Dschungelcamp 2026: „Das große Wiedersehen“ und „Das Nachspiel“ – das sind die Highlights
Nach dem Finale ist vor dem Finale? Beim Wiedersehen und dem Nachspiel von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ 2026 knallt es oft noch einmal richtig.
Das Dschungelcamp 2026 geht in die nächste Runde und auch nach dem Finale bleibt es spannend. Bei „Das große Wiedersehen“ und „Das Nachspiel“ erwarten die Fans jede Menge Drama, witzige Anekdoten und exklusive Einblicke hinter die Kulissen.
Falls du dir noch einmal die Highlights der Staffel anschauen möchtest, kannst du dich hier auf den neuesten Stand bringen!
Legen wir los:
Eva und Samira: Zoff schon vor TV-Ausstrahlung
Schon vor der Ausstrahlung des Nachspiels von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ ist der Streit erneut öffentlich eskaliert. Eva Benetatou machte ihrem Ärger auf Instagram Luft und nannte die Sendung „peinlich“. Außerdem deutete sie an, dass womöglich nicht alle Beteiligten nüchtern gewesen seien.
In weiteren Storys veröffentlichte sie anonymisierte Fan-Nachrichten und schrieb: „Ich bin dankbar, dass auch Menschen im Publikum saßen, die unterirdisches und überhebliches Mobbingverhalten deutlich erkennen konnten.“ Und weiter: „Das Verhalten in der Show sagt mehr über diese Menschen aus als über mich.“ Gemeint sind offenbar Samira Yavuz und Ariel.
Samira reagierte prompt. In ihrer Instagram-Story filmt sie sich demonstrativ gelangweilt, während im Hintergrund ein Rap-Song läuft: „I don't give a f*ck about anything that you do.“ Dazu schreibt sie: „Keine Panik – Klartext ist kein Mobbing. Und Realität auch kein Angriff. Dankbarkeit wirst du bei mir also vergeblich suchen.“
Streit zwischen Eva Benetatou und Samira Yavuz flammt erneut auf
Beim Nachspiel von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ flogen zwischen Eva Benetatou und Samira Yavuz erneut die Fetzen. Eva erklärte im RTL-Interview: „Samira darf mir dankbar sein, dass sie in dieser Sendung drin war mit dieser Geschichte. Und ich definiere mich aber nicht über Männer, das habe ich die letzten sieben Jahre nicht und das werde ich auch in Zukunft nicht.“
Samira konterte sogleich und warf Eva vor, sich an Mitcamper Patrick rangemacht zu haben. Außerdem kritisierte sie, dass Eva ständig Drama inszeniere. Sie erklärte außerdem: „Eva sitzt geistig in einem Schuhkarton und da kommt sie auch nicht raus. Ist für mich ok, ich kann ja nicht die ganze Welt retten.“ Kurz darauf tauchten Screenshots mutmaßlicher Instagram-Kommentare von Eva auf diversen Gossip- und Trash-Portalen auf, wie die Ok! erklärt. Darin soll sie geschrieben haben: „Samira wird MIR niemals das Wasser reichen können und genau DAS ist ihr Problem.“ Ein weiterer Eintrag lautete: „Hochmut kommt vor dem Fall.“
Die Beiträge wurden mittlerweile gelöscht, doch die Diskussion hält in den sozialen Medien weiter an. Einige Fans unterstützten Eva und lobten ihre Klarheit, andere kritisierten die heftigen Worte und warfen ihr Arroganz vor. Eine Userin schrieb: „Glaubst du wirklich, dass du über allem stehst? Das ist unnötig.“
„Ich bin unbequem, das weiß ich“: Ariel reflektiert sich selbst
Im Dschungelcamp-Nachspiel hat Ariel für Aufsehen gesorgt und kein Blatt vor den Mund genommen. Vor laufender Kamera nannte sie ihre Mitcamperin Evanthia Benetatou „blöd“. Auch Gil Ofarim bekam sein Fett weg: Ariel kritisierte, dass er seinen Skandal nicht einfach hätte „wegschweigen“ dürfen, und zeigte sich verärgert, dass er keine Reue gezeigt habe.
