Dschungelcamp 2026: Das waren die Highlights der 19. Staffel von IBES
Auch 2026 wagten Promis den Trip nach Down Under. Wie viel Drama gab es im diesjährigen Dschungelcamp? Das sind alle Highlights aus der 19. Staffel von IBES
Das Dschungelcamp zählt für viele zu den TV-Highlights des Jahres. Im Januar 2026 zogen erneut zwölf Promis in den australischen Dschungel, um die Zuschauer*innen für sich zu gewinnen und um schlussendlich die begehrte Dschungelkrone zu ergattern. Welche Stars sorgten bei RTL in der 19. Staffel von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ am Lagerfeuer für ordentlich Zündstoff? Das sind alle Highlights!
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Los geht's:
Gil Ofarim gewinnt das Dschungelcamp 2026
Die Zuschauer*innen haben entschieden: Gil Ofarim ist Dschungelkönig 2026. Im großen Finale setzte er sich gegen Samira Yavuz durch. Beide warteten sichtlich nervös am Lagerfeuer, hielten sich an den Händen, während die Moderator*innen die Spannung steigerten. Jan Köppen kündigte an: „Der rote Teppich ist ausgerollt. Alles liegt bereit für die Dschungel-Majestät“ und Sonja Zietlow lobte die Finalist*innen noch gerührt als „zwei Menschen, die augenscheinlich bei sich geblieben sind“. Dann fiel die Entscheidung: „Die Krone 2026 geht an Gil!“
Laut Zietlow war das Ergebnis klar: „Du lagst in den Votings zum Dschungelkönig ab Tag eins immer vorne.“ Für Gil brach in diesem Moment die ganze Anspannung heraus. „Oh mein Gott. Das ist nicht euer Ernst“, rief er sichtlich überwältigt, als ihm die Krone aufgesetzt wurde.
Mit Tränen in den Augen bedankte er sich bei seiner Familie, seinem Team und den Zuschauer*innen: „Ich habe keine Worte.“ Besonders wichtig war ihm die Unterstützung seiner Mitstreiter*innen: „Jeder Stern zählt. Ich würde nicht hier sitzen, ohne einen Hubert, der durch Schlamm gelaufen ist, ohne eine Samira, ohne einen Hardy. [...] Auch ohne Ariel hätte es nicht funktioniert.“
Doch wie finden die Fans das eigentlich?
So reagieren die Zuschauer*innen auf Gils Sieg im Dschungelcamp
Unter einem Instagram-Post zum Finale entlud sich schnell eine Welle heftiger Reaktionen auf den frisch gekrönten Dschungelkönig. Viele Kommentare zeigen, wie gespalten die Stimmung rund um Gils Sieg ist. „Bin echt schockiert wie kann sowas passieren“, schreibt eine User*in. Ein anderer meint: „Der erste Dschungelkönig, den fast ganz Deutschland nicht leiden kann. Bravo RTL! Faker geht’s nicht.“ Auch Vorwürfe wie „Und nächstes Jahr gewinnt dann Donald Trump Das kann nicht mit rechten Dingen zugegangen sein“ häufen sich. Weitere Stimmen sprechen von „unfassbar“, „zum Kotzen“ oder behaupten sogar, „unsere Gesellschaft ist verloren“.
Auch bekannte Reality-Gesichter mischen sich hier ein. die ehemalige Siegerin Lucy Diakovska kommentiert: „Meine Akzeptanz stockt an der Stelle. Ich komme nicht damit zur Recht, dass fehlende Reue, fehlende soziale Verantwortung und andere fehlende Werte, am Ende so gefeiert werden.“ Chiara Fröhlich schreibt: „Immer wieder schön zu sehen, wie Männer lügen und manipulieren und dafür von der Gesellschaft noch belohnt werden.“ Ex-Bachelor Andrej Mangold gratuliert zwar, ergänzt aber, dass er den Sieg „mit all den Fakten, die schon draußen sind“ schwer nachvollziehen könne.
Gleichzeitig melden sich viele Unterstützer*innen. Sie loben Gils Einsatz, sein ruhiges Auftreten und fordern, ihm eine faire zweite Chance zu geben: „Jeder Mensch macht mal Fehler und hat eine zweite Chance verdient und keiner von uns war dabei!“
Es gab auch eine Panne:
Jan Köppen verplappert sich bei Verkündung im Finale
Im Finale von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ wurde kurz vor 23 Uhr bekanntgegeben, wer die Dschungelkrone erhält. Schon bevor Sonja Zietlow und Jan Köppen den Namen von Gil Ofarim aussprachen, war für viele Zuschauer*innen klar: Nur er konnte gewinnen. Moderator Jan Köppen begann die Verkündung mit den Worten: „Der Sieger ...“ Doch Sonja Zietlow griff sofort ein und ergänzt: „Die Dschungelkrone geht an ...“ Köppen reagierte darauf: „Ja, so machen wir’s ...“ und Zietlow ergänzte nur: „Oder?“ Schließlich erklärte Köppen: „Ich wollte nur sagen, der Sieger, die Siegerin von ‚Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!‘, um noch mal diesen Titel zu nennen, in diesem Jahr, und damit König oder Königin ...“
Vor den Fernsehern war vielen Zuschauer*innen spätestens jetzt klar, dass Gil die Krone holen würde, schließlich saß neben ihm Samira Yavuz, eine Frau. Auch auf X überschlugen sich die Reaktionen. „Jan hat sich schon verplappert, schön, das war’s für mich“, schrieb eine Nutzerin. Ein anderer kommentierte: „In dem Moment, als Jan und Sonja so stotterten, war es klar. Unfassbar.“ Ein dritter Nutzer fasste es zusammen: „Sonjas Rettungsversuch hat es noch offensichtlicher gemacht.“
Kurz vor Ende sprach er noch eine Sache an:
„Es wurde nachgewiesen, dass das Band nicht das Originalband ist: Gil Ofarim bricht sein Schweigen
Am Lagerfeuer stellt Gil gegenüber Simone plötzlich Behauptungen auf, die es in sich haben: „Es wurde nachgewiesen, dass das Band nicht das Originalband ist. Es wurde nachgewiesen, dass von allen Kameraaufnahmen mehrere Sekunden gefehlt haben. Es gab einen Zeugen, der in der Schlange stand, den ich nicht kenne, der mehrfach ausgesagt hat, er hat den Davidstern gesehen“, so Gil. Weiter meint er: „Und das Video, das im Umlauf ist, ist nicht das Original. Das Video, das der Digitalforensiker hatte, ist nicht das Original.“ Außerdem nimmt er die Medien in die Verantwortung: „Die schreiben, was sie wollen und schreiben es immer wieder.“ So soll die Bild die Videoaufnahmen schon vor der Polizei eingesehen haben. Für Simone ist das schwer einzuordnen: „Schwierig für mich. Es wirkt auf mich nicht so als würde ihm irgendwas leid tun. Also gar nicht. Im Gegenteil. Er sagt, dass alle anderen dran Schuld sind und dass das alles gar nicht so war und dass das alles nicht stimmt.“ Ihr Fazit: „Wenn er unschuldig ist, dann ... Also so unschuldig kann man gar nicht sein.“
Gil Ofarims Anwalt bezieht Stellung:
„Mir ist nur wichtig, dass nicht behauptet wird, Gil Ofarim würde lügen“: Dr. Alexander Stevens äußert sich
Kurz nachdem Gil im Dschungelcamp sein Schweigen bricht, meldet sich sein Rechtsanwalt Dr. Alexander Stevens auf Instagram zu Wort: Er lege großen Wert auf die Feststellung, dass die Schilderungen seines Mandanten nicht als unwahr abgetan werden. Er betont: „Mir ist nur wichtig, dass nicht behauptet wird, Gil Ofarim würde lügen. Das heißt, er habe den Stern getragen. Oder wenn er behauptet [...], es habe einen Zeugen gegeben, der gesehen hat, dass er den Stern getragen hat.“ Laut Stevens existiert dieser Zeuge tatsächlich. Der Hintergrund: Vor dem Vorfall im Leipziger Hotel war der Sänger bei einem TV-Dreh; sowohl dort als auch in seinem späteren Video vor dem Hotel sei der Davidstern zu sehen gewesen.
