtsmedizin des County of Los Angeles wird „Acquired Immunodeficiency Syndrome”, also AIDS, als Todesursache aufgeführt, eine Gruppe von Krankheitszeichen, die bei einer fortgeschrittenen HIV-Infektion auftreten können. Als wesentliche Begleitbedingung nennt der Bericht zudem einen chronischen Konsum verschiedener Substanzen.
Daveigh Chase war Anfang der 2000er ein gefeierter Star. Ihre ikonische Rolle der „Samara“ in „The Ring“ (2002) machte sie über nacht berühmt. Zuvor arbeitete sie vor allem als Synchronsprecherin in Filmen wie „Lilo & Stitch“ (2002) und „Chihiros Reihe ins Zauberland“ (2001). Bis 2016 war sie vereinzelt noch in Produktionen zu sehen, dann wurde es stiller um sie. Zum Zeitpunkt ihres Todes soll sie obdachlos gewesen sein.
Lutz Peters
Die Fangemeinde der Datingshow „Schwiegertochter gesucht“ trauert Mitte Juni 2026 um einen ihrer größten Sympathieträger. Lutz, der 2013 gemeinsam mit seiner Ehefrau „Stups“ Sohn Ingo bei der Partnersuche vor laufender Kamera unterstützte, ist im Alter von 64 Jahren verstorben. Das Paar hatte durch seine humorvolle Art schnell Kultstatus erreicht.
Wie seine Ehefrau Birgit mitteilte, erlag Lutz bereits im Mai den Folgen schwerer Vorerkrankungen, seine Lunge war letztlich zu schwach. In einem emotionalen Post verabschiedete sie sich: „Wenn man an Lutz denkt, denkt man an Wärme, Familie, Humor und ein großes Herz.“ Er habe unzählige Menschen bereichert und hinterlasse nun eine „Lücke, die niemand füllen kann“.
Besonders tragisch finden viele auch, dass sein Sohn Ingo erst durch Beileidsbekundungen seiner Social-Media-Follower*innen vom Tod seines Vaters erfuhr. Nach jahrelangen Familienstreitigkeiten und einer Schlammschlacht bei seiner Hochzeit 2022 herrschte zwischen ihnen absolute Funkstille.
Der Schock über den Verlust und die Art der Nachricht sitzt beim einstigen TV-Kandidaten tief. Auf Instagram machte er seiner Enttäuschung über den ausbleibenden privaten Kontakt der Mutter Luft und stellte klar: „Egal, welche Streitigkeiten da waren oder nicht, man hätte mir persönlich schreiben können.“
Anthony Head
Anthony Head, der bei uns vor allem als Mentor Giles in „Buffy – im Bann der Dämonen“ bekannt wurde, ist mit 72 Jahren verstorben.
Der in London geborene Schauspieler begann seine Karriere Ende der 1970er Jahre im Theater, wo er unter anderem die Hauptrolle in der „Rocky Horror Show“ spielte. Zeitgleich begann er auch die Arbeit fürs britische Fernsehen. Der auch als Sänger aktive Mime spielte schließlich von 1997 bis 2003 seine bekannteste Rolle in Buffy. Danach war er etwa in der derben Comedy-Reihe „Little Britain“ zu sehen und ab 2020 als wiederkehrende Rolle in der Fußball-Serie „Ted Lasso“.
Am 5. Juni 2026 gaben seine Töchter den Tod des Vaters bekannt. Der Guardian zitiert: „Unsere Trauer ist viel größer als die Lücke, die er hinterlässt, denn wir wissen, dass sein Erbe in den Shows, an denen er teilhatte, weiterleben wird und im Publikum, das ihn liebt.“ Nach Auskunft der Familie erlag Anthony Head den Komplikationen einer Lungenentzündung. Im März 2026 ist bereits Heads Co-Star aus Buffy, Nicholas Brendon verstorben.
Axel Schreiber
Große Trauer um Axel Schreiber: Der Schauspieler ist am 3. Juni 2026 im Alter von 49 Jahren an den Folgen einer langen und schweren Krebserkrankung verstorben. Das bestätigte seine Schauspielagentur. Deutschlandweit erlangte der im brandenburgischen Lübben geborene Darsteller vor allem durch seine Rolle in der ARD-Kultserie „Türkisch für Anfänger“ (2006–2008) große Bekanntheit. Die Serie wurde 2006 mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet.
Auf Instagram verabschiedeten sich seine Agentin und Regisseurin Laura Fischer mit einem hochemotionalen Beitrag von dem Verstorbenen:
„Du warst für uns nicht nur ein wunderbarer Schauspieler, sondern auch Weggefährte, bester Freund, unsere Familie, Kumpel, Kollege, Traumdeuter, Reisender und Suchender. [...] Hier in unserer Welt hast du dir definitiv ein Denkmal gebaut; in deinen Filmen, Serien, mit deinen Gemälden und mit uns – deinen Mitreisenden. Du hast uns immer wieder zum Lachen, Fühlen und Weinen gebracht – Axel du hast unser Leben bereichert!“
Laut dem Post war Schreibers letzter Wunsch „tiefer Frieden“. Neben seiner Paraderolle in „Türkisch für Anfänger“ war der Schauspieler im Laufe seiner Karriere in zahlreichen bekannten TV-Produktionen wie „Tatort“ oder „SOKO Leipzig“ zu sehen. Zuletzt wirkte er noch im Jahr 2025 für die beliebte Serie „In aller Freundschaft“ mit.