Das Nachspiel zeigte Zusammenschnitte aus dem Dschungel, ergänzt durch Kommentare der Camper*innen nach der Ausstrahlung. Trotz der deutlichen Worte räumte Ariel selbstkritisch ein: „Ich bin unbequem, das weiß ich. Die Wahrheit ist aber manchmal unbequem.“ Sie betonte, dass sie nicht böse oder als „Mobber“ rüberkommen wollte, und reflektierte ihr eigenes Verhalten als laut und impulsiv. „Ich war sehr laut und hätte leiser kommunizieren können - aber mein Punkt war immer der richtige.“
Spannend: Ariel vermutet, dass ihr Drama Gil Ofarim zur Krone verholfen haben könnte. „Vielleicht wurde ich als die Böse gesehen, und die Zuschauer hatten Mitleid mit Gil – deswegen wurde er gewählt“, erklärte sie. Eva Benetatou reagierte gelassen: „Ich habe mit Ariel ganz schnell abgeschlossen, für mich ging es nur weiter nach vorne.“ Sie warf Ariel zwar Respektlosigkeit vor, betonte aber: „Ich akzeptiere, dass ich ein Teil davon war.“
Nach dem Dschungelcamp-Sieg: Wie steht es um Gil Ofarim?
Auch nach seinem Sieg beim Dschungelcamp bleibt Gil Ofarim unter Beobachtung. Über seine Zukunft sagt er klar: „Ich habe mehr zu geben und zu erzählen als diese eine Geschichte. Ich will einfach wieder mit meinen Kindern zusammen sein und meine Karriere weiterverfolgen.“
Auf die Frage, was er mit dem Dschungelcamp-Geld plane, erklärt Ofarim: „Ich kann Rechnungen bezahlen und noch vieles mehr. Das, was ich mir mehr als alles andere gewünscht habe: mir eine Bleibe in München zulegen.“ Sein Manager ergänzt: „Er will den Umgang, den er bis vor einem Jahr mit seinen Kindern hatte, wieder aufnehmen. Eine Woche bei ihm, eine Woche bei der Ex-Frau.“ Ofarim hat zwei Kinder.
Zudem will er die 20.000 Euro Schadenersatz begleichen, die er einem Leipziger Hotelmitarbeiter schuldet: „Die Frist endet am 31. Dezember. Ich hätte es auch ohne das Geld aus dem Dschungelcamp überwiesen.“
Spannend ist die interne Umfrage unter den Camper*innen selbst. Anders als das TV-Publikum, das Ofarim zum Sieger kürte, wählten die Mitcamper*innen ihn nämlich auf den letzten Platz. Hubert Fella landete auf Platz eins, Samira Yavuz auf Platz zwei und Simone Ballack auf Platz drei. Samira kommentierte trocken: „Totschweigen ist vielleicht auch 'ne Strategie.“ Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass die Wahrnehmung innerhalb des Camps stark von der öffentlichen Meinung abweicht.
Jan Köppen reflektiert Verhalten gegenüber Gil Ofarim
Auch Moderator Jan Köppen findet überraschend klare Worte. „Jetzt rede ich ganz kurz über mich, weil ich gerne auch etwas sagen würde“, beginnt Köppen. Er habe viel nachgedacht und ärgere sich, „dass ich Dinge, die du im Camp gesagt hast, vor allem auch im Gespräch mit Simone, nicht richtiggestellt habe“. Dabei geht es um die angebliche Verschwiegenheitserklärung und Ofarims Aussage, er sei „freigesprochen“ worden.