Ein zentrales Argument liefert laut dem Anwalt die Überwachung des Eingangsbereichs: „Die Hotellobby ist durchgehend Videoüberwacht. Das heißt, wenn er den Stern abgenommen hätte, hätte man das sehen müssen.“ Stevens folgert daraus, dass Ofarim den „Stern getragen haben muss“. Die entscheidende Frage sei lediglich, ob dieser während des Vorfalls sichtbar über dem Shirt platziert war.
Dabei gibt der Jurist zu bedenken, dass die Sichtbarkeit des Schmuckstücks für den Tatbestand nicht zwingend ausschlaggebend sei: „Es ist eben kein zwingender Schluss, zu sagen. Ich muss den Stern sehen, um jemanden aufgrund des Davidsterns beleidigen zu können. [....] Das heißt, es wäre überhaupt nicht notwendig gewesen, den Stern zu sehen, um ihn vielleicht auch aufgrund des Sternes zu beleidigen.“ Zudem verweist er auf ein Zweitgutachten, welches bestätige, dass der Stern getragen wurde. In einem anderen gerichtlichen Gutachten sei jedoch festgestellt worden, dass er den Stern wahrscheinlich nicht sichtbar getragen habe. Beide Gutachter sagen jedoch, „mit 100 prozentiger Wahrscheinlichkeit kann man das im Nachgang nicht sagen“. Dazu Stevens: „Es spielt ohnehin keine Rolle.“ Betonen möchte er aber, dass er mit diesen Ausführungen „nicht relativieren“ wollte, „was passiert ist“.
Auch auf die Videoüberwachung geht er ein:
„Es fehlen zwei Sekunden“: Dr. Alexander Stevens äußert sich zum Video aus der Hotellobby
In einem weiteren Video geht sein Anwalt auch auf die Videoaufnahmen aus der Hotellobby ein. „Wir Verteidiger haben während des Prozesses festgestellt, dass eines der drei in Augenschein genommenen Videos an einer neuralgischen Stelle einen Zeitsprung aufweist – zwei Sekunden fehlen“, so Stevens. Weiter erklärt er: „Es ließ sich nicht abschließend klären, ob das Video nachträglich manipuliert wurde oder ob es sich lediglich um einen sogenannten Frame-Sprung beim Kopiervorgang handelte. Entscheidend ist: Die Polizei hatte zu keinem Zeitpunkt Zugriff auf das Originalvideo. Die Sicherung erfolgte erst zwei Tage nach dem Vorfall – und zwar als Kopie von der Festplatte des Hotels. Das bedeutet: Es gab eine zeitliche Lücke, in der theoretisch Veränderungen möglich gewesen wären – ob absichtlich oder technisch bedingt, bleibt offen.“
In der öffentlichen Debatte herrscht oft Unklarheit darüber, was genau vor Gericht verhandelt wurde. Laut Stevens ist dies „ein Punkt, der in der öffentlichen Debatte systematisch durcheinandergebracht wird“. Was nicht Teil des Verfahrens war: Es wurde nicht gerichtlich geklärt, ob Gil Ofarim im Vorfeld – etwa durch andere Gäste oder während des Wartens – antisemitisch beleidigt wurde. Da dieser Punkt nicht zur Anklage gehörte, blieb er ungeklärt. Gegenstand der juristischen Auseinandersetzung war ausschließlich die Frage, ob der Hotelmanager Herr W. an der Rezeption die Aufforderung „Pack deinen Stern weg, dann check ich dich ein“ ausgesprochen hat.
Stevens stellt klar, dass genau diese spezifische Aussage so nicht gefallen sei. Genau für diesen Vorwurf habe sich Gil Ofarim entschuldigt. Der Anwalt betont dabei, dass sich die Entschuldigung weder auf eine „subjektive Wahrnehmung“ noch auf ein „Gefühl der Diskriminierung“ bezogen habe. Vielmehr gehe es darum, dass Ofarim einem konkreten Menschen öffentlich eine Äußerung zugeschrieben habe, die dieser nie getätigt hat. Stevens hält fest: „Das ist der Kern. Und an dieser Entschuldigung hält Gil Ofarim bis heute fest.“
Wie stehen eigentlich die Moderator*innen zur Debatte?
So äußern sich Sonja Zietlow und Jan Köppen zum Fall Ofarim
In einem Video äußern sich auch die beiden Moderator*innen zu anhaltenden Debatte rund um Gil Ofarim: „Ich merke schon, dass das Thema alle brutal anspannt. Auch mich. Weil so viel von Außen auch auf alles einprasselt [...]. Und man hat so das Gefühl, es sind so zwei Seiten, für die man sich entscheiden muss. In dem Fall Ariel oder Gil“, findet Jan Köppen. Er sagt hier klar: „Schwarz-Weiß gibt's hier nicht.“ Sonja Zietlow meint dazu: „Ich bin eher immer jemand, der Partei für jemanden ergreift, auf dem rumgetrampelt wird, wie so ein geschlagener Hund. Der immer weiter getreten wird, auch wenn er sehr lange nicht mehr gebissen hat. Man könnte es auch aus der Sicht des Dschungels sehen. Er sagt einfach: ‚Ey Leute, lasst den Gil drin. Das ist mein Endgegner. Den kriege ich noch klein.‘ Weil Fakt ist: Er kommt hier mit dem Dschungel, mit den Prüfungen, selbst mit diesen Menschen da drin ganz hervorragend zurecht. Das ist meine Meinung.“
Was ist noch alles im Dschungel passiert?
Hardy Krüger verliert direkt nach Dschungel seinen Ehering
Als Siebtplatzierter ist Hardy Krüger junior am Donnerstag rausgewählt worden, kehrt er zurück ins Luxushotel „Imperial“ und begibt sich an den Strand, wo ihn seine Ehefrau Alice überraschend erwartet und ihm seinen Ehering zurückgeben wollte. Ganz romantisch tat sie dies nicht nur mit den Worten „Ich liebe dich“, sondern auch mit der Frage aller Fragen: „Willst du mich heiraten?“. Sichtlich gerührt reagiert der 39-Jährige mit einem „Ja“ und lässt sich den nun deutlich zu großen Ring an den Finger stecken. Zur Abkühlung sprang der Schauspieler dann doch ins Meer und prompt ruft seine Frau: „Der Ring ist weg!“ Den grad erst zurückerhaltenen Ehering hat Hardy Krüger junior also direkt verloren.