Swetlana Schönfeld
Die deutsche Schauspielwelt trauert um Swetlana Schönfeld. Wie erst jetzt bekannt wurde, verstarb die beliebte Darstellerin bereits am 17. Mai 2026 nach einer kurzen, schweren Krankheit im Alter von 74 Jahren.
Einem breiten Millionenpublikum bleibt sie vor allem durch ihre markanten TV-Rollen im Gedächtnis. Ob im Leipziger Tatort als Mutter der „Kommissarin Saalfeld“, gespielt von Simone Thomalla, oder in der beliebten ZDF-Krimisendung SOKO Wismar. In ihrer Instagram Story nimmt Schauspiel-Kollegin Simone Thomalla Abschied mit den Worten „Gute Reise, meine liebe Swetlana“.
Ihre Lebensgeschichte war von Beginn an außergewöhnlich und dramatisch: Schönfeld wurde 1951 in einem sowjetischen Straflager (Gulag) im Kolymagebiet geboren, wohin ihre Eltern unter dem stalinistischen Regime verurteilt worden waren, wie sie in einem RBB-Interview im Jahr 2019 erzählte. Ihr Vater wurde in diesem Lager ermordet. Erst Jahre später gelangte sie gemeinsam mit ihrer Mutter nach Berlin, wo sie in der DDR ihre Schauspielkarriere startete und schnell zu einem bekannten Gesicht auf den Theaterbühnen und im Fernsehen wurde.
Alexander Held
Die deutsche Film- und Fernsehlandschaft verliert Ende Mai 2026 ein prägendes Gesicht: Der Schauspieler Alexander Held ist tot. Wie sein enger Freund und TV-Produzent Sven Burgemeister mitteilte, verstarb der gebürtige Münchner bereits Mitte Mai im Alter von 67 Jahren überraschend nach kurzer Krankheit. Zuletzt lebte er im österreichischen Erl in Tirol. Burgemeister, der bei über 30 Filmprojekten an Helds Seite stand, würdigte ihn emotional als „feinsinnigen Gentleman mit großem Witz, der allen Auftritten eine besondere Tiefe verlieh.“
Held fand erst über Umwege zur Schauspielerei. Als Jugendlicher stand er erfolgreich als Torwart für den TSV 1860 München auf dem Platz, bis eine schwere Verletzung die Profikarriere verhinderte. Nach seiner Ausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule eroberte er die Theaterbühnen und später das Fernsehen. Einem Millionenpublikum wurde er vor allem als Kriminalhauptkommissar Ludwig Schaller in der ZDF-Reihe „München Mord“ sowie durch seine Rollen in „Stralsund“, „Der Schuh des Manitu“ und dem Historiendrama „Sophie Scholl – Die letzten Tage“ bekannt. Privat musste er 2014 den plötzlichen Tod seiner Ehefrau Patricia verkraften, der er im selben Jahr berührt den Bayerischen Fernsehpreis widmete.
Luna Jordan
Die deutsche Schauspielerin Luna Jordan ist Ende Mai 2026 im Alter von 25 Jahren völlig unerwartet verstorben. Wie ihre Berliner Agentur Players unter Berufung auf die Familie mitteilte, verstarb die gebürtige Berlinerin plötzlich und unerwartet. Zu den genauen Umständen wurden keine Details bekannt gegeben.
Die Nachwuchsschauspielerin feierte bereits beachtliche Erfolge in der Film- und Fernsehbranche. Für ihre Leistung im Kinofilm „Fuchs im Bau“ wurde sie 2022 mit dem Österreichischen Filmpreis für die beste weibliche Nebenrolle ausgezeichnet. Ihre Dankesrede nutzte sie damals für ein starkes Statement gegen sexualisierten Missbrauch in der Film- und Theaterbranche. Zuletzt war sie im März im Magdeburger „Polizeiruf 110“ mit dem Titel „Your Body My Choice“ zu sehen.
Einem breiteren Publikum wurde Jordan zudem durch Rollen in der MagentaTV-Serie „Wild Republic“, der deutschen Adaption „Euphorie“ sowie durch Auftritte in „Jenseits der Spree“ und „Der Bergdoktor“ bekannt. Aktuell stand sie für die neue Serie „Hamburg Days“ vor der Kamera, die von den Anfängen der Beatles erzählt. In dem Projekt war sie für die prestigeträchtige Rolle der Fotografin Astrid Kirchherr vorgesehen. Zudem setzte sich Jordan in der NDR-Dokumentation „Kinderschauspieler – Der Preis des Erfolgs“ kritisch mit den psychischen Belastungen junger Darsteller beim Drehen schwieriger Rollen auseinander.
Jake Hall
Der britische Reality-TV-Darsteller Jake Hall ist nach einer Partynacht auf Mallorca am Mittwochmorgen den 06. Mai 2026 verstorben. Der Reality-Star war den meisten vor allem durch seine Teilnahme an der beliebten ITVBe-Serie „The Only Way Is Essex“ (TOWIE) bekannt. Im Jahr 2015 stieß er zur Besetzung der Show und sorgte dort vor allem durch seine turbulente On-Off-Beziehung mit seiner langjährigen Partnerin Chloe Lewis für Schlagzeilen.
Der 35-Jährige ist laut Daily Mail an den Verletzungen eines Unfalls verstorben. Laut den Berichten ist er nach einer Party zur gemieteten Villa zurückgekehrt und gegen eine Glastür gelaufen. Dort sei er von der örtlichen Polizei „in einer Blutlache liegend“ gefunden worden und habe eine tödliche Verletzung am Kopf erlitten. Hall hinterlässt die Mutter seines Kindes Misse Beqiri und ihre gemeinsame Tochter. Eine Obduktion soll weitere Hintergründe klären.