Ofarim erklärt, das sei eine „unglückliche Wortwahl“ gewesen. Köppen hakt nach, ob damit bewusst Zweifel gestreut werden sollten. „Das war keinesfalls meine Absicht“, entgegnet der Musiker. Zum Schluss entschuldigt sich Ofarim erneut. Er habe sich nach seinem Klinikaufenthalt verändert und führe „ein anderes Leben“. Gleichzeitig bedauert er, „dass sich alles nur auf den Skandal konzentriert“ und seine Karriere kaum noch wahrgenommen werde.
Zuschauer*innen kritisieren Sonja Zietlow
Auch Wochen nach dem Finale und dem Wiedersehen sorgt der Sieg von Gil Ofarim weiterhin für Aufruhr und auch Moderatorin Sonja Zietlow steht im Fokus. Viele Zuschauer*innen fanden, dass sie Gil Ofarim erneut zu sehr in Schutz nahm und seine Mitstreiter*innen für den Umgang mit ihm kritisierte. Auf X häuften sich Reaktionen wie: „Sonja, lass gut sein! Dieses ständige Bemitleiden des armen Gils geht echt gar nicht mehr“ und „Sonja ist so furchtbar parteiisch“. Andere schrieben: „Sonja verhält sich, als hätte Gils Management was gegen sie in der Hand“.
Besonders deutlich wurde hier dementsprechend die Enttäuschung vieler Fans: „Sonja hat viel Sympathie verloren in diesem Jahr“ und „Das ist die erste Staffel, bei der ich das Gefühl habe, dass Sonja als Moderatorin durch ist und langsam mal ersetzt werden sollte.“
Dschungelcamp-Ankündigung sorgt bei Fans für Unmut
Auf Instagram verkündete RTL, dass am 22. Februar erneut alle Stars beim offiziellen Dschungelcamp-Nachspiel zusammenkommen. Doch diese Ankündigung stößt im Netz auf ordentlich Gegenwind. Das schnelle Aufeinanderfolgen der Wiedersehens-Shows sorgt bei den Zuschauer*innen für Unmut und Skepsis. Unter dem Instagram-Post von RTL häufen sich spöttische Kommentare, in denen Fans fragen, ob die Teilnehmer*innen erneut „einen Maulkorb“ verpasst bekommen haben oder ob es diesmal „mit oder ohne Maulkorb für alle“ abläuft. Hintergrund der Kritik ist das als enttäuschend empfundene erste Treffen nach dem Finale – vor allem im Zusammenhang mit Gil Ofarim. Manche Fans fordern jetzt: „Bitte dann auch den Hotelmitarbeiter einladen.“ Und auch Kommentare wie „Ich habe da Zeit würde es trotzdem gerne verpassen“ oder „Die große Frage ist doch: schaffen es Sonja und Gil sich noch unbeliebter zu machen?“, lassen sich unter dem Beitrag lesen.
TikToker startet Spendenaufruf für Markus W. – er reagiert mit Botschaft
Nach dem überraschenden Sieg von Gil Ofarim im RTL-Dschungelcamp hat eine besondere Solidaritätsbekundung für Aufsehen gesorgt. Der TikToker Sanijel Jakimovski initiierte eine Spendenaktion zugunsten des Hotelmitarbeiters Markus W. In seinem emotionalen Aufruf machte Jakimovski seinem Ärger Luft und betonte seine Beweggründe: „Ich bin sauer. Ich habe lauter Fragezeichen, und was ich auch habe, ist einfach ganz, ganz viel Mitgefühl und Empathie für Markus W.“ Mit der Aktion wolle er vor allem ein menschliches Signal senden, „damit er sich gesehen, verstanden und wertgeschätzt fühlt.“