„Nur weil ich einen P*mmel hab'!“ – Patrick platzt der Kragen
Während der gemeinsamen Nachtwache mit Hardy bricht es aus Patrick heraus: Sein aufgestauter Ärger über die weiblichen Camp-Mitglieder und deren Kommentare gegenüber den Männern entlädt sich in einem harten Urteil. Besonders die Debatte um die Luxusartikel und die einbehaltenen Ohrstöpsel von Hubert und Hardy scheint das Fass zum Überlaufen gebracht zu haben. Patrick sieht eine deutliche Schieflage in der Arbeitsmoral und der gegenseitigen Wertschätzung: „Ich habe das Gefühl, wenn man Bilanz zieht, dass wir Männer uns hier mehr eingebracht haben als die Frauen. Ich glaub' nicht, dass Ariel hier schon einmal die Toilette gewechselt hat. Und wenn du dann hörst, wie über uns geredet wird, dann reicht es mir irgendwann. Nur weil ich einen P*mmel zwischen den Beinen hab', heißt es doch nicht, dass ich immer zurückstecken muss bei allem. Wir lassen uns hier den ganzen Tag beleidigen, an allem sind wir Schuld und dann werden wir Männer so plump verallgemeinert. Gibt einen Aufschrei, wenn ich sage, dass ich gerne eine Frau habe, die kochen kann.“
Hardy hört sich den Frust seines Mitstreiters an, bewertet die Situation jedoch weniger emotional, sondern führt das Verhalten der Frauen auf deren medialen Hintergrund zurück: „Du darfst natürlich auch nicht vergessen, dass die alle aus einer Generation sind, die mit ihrem Reality-Scheiß da einfach ihr Leben nach außen tragen!“
Weiter geht's:
„Ich weiß nicht, ob ein Bauer Ariel möchte?“: Patrick analysiert Ariels Liebesleben
Ariel hadert mit ihrem Single-Dasein: Einerseits genießt sie die Zeit mit ihrer Tochter, doch manchmal fühle sie sich „ein wenig traurig“. Simone rät ihr zur Gelassenheit, denn Kinder seien das Wichtigste, der Rest „austauschbar“. Auf die Frage, wo die tollen Männer abgeblieben sind, verweist Simone auf Patrick: „Gibt es bei dir im Dorf nicht ein paar tolle Junggesellen?“ Patrick versichert, dass seine Kollegen Frauen wie „Prinzessinnen“ behandeln würden, zeigt sich im Dschungeltelefon aber skeptisch, ob Ariel zum Landleben passt: „Ich weiß nicht, ob ein Bauer Ariel möchte? Wir Bauern stehen ja nicht so auf Schickimicki, lange Fingernägel, Wimpern, gemachte Brüste. Wir sind ja eher so naturverliebt.“
Ariel horcht auf, als das Gespräch auf die Finanzen kommt: „Ich habe gehört, dass Bauern sehr viel Geld haben, stimmt das?“ Patrick bestätigt den Wert der Ausrüstung, wie der eines Traktors, doch Ariel stellt klar, dass es nicht „nach Schweinescheiße“ riechen dürfe. Patrick analysiert daraufhin im Dschungeltelefon akribisch die Paarungsmöglichkeiten: Schweine- und Milchbauern seien wegen des Geruchs oder der fehlenden Freizeit ungeeignet. Sein Fazit: „Aber ein Ackerbauer! Ariel auf 'nem Traktor, das könnte schon passen. [...] Ich würde der Ariel mal den Jungbauern-Kalender empfehlen. [...] Ein Obstbauer für Ariel. Ich weiß nicht, ob sie Obst gerne mag oder Erdbeeren. Aber auch das ist viel Arbeit. Da kannst' natürlich mittags nicht vor dem Fernseher hocken und Frauentausch anschauen.“
Es gibt auch große Emotionen:
„Die will halt jetzt in den Mittelpunkt“: Hubert schießt gegen Samira
Nach dem Abendessen ist die Stimmung im Camp angespannt. Samira macht einen Spaß und fragt nach einer Zigarette von Simone. Das wäre ein weiterer Regelverstoß. „Dann musst du mit den Männern ausmachen, was mit deren Oropax passiert“, lacht Simone. Bei Hubert brennen die Sicherungen durch: „Macht doch, meine Güte! Ich habe das Thema so satt! Wir halten uns alle an die Regeln und ich hab' dir drei Mal da unten im Weiher gesagt, dass du da mit der Seife nicht rein sollst.“ Wir erinnern uns: nach dem Vorfall wurde den Promis die Luxusgegenstände abgenommen. Im Dschungeltelefon macht Hubert wird Hubert deutlich: „Die Samira übertreibt jetzt, die will halt jetzt in den Mittelpunkt, ist ja Endspurt hier!“
Kurz darauf folgt die Versöhnung zwischen den beiden. Angesprochen auf seine Tränen wegen der vorangegangenen Ohrstöpsel-Diskussion, wird er erneut emotional: „Es hat mich halt getroffen.“ Samira entschuldigt sich, und Hubert gesteht lachend: „Ich habe in 20 Jahren nicht so viel geheult wie hier!“ Den emotionalen Höhepunkt setzt erneut Hubert. In einer rührenden Geste gibt er seine geliebten Ohrstöpsel ab, um Simone ihre konfiszierte Kette zurückzuerhandeln. Mit Tränen in den Augen überreicht er ihr das Schmuckstück: „Ich habe den ganzen Tag gefeilscht, damit du deine Kette wiederkriegst! [...] Ich gebe jetzt meine Ohropax ab! Das will ich.“
Was ist noch passiert?
„Nein, es tut dir nicht leid“: Streit zwischen Ariel und Gil eskaliert
Die Stimmung am Lagerfeuer erreicht ihren Tiefpunkt, als Gil und Ariel heftig aneinandergeraten. Der Auslöser ist Gils Überzeugung, Ariel habe sich über seinen Sturz bei der Dschungelprüfung gefreut. Ariel versucht zwar zu beschwichtigen – „Es tut mir leid, dass du gestürzt bist“ – doch Gil lässt das nicht gelten: „Nein, es tut dir nicht leid. Du bist schadenfroh!“ Der verbale Schlagabtausch verschärft sich vor den Augen der gesamten Gruppe, bis Gil die Beherrschung verliert und ihr ein wütendes „Leck mich am Arsch!“ entgegenschleudert. Ariel, die sich von den anderen Campern isoliert fühlt, wirft Gil mangelnde Selbstreflexion vor: „Ich wünsche dir, dass du endlich mal aus deinen Fehlern lernst und nicht alles totschweigst.“ Als Gil versucht, die Situation herunterzuspielen, folgt ein vernichtendes Urteil ihrerseits: „Du bist ein Lügner und du bleibst ein Lügner. Ob du verletzt bist oder nicht, hat nix damit zu tun, dass du ein schlechter Mensch bist.“ Während Patrick und Hardy von Ariels Art genervt reagieren, macht diese keinen Hehl daraus, dass sie die beiden für unsympathisch hält.