Patrick Muldoon
Der Schauspieler und Produzent Patrick Muldoon ist am 19. April 2026 völlig überraschend an einem Herzinfarkt gestorben. Er wurde nur 57 Jahre alt. Bekannt wurde er vor allem in den 90ern durch Serien-Dauerbrenner wie „Days of Our Lives“ und „Melrose Place“, wo er als charmanter Bösewicht Richard Hart Millionen Zuschauer vor die Bildschirme lockte. Auch im Kino hinterließ er bleibenden Eindruck, etwa in dem Sci-Fi-Kultfilm „Starship Troopers“.
Abseits der Schauspielerei war Muldoon ein echtes Multitalent: Er spielte früher Football für die USC Trojans und war leidenschaftlicher Musiker in seiner Band „The Sleeping Masses“. Erst im März zeigte er sich noch gut gelaunt auf dem roten Teppich bei den Saturn Awards – an der Seite seiner Ex-Freundin Denise Richards, mit der er auch lange nach ihrer Beziehung eng befreundet blieb.
Hinter den Kulissen arbeitete er zuletzt erfolgreich als Produzent; sein neuester Thriller „Dirty Hands“ wird noch 2026 erscheinen. Er hinterlässt seine Partnerin Miriam Rothbart sowie seine Familie. Mit Patrick Muldoon verliert die Branche einen warmherzigen Entertainer, der, wie Weggefährten sagen, „voller Energie“ steckte und bis zuletzt mitten im Leben stand.
Mario Adorf
Die Welt des Films trauert um eine ihrer prägendsten Persönlichkeiten: Mario Adorf ist im April im Alter von 95 Jahren in seiner Wahlheimat Paris verstorben. Wie sein Management gegenüber der Bild bestätigte, ist der Schauspieler am 8. April nach kurzer Krankheit in seiner Wohnung friedlich eingeschlafen.
Seine Karriere begann nach dem Abitur an der Münchner Otto-Falckenberg-Schule und führte ihn schnell an bedeutende Theater und zum Film. Adorf überzeugte durch eine ungewöhnliche schauspielerische Bandbreite: Er verkörperte den Bösewicht ebenso glaubwürdig wie den Patriarchen oder den Intellektuellen. Diese Vielseitigkeit machte ihn zum gefragten Darsteller für Regisseure wie Billy Wilder, Rainer Werner Fassbinder, Margarethe von Trotta oder Helmut Dietl. Zu seinen bekanntesten Filmen zählten „Die Blechtrommel“, „Winnetou 1. Teil“ oder „Momo“.
Anlässlich seines letzten Geburtstags im September 2025 blickte er mit einer Mischung aus „Dankbarkeit und Erstaunen“ auf sein langes Leben zurück. Angesprochen auf seine Lebenserfahrung, blieb er gegenüber dpa gewohnt bescheiden: „Ich glaube nicht, dass sich Weisheit regelrecht oder automatisch mit zunehmendem Alter einstellt.“ Mario Adorf hinterlässt seine Ehefrau Monique, seine Tochter Stella sowie seinen Enkel Julius.
James Tolkan
Der amerikanische Schauspieler James Tolkan ist am 26. März 2026 mit 94 Jahren verstorben. Am bekanntesten dürfte er für seine Rolle als Direktor Strickland (und Major Strickland) in der Filmreihe „Zurück in die Zukunft“ sein.
Der 1931 geborene Tolkan diente als Soldat im Koreakrieg, bevor er als Schauspieler ans Theater ging. Erste TV-Rollen spielte er ab den 19960ern. Im Kino sah man ihn in vielen legendären Filmen, zumeist in Nebenrollen. Dazu gehören die Klassiker „Serpico“ (1973), „Top Gun“ (1986) und als letzter Eintrag der Filmographie der Western „Bone Tomahawk“ von 2015.
Schauspielkollege Christopher Lloyd, der Doc Brown aus den „Zurück in die Zukunft“-Filmen, verabschiedete sich auf Instagram mit einer Abwandlung eines Zitats aus Teil 2: „James, wo du hingehst, brauchst du keine Straßen. Ich vermisse dich, mein Freund.“
Nicholas Brendon
Schauspieler Nicholas Brendon ist am 20. März 2026 eines natürlichen Todes gestorben.
Nicholas Brendon Schultz, so sein eigentlicher Name, erlangte Ende der 1990er Jahre große Popularität in der Rolle des Xander Harris in der wegweisenden Teenie-Serie „Buffy – im Bann der Dämonen“. Später spielte er in weiteren Serien wie „Criminal Minds“ oder „Private Practice“ wiederkehrende Rollen.
Nicholas Brendon machte im Laufe der Jahre Schlagzeilen durch Alkoholprobleme, Gesetzeskonflikte und einen Herzinfarkt. Wie seine Familie mitteilt, hatte sich der 54-Jährige zuletzt vor allem der Malerei und Kunst verschrieben und sei friedlich im Schlaf verstorben.