Mittlerweile hat sich Markus W. mit einer persönlichen Botschaft bei den Spender*innen gemeldet, die Jakimovski ebenfalls via TikTok veröffentlichte. Darin kündigt der Hotelmitarbeiter an, einen Teil der Summe an wohltätige Zwecke weiterzugeben. Zu den Empfängern gehören die NGO HateAid, die sich gegen digitale Gewalt einsetzt, sowie der Leipziger Verein Minilöwen für Frühgeborene. Markus W. unterstrich dabei, wie wichtig ihm ein ehrlicher Umgang mit der Unterstützung ist: „Ich bin ein großer Freund von Transparenz – vor allem, wenn Menschen für einen Fremden Geld spenden sollen.“ Neben den Spenden an die Organisationen möchte er das Geld auch für „Zeit für mich und meine Familie, die zu jeder Zeit an meiner Seite stand“, verwenden. Dankbar über den Rückhalt aus der Community schloss er seine Nachricht mit den Worten: „Richte den lieben Menschen, die dazu beitragen, bitte viele herzliche Grüße aus. Ich bin unendlich dankbar für den Zuspruch und weiß das sehr zu schätzen.“
Zurück in Deutschland: Gil Ofarim entschuldigt sich öffentlich
Nach seinem Sieg und viel Kritik sorgte Gil Ofarim in einer Live-Sendung für einen unerwarteten Moment. Der Musiker war bei „Punkt 12“ zu Gast, wo Moderatorin Katja Burkard ihn noch einmal direkt auf den Leipziger Hotelvorfall ansprach. Während Ofarim im Dschungel eher zurückhaltend geblieben war, nutzte er nun diesmal die Gelegenheit für klare Worte. Auf die Frage, ob er sich bei dem betroffenen Hotelmitarbeiter entschuldigen könne, erklärte Ofarim, dass er das bereits getan hat, er habe aber das Gefühl, dass es viele Menschen „gar nicht interessiert oder sie es immer wieder hören wollen“. Dann wiederholte er es aber noch einmal deutlich: „Alles was da passierte und im Nachgang alles: Es tut mir leid!“
Die Moderatorin reagierte sichtbar überrascht. „Gil! Jetzt hast du ganz deutlich gesagt: Es tut mir leid“, stellte sie fest. Ofarim betonte, dass diese Entschuldigung auch schon vor Gericht gefallen sei. Doch Burkard macht klar: : „Also, ich habe das Gefühl, so wie wir es jetzt gehört haben, das war für mich jetzt noch mal ’ne andere Nummer, und ich gratuliere dir dazu. Und ich finde das schön.“
Hat sich Gil Ofarim wirklich geändert?
Gil Ofarim bereut seine Plauderei im Dschungelcamp, denn eigentlich wollte er den Leipziger Prozess totschweigen, doch am Lagerfeuer kamen dann doch die Zweifel an den Hotel-Videos zur Sprache. „Ich habe mich im Nachhinein darüber geärgert. Ich habe mich geärgert, dass ich überhaupt etwas zu Inhalten aus dem Prozess gesagt habe“, gestand er Mitte Februar 2026 im Interview mit RTL-Moderatorin Rebecca Mir. Die ganze Sache fühle sich für ihn heute an wie ein „Fiebertraum“.