Dann geht es nochmal um Gils Gesundheitszustand:
„Für uns ist das schwer nachzuvollziehen“ – Camp schießt sich auf Gil ein
Samira lenkt das Thema schließlich auf Gils Gesundheitszustand und fragt ihn offen: „Wie willst du das alles leisten? Fühlst du dich bereit, all in zu gehen oder sagst du dir: ‚Mir geht es eigentlich echt scheiße, was mache ich hier‘?“ Gil gibt sich jedoch weiterhin kämpferisch: „Ich gebe alles, was ich machen kann. Macht euch keine Sorgen!“ Simone betrachtet die Lage skeptischer und kritisiert den fehlenden Wettbewerb, da er nicht voll einsatzfähig sei: „Wenn du eine Mannschaft hast mit einem verletzten Spieler, dann musst du den rausnehmen, den ersetzen oder ohne den spielen.“ Sie äußert zudem Zweifel an seinen Beweggründen: „Ich weiß, warum du nicht freiwillig gehen möchtest oder kannst. Aber für uns ist das schwer nachzuvollziehen.“
Im anschließenden Gespräch mit Ariel warnt Samira jedoch vor zu viel Bitterkeit: „Irgendwann verpasst du den Punkt und es sind nur noch Vorwürfe.“ Ariel hält dagegen: „Immer, wenn ich ihm etwas vorwerfe, gibt er mir keine Antwort.“ Besonders die Unterstellung, sie sei schadenfroh, empört sie: „Krank, der Typ ist so krank.“ Für sie stehe fest: „Wenn es ihm so schlecht gehen würde, wäre er nicht hier.“ Während Samira anmerkt, dass derzeit alle „auf dem Zahnfleisch“ kriechen, wird die Kritik in der Gruppe lauter. Simone spottet über Gils Erholungsphasen – „Er hat voll die Energie, weil er drei Tage gepennt hat“ – und findet deutliche Worte: „Normalerweise müssten die Zuschauer ihn rauswählen.“ Samira pflichtet ihr bei, dass man niemanden mitziehen könne, der nur schlafe und keine Prüfungen absolviere: „So funktioniert das doch nicht.“ Die Fronten sind verhärtet: Während die Nerven blank liegen, sieht Samira sich bereits mit Ariel und Simone im Finale – die Männer spielen in Simones Prognose für die Endrunde keine Rolle mehr.
Doch Gil scheint wieder fit zu sein:
„Du bist 100 Prozent bereit“: Dr. Bob gibt Gil grünes Licht
Hinter den Kulissen kommt es zu einer entscheidenden Wendung: Dr. Bob erklärt Gil nach eingehender Beobachtung für voll belastbar. „Ich habe dich beobachtet, wie du dich bewegst. Du bist 100 Prozent bereit, um eine Dschungelprüfung zu absolvieren“, versichert er dem erst skeptischen Gil. Mit einem klaren „Kann ich!“ garantiert der Arzt dessen Fitness. Doch zurück im Camp schweigt Gil zunächst über dieses grüne Licht. Als Samira am Feuer nach Freiwilligen für die nächste Prüfung sucht, meldet er sich überraschend selbstbewusst: „Ich habe auch Bock und ich will das auch machen.“ Die Wahl fällt schließlich auf Gil und Patrick, was bei Ariel und Simone auf pures Unverständnis stößt. Simone kommentiert die Entscheidung trocken: „Wer wählt denn das? Ich würde ihm einfach keine Plattform mehr bieten, aber jeder sieht das anders.“ Mit Blick auf die Essensvorräte fügt sie bissig hinzu: „Wenn Essen kommt, haben wir genau die richtigen zwei am Start. Die fressen nämlich alles weg.“ Erst auf dem Weg zur Prüfung offenbart Gil sein Geheimnis und zeigt sich kämpferisch: „Ich habe heute aber mit Dr. Bob gesprochen, der mir versichert hat: ‚Du bist fit und du hast mein Go!‘“
Die übrigen Promis sehen das nicht so locker:
„Wenn Gil gewinnt, dann wäre das für mich nicht okay“: Camp richtet sich gegen Gil
Unterdessen kocht die Stimmung im Camp über. An der Dschungeltoilette hofft Ariel gegenüber Samira auf eine sportliche Extremprüfung für Gil: „Ich hoffe auf eine Prüfung mit Extremsport, bei der Gil zeigen kann, wie verletzt er ist.“ Dass er durch seinen Sturz nun als Kämpfer dastehe, hält sie für „Ein Bullshit!“. Auch am Lagerfeuer wird die Kritik an Gils Verbleib immer lauter. Simone fühlt sich von der Situation „verarscht“ und gesteht: „Wenn Gil gewinnt, dann wäre das für mich nicht okay.“ Sie wundert sich über das Voting und behauptet sogar, vor dem Einzug vor Gil gewarnt worden zu sein.
Während Samira zur Besonnenheit mahnt: „Wir können aber auch keine Richter sein. Wir können ihn nicht mobben“, bleibt Simone bei ihrer harten Linie. Sie ist überzeugt, dass Gil das Format nur als letzte Chance nutzt: „Nur mit diesem Format kann er wieder hochkommen. Er hat sonst keine andere Chance.“ Ariel pflichtet ihr bei und vermutet hinter Gils Verhalten reine Strategie: „Mit jedem neuen Tag probiert er ein neues Thema zu setzen, um das wegzumachen, was er getan hat.“ In der Gruppe steht fest: Das Misstrauen gegenüber Gil ist mittlerweile unübersehbar.
Was ist noch passiert?
So viel Schmerzensgeld muss Gil Ofarim dem Hotelangestellten zahlen
Bekanntermaßen legte Gil Ofarim im November 2023 ein Geständnis ab. Das gerichtliche Verfahren wurde daraufhin ohne ein abschließendes Urteil – und somit ohne Eintrag ins Vorstrafenregister – beendet, geknüpft an eine Geldauflage in Höhe von 10.000 Euro. Diesen Betrag überwies er neun Monate nach Prozessende jeweils hälftig an die Israelitische Religionsgemeinde zu Leipzig sowie an den Trägerverein des Hauses der Wannsee-Konferenz. Darüber hinaus willigte Ofarim ein, dem Hotelmanager, den er fälschlicherweise des Antisemitismus bezichtigt hatte, eine Entschädigung zu zahlen. In einem Instagram-Live-Stream am 4. Februar gab sein Verteidiger, Dr. Alexander Stevens, tiefere Einblicke und bezifferte erstmals die genaue Summe der Wiedergutmachung: „Er hat dem Hotelmitarbeiter ein angemessenes, aber durchaus üppiges Schmerzensgeld in Aussicht gestellt und sich verpflichtet, es zu bezahlen. [...] Es waren 40.000 Euro – und das ist Geld, was er zu diesem Zeitpunkt nicht hatte. Jetzt kann man eins und eins zusammenzählen, warum dieses Dschungelcamp nicht nur Fluch, sondern auch Segen sein kann.“
Und es kam noch eine weitere Sache ans Licht:
Was lief zwischen Gil Ofarim und Ekaterina Leonova bei „Let's Dance“?
Die Stimmung im Camp erreicht einen neuen Tiefpunkt, während Gil Ofarim und Patrick bei ihrer Prüfung sind. Besonders Simone Ballack lässt die diplomatische Fassade fallen und geht Gil direkt an. Sie macht deutlich, dass sie jederzeit „Themen ansprechen“ könne, die ihm sicherlich „sehr unangenehm“ wären. Sie erklärt, dass sie über Hintergründe zu Gils Teilnahme bei „Let’s Dance“ im Jahr 2017 Bescheid weiß, und deutet an, dass diese Informationen in direktem Zusammenhang mit seiner damaligen Tanzpartnerin Ekaterina Leonova stehen: „Ich sage nichts. Ich möchte hier keine schmutzige Wäsche waschen. Er weiß auch, dass ich seine Frau kenne.“ Die Intensität dieser Drohung entgeht auch den anderen nicht; so stellt Samira trocken fest: „Ich glaube, Simone könnte hier direkt die Hütte anzünden, was Gil betrifft.“
Kurz darauf rückt das Thema „Let’s Dance“ wieder in den Fokus, das Gil offenbar bis heute verfolgt. In einem Gespräch mit Hardy Krüger jr. erkundigt er sich nach dessen Tanzpartnerin Patricija Ionel und hakt nach, ob diese ihn auch immer „an die Wand gepresst“ habe – eine Anspielung auf Ekaterina Leonova, die ihn damals so zu einer besseren Haltung zwingen wollte. Die Moderator*innen greifen diesen Satz dankbar auf. Köppen bezeichnet „Let’s Dance“ dabei scherzhaft als eine Show, die „noch mehr Beziehungen zerstört hat als Temptation Island“ und Zietlow verweist für weitere Details auf die Internetrecherche.