„Buffy“-Co-Star Sarah Michelle Gellar verabschiedete sich auf Instagram mit den Worten: „Ich weiß, du bist mit dir im reinen in dem großen Schaukelstuhl im Himmel.“
Chuck Norris
Wie oft hat man diese Nachricht schon gehört. Doch sie ist nun schlussendlich doch wahr geworden. Chuck Norris ist im Alter von 86 Jahren verstorben. Bei einem Vorfall auf Hawaii ist er ins Krankenhaus eingeliefert worden und am Freitag den 20. März 2026 wurde von seiner Familie in einem Social Media Post bekannt gegeben, dass die Action-Legende verstorben ist: „Mit schwerem Herzen teilt unsere Familie mit, dass unser geliebter Chuck Norris gestern Morgen plötzlich verstorben ist.“ Weiter schreiben sie: „Auch wenn wir die Umstände privat halten möchten, möchten wir euch versichern, dass er von seiner Familie umgeben war und in Frieden gegangen ist.“ Über die Jahrzehnte wurde Chuck Norris zu einem Kult und wohl einer der bekanntesten Namen der Action-Szene, doch wie seine Familie schreibt: „Für uns war er ein hingebungsvoller Ehemann, ein liebevoller Vater und Großvater, ein unglaublicher Bruder und das Herz unserer Familie.“ Sie nehmen Abschied mit den Worten: „Auch wenn unsere Herzen gebrochen sind, sind wir zutiefst dankbar für das Leben, das er gelebt hat, und für die unvergesslichen Momente, die wir mit ihm teilen durften.“
Carlos Ray „Chuck“ Norris startete seine Karriere nicht in Hollywood, sondern bei der Air Force, wo er seine Leidenschaft für den Kampfsport bei einer Stationierung in Korea entdeckte. Nach seiner Rückkehr in die USA dominierte er die Karate-Weltmeisterschaften und blieb über Jahre ungeschlagen. Sein Weg zum Filmruhm begann legendär durch eine Freundschaft mit Bruce Lee, gegen den er 1972 im „Weg der Klaue“ kämpfte. In den 80er-Jahren stieg er mit Klassikern wie „Missing in Action“ zur Ikone des Actionkinos auf, bevor er als „Walker, Texas Ranger“ Fernsehgeschichte schrieb. Abseits der Kamera ist Norris für sein christliches Engagement und seine Wohltätigkeitsarbeit bekannt.
Lesetipp: Sie machten ihn zur Legende. Hier sind die besten Chuck-Norris-Witze.
Bettina Köster
Bettina Köster und ihre Band „Malaria!“ war wohl eine der auffälligsten der „Neuen Deutschen Welle“-Bewegung. Im Alter von 66 Jahren ist die Frontfrau Bettina Köster in Italien am 16. März 2026 verstorben. Die Trauerfeier fand im privaten Rahmen statt und die Musikerin wurde in Capaccio Paestum beigesetzt. Bettina Köster galt als „Hildegard Knef des Punk“ und war gut mit Nina Hagen befreundet. Sie gehörte zur Underground- und Avantgarde-Szene von Westberlin. Ihre Karriere begann Ende der 70er Jahre in der Formation Mania D, einem Kollektiv, das eng mit der West-Berliner Kunstszene und dem Umfeld der „Genialen Dilletanten“ verknüpft war. Ihre tiefe Stimme prägte den markanten Sound und sie wurde zu einer wegweisenden Figur des deutschen Post-Punk.
Matt Clark
Der US-Schauspieler Matt Clark ist im Alter von 89 Jahren gestorben. Laut übereinstimmenden Medienberichten starb er am Sonntag, den 15.03.2026 in seinem Zuhause in Austin im Bundesstaat Texas. Als Todesursache nannte seine Familie Komplikationen nach einer Rückenoperation. In einem bewegenden Statement, das die t-online zitiert würdigten seine Angehörigen sein Leben und seinen Charakter. „Er war immer zur Stelle – für die Arbeit und für seine Leute. Er war vielschichtig. Er war hart im Nehmen. Er konnte schroff sein. Aber sein moralischer Kompass schwankte nie, und an seiner Liebe gab es keinen Zweifel.“ Clark stand jahrzehntelang vor der Kamera und spielte unter anderem an der Seite von Clint Eastwood und John Wayne. Einem breiten Publikum wurde er unter anderem durch Rollen in „Back to the Future Part III“ sowie Serien wie „Dynasty“ bekannt.
Lara Baumgartner
Die Schweiz steht nach einem entsetzlichen Vorfall Mitte Märze 2026 im Kanton Freiburg unter Schock. Was als gewöhnliche Fahrt zwischen Düdingen und Kerzers begann, endete in einer Katastrophe, die mindestens sechs Todesopfer forderte. Unter den Opfern befindet sich auch die junge Radio-Moderatorin Lara Baumgartner.
Ihr Sender, Radio Energy Bern, verabschiedete sich mit bewegenden Worten von der geschätzten Stimme: „Ihr Lachen, ihre große Herzlichkeit, ihr feiner Humor und ihre kluge, liebevolle Art haben viele Menschen berührt.“ Die Trauer in der Medienwelt ist riesig, da Baumgartner für viele Hörer zur täglichen Begleiterin geworden war.
Die Details zum Hergang sind verstörend. Ein 60-jähriger Mann soll das Inferno absichtlich herbeigeführt haben, indem er sich im Bus mit Benzin übergoss und Feuer legte. Die Ermittler*innen vermuten psychische Probleme hinter der Tat und schließen ein ideologisches Motiv aus. Auch der mutmaßliche Täter kam in den Flammen ums Leben. Während der Bus des Unternehmens Postauto völlig ausbrannte, konnten sich fünf Verletzte retten. Die Behörden arbeiten derzeit noch an der schwierigen Aufgabe, alle Verstorbenen final zu identifizieren.
