„Django Unchained“: Überraschende 6 Fakten über Django, Dr. King Schulz und Calvin Candie

In diesem Artikel geben wir dir 6 Insiderfakten zu „Django Unchained“ und was du über die Charaktere wohl noch nicht wusstest.

„Django Unchained“ wurde mit mehreren Oscars ausgezeichnet.
Quelle: IMAGO / Mary Evans

„Django Unchained,“ unter der Regie von Quentin Tarantino ist ein bahnbrechender Film, der die amerikanische Sklaverei-Erzählung in ein fesselndes reales Kinogeschehen verwandelt. Der Film bot Fans nicht nur eine fesselnde Handlung, die mit einem Oscar für das Drehbuch belohnt wurde, und eine sehr beeindruckende Besetzung, die Christoph Waltz einen Oscar als bester Nebendarsteller einbrachte, sondern er führte die Zuschauer auch auf eine rasante Reise durch den amerikanischen Süden. In diesem Artikel werden wir einige überraschende Fakten über die zentralen Figuren Django, Dr. King Schultz und Calvin Candie beleuchten, die du wahrscheinlich noch nicht wusstest.

Los geht‘s auf der nächsten Seite. 

Leonardo DiCaprio spielte in „Django Unchained“ mit.
Quelle: IMAGO / Mary Evans

Die Handlung von „Django Unchained“

„Django Unchained “ erzählt die ergreifende Geschichte eines ehemaligen Sklaven namens Django, gespielt von Jamie Foxx. Der Film spielt in den Südstaaten vor dem Bürgerkrieg und verfolgt Djangos Reise als befreiter Mann, der sich mit Dr. King Schultz, einem deutschen Kopfgeldjäger (dargestellt von Christoph Waltz), zusammenschließt. Schultz bildet Django aus und gemeinsam jagen sie Verbrecher. Doch Djangos wahre Motivation ist die Rettung seiner Frau Broomhilda (Kerry Washington), die von dem sadistischen Plantagenbesitzer Calvin Candie (Leonardo DiCaprio) gefangen gehalten wird. Die Handlung kulminiert in einem gewaltigen Showdown auf Candies Plantage, in dem Django für seine Freiheit und Liebe kämpft. 

Bereits im Titel steckt ein interessanter Fakt.

Der Name „Django Unchained“ orientiert sich an anderen Filmen.
Quelle: IMAGO / Mary Evans

#1 Der Name „Django“ hat eine Geschichte hinter sich

Quentin Tarantino führt mit dem Namen „Django“ nämlich seine Tradition fort, bekannte Filmfiguren als eine Art Markenzeichen zu verwenden. Das Original stammt aus dem Spaghetti-Western „Django“ von 1966, der von Regisseur Sergio Corbucci inszeniert wurde und Franco Nero in der Hauptrolle zeigte. In Tarantinos Film hat Franco Nero einen kurzen Cameo-Auftritt in einem Salon, wo er neben dem neuen Django-Darsteller Jamie Foxx zu sehen ist. Zudem hat Tarantino den Soundtrack des Originals für seinen Film genutzt und als Titelsong eingebunden. Interessanterweise stammt auch der Zusatz „Unchained“ aus einem italienischen Fantasy-Film namens „Hercules Unchained“ von 1959.

Auch die Kostüme haben sich an alten Zeiten orientiert.

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#2 Die Kostüme sind eine Hommage an alte Gemälde

Die Kostümdesignerin Sharen Davis, bekannt für ihre Arbeit in Filmen wie „Ray“ und „Dreamgirls“, hat sich nämlich ebenfalls von der Kunstwelt inspirieren lassen. Die markante blaue Kleidung, die Django später trägt, ist tatsächlich eine Hommage an das Ölgemälde „The Blue Boy“ von Thomas Gainsborough aus dem 18. Jahrhundert. Als Django Jody von „Big“ John Brock rettet, sieht sie ihn in einem Spiegel. In diesem Moment nimmt er genau die Pose ein, die „The Blue Boy“ auf dem Gemälde einnimmt. Ist dir das aufgefallen?