Schließlich ist es Hubert, der die Samthandschuhe auszieht und Gil direkt auf das Gerücht um eine Affäre mit seiner damaligen Tanzpartnerin anspricht: „Was war denn mit deiner Ex-Frau? Du hast mit einer Tänzerin…?“ Gil jedoch verweigert die Aussage, auch ohne eine formelle „Verschwiegenheitserklärung“. Er gibt an, seine Ex-Frau, zu der er ein gutes Verhältnis pflege, schützen zu wollen, und merkt lediglich an: „Meiner Ex-Frau ging es damals nicht gut.“ Woran genau das lag, lässt der Sänger jedoch weiterhin offen.
Weiter geht's um Gil:
„Einen Maulkorb verpasst“: Das steckt wirklich hinter Gil Ofarims Schweigen im Dschungel
Auch die Spekulationen um eine vermeintliche Verschwiegenheitsklausel wurden in dem Livetalk thematisiert. Wie zuvor schon der Rechtsvertreter des Hotelmitarbeiters klarstellte, existiert zwischen den beiden Parteien lediglich eine Unterlassungserklärung. Das bedeutet, es gibt Seitens Ofarim die Zusage, die unwahre Behauptung über den Hotelmitarbeiter niemals zu wiederholen. Er erkennt damit offiziell an, dass seine Anschuldigungen erfunden waren, um den Ruf des Betroffenen künftig zu schützen. Sollte er dennoch erneut gegen diese Vereinbarung verstoßen, muss er eine hohe Vertragsstrafe an den Angestellten zahlen. Während eine Unterlassungserklärung ein Verbot bestimmter (meist rechtswidriger) Aussagen ist, ist eine Verschwiegenheitsvereinbarung (NDA) eine Pflicht zum Schweigen über Fakten.
Dr. Alexander Stevens erläuterte hierzu, dass Ofarim dennoch Stillschweigen bewahren müsse: „Gil Ofarim hat von seinen Anwälten in weiser Voraussicht einen Maulkorb verpasst bekommen.“ Diese strategische Entscheidung begründete der Jurist wie folgt: „Weil ein solcher hochkomplexer, juristischer Sachverhalt nicht in den Dschungel gehört.“ Wie bereits vermutet existiert also keine Verschwiegenheitserklärung; Ofarim folgt lediglich dem Rat seines Anwalts.
Wie sieht es damit aus?
Jurist schätzt ein: Diese Konsequenzen könnten Ariel nach dem Dschungelcamp drohen
Ariel nimmt im Dschungel kein Blatt vor den Mund und zeigt vor allem Gil, was sie von ihm hält. Unter anderem nannte sie ihn bereits „Lügner“, „Verbrecher“ oder „Betrüger“. Könnte diese Wortwahl juristische Folgen für die 22-Jährige haben? Immerhin wurde Ofarim formal nicht verurteitl. Medienanwalt Christian Solmecke ordnete die Situation gegenüber Kukksi ein: „Die Äußerung bewegt sich tatsächlich auf einem schmalen juristischen Grat. Rein formaljuristisch betrachtet begibt sich Ariel hier auf dünnes Eis. Das Gesetz unterscheidet in § 12 StGB streng zwischen einem ‚Verbrechen‘ (Mindeststrafe ein Jahr Freiheitsstrafe) und einem ‚Vergehen‘. Da Gil Ofarim nicht verurteilt, sondern sein Verfahren gegen eine Geldauflage eingestellt wurde, ist er rechtlich gesehen nicht vorbestraft und erst recht kein ‚Verbrecher'“.
Dennoch könnte Ariel straffrei ausgehen, wenn ihre Worte als bloße Bewertung gewertet werden: „Wer ihn wider besseres Wissen so nennt, begeht grundsätzlich eine üble Nachrede oder Verleumdung. Allerdings wird vor Gericht oft berücksichtigt, wie ein durchschnittlicher Zuschauer die Aussage versteht. Im Kontext der bekannten Vorwürfe könnte man ‚Verbrecher‘ hier auch als umgangssprachliche, wertende Meinungsäußerung im Sinne von ‚jemand, der Unrecht getan hat‘ verstehen. Da Ofarim seine Lüge öffentlich gestanden hat, ist es gut möglich, dass ein Gericht hier zugunsten der Meinungsfreiheit entscheidet.“ Finanziell riskant bleibt vor allem der zivilrechtliche Weg. Laut Solmecke drohen bei einer Abmahnung hohe Kosten: „Viel schmerzhafter als das Strafrecht ist aber meist die zivilrechtliche Seite – und hier geht es schnell ins Geld. Gil Ofarim könnte Ariel kostenpflichtig abmahnen lassen und eine Unterlassungserklärung fordern. Da die Äußerung im Fernsehen vor einem Millionenpublikum fiel, setzen Gerichte den sogenannten Streitwert sehr hoch an, oft zwischen 20.000 und 50.000 Euro. Sollte Ariel unterliegen, müsste sie die Anwaltskosten aus diesem Wert zahlen. Wir sprechen hier schnell von rund 1.500 bis 2.000 Euro allein für das Anwaltsschreiben.“
Warum rufen so viele Menschen für den Sänger an?
„Was bewegt die Zuschauer, immer noch für einen Gil anzurufen?“: Ariel steht vor Rätsel
Am Morgen nach dem Unfall erkundigen sich die Promis sofort bei Gil nach seinem Befinden: „Schädelweh!“, meint er. Doch der Zuspruch tut ihm gut. Lediglich Ariel bleibt weiterhin distanziert. Im Dschungeltelefon registriert sie zwar eine Veränderung: „Gil geht es heute besser, er läuft herum, geht runter und kommt wieder hoch. Aber er schläft eigentlich nur den ganzen Tag, wenn er nicht gerade isst.“ Dennoch hinterfragt sie bei Hubert das Voting-Verhalten: „Was bewegt die Zuschauer, immer noch für einen Gil anzurufen?“ Huberts Vermutung, sie täten es, „um ihn zu ärgern, dass er nicht raus kann“, überzeugt sie nicht. Auch seinen Einwand, „es gibt ja auch welche, die rufen auch an wie bei dir, dass du in die Dschungelprüfung musst“, lässt sie nicht gelten: „Nein, das verstehe ich nicht. Er ist ja freiwillig wieder rein gestern.“
Stimme jetzt ab: Wem gönnst du die Dschungelkrone und wer hat die größten Chancen auf den Sieg?