„Hartz und herzlich“-Star Oli
Seit 2016 begleitet die Doku „Hartz und herzlich“ Menschen in sozialen Brennpunkten in ganz Deutschland, so auch Protagonist Oli. Auf Instagram veröffentlichte der Sender Mitte März einen Post: „Aus Hamburg haben uns leider sehr traurige Nachrichten erreicht. Oli ist gestorben, und unser tiefstes Mitgefühl gilt seinem Partner, seiner Familie und allen Freunden. Aus Respekt gegenüber dem Verstorbenen, allen Verwandten und Bekannten bitten wir, mit dieser Neuigkeit respektvoll umzugehen und von Anfragen abzusehen.“ Oli wurde nur 55 Jahre alt. Die Todesursache ist nicht bekannt, zuletzt wirkte der Hamburger jedoch gesund, wie auch ein User in den Kommentaren anmerkt: „Ich guck gerade eine neue Folge, der war doch topfit, oder?“ Andere Fans senden Beileidsbekundungen: „Nicht schon wieder jemand, er war doch noch nicht so alt. Leider können wir uns das nicht aussuchen. Mein Beileid für die Angehörigen und Freunde, ich wünsche allen viel Kraft“, oder: „Mensch Oli. Du warst mir echt sympathisch! Mach es gut.“
Country Joe McDonald
Der Musiker Country Joe McDonald ist im März 2026 im Alter von 84 Jahren gestorben. Wie seine Frau Kathy mitteilte, starb der Sänger in Kalifornien an den Folgen einer Parkinson-Krankheit. McDonald war Frontmann der Psychedelic-Rock-Band Country Joe and the Fish und eine prägende Stimme der US-amerikanischen Gegenkultur der 1960er-Jahre. Berühmt wurde er vor allem mit seinem Protestsong „I-Feel-Like-I'm-Fixin'-To-Die Rag“, einer satirischen Abrechnung mit dem Vietnamkrieg.
Besonders legendär war sein Auftritt beim Woodstock Festival im Jahr 1969. Dort ließ McDonald Hunderttausende Zuschauer*innen einen provokanten Sprechchor anstimmen. Der Refrain verspottete Krieg, Profitgier und die Bereitschaft, junge Männer in den Kampf zu schicken. Der Musiker, der selbst in der US-Marine gedient hatte, schrieb den Song bereits 1965 – kurz nachdem US-Präsident Lyndon B. Johnson begann, Bodentruppen nach Vietnam zu entsenden. Der provokante Song brachte ihm große Bekanntheit, sorgte aber auch für Kontroversen und rechtliche Probleme. Kurz nach Woodstock wurde McDonald wegen eines derben Sprechchors bei einem Konzert sogar kurzzeitig festgenommen – was dann das Ende seiner Band beschleunigte.
Jennifer Runyon
Jennifer Runyon, bekannt aus „Ghostbusters – Die Geisterjäger“ und der Sitcom „Charles in Charge“, ist am 6. März im Alter von 65 Jahren an Krebs gestorben. Ihre Freundin Erin Murphy teilte in den sozialen Medien, dass Runyon „einen kurzen Kampf gegen Krebs“ geführt habe. Die Familie bestätigte den Tod am 8. März. Runyons Tochter Bayley würdigte ihre Mutter rührend auf Instagram: „Alle meine besten Eigenschaften stammen von dir. Ich würde alles für einen weiteren Tag mit dir geben. Sie war der gütigste und mitfühlendste Mensch, den ich je kennengelernt habe. Meine beste Freundin. Ich war nicht darauf vorbereitet.“
Jennifer Runyon begann ihre Karriere 1980 im Horrorfilm „Goodnight – Die Nacht, als Knecht Blutbrecht kam“ und wirkte in zahlreichen Serien und Filmen mit, darunter „Ein Colt für alle Fälle“, „Mord ist ihr Hobby“ und „Magnum“. Nach einer langen Pause kehrte sie 2016 für Horrorproduktionen wie „Terror Tales“ vor die Kamera zurück.
Annabel Schofield
Die britische Schauspielerin und das ehemalige Topmodel Annabel Schofield ist im Alter von 62 Jahren verstorben. Laut Medienberichten unterlag sie am 28. Februar in Los Angeles den Folgen einer schweren Krebserkrankung, gegen die sie seit 2021 gekämpft hatte.
Noch Ende Januar gab sie ihren Fans nach einer Hirntumor-Operation ein letztes, bewegendes Update auf Facebook: „Ich bin froh, den Eingriff überstanden zu haben, aber ich bin noch nicht über den Berg. Ich bin noch sehr wackelig auf den Beinen“.
Die hohen medizinischen Kosten zwangen die einst gefeierte Stilikone zuletzt sogar dazu, auf der Plattform GoFundMe um Unterstützung zu bitten. „Ich bin es wirklich leid, um Hilfe zu bitten, aber ich habe keine andere Wahl, bis ich wieder arbeiten kann“, erklärte sie dort offen und dankte ihren Unterstützer*innen für jede Hilfe. Schofield prägte in den Achtzigerjahren mit hunderten Covern die internationale Modeszene, bevor sie ihrem Vater, dem Produzenten John D. Schofield, nach Hollywood folgte. Ihren großen Durchbruch feierte sie im Serienhit „Dallas“, wo sie als Laurel Ellis an der Seite von Larry Hagman Fernsehgeschichte schrieb. Mit ihr verliert die Branche definitiv ein Multitalent.