Wie sieht es mit dem Namen von Dr. King Schultz aus? Was steckt dahinter?

Es gibt verschiedene Theorien zur Herkunft von Dr. King Schultz's Namen.
Quelle: IMAGO / Mary Evans

#3 Dr. King Schultz

Die Herkunft des Namens Dr. King Schultz wirft die ein oder andere Frage auf, und obwohl es keine eindeutige Antwort gibt, gibt es zwei interessante Theorien dazu. Erstens könnte es ein Verweis auf den Bürgerrechtler Dr. Martin Luther King sein, der sich für die Gleichberechtigung der Afroamerikaner einsetzte. Zweitens könnte der Name eine Anspielung auf Carl Schurz sein, den ersten in Deutschland geborenen US-Senator, der sich politisch gegen die Sklaverei engagierte. Die deutsche Herkunft von Dr. King Schultz, gespielt von Christoph Waltz, könnte aber auch eine Hommage an den deutschen Schauspieler Klaus Kinski sein, der im internationalen Film, insbesondere in Italowestern, erfolgreich war. 

Seine Tarnung war kein Zufall.

Auch in einem anderen Western treibt ein Zahnarzt sein Unwesen auf einer Farm.
Quelle: IMAGO / Mary Evans

#4 Die Tarnung von Dr. King Schultz als Zahnarzt

Die Tarnung als Zahnarzt, der in der „Candyland“-Farm aufrührt, ist nicht nur humorvoll, sondern verweist auch auf einen alten Western-Film. In der Filmkomödie „Sein Engel mit den zwei Pistolen“ von 1948 unter der Regie von Norman Z. McLeod, spielt ein Zahnarzt eine ähnliche Rolle im Wilden Westen. Diese Parallele zeigt, dass Quentin Tarantino nicht nur geschickt mit Humor arbeitet, sondern auch seine Liebe und Kenntnis des Western-Genres in „Django Unchained“ einbringt, indem er auf solche filmischen Referenzen zurückgreift. 

Leonardo DiCaprio spielt eine der Hauptrollen. Er brachte sich auch selbst in die Handlung mit ein.

Leonardo DiCaprio spielte einen rassistischen Plantagenbesitzer.
Quelle: IMAGO / Mary Evans

#5 Leonardo DiCaprio brachte eigene Ideen ein

Calvin Candie, der wohlhabende Plantagenbesitzer aus Mississippi, zeichnet sich nicht nur durch seine rassistischen Überzeugungen aus, sondern er versucht auch, seine Ideologie auf scheinbar wissenschaftliche Weise zu legitimieren. In einer Szene in „Django Unchained“ erklärt er seinen Gästen Dr. Schultz und Django nämlich die vermeintlichen Unterschiede zwischen den Schädeln von Weißen und Schwarzen. Überraschenderweise stammt die Inspiration für diese Szene nicht von Quentin Tarantino selbst, sondern von Schauspieler Leonardo DiCaprio, der die Rolle natürlich intensiv vorbereitete. DiCaprio soll Tarantino sogar ein Buch über Phrenologie überreicht haben.

Doch das ist noch nicht alles.

Leonardo DiCaprio zerbrach aus Zufall ein Glas.
Quelle: IMAGO / Mary Evans

#6 Wutanfall war reiner Zufall

Während der besagten Schädel-Rede zerschmettert Calvin Candy in seinem Zorn ein Glas mit seiner bloßen Hand. Obwohl es natürlich wie eine geplante, im Drehbuch aufgeführte Geste aussieht, war es tatsächlich ein komplett zufälliges Ereignis. Christoph Waltz, sein Schauspielkollege, enthüllte nämlich: „Wir haben diese Szene mehrmals gedreht, weil seine Stimme immer wieder versagt hat. Beim gefühlt hundertsten Versuch schlug er dann direkt in ein Shotglas.“ So hat Leonardo DiCaprio in „Django Unchained“ der Szene aus Versehen den richtigen Ausdruck verliehen. Kanntest du bereits eines dieser Geheimnisse

Kennst du schon die letzte Produktion „The Movie Critic“ von Quentin Tarantino?

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