„Einfach ein böser Mensch“: Ariel lässt bei Gil nicht locker
Ariel bleibt skeptisch: „Ich verstehe es nicht. Er hat gesagt, er ist wegen dem Geld hier, aber das hat doch Grenzen.“ Schließlich konfrontiert sie Gil direkt: „Gil, eine Frage: Sonja und Jan sagten ja, dass es deine eigene Entscheidung war, wiederzukommen. Das bedeutet, wenn du jetzt gesagt hättest, dir geht es nicht gut, dann hättest du den Satz rufen müssen?“ Gil stellt klar: „Ich wollte nicht aufgeben. Und jetzt will ich so schnell wie möglich fit werden, damit ich wieder was machen kann. Ich will genauso wie du und wie jeder hier gewinnen.“ Später zieht Ariel im Dschungeltelefon ein hartes Fazit: „Was Gil passiert ist, das wünsche ich niemandem, nicht mal meinem größten Feind. Alles, was gesundheitlich ist, da habe ich totales Mitgefühl und das tut mir auch leid für Gil. Aber das ändert nichts an der Tatsache, dass er für mich einfach ein böser Mensch ist. Das wird sich auch nicht ändern, weil er gerade verletzt ist und es geht ihm ja gut genug, um hier zu sein. Irgendwie gerät es jetzt schon wieder in Vergessenheit, was er getan hat.“
Ähnliches Schicksal: Ariel und Eva sprechen über ihre Ex-Partner
Ariel und Eva sprechen in der Nachtwache über ihre Enttäuschungen mit Männern. Ariel erzählt, wie ihr Ex-Freund ihr beim „Fame Fighting“ eine Liebeserklärung machte: „Ich habe zwar nicht gewonnen, ... aber ich habe die schönste Familie gewonnen. Ich danke meiner Frau!“, sagte er damals. Eine Farce, wie sie heute weiß: „Ja, sehr schön, wenn man fünf Tage vorher jemand anderen bumst.“ Denn danach ging die Beziehung den Bach runter: „Als meine Tochter fünf, sechs Wochen alt war, hat er gesagt: ‚Schatz, ich habe jetzt Urlaub gebucht auf Malta mit meinen Jungs. ...‘ Ich nur: 'Wenn du jetzt gehst, dann war es das. ...' Aber das war ihm scheißegal, er hat sich einfach verpisst.“
Eva berichtet von ähnlichem Schmerz mit ihrem Ex Chris und seiner Affäre: „Bei mir hat der Betrug stattgefunden, als er bei KDRS war. ... Ich habe ihm zwei Armbänder als Glücksbringer mitgegeben. Nach seiner Rückkehr: ausgetauscht eiskalt, eiskalter Mensch.“ Der Beweis fand sich online: „Dann habe ich in Jenefers Storys geguckt und was sehe ich: Sie trägt die Armbänder. Du schenkst ja nicht irgendjemand die Glücksbringer deiner Frau!“
Dass Eva selbst eine Affäre mit Samiras Mann hatte, deutet sie jedoch eigenwillig um: „Das war so unnötig, das war so sinnlos. Ich wünsche mir, dass Samira das in Kraft umwandelt und ihren Wert dann erkennt!“ Ariel zeigt sich im Dschungeltelefon fassungslos über diese Logik: „Sie sitzt immer noch hier mit diesem Mindset: ‚Ich bin die Heldin, ich bin die Starke, ich habe mit ihrem Mann geschlafen, damit sie stärker da rausgehen kann.‘ Ich dachte, sie macht einen Spaß, aber sie meint das ernst.“
„Viele melden sich nicht mehr und du bist die Frau mit dem toten Kind“: Simone redet über den Tod ihres Sohnes
Simone und Hardy verbindet der traurige Verlust eines Kindes. Auf Hardys Schilderung seiner Trauerbewältigung gesteht Simone: „Ich konnte am Anfang gar nicht ohne meinen Wein einschlafen!“ Vor allem die Reaktionen des Umfelds treffen sie bis heute. Unter Tränen erzählt sie: „Du gehst über die Straße und siehst dann Leute, die du kennst, die dann weggehen. Freunde haben mich beobachtet, kritisiert. Viele melden sich nicht mehr und du bist die Frau mit dem toten Kind. Du wirst nicht mehr eingeladen.“ Statt Verständnis erntete sie Vorwürfe: „Ja, die säuft jetzt zu viel! Du bist ständig in der Schuld.“ Die Konsequenz war die Flucht nach Italien und die Scheidung: „Ich wollte nur noch weg! Mein eigener Mann hat mich nicht verstanden, ich habe mich danach scheiden lassen.“
Über den Unfalltod ihres Sohnes Emilio stellt Simone klar, dass es ein technischer Defekt am Quad war: „Die waren im Urlaub alle, in Michas Ferienhaus in Portugal. Ich war daheim! Die Kinder haben gefeiert und da war ein Mädchen aus der Nachbarschaft und Emilio wollte sie mit dem Quad nach Hause fahren. Er ist aus der Garage rückwärts rausgefahren, hat sich verschaltet, also die Gangschaltung war kaputt. Er hat gedacht, er ist im Vorwärtsgang, aber der Rückwärtsgang war noch drin. Das Quad ist rückwärts hoch und dann durch ein Loch im Zaun runtergefallen und das Quad auf ihn drauf und hat ihn erdrückt.“
Vehement wehrt sie sich gegen Gerüchte: „Und dann gab es wieder die Spekulationen: ‚Da wird er besoffen gewesen sein, da wird er zu schnell gefahren sein.‘ Das war so gar nicht.“ Trotz allem zieht sie Kraft aus dem Erlebten: „Aber ich bin dadurch wirklich stark geworden. Außer meine Kinder brauche ich niemanden mehr.“
„Krasse Nummer“: Gil stürzt bei Dschungelprüfung und muss in die Notaufnahme
Der Schreck im Camp sitzt tief: In der Dschungelprüfung „Schwierige Fanggelegenheit“ müssen Eva und Gil einen Hindernisparcours über einem Teich bewältigen. Doch während eines Durchgangs rutscht Gil plötzlich aus und bleibt regungslos liegen. Die Produktion greift umgehend ein und kümmert sich sofort um den Sänger. Wenig später informieren Sonja Zietlow und Jan Köppen darüber, dass Gil in die Notaufnahme gebracht wurde. Eva steht der Schock ins Gesicht geschrieben: „Das habe ich noch nie erlebt“. Im weiteren Verlauf geben die Moderator*innen Entwarnung: „Gil wurde im Krankenhaus hüftaufwärts komplett durchleuchtet. Rippen, Schultern, Nacken, Kopf – alles okay.“ Laut Dr. Bob habe Ofarim zwar Schmerzen und blaue Flecken, zudem habe er Schmerzmittel erhalten, die Schwindel verursachen könnten. Dennoch betonte er: „Das erste, was er im Krankenwagen gesagt hat: Er will zurück ins Camp.“ Auch mental und körperlich sei Ofarim dafür fit genug.
Schließlich kehrt der Sänger, gestützt von Rangern, angeschlagen ins Camp zurück. Den anderen Dschungelbewohner*innen schildert er den Vorfall als eine „krasse Nummer“. Er sei aufgewacht, habe plötzlich viele Menschen um sich herum gesehen und sei dann ins Krankenhaus gebracht worden. „Es ist nichts gebrochen, es ist nichts kaputt“, erklärt er. „Glück gehabt.“ Die Ärzt*innen hätten ihm allerdings geraten, nicht auf dem Boden, sondern in einem Bett zu schlafen. Zudem berichtete Gil, dass er ein Sandwich mit Banane essen musste, um seine Tabletten einnehmen zu können.