Mike Maschina
Der 34-jährige Luxus-Influencer Michael „Mike“ Maschina ist seit Jahren dafür bekannt, neben seinem Fitness-Lifestyle und seiner Arbeit im Immobilienunternehmen vor allem seinen luxuriösen Lebensstil online zu präsentieren. Am 09. Februar ist der Influencer aus Wien laut dem österreichischen Heute überraschend verstorben. Im Internet war er als „österreichischer Dan Bilzerian“ bekannt und gab an Millionen zu verdienen. Besonders viel diskutiert war seine Idee von einer neuen Immobilien-App „Immomatch“, die ähnlich wie „Tinder für Wohnungssuchende“ funktionieren sollte. Nachdem seine Firma Insolvenz angemeldet hatte, wurde es ab 2024 dann aber still um den einstigen Instagram-Millionär – einzig und allein Bilder aus Bali postete er noch. Über die Umstände zu seinem plötzlichen Ableben ist bisher nichts Weiteres bekannt gegeben worden. In der Traueranzeige schrieb seine Familie die berührenden Worte: „Und wir dachten, wir hätten noch so viel Zeit. So wie er sich nach Nähe, Familie und echter Verbundenheit sehnte, so möchten wir ihn auch verabschieden.“
Katherine Hartley
Die 42-jährige Tochter des Comedy-Stars Martin Short, wurde Ende Februar 2026 leblos in ihrem Haus aufgefunden. Während ihr Vater als Schauspieler weltweit Millionen Menschen zum Lachen bringt, engagierte sich Katherine stattdessen als Sozialarbeiterin und kämpfte beispielsweise bei „Bring Change 2 Mind“ leidenschaftlich gegen die Stigmatisierung psychischer Krisen. Laut Berichten verstarb sie an den Folgen einer selbst zugefügten Schussverletzung.
Für die Familie Short reißt dieser Verlust erneut tiefe Wunden auf. Bereits 2010 verlor die Familie nämlich die Mutter Nancy Dolman an den Eierstockkrebs. Damals versuchte Martin Short, seine drei Adoptivkinder mit dem Gedanken zu trösten, dass geliebte Menschen in die Seelen der Hinterbliebenen „zoomen“. Katherines Tod hinterlässt eine schmerzhafte Leere.
Jordan James Parke
Der überraschende Tod des britischen Reality-TV-Stars Jordan James Parke am 18. Februar 2026 zieht weitreichende polizeiliche Ermittlungen nach sich. Der 34-Jährige, der durch die US-Sendung „Botched“ und seine Leidenschaft für kosmetische Eingriffe als „Lip King“ bekannt wurde, wurde am vergangenen Mittwochmittag (18.02) leblos in einem Luxus-Apartmentkomplex im Londoner Viertel Canary Wharf aufgefunden. Trotz des schnellen Eingreifens des Rettungsdienstes um 12:38 Uhr konnte nur noch der Tod des Influencers festgestellt werden.
Die Metropolitan Police stuft den Vorfall derzeit als „ungeklärt“ ein, verfolgt jedoch eine konkrete Spur. Es wird geprüft, ob Parke unmittelbar vor seinem Tod eine weitere Schönheitsbehandlung durchführen ließ, die tödlich endete. Andere Hinweise deuten auf einem möglichen Todschlag hin. In diesem Zusammenhang kam es am Freitag, den 20. Februar 2026, zur vorläufigen Festnahme eines 43-jährigen Mannes und einer 52-jährigen Frau wegen des Verdachts auf Totschlag. Beide Verdächtige befinden sich aktuell gegen Kaution wieder auf freiem Fuß, während die Ergebnisse der angeordneten Obduktion noch abgewartet werden.
Seine Schwester Sharnelle drückte in einem emotionalen Statement auf Instagram die Fassungslosigkeit der Familie aus, die diesen plötzlichen Verlust nun verarbeiten muss: „Mir fehlen schlichtweg die Worte, um das auch nur ansatzweise zu begreifen“. Die ganze Familie sei „fassungslos, schockiert und untröstlich“.
Tom Noonan
Schauspieler Tom Noonan ist im Alter von 74 Jahren am 14. Februar 2026 verstorben. Eine genaue Todesursache ist bisher nicht bekannt. Während eher wenige aus dem Publikum seinen Namen kennen, bleibt sein Einfluss im Filmgeschäft unvergessen. Mit dem Serienkiller Francis Dollarhyde in „Manhunter – Roter Drache“ 19986 prägte er die Darstellung von psychopathischen Rollen bis heute. Er schlüpfte 1987 in die Rolle von Frankensteins Monster in „The Monster Squad“ und war 1990 ein skrupelloser Drogenbaron in „RoboCop 2“. Neben Serienauftritten in „Akte X“, „The Blacklist“ oder „12 Monkeys“, spielte er außerdem an der Seite von Arnold Schwarzenegger in „Last Action Hero“.
Eric Dane
Der US-Schauspieler Eric Dane ist am 19. Februar 2026 im Alter von 53 Jahren gestorben. Er wurde vor allem durch seine Rollen in „Grey’s Anatomy“ und „Euphoria“ bekannt. Todesursache waren die Folgen seiner ALS-Erkrankung (Amyotrophe Lateralsklerose). ALS ist eine unheilbare Nervenkrankheit, bei der nach und nach die Muskelkontrolle verloren geht, bis Betroffene nicht mehr sprechen, schlucken oder atmen können. In einem Statement seiner Familie hieß es, er habe seine letzten Tage „umgeben von lieben Freunden, seiner hingebungsvollen Frau und seinen beiden wunderschönen Töchtern, Billie und Georgia“ verbracht.
