Dschungelcamp 2026: „Das große Wiedersehen“ und „Das Nachspiel“ – das sind die Highlights
Nach dem Finale ist vor dem Finale? Beim Wiedersehen und dem Nachspiel von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ 2026 knallt es oft noch einmal richtig.
Dschungelcamp-Autor Micky Beisenherz stellt sich Kritik zu Gil Ofarim
Nach der öffentlichen Kritik an der aktuellen Staffel hat sich Comedy-Autor Micky Beisenherz in seinem Podcast „Apokalypse & Filterkaffee“ zu den Vorwürfen geäußert. Er arbeitet seit Jahren als Autor für das Dschungelcamp. Im Gespräch mit der Zeit-Journalistin Anne Hähnig, die den Fall Gil Ofarim juristisch begleitet hatte, räumte Beisenherz ein, dass Ofarims Erzählungen am Lagerfeuer ihn anfangs selbst verunsichert hätten. Er gestand, dass dies „für eine kurze Phase des Camps“ bei ihm Zweifel am Prozessverlauf geweckt habe: „Er hat diesen Raum aufgemacht, in dem der Zweifel entsteht, dass man sagt: Ja, möglicherweise war da doch irgendetwas“, so Beisenherz. Inzwischen sei jedoch klar, dass diese Zweifel unbegründet waren, denn im Nachhinein könne man „felsenfest sagen: Es stimmt halt einfach nicht.“
Hähnig kritisierte vor allem den Sender RTL, da die redaktionelle Einordnung fehlte: „Die Verantwortung hätte hier schon bei einem großen Medienunternehmen wie RTL gelegen.“ Man hätte klären müssen: „Was ist die Faktenlage? Was sagt womöglich dieses Opfer von Gil Ofarim? Und stimmt das mit der ‚Verschwiegenheitsverpflichtung‘ überhaupt?“ Beisenherz räumte ein, dies sei „tatsächlich unglücklich“ verlaufen und „hätte besser laufen können“. Er sei jetzt „Teil einer Produktion, die dann halt die Schläge einsteckt, das ist dann auch okay, das nehme ich hin.“ Er widersprach allerdings dem Vorwurf, RTL hätte ein Konzept verfolgt: „Es hätte immer ein paar mehr Sprüche geben können auf Kosten von Gil, was sicherlich dem Mischungsverhältnis gutgetan hätte. Aber den großen Plan, den zum Dschungelkönig zu schreiben, den gab es nie“, so Beisenherz.
Dass Ofarim trotz der Vorwürfe gewann, überraschte ihn, der anfangs mit einem „Desaster“ für den Musiker gerechnet hatte: „Ich habe wirklich gedacht, der macht eine Dschungelprüfung nach der nächsten, und dann fliegt der da raus.“ Letztlich sei jedoch im Camp „das Machtgefälle gekippt“. Da Ofarim durch den Gegenwind anderer Teilnehmer „plötzlich wie das Opfer rüber“ kam, entstand beim Publikum der Eindruck, er werde unfair behandelt.
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