„Was für ein schlechter Schauspieler!“: So reagieren die Zuschauer*innen auf die Szenen nach dem Sturz
Schon zu Beginn der Prüfung sind sich viele Fans einig: Die Dschungelprüfung ist viel zu schwer: „Wie gemein ist das bitte? So rutschig wie das ist, schaffen die das nie“ oder „Die Prüfung ist doch unfair“, heißt es auf X. Damit nicht genug: Auch die Inszenierung der Folge nach dem Unfall gerät in die Kritik: „Total übertrieben die ganze Aktion“, wettert ein User. Mehrfach wird RTL vorgeworfen, die Situation unnötig ausgeschlachtet zu haben. „Bin froh, dass es ihm gut geht, aber es wird hier ganz schön dramatisiert“, heißt es in einem weiteren Kommentar. Manche Zuschauer*innen nehmen aber auch nochmal den Sturz unter die Lupe. Auf TikTok kursieren zahlreiche Videos, die den Moment erneut zeigen. Dort fällt der Ton teils spöttisch aus: „Hat er es überlebt?“, fragt ein User sarkastisch. Ein anderer ergänzt: „Ich wünsche niemandem etwas Schlechtes, aber das sieht aus wie eine Schwalbe.“ Auch weitere Spekulationen machen die Runde, etwa: „Gil hat draußen schön gegessen und neue Instruktionen von seinem Management bekommen.“
Besonders die Szene, in der Gil begleitet zurück ins Camp geführt wird, stößt bei vielen Zuschauer*innen auf Unmut. In den Kommentaren ist unter anderem zu lesen: „Warum wird er zurück ins Camp gelassen, wenn er offensichtlich nicht in der Lage ist, ohne Unterstützung zu gehen?“, „Was für ein schlechter Schauspieler!“ oder „Was war das bitte? Er tut so, als wäre er fast gestorben.“ Gleichzeitig weisen einige User*innen darauf hin, dass der eigentliche Unfall geschnitten worden sein könnte. Ob der komplette Sturz tatsächlich gezeigt wurde, lässt sich daher nicht mit Sicherheit sagen.
Nach Vorwürfen im Dschungel: Jetzt wehrt sich Simone Ballacks Mutter
Im Dschungelcamp äußerte sich Simone Ballack deutlich kritisch über ihre Mutter. Am Lagerfeuer schilderte sie Mirja du Mont: „Meine Mutter hat mich ja rausgeschmissen, weil die nicht alle Latten am Zaun hat. Ich will auch gar keinen Kontakt mit ihr. Für mich ist das auch nicht meine Mutter, sondern irgendeine Person, die ich nicht kenne.“ Wenige Tage später meldete sich Simones Mutter Verica selbst zu Wort und schilderte gegenüber der Bild ihre Sicht der Dinge. „Ich bin die Frau, die nicht alle Latten am Zaun hat“, stellte sie sich zu Beginn des Gesprächs vor. Die Aussagen ihrer Tochter hätten sie tief getroffen: „Ich bin fix und fertig. Ich saß auf der Couch und schaute mir, wie jeden Abend, das Dschungelcamp an. Ich fühlte mich wie gelähmt, als sie so über mich geschimpft hat.“
Nach der Scheidung von Michael Ballack sei es zum Bruch zwischen Mutter und Tochter gekommen: „Da sind einige Dinge zwischen uns schiefgelaufen.“ In dieser Zeit habe sie sich häufig um die Söhne gekümmert, sei jedoch selbst überfordert gewesen. Simone Ballack hatte dort eben behauptet, von ihrer Mutter aus dem Haus geworfen worden zu sein. Diesen Vorwurf weist Verica jedoch zurück: „Ich wollte mit Simone darüber reden, aber sie hat mich gleich angeschrien, mir Vorwürfe gemacht. Ich habe sie daraufhin gebeten, zu gehen. Das war aber kein Rausschmiss.“ Seit diesem Streit besteht kein Kontakt mehr zwischen den beiden.
„Wollen wir das Kissen noch mal holen?“: Streit zwischen Samira und Eva eskaliert
Schon in der 11. Folge warten Mini-Tiertrophäen auf die Stars. Teamchef Hardy liest vor: „Nehmt euch nacheinander eine der Tiertrophäen und vergebt diese an einen Promi eurer Wahl. Jeder Promi darf nur eine Trophäe erhalten.“ Samira zögert nicht und greift für Eva zur Schlangenfigur. „2025 war das Jahr der Schlange“, und dieses Jahr sei für sie „das beschissenste Jahr in meinem ganzen Leben“ gewesen. Sie habe dabei „auf jeden Fall mit einigen Schlangen auch zu tun“ gehabt. Auch wenn sie und Eva sich im Camp gut verstehen würden, werde das „immer zwischen uns stehen“. Eva schmeckt diese Zuordnung gar nicht und reagiert sichtlich genervt. Ariel mischt sich ein und spielt auf die Instagram-Nachricht auf Samiras Kissen an: „Wollen wir das Kissen noch mal holen?“ Eva verteidigt sich: „Das Kissen zeigt mich und mein schlechtes Gewissen. Mir wurde nie die Frage gestellt, warum hast du das geschrieben.“ Als Samira fragt, platzt es aus Eva heraus: „Weil ich mich unglaublich schlecht gefühlt habe.“
Für Samira reicht das nicht. Sie wird laut: „Dir tut wahrscheinlich gar nicht leid, was du gemacht hast, sondern dir tut leid, dass du jetzt hier in diesem Scheißnest sitzt.“ Eva schreit zurück: „Warum du nicht mal einen Punkt setzen kannst?“ Samira explodiert: „Nein, kann ich nicht. Du hättest es einfach dabei belassen können.“ Doch Eva hält weiter dagegen: „Das war trotzdem provokant!“ Samira bleibt hart: „Aber diese Show ist provokant. Also nimm es bitte an und fertig!“ Eva widerspricht: „Warum musst du das auf eine Person beziehen? Es ist deine Ehe!“ Samira kontert: „Stimmt, es ist eine ganze Liste und du bist ein Teil davon. Du hast das Tier bekommen, trag es mit Würde.“ Am Ende bleibt nur Evas leiser Satz: „Es tut mir leid!“ Dann ist Stille.
„Wenn das so rübergekommen ist, dann möchte ich mich entschuldigen“: Gil Ofarim zeigt Reue – doch anders als erwartet
Als Nächstes hält Stephen eine Ansprache, bevor er Gil die Chamäleon-Figur überreicht. Er nennt zwei Facetten: „Es gibt den Gil hier im Camp und den Gil draußen.“ Zunächst hatte er im Camp den Eindruck, dass Gil sich zurückhalte, sich anpasse und „immer einen Schritt mehr, um nicht anzuecken“ mache. In den letzten Tagen habe sich das jedoch geändert – „für uns hier im Camp etwas Positives“.