Dane wurde am 9. November 1972 in Kalifornien geboren. Sein Vater starb, als Eric sieben Jahre alt war. Nach der Schulzeit zog er nach Los Angeles, um Schauspieler zu werden. Der große Durchbruch gelang ihm Mitte der 2000er-Jahre als Dr. Mark Sloan („McSteamy“) in „Grey’s Anatomy“, eine Rolle, die er von 2006 bis 2012 spielte und 2021 noch einmal aufgriff.
2019 übernahm er in „Euphoria“ die Rolle eines unglücklich verheirateten Familienvaters. Im April 2025 machte er öffentlich, dass bei ihm ALS diagnostiziert wurde.
Thorsten Hamer
Der deutsche Schauspieler Thorsten Hamer ist am 8. Februar im Alter von nur 43 Jahren verstorben. Das bestätigten mehrere Medienberichte. Hamer war dem deutschen Publikum vor allem durch seine Rolle als Koch Matthias „Matti“ Steininger in der SAT.1-Vorabendserie „Die Landarztpraxis“ bekannt. Hamer, geboren 1982 in Solingen, absolvierte die Schauspielschule in Düsseldorf und war im Anschluss auf vielen deutschen Bühnen und auch im TV zu sehen, darunter in ZDF-Formaten wie „Notruf Hafenkante“ und „SOKO Wismar“. Zuletzt spielte er im Kinofilm „Block 10“ an der Seite von Christian Berkel und Axel Prahl. Außerdem war der Solinger mit der tiefen Bassstimme auch als herausragender Heinz-Erhardt-Darsteller bekannt. Sat 1 schrieb zum Abschied auf Instagram: „Wir trauern um Thorsten Hamer (1982-2026). Thorsten spielte über zwei Staffeln den liebenswerten Koch Matti in ‚Die Landarztpraxis‘ und starb viel zu früh. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und seinen Freunden. Ruhe sanft, lieber Thorsten.“
Robert Duvall
Hollywood-Ikone Robert Duvall ist am 15. Februar 2026 mit 95 Jahren auf seiner Farm verstorben.
Geboren am 5. Januar 1931 im US-amerikanischen San Diego, wuchs er in einem militärischen Umfeld auf. Nach der Armeezeit studierte er in New York Schauspiel – in einer Klasse mit Gene Hackman, James Caan und Dustin Hoffman, mit dem er auch in einer WG lebte. Als einer der wichtigsten Vertreter des „New Hollywood“ der 1970er Jahre war er in zahlreichen Klassikern zu sehen, von „M*A*S*H*“ über „Der Pate“ bis „Apocalypse Now“. Im Laufe der Jahre mehrfach nominiert, gewann Duvall 1984 den OSCAR als bester Hauptdarsteller in „Comeback der Liebe“. Zuletzt war er 2022 im Film „Der denkwürdige Fall des Mr Poe“ zu sehen – mit stolzen 91 Jahren.
Robert Duvall war viermal verheiratet, in den letzten 30 Jahren mit der auf den Tag genau 41 Jahre jüngeren Argentinierin Luciana Pedraza. Er galt lange als erzkonservativer Anhänger der republikanischen Partei und hat diese oft im Wahlkampf unterstützt. Der Hollywood Reporter zitiert die Film-Kollegen aus „der Pate“ zu Duvalls Tod, etwa Schauspiel-Legende Al Pacino: „Es war eine Ehre, mit Robert Duvall zu arbeiten. Er war ein geborener Schauspieler. Ich werde ihn vermissen.“ Und Robert DeNiro verabschiedete sich mit den Worten: „Gott segne Bobby. Ich hoffe, ich lebe auch 95 Jahre. Möge er in Frieden ruhen.“ OSCAR-Preisträgerin Viola Davis, die 2018 in „Widows – tödliche Witwen“ an Duvalls Seite spielte, schrieb auf Threads: „Du warst ein Gigant … eine Ikone. Wahre Größe stirbt nie. Sie bleibt … als eine Gabe.“
James Van Der Beek
Der US-Schauspieler James Van Der Beek ist im Alter von 48 Jahren an Darmkrebs gestorben. Bekannt wurde er als Dawson Leery in der Kultserie „Dawson’s Creek“, die von 1998 bis 2003 über sechs Staffeln ein Millionenpublikum begeisterte. Schon als Schüler stand Van Der Beek auf der Bühne, erste Filmrollen hatte er unter anderem in „Angus – voll cool“ (1995) und „I Love You, I Love You Not“. Van Der Beek kämpfte seit August 2023 gegen Darmkrebs. Am Mittwoch, den 11. Februar 2026, verstarb er friedlich. Seine Frau Kimberly Brook schrieb bei Instagram: „Er ist seinen letzten Tagen mit Mut, Glauben und Würde begegnet.“ Van Der Beek hinterlässt sechs Kinder. Die Behandlung des Schauspielers stellte die Familie nicht nur emotional, sondern auch finanziell vor große Herausforderungen. Auf einer GoFundMe-Seite heißt es:
„Während seiner Krankheit stand die Familie nicht nur vor emotionalen Herausforderungen, sondern auch vor erheblichen finanziellen Belastungen, da sie alles in ihrer Macht Stehende tat, um James zu unterstützen und für seine Pflege zu sorgen. Nach diesem Verlust stehen Kimberly und die Kinder vor einer ungewissen Zukunft.“ Schon in der ersten Nacht nach dem Spendenaufruf waren über 842.000 Euro zusammengekommen. Kimberly Brook erklärte: „Meine Freunde haben diesen Link erstellt, um mich und unsere Kinder in dieser Zeit zu unterstützen. Mit Dankbarkeit und gebrochenem Herzen.“
Van Der Beek verbrachte seine letzten Wochen in einem Hospiz. Laut Berichten, die die Bild zitiert, wurde sein Zustand zunehmend schwächer: „James lag die meiste Zeit im Bett, weil er sehr schwach war, und er aß nichts. Seine Familie hielt seine Hand und war für ihn da, aber es war schwer, ihn so zu sehen.“
Bud Cort
Hollywood-Schauspieler Bud Cort ist am 11. Februar 2026 mit 77 Jahren in einer Pflegeeinrichtung an einer Lungenentzündung verstorben.
