Interessante Fakten zur „One Piece“-Live-Action-Serie auf Netflix

Die Live-Action-Serie „One Piece“ von Netflix erobert die Streamingcharts und Fanherzen. Wir verraten dir spannende Fakten, die du kennen solltest.

Netflix' „One Piece“-Live-Action-Serie ist ein großer Erfolg.
Quelle: Netflix

Die  „One Piece“-Live-Action-Serie von Netflix begeistert Fans weltweit. Die Geschichte der Strohhutpiraten, die aufbrechen, um den sagenumwobenen Schatz One Piece zu finden, begeistert nicht nur Fans des japanischen Ursprungsstoffs, sondern zieht auch noch ganz neue Zuschauer*innen an. Wir verraten dir in diesem Artikel spannende Fakten rund um die Serie, die Produktion und die Darsteller*innen, die du bestimmt noch nicht kanntest.

Die Live-Action-Serie „One Piece“ basiert auf dem gleichnamigen Manga von Eiichirō Oda.
Quelle: IMAGO / Dreamstime
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#1 Worauf basiert die Live-Action-Serie „One Piece“ und gibt es noch weitere Adaptionen?

Die Serie basiert auf dem gleichnamigen Manga von Eiichirō Oda, der seit 1997 erscheint und zu den erfolgreichsten Comics weltweit zählt. Die Geschichte rund um Monkey D. Luffy und seine Crew wurde zunächst als Anime adaptiert, der bis heute fortgesetzt wird und international eine riesige Fangemeinde hat. Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Umsetzungen: Kinofilme, Specials, Videospiele und sogar Theaterstücke. Die Live-Action-Version greift die Handlung des Originals auf, interpretiert sie aber neu für ein reales Setting. Sie ist also nur eine von vielen Adaptionen, mit denen die „One Piece“-Welt über die Jahre erweitert wurde.

Nami-Darstellerin Emily Rudd wurde auf Tumblr in den frühen 2010er-Jahren bekannt.
Quelle: Reddit/Excellent_Border4396, Netflix

#2 Woher kennt wir Nami-Darstellerin Emily Rudd? 

Viele kannten ihr Gesicht tatsächlich schon lange vor ihrer großen Schauspielrolle – vor allem durch das Internet. Emily Rudd gilt als „Tumblr-famous“, was bedeutet, dass sie durch die Plattform Tumblr in den frühen 2010-Jahren bekannt wurde. Dort verbreiteten sich ihre ästhetischen Fotos, die perfekt zum typischen Stil der Seite passten: verträumt, cineastisch und visuell auffällig. Oft wurden ihre Bilder tausendfach geteilt, ohne dass ihr Name direkt im Vordergrund stand. So entstand eine besondere Art von Bekanntheit – viele erkannten sie, konnten sie aber nicht sofort zuordnen. Erst durch ihre späteren Rollen, wie in „One Piece“ als Nami, wurde sie auch namentlich einem breiteren Publikum bekannt.

Im Originalton der Live Action Serie heißt die Figur Monkey D. Luffy.
Quelle: Netflix

#3 Heißt der Captain der Strohhutpiraten in „One Piece“ Ruffy oder Luffy?

Tatsächlich ist beides richtig – es kommt nur auf die Sprachversion an. Im Originalton der Live-Action-Serie heißt die Figur Monkey D. Luffy. In Deutschland wurde der Name jedoch lange als „Ruffy“ ausgesprochen und geschrieben, vor allem in der frühen Anime-Synchronisation, auf der die Serie basiert. Das liegt daran, dass das japanische „R“ und „L“ klanglich nah beieinanderliegen und unterschiedlich übertragen werden können. International hat sich inzwischen „Luffy“ als korrekte Schreibweise durchgesetzt, da sie näher am Original ist. Trotzdem ist „Ruffy“ vielen Fans im deutschsprachigen Raum noch vertraut und wird bis heute häufig verwendet.

Charithra Chandran spielt Miss Wednesday aka Nefertari Vivi.
Quelle: IMAGO / Picturelux, Netflix

#4 Woher kennen wir Vivi aus „One Piece“?

Charithra Chandran spielt Miss Wednesday aka Nefertari Vivi. Viele kennen sie bereits aus der Netflix-Serie „Bridgerton“, in der sie als Edwina Sharma zu sehen war und einem internationalen Publikum bekannt wurde. Durch diese Rolle machte sie sich vor allem bei Fans von romantischen Historiendramen einen Namen. Neben „Bridgerton“ war sie auch in kleineren Film- und Serienprojekten zu sehen. Mit „One Piece“ erreicht sie nun ein noch breiteres Publikum und zeigt sich in einer ganz anderen Rolle.

