Unvergessen: Promis, die 2026 verstorben sind
Dieses Jahr müssen wir erneut Abschied nehmen. Die Stars, die 2026 von uns gingen, bleiben in unseren Erinnerungen lebendig.
Wenn wir einen geliebten Menschen verlieren, spüren wir eine große Leere. Genauso trifft uns der Abschied von Promis, die wir über Jahre verfolgt und geschätzt haben. Auch 2026 bleiben Abschiede nicht aus. Die Promis sind verstorben:
Victoria Jones
Victoria Jones, die Tochter von Hollywoodstar Tommy Lee Jones, ist tot aufgefunden worden. Die 34-Jährige wurde am Neujahrsmorgen im Fairmont Hotel San Francisco entdeckt. Laut Medienberichten riefen Rettungsdienste um 02:52 Uhr (Ortszeit) wegen eines medizinischen Notfalls die Polizei, die den Tod dann bestätigte. Die Todesursache ist noch unklar, eine Obduktion wurde angeordnet. Tommy Lee Jones selbst äußerte sich bisher nicht.
Victoria Jones war ebenfalls Schauspielerin. Bereits als Teenager startete sie ihre Karriere und hatte Rollen in „Men in Black II“ sowie in der Serie „One Tree Hill“ (2003). 2005 trat sie in „Three Burials – Die drei Begräbnisse des Melquiades Estrada“ auf, einem Film unter der Regie ihres Vaters, an dem auch ihre Stiefmutter Dawn Laurel-Jones beteiligt war. Tommy Lee Jones ist bekannt aus Blockbustern wie „Auf der Flucht“ (1993) und „Men in Black“ (ab 1997) sowie dem Oscar-prämierten „No Country for Old Men“ (2007).
Robert Duvall
Hollywood-Ikone Robert Duvall ist am 15. Februar 2026 mit 95 Jahren auf seiner Farm verstorben.
Geboren am 5. Januar 1931 im US-amerikanischen San Diego, wuchs er in einem militärischen Umfeld auf. Nach der Armeezeit studierte er in New York Schauspiel – in einer Klasse mit Gene Hackman, James Caan und Dustin Hoffman, mit dem er auch in einer WG lebte. Als einer der wichtigsten Vertreter des „New Hollywood“ der 1970er Jahre war er in zahlreichen Klassikern zu sehen, von „M*A*S*H*“ über „Der Pate“ bis „Apocalypse Now“. Im Laufe der Jahre mehrfach nominiert, gewann Duvall 1984 den OSCAR als bester Hauptdarsteller in „Comeback der Liebe“. Zuletzt war er 2022 im Film „Der denkwürdige Fall des Mr Poe“ zu sehen – mit stolzen 91 Jahren.
Robert Duvall war viermal verheiratet, in den letzten 30 Jahren mit der auf den Tag genau 41 Jahre jüngeren Argentinierin Luciana Pedraza. Er galt lange als erzkonservativer Anhänger der republikanischen Partei und hat diese oft im Wahlkampf unterstützt. Der Hollywood Reporter zitiert die Film-Kollegen aus „der Pate“ zu Duvalls Tod, etwa Schauspiel-Legende Al Pacino: „Es war eine Ehre, mit Robert Duvall zu arbeiten. Er war ein geborener Schauspieler. Ich werde ihn vermissen.“ Und Robert DeNiro verabschiedete sich mit den Worten: „Gott segne Bobby. Ich hoffe, ich lebe auch 95 Jahre. Möge er in Frieden ruhen.“ OSCAR-Preisträgerin Viola Davis, die 2018 in „Widows – tödliche Witwen“ an Duvalls Seite spielte, schrieb auf Threads: „Du warst ein Gigant … eine Ikone. Wahre Größe stirbt nie. Sie bleibt … als eine Gabe.“
James Van Der Beek
Der US-Schauspieler James Van Der Beek ist im Alter von 48 Jahren an Darmkrebs gestorben. Bekannt wurde er als Dawson Leery in der Kultserie „Dawson’s Creek“, die von 1998 bis 2003 über sechs Staffeln ein Millionenpublikum begeisterte. Schon als Schüler stand Van Der Beek auf der Bühne, erste Filmrollen hatte er unter anderem in „Angus – voll cool“ (1995) und „I Love You, I Love You Not“. Van Der Beek kämpfte seit August 2023 gegen Darmkrebs. Am Mittwoch, den 11. Februar 2026, verstarb er friedlich. Seine Frau Kimberly Brook schrieb bei Instagram: „Er ist seinen letzten Tagen mit Mut, Glauben und Würde begegnet.“ Van Der Beek hinterlässt sechs Kinder. Die Behandlung des Schauspielers stellte die Familie nicht nur emotional, sondern auch finanziell vor große Herausforderungen. Auf einer GoFundMe-Seite heißt es:
„Während seiner Krankheit stand die Familie nicht nur vor emotionalen Herausforderungen, sondern auch vor erheblichen finanziellen Belastungen, da sie alles in ihrer Macht Stehende tat, um James zu unterstützen und für seine Pflege zu sorgen. Nach diesem Verlust stehen Kimberly und die Kinder vor einer ungewissen Zukunft.“ Schon in der ersten Nacht nach dem Spendenaufruf waren über 842.000 Euro zusammengekommen. Kimberly Brook erklärte: „Meine Freunde haben diesen Link erstellt, um mich und unsere Kinder in dieser Zeit zu unterstützen. Mit Dankbarkeit und gebrochenem Herzen.“
Van Der Beek verbrachte seine letzten Wochen in einem Hospiz. Laut Berichten, die die Bild zitiert, wurde sein Zustand zunehmend schwächer: „James lag die meiste Zeit im Bett, weil er sehr schwach war, und er aß nichts. Seine Familie hielt seine Hand und war für ihn da, aber es war schwer, ihn so zu sehen.“
Bud Cort
Hollywood-Schauspieler Bud Cort ist am 11. Februar 2026 mit 77 Jahren in einer Pflegeeinrichtung an einer Lungenentzündung verstorben.