Bud Cort wurde am 29. März 1948 als Walter Edward Cox in New Rochelle im US-Bundesstaat New York geboren. Schon früh interessierte er sich für die Schauspielerei. 1970 besetzte Regisseur Robert Altman den jungen Mimen in seiner Kriegskomödie „MASH“ und nur ein Jahr später spielte Cort seine wohl größte Rolle: Er war der selbstmordgefährdete Jugendliche Harold, der durch die Begegnung mit der 79-jährigen Maude neuen Lebensmut fasst. Die schwarze romantische Komödie „Harold und Maude“ brachte ihm eine Nominierung für den Golden Globe ein und zog weitere Hauptrollen nach sich.
Wenige Jahre später, 1979, erlitt Bud Cort einen schweren Autounfall, der mehrere plastische Gesichtsoperationen nach sich zog. Anschließend war die Zeit der Hauptrollen vorbei und Cort war vor allem in Independent-Filmen und Nebenrollen zu sehen, zum Beispiel in „Coyote Ugly“ oder „Die Tiefseetaucher“.
Schauspieler Jeff Bridges verabschiedet sich auf Instagram: „Der bewundernswerte Bud Cort, mein lieber Freund, weilt nicht mehr unter uns. Wir lieben und vermissen dich, Bud.“
Regisseur Edgar Wright schreibt auf Instagram, Bud Cort habe eine „magnetische Präsenz in jedem Film, der glücklich genug war, ihn zu haben.“ „Harold & Maude“ sei „die perfekteste schwarze Komödie/Liebesgeschichte und Bud Cort zeigt dort einen der großartigsten Kamera-Blicke der Filmgeschichte.“
Catherine O'Hara
In der Rolle der Mutter von Kevin aus den „Kevin – Allein zu Haus“-Filmen bleibt sie wohl für immer unvergessen. Schauspielerin Catherine O'Hara ist überraschend am 30. Januar 2026 im Alter von 71 Jahren kurz vor dem Beginn neuer Dreharbeiten zur zweiten Staffel der AppleTV-Serie „The Studio“ verstorben. Einige amerikanische Medien wie das E! News Magazin sprechen von gesundheitlichen Schwierigkeiten und einer kurzen, schweren Krankheit. Auch bei der Golden Globe Verleihung im Januar 2026 fehlte die Schauspielerin und das, obwohl sie nominiert war. In der Vergangenheit sprach die Schauspielerin meist mit Humor, dass sie an Situs inversus totalis leide, eine seltene Anomalie, bei der viele wichtige Organe spiegelverkehrt im Körper sind. Die gebürtige Kanadierin machte ihre ersten Schritte in der Schauspielerei in den späten 70ern mit Shows wie „Coming Up Rosie“ (1976 bis 1977), wo sie an der Seite von Dan Aykroyd und John Candy spielte. Anfang der 80er schrieb sie selbst Drehbücher, und am Ende des Jahrzehnts ergatterte sie Rollen in „Sodbrennen“ und den vorher angesprochenen „Kevin – Allein zu Haus“-Filmen. Außerdem war O'Hara Teil einiger Filme von Tim Burton wie zum Beispiel „Beetlejuice“ und „The Nightmare Before Christmas“ als Stimme von Sally. Seit 1992 war sie mit Regisseur Bo Welch verheiratet und gemeinsam hat das Paar zwei Söhne. Die Anteilnahme in Hollywood über den plötzlichen Verlust ist groß. Film-Sohn Macaulay Culkin schrieb auf Instagram: „Mama, ich dachte, wir haben Zeit. Ich würde gerne auf einem Stuhl neben Dir sitzen, ich hatte noch so viel zu sagen, ich liebe Dich.“ Auch Kollegin Meryl Streep lies verlauten: „Catherine O’Hara brachte Liebe und Licht in unsere Welt, durch ihr scharfsinniges Mitgefühl für die exzentrischen Charaktere, die sie verkörperte.“ Pedro Pascal, der gemeinsam mit O'Hara in „Last of Us“ spielte, nahm ebenfalls online Abschied: „Ich bin ewig dankbar. Es gibt weniger Licht in meiner Welt, diese glückliche Welt, die dich hatte, wird dich behalten, immer.“ Wenige Tage später ist ihre Todesursache bekannt.
Catherine O'Hara Todesursache
Anfang Februar 2026 wird mehr über O'Haras Todesursache bekannt. Laut Angaben des Gerichtsmedizinischen Instituts von Los Angeles County, zitiert von „TMZ“, starb die Schauspielerin an den Folgen einer Lungenembolie. Zusätzlich habe auch Darmkrebs zu ihrem Tod beigetragen. O’Hara war mit Problemen beim Atmen ins Krankenhaus gebracht worden und verstarb kurz darauf. Ihre Asche wurde ihrem Ehemann Robert „Bo“ Welch übergeben.