Während die Justiz seine Manipulations-Andeutungen als haltlose Vermutungen abgetan hat, gibt sich Ofarim gegenüber Mir eher resigniert: „Ich kann die Zeit nicht zurückdrehen, es ist alles nur hätte hätte Fahrradkette.“ Auf die Frage, was er dem Hotelmitarbeiter sagen würde, falls er ihm noch einmal begegnet, zeigte er sich planlos: „Hab ich mir keine Gedanken gemacht, weiß ich jetzt nicht.“
Dass er sich selbst als Opfer sieht, verneinte er im Gespräch jedoch klar. Auch beim Thema Geld wurde er deutlich: Angesprochen auf die noch ausstehende Zahlung an den Hotelmitarbeiter, entgegnete er nur: „Ja, dann weißt du ja, wo die Kohle hingeht.“ Sein Ziel bleibt der Neustart: „Ich bin nicht das, über was geschrieben wird, ich fange von vorne an.“
Dschungelcamp-Autor Micky Beisenherz stellt sich Kritik zu Gil Ofarim
Nach der öffentlichen Kritik an der aktuellen Staffel hat sich Comedy-Autor Micky Beisenherz in seinem Podcast „Apokalypse & Filterkaffee“ zu den Vorwürfen geäußert. Er arbeitet seit Jahren als Autor für das Dschungelcamp. Im Gespräch mit der Zeit-Journalistin Anne Hähnig, die den Fall Gil Ofarim juristisch begleitet hatte, räumte Beisenherz ein, dass Ofarims Erzählungen am Lagerfeuer ihn anfangs selbst verunsichert hätten. Er gestand, dass dies „für eine kurze Phase des Camps“ bei ihm Zweifel am Prozessverlauf geweckt habe: „Er hat diesen Raum aufgemacht, in dem der Zweifel entsteht, dass man sagt: Ja, möglicherweise war da doch irgendetwas“, so Beisenherz. Inzwischen sei jedoch klar, dass diese Zweifel unbegründet waren, denn im Nachhinein könne man „felsenfest sagen: Es stimmt halt einfach nicht.“
Hähnig kritisierte vor allem den Sender RTL, da die redaktionelle Einordnung fehlte: „Die Verantwortung hätte hier schon bei einem großen Medienunternehmen wie RTL gelegen.“ Man hätte klären müssen: „Was ist die Faktenlage? Was sagt womöglich dieses Opfer von Gil Ofarim? Und stimmt das mit der ‚Verschwiegenheitsverpflichtung‘ überhaupt?“ Beisenherz räumte ein, dies sei „tatsächlich unglücklich“ verlaufen und „hätte besser laufen können“. Er sei jetzt „Teil einer Produktion, die dann halt die Schläge einsteckt, das ist dann auch okay, das nehme ich hin.“ Er widersprach allerdings dem Vorwurf, RTL hätte ein Konzept verfolgt: „Es hätte immer ein paar mehr Sprüche geben können auf Kosten von Gil, was sicherlich dem Mischungsverhältnis gutgetan hätte. Aber den großen Plan, den zum Dschungelkönig zu schreiben, den gab es nie“, so Beisenherz.
Dass Ofarim trotz der Vorwürfe gewann, überraschte ihn, der anfangs mit einem „Desaster“ für den Musiker gerechnet hatte: „Ich habe wirklich gedacht, der macht eine Dschungelprüfung nach der nächsten, und dann fliegt der da raus.“ Letztlich sei jedoch im Camp „das Machtgefälle gekippt“. Da Ofarim durch den Gegenwind anderer Teilnehmer „plötzlich wie das Opfer rüber“ kam, entstand beim Publikum der Eindruck, er werde unfair behandelt.
„Ich möchte in den Fernseher reintreten“: Amira Aly ist wütend über den Sieg von Gil Ofarim
In der neuen Folge ihres Podcasts „Iced Macho Latte“ lässt Amira Aly Dampf ab. Grund: die aktuelle Staffel des Dschungelcamps. Den Sieg von Gil Ofarim kann sie nicht nachvollziehen. Aly und Podcast-Kollegin Paula Lambert haben die letzten zweieinhalb Wochen im TV verfolgt und analysieren nun Ofarims plötzlichen Popularitätsschub. Aly ist wütend: „Ich möchte in den Fernseher reintreten, wirklich, das macht mich aggressiv.“ Sie wirft dem Musiker vor, ein „absoluter Selbstdarsteller“ und „egoistischer, selbstverliebter Typ“ zu sein, und kritisiert, dass Zuschauer*innen leicht zu manipulieren seien: „Wenn du den geprügelten Hund spielst … wird der Zuschauer denken: ‚Ach guck mal, eigentlich hat er ja recht.‘“
Aly betont: „Du kannst nur jemandem verzeihen und eine neue Chance geben, der ehrlich ist und darum bittet.“ Für jemanden, der sich weiterhin als Opfer darstellt, habe sie hingegen kein Verständnis: „Da könnte ich kotzen.“