Charithra Chandran dachte sich Miss Wednesdays Tanz in „One Piece“ selbst aus.
Quelle: Netflix

#5 Charithra Chandran dachte sich Miss Wednesdays Tanz in „One Piece“ selbst aus

Charithra Chandran dachte sich Miss Wednesdays Tanz in „One Piece“ selbst aus. Für ihre Rolle als Vivi alias Miss Wednesday brachte die Schauspielerin nämlich auch eigene Ideen mit ans Set. Besonders auffällig: der hypnotische Tanz ihrer Figur, der nicht komplett vorgegeben war. Chandran entwickelte die Bewegungen selbst, um der Szene mehr Persönlichkeit und Ausdruck zu verleihen. Damit wollte sie Vivis verspielte, aber auch selbstbewusste Seite unterstreichen. Solche kreativen Freiheiten sind bei großen Produktionen eher selten, zeigen aber, wie sehr sie sich mit der Rolle auseinandergesetzt hat.

Luffy und Zorro prügeln sich in der neuen Netflix-Serie nicht.
Quelle: Netflix

#6 Netflix streicht Szene und sorgt für Gesprächsstoff

Netflix streicht eine umstrittene „One Piece“-Szene – und sorgt damit erneut für Diskussionen unter Fans. Konkret geht es um den Kampf zwischen Luffy/Ruffy und Zorro aus der Whiskey-Peak-Storyline, der im Original-Manga und Anime vorkommt, in der Live-Action-Serie aber komplett fehlt. Die Szene ist unter Fans schon lange umstritten: Während einige sie als humorvollen Moment sehen, empfinden andere Luffys Verhalten darin als unlogisch. Entsprechend gemischt fallen auch die Reaktionen auf die Streichung aus. Manche sind erleichtert und finden, dass die Szene ohnehin wenig zur Handlung beiträgt. Ein Fan schreibt im Reddit-Thread: „Bin froh, dass sie diese Szene nicht in die Live-Action gepackt haben.“Andere wiederum hätten sich die Umsetzung gewünscht, da sie ein ikonischer Teil der Geschichte ist.

Mackenyu spielte bereits in „Rurouni Kenshin“ und „JoJo’s Bizarre Adventure“ mit.
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#7 Woher kennen wir den Darsteller von Zorro?

Mackenyu, der Schauspieler, der in der Netflix-Serie Zorro spielt, bringt eine ziemlich interessante Geschichte mit. Er ist nämlich der Sohn der japanischen Filmlegende Sonny Chiba, die vor allem durch Martial-Arts-Filme weltweit bekannt wurde. Action liegt ihm also quasi im Blut. Mackenyu wurde zwar in den USA geboren, ist aber in Japan aufgewachsen und spricht sowohl Englisch als auch Japanisch fließend. Für viele Fans überraschend: Er hat bereits vor „One Piece“ in großen Anime-Adaptionen mitgespielt, etwa in „Rurouni Kenshin“ und „JoJo’s Bizarre Adventure“. Außerdem ist er für seine Disziplin bekannt – für Rollen trainiert er intensiv selbst und führt viele Stunts eigenständig aus. 
 
 
 

Ein „One Piece“-Fan entdeckte Filmfehler: Ein zerstörtes Treppengeländer ist in der nächsten Einstellung plötzlich wieder unversehrt.
Quelle: Netflix

#8 „One Piece“-Fan entdeckte Filmfehler und reagiert genial

Ein „One Piece“-Fan entdeckte Filmfehler – und korrigierte sie einfach selbst. In der Netflix-Serie sind einigen Zuschauern kleine Anschlussfehler aufgefallen, etwa in einer Kampfszene mit Zorro: Ein zerstörtes Treppengeländer ist in der nächsten Einstellung plötzlich wieder unversehrt. Während solche Patzer bei großen Produktionen nicht ungewöhnlich sind, nahm ein Fan die Sache selbst in die Hand. Mit Hilfe von Bildbearbeitung und Effekten überarbeitete er die Szene und beseitigte den Fehler eigenständig. Das Ergebnis sorgte online für Aufmerksamkeit und zeigt, wie detailverliebt die Community ist. Gleichzeitig macht es deutlich: Selbst erfolgreiche Serien wie „One Piece“ sind nicht perfekt – aber manchmal springen Fans ein und liefern ihre ganz eigene „korrigierte“ Version, die du dir hier ansehen kannst.

Lesetipp: Live Action vs. Animation: So anders sehen die Figuren in „Star Wars: Ahsoka“ aus.

Für seine Rolle als Sanji machte Taz Skylar den schwarzen Gürtel in Taekwondo.
Quelle: Netflix

#9 Der schwarze Gürtel für Sanji

Taz Skylar, der in der Netflix-Serie „One Piece“ die Rolle des trittfreudigen Kochs Sanji spielt, hatte vor der Rolle keine Erfahrung im Kämpfen. Zwischen der ersten und zweiten Staffel erwarb er dann jedoch dank intensiven Training seinen schwarzen Gürtel in Taekwondo und trainierte intensiv, um seine künftigen Kampfszenen selbst spielen zu können. Er widmete sich ganz der Perfektionierung des auf Tritten basierenden Taekwondo-Stils und demonstrierte so ein hohes und praxisorientiertes Kampfsportniveau.

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