Bud Cort wurde am 29. März 1948 als Walter Edward Cox in New Rochelle im US-Bundesstaat New York geboren. Schon früh interessierte er sich für die Schauspielerei. 1970 besetzte Regisseur Robert Altman den jungen Mimen in seiner Kriegskomödie „MASH“ und nur ein Jahr später spielte Cort seine wohl größte Rolle: Er war der selbstmordgefährdete Jugendliche Harold, der durch die Begegnung mit der 79-jährigen Maude neuen Lebensmut fasst. Die schwarze romantische Komödie „Harold und Maude“ brachte ihm eine Nominierung für den Golden Globe ein und zog weitere Hauptrollen nach sich.
Wenige Jahre später, 1979, erlitt Bud Cort einen schweren Autounfall, der mehrere plastische Gesichtsoperationen nach sich zog. Anschließend war die Zeit der Hauptrollen vorbei und Cort war vor allem in Independent-Filmen und Nebenrollen zu sehen, zum Beispiel in „Coyote Ugly“ oder „Die Tiefseetaucher“.
Schauspieler Jeff Bridges verabschiedet sich auf Instagram: „Der bewundernswerte Bud Cort, mein lieber Freund, weilt nicht mehr unter uns. Wir lieben und vermissen dich, Bud.“
Regisseur Edgar Wright schreibt auf Instagram, Bud Cort habe eine „magnetische Präsenz in jedem Film, der glücklich genug war, ihn zu haben.“ „Harold & Maude“ sei „die perfekteste schwarze Komödie/Liebesgeschichte und Bud Cort zeigt dort einen der großartigsten Kamera-Blicke der Filmgeschichte.“
Catherine O'Hara
In der Rolle der Mutter von Kevin aus den „Kevin – Allein zu Haus“-Filmen bleibt sie wohl für immer unvergessen. Schauspielerin Catherine O'Hara ist überraschend am 30. Januar 2026 im Alter von 71 Jahren kurz vor dem Beginn neuer Dreharbeiten zur zweiten Staffel der AppleTV-Serie „The Studio“ verstorben. Einige amerikanische Medien wie das E! News Magazin sprechen von gesundheitlichen Schwierigkeiten und einer kurzen, schweren Krankheit. Auch bei der Golden Globe Verleihung im Januar 2026 fehlte die Schauspielerin und das, obwohl sie nominiert war. In der Vergangenheit sprach die Schauspielerin meist mit Humor, dass sie an Situs inversus totalis leide, eine seltene Anomalie, bei der viele wichtige Organe spiegelverkehrt im Körper sind. Die gebürtige Kanadierin machte ihre ersten Schritte in der Schauspielerei in den späten 70ern mit Shows wie „Coming Up Rosie“ (1976 bis 1977), wo sie an der Seite von Dan Aykroyd und John Candy spielte. Anfang der 80er schrieb sie selbst Drehbücher, und am Ende des Jahrzehnts ergatterte sie Rollen in „Sodbrennen“ und den vorher angesprochenen „Kevin – Allein zu Haus“-Filmen. Außerdem war O'Hara Teil einiger Filme von Tim Burton wie zum Beispiel „Beetlejuice“ und „The Nightmare Before Christmas“ als Stimme von Sally. Seit 1992 war sie mit Regisseur Bo Welch verheiratet und gemeinsam hat das Paar zwei Söhne. Die Anteilnahme in Hollywood über den plötzlichen Verlust ist groß. Film-Sohn Macaulay Culkin schrieb auf Instagram: „Mama, ich dachte, wir haben Zeit. Ich würde gerne auf einem Stuhl neben Dir sitzen, ich hatte noch so viel zu sagen, ich liebe Dich.“ Auch Kollegin Meryl Streep lies verlauten: „Catherine O’Hara brachte Liebe und Licht in unsere Welt, durch ihr scharfsinniges Mitgefühl für die exzentrischen Charaktere, die sie verkörperte.“ Pedro Pascal, der gemeinsam mit O'Hara in „Last of Us“ spielte, nahm ebenfalls online Abschied: „Ich bin ewig dankbar. Es gibt weniger Licht in meiner Welt, diese glückliche Welt, die dich hatte, wird dich behalten, immer.“ Wenige Tage später ist ihre Todesursache bekannt.
Catherine O'Hara Todesursache
Anfang Februar 2026 wird mehr über O'Haras Todesursache bekannt. Laut Angaben des Gerichtsmedizinischen Instituts von Los Angeles County, zitiert von „TMZ“, starb die Schauspielerin an den Folgen einer Lungenembolie. Zusätzlich habe auch Darmkrebs zu ihrem Tod beigetragen. O’Hara war mit Problemen beim Atmen ins Krankenhaus gebracht worden und verstarb kurz darauf. Ihre Asche wurde ihrem Ehemann Robert „Bo“ Welch übergeben.