„Ich möchte eine Sache ganz kurz klarstellen“: Sonja Zietlow verteidigt Gil Ofarim
Gil Ofarims Sieg im Dschungelcamp sorgt weiter für Diskussionen. Fast 67 Prozent der Anrufe gingen an den Musiker, trotz der Kontroversen um seine Teilnahme. Viele Fans hatten angekündigt, die Staffel wegen ihm boykottieren zu wollen. Trotzdem zog er bis ins Finale ein und gewann. Im Camp schwieg Ofarim konsequent zu dem Vorfall von 2021. Mehrere Mitstreiter*innen wollten Klarheit, besonders Ariel ließ nicht locker. Seine Antwort blieb stets dieselbe: „Ich darf dazu nichts sagen.“ Beim Wiedersehen sprach Ariel offen über ihren Frust: „Sind wir mal ehrlich: Er war für diese Story hier drin. Als man gehört hat, er ist hier, hat ganz Deutschland über diese Story geredet. Dann erwartet man auch, dass er Stellung dazu nimmt.“
Moderatorin Sonja Zietlow verteidigte ihn: „Ich möchte eine Sache ganz kurz klarstellen: Er war nicht unbedingt wegen der Story hier drin. Er wurde jahrelang vor diesem Skandal schon mehrfach angefragt – als Gil, der Sänger. Und wahrscheinlich ist in euren Augen nur der Skandal eingezogen und nicht Gil, der Sänger.“ Ofarim selbst erklärte: „Ich finde, Taten sprechen viel mehr als Worte.“ Eine Strategie habe er nicht verfolgt. „Über manche Sachen möchte ich nicht reden. Und es gibt Sachen, über die darf ich nicht reden, denn dann gibt es eine Konsequenz.“
Hotelmitarbeiter meldet sich erstmals öffentlich in Interview zu Gil Ofarim
Nach Gil Ofarims Sieg im RTL-Dschungelcamp rückt die Diskussion um die früheren Antisemitismus-Vorwürfe wieder in den Fokus. In der Show hatte der Sänger angedeutet, dass es möglicherweise Unklarheiten rund um die damaligen Videoaufnahmen aus der Hotellobby gegeben habe. Nun äußert sich der betroffene Mitarbeiter Markus W. erstmals nach der Ausstrahlung des Wiedersehens in einem Interview mit der Zeit selbst öffentlich und widerspricht deutlich. „Es macht mich fassungslos. Weder das Gericht noch der Videogutachter haben die Glaubwürdigkeit der Aufnahmen in Zweifel gezogen – ebenso wenig wie die Aussagen der Zeugen“, sagt er. Besonders wichtig ist ihm eine Klarstellung zu einem angeblichen Schweigedeal. „Es gibt übrigens auch keinen Schweigedeal oder eine Verschwiegenheitsverpflichtung, obwohl Herr Ofarim das nahelegt“, stellt Markus W. klar. Der Musiker dürfe über die damaligen Ereignisse sprechen, allerdings mit einer Grenze: „Das Einzige, was er nicht wiederholen darf, ist die Unwahrheit über mich.“ Diese Regelung sei Teil des gerichtlichen Vergleichs. „Er darf nicht mehr sagen, dass ich ihn wegen des Tragens einer Davidstern-Kette des Hotels verwiesen hätte.“
Markus W. berichtet außerdem von massiven persönlichen Folgen nach den Vorwürfen, sogar von einer Morddrohung. Rückblickend beschreibt er die Situation schlicht als: „Es war wie in einem Film.“
Gil Ofarims Sturz im Dschungelcamp: Jetzt gibt es Klarheit und unveröffentlichte Szenen
Gil Ofarim hat sich im Dschungelcamp nicht nur durch verbale Anfeindungen seiner Mitcamper*innen gekämpft, sondern auch einen heftigen Unfall erlitten. Bei einer Dschungelprüfung fiel er hart auf eine Matte, doch entscheidende Sekunden dieser Szene waren in der TV-Ausstrahlung zunächst nicht zu sehen. Viele Fans fragten sich deshalb: Wieso zeigt RTL nicht den ganzen Sturz? Beim Wiedersehen wurde der Vorfall nun erneut thematisiert. Ein Clips zeigt eine unveröffentlichte Aufnahme. Dabei ist zu sehen, wie Ofarim mit dem Kopf auf die Matte knallt. „Ich weiß nur, ich bin im Krankenwagen aufgewacht. Kopf fixiert. Nadel im Arm. Und dann ging es ins Krankenhaus“, erinnert sich der Musiker. Anschließend bedankte er sich bei Camparzt Dr. Bob, dem Krankenhauspersonal und dem Produktionsteam für die schnelle Hilfe.
Wiedersehen im Dschungelcamp: Streit zwischen Samira und Eva eskaliert erneut
Den größten Konflikt brachten Eva Benetatou und Samira Yavuz, denn die Sache mit dem „Kissen“ wird wieder aufgerollt. Erinnern wir uns: Samira hatte eine Instagram-Nachricht von Eva darauf drucken lassen. Darin zeigte Eva Bedauern über Samiras Trennung von Serkan Yavuz, zeitgleich wurde Samira aber von Serkan bereits mit ihr betrogen. Im Camp war Eva von der Aktion überrascht, im Baumhaus äußert sie nun rechtliche Bedenken: „Ich weiß tatsächlich nicht, ob man eine private Nachricht veröffentlichen darf“, fragt sie in die Runde. Samira reagiert gelassen: „Mach alles, wonach du dich fühlst.“ Eine gemeinsame Lösung finden die beiden nicht.
Trotz einiger versöhnlicher Momente bleibt die Sache offen. Samira zieht ein Fazit: „Ich konnte es jetzt ganz gut abschließen, das Thema und ich bin irgendwo dankbar, dass es das hier jetzt gab.“ Eva stimmt zunächst zu: „Ich finde, dass diese Thematik endlich mal einen Punkt verdient hat, dass man einen Schlussstrich setzt und nach vorne schaut.“ Doch Eva greift das Kissen-Thema erneut auf: „Als ich dir die Nachricht geschrieben habe, hättest du ja auch direkt was sagen können“, wirft sie Samira vor. Samira bleibt ruhig und lässt Eva ihre Meinung: „Ich will ja eigentlich gar nicht diskutieren.“ Moderatorin Sonja Zietlow fasst zusammen: „Doch noch nicht geklärt!“
Fans schießen gegen Dschungelcamp-Wiedersehen
„Das große Wiedersehen“ nach dem Dschungelcamp gilt eigentlich als ein emotionaler Höhepunkt der Staffel. Doch 2026 reagieren viele Fans enttäuscht. Nach der Krönung von Gil Ofarim hofften Zuschauer*innen auf offene Gespräche, Streits und neue Einblicke. Stattdessen dominieren Rückblicke das Programm.
Gleich zu Beginn sprechen Sonja Zietlow und Jan Köppen mit den Finalist*innen, bevor ein längerer Zusammenschnitt vergangener Szenen folgt. Für viele vor den Bildschirmen wirkt das wie eine Wiederholung der Staffel. Auf X machen sie ihrem Ärger Luft. „Möchte ungern stören, aber alle, die jetzt zuschauen, kennen den Einzug und haben ihn nach zwei Wochen nicht vergessen“, schreibt ein User. Eine andere Zuschauerin sagt: „Eine unfassbare Zeitverschwendung“ Auch Kommentare wie „Wir erinnern uns.“ oder „Aus der Werbung rein in die Rückblicke? Das ist nicht mehr mein RTL!“ häufen sich.
Dabei ist das Wiedersehen sogar länger angesetzt als das Finale. Jede*r Camper*in bekommt ein eigenes Highlight-Video, zusätzlich zeigt RTL noch einmal zentrale Momente, darunter auch die entscheidenden Sekunden von Ofarims Sturz. Für viele Fans bleibt dennoch das Gefühl: zu viele Rückblicke, zu wenig Neues.