Dann richtet Stephen seine Worte an den Gil „von draußen“, der ihn beschäftigt habe, auch wegen seines eigenen Netzwerks in Leipzig bis hinein in das betroffene Hotel. „Das war alles sehr bedrückend“, sagt er und macht deutlich: „Ich glaube, dass es nicht gut ist, dass du wie ein Chamäleon agierst“, denn durch seine Teilnahme habe Gil hohe Erwartungen geweckt. Er akzeptiere zwar die Verschwiegenheitserklärung, betont jedoch: „Eine Entschuldigung für diese ganze Thematik kann darin nicht ausgeschlossen werden.“ Das Schweigen wirke auf viele „sehr unbefriedigend“. Sein Wunsch an Gil ist klar: „Dass du nach vorne trittst und sagst ‚Das ist scheiße gelaufen‘. Ich nehme die Kritik an – und dann wird das alles auch wieder abebben.“ Nachdenklich nimmt Gil die Trophäe entgegen und murmelt leise: „Vielen Dank!“
Später wendet er sich über das Dschungeltelefon an die Menschen in Leipzig und Sachsen: „Was mir wichtig ist, zu sagen: Der Vorfall ereignete sich in Leipzig, hatte aber nie etwas mit der Stadt Leipzig, mit dem Bundesland Sachsen zu tun.“ Und er fügt hinzu: „Wenn das so rübergekommen ist, dann möchte ich mich entschuldigen bei den Bürgern von Leipzig und allen, die sich angesprochen fühlen in Sachsen. Das tut mir leid, das wollte ich nicht.“
„Wir sind keine Frauen mehr, die einen Versorger brauchen“: Simone Ballack spricht über ihr Eheleben
Am Lagerfeuer wird es persönlich. „Männer sind argh …“, sagt Simone zu Eva und Samira und erklärt, wie schwer es ist, den richtigen Partner zu finden. „Es kann aber auch mehrfach im Leben passieren. Ich bin auch schon zweimal verheiratet und zweimal geschieden.“ Heute komme sie allein klar: „Wir sind keine Frauen mehr, die einen Versorger brauchen.“ Früher habe sie sich nach Männern gerichtet, darauf habe sie „keinen Bock mehr“ – jetzt tue sie nur noch, was sie will.
Über ihr früheres Leben als Spielerfrau erzählt sie: Sie sei nicht mit High Heels ins Stadion gegangen, sondern „mit drei Kindern“. Nach der Scheidung von Michael Ballack 2012 heiratete sie ihren Jugendfreund. „Ich habe besoffen mit ihm geknutscht und dann dachten wir, warum haben wir das nicht schon früher gemacht.“ Drei Monate später der Antrag, nach acht Monaten die Hochzeit – die Ehe hielt vier Jahre. „Seit anderthalb Jahren bin ich jetzt wieder geschieden.“ Zur Trennung sagt sie: „In der Zeit ist das mit meinem Sohn passiert. Er hat mich nicht mehr verstanden. Es war nicht sein Kind. Keine Kommunikation mehr. Es hat eh nicht gepasst.“ Den Nachnamen ihres ersten Ex-Mannes behält sie bis heute: „Meine Kinder heißen auch Ballack.“ Ihren Mädchennamen könne sie sich nicht vorstellen; auch weil sie keinen Kontakt mehr zu ihren Eltern hat.
Ariel nimmt das Thema Spielerfrau mit Humor: „Ich wäre gerne eine Spielerfrau. Also wenn es irgendeinen Fußballer gibt? Ich bin free!“ Zum Nachnamen ergänzt sie lachend: „Für mich würde das gar nicht in Frage kommen – außer natürlich Ariel Ronaldo. Dann würde ich über den Nachnamen hinwegsehen. Und ihn auch behalten.“
Zuschauer*innen wütend nach Tag 11: Kein Exit im Dschungelcamp sorgt für Frust
Nach Tag 11 war die Verwirrung groß: Kurz vor Sendeschluss wurde am Lagerfeuer verkündet, dass niemand das Camp verlassen muss. Doch das irritierte nicht nur die Promis. Schon zu Beginn warnten Sonja Zietlow und Jan Köppen die Zuschauer*innen vor, dass die Anrufe erst für die nächste Folge gelten. Daraufhin war der Ärger groß: „Heute muss keiner das Camp verlassen? Warum? Es ist niemand ausgefallen. Ist doch ein Witz“, schreibt ein User auf X. Ein anderer wird noch radikaler: „Na, da kann ich ja direkt ausschalten. Was soll ich mir das noch zwei Stunden reinziehen?“. Während der Sendung vermuten zunächst viele Fans, dass ein Promi freiwillig gegangen ist, doch Fehlanzeige.
RTL erklärte bislang nicht, warum am elften Tag kein Exit stattfand. Ein dschungelfreier Abgang ist jedoch keine Seltenheit. Bekannt wurde lediglich, dass Patrick Romer und Stephen Dürr die wenigsten Anrufe erhielten.
„Sie ist draußen noch extremer”: Ex-Partner Giuliano spricht über Ariels Verhalten im Camp
Seit mehreren Tagen diskutieren Zuschauer*innen intensiv über Ariels Auftreten im Camp. Vor allem ihre impulsive Art stößt bei vielen Fans auf Unverständnis. Immer wieder kommt die Frage auf, ob sie dieses Verhalten bewusst für mehr Sendezeit zeigt. In der Aftershow „Die Stunde danach“ meldete sich Ariels Ex-Partner Giuliano zu Wort – und ordnet ihr Verhalten ein. Für ihn ist klar: „Ariel ist genau so, wie ich sie kenne, muss ich sagen.” Deshalb glaubt er nicht, dass sie ihren Auftritt im Camp noch verändern wird. Auch gegenüber Gil Ofarim werde sie weiter hartnäckig bleiben: „Sie hört nicht auf und ich glaube, das wird sie 100% bis zum Schluss durchziehen.”
Gleichzeitig macht Giuliano deutlich, dass er Ariels Verhalten keineswegs uneingeschränkt gutheißt. „Ariel ist schon ziemlich drüber, so irgendwie. Ich weiß nicht. Sie muss sich da echt ein bisschen zurückhalten, ein bisschen raushalten [...] Sie kann ja schon direkt sein und ehrlich sein zu den Leuten, aber einfach ein bisschen mit Niveau”, lautet sein Fazit. Mit einer weiteren Aussage überrascht er schließlich viele: „Sie ist draußen noch extremer, darum, ich hab eigentlich nichts anderes erwartet.” Trotz seiner Kritik traut Giuliano seiner Ex-Freundin jedoch eine lange Verweildauer im Camp zu. „Ich denke schon auf jeden Fall, dass sie bis ins Finale mindestens kommt.” Dort sieht er sie gemeinsam mit Samira und Gil. Um dieses Ziel zu erreichen, hat er einen klaren Rat für seine Ex-Freundin: „Sie soll einfach bei sich bleiben und ihr Leben und alles erzählen und sich nicht so auf die andern fokussieren.”
Wusste der Sender vom Schweige-Deal? RTL-Chef äußert sich zu Gil Ofarim
Viele Zuschauer*innen fragen sich seit Tagen, ob RTL von der Unterlassungserklärung zwischen Gil Ofarim und dem Hotelangestellten wusste. Schließlich hätte der Sender selbst ein Interesse daran, dass der Sänger im Dschungelcamp offen spricht. Anfang Februar äußert sich RTL-Unterhaltungschef Markus Küttner gegenüber DWDL: „Von einer Verschwiegenheitsverpflichtung wusste ich nicht. Aber wir nehmen es, wie es kommt. Und wer weiß, was da noch passiert in den nächsten Tagen.“ Dennoch äußerte er sich zufrieden, den Musiker für den Dschungelcamp-Cast gewonnen zu haben: „Gil Ofarim hatten wir bereits lange vor der Leipzig-Geschichte auf dem Zettel und seit über zehn Jahren haben wir ihn regelmäßig für den Dschungel angefragt. Ich fand und finde ihn und seine Vita spannend, daran hat sich nichts geändert.“ Einen vergleichbaren Fall gab es schon mal: „Als wir vor 18 Jahren Ingrid van Bergen für den Dschungel verpflichtet haben, hat sie im Vorfeld ganz klar gesagt, dass sie keinesfalls im Camp über die alte Mord-Geschichte reden werde. Für mich war das okay, weil wir sie als Person spannend fanden – und am Ende hat sie dann doch nach ein paar Tagen ausführlich ihren Mitcampern alles erzählt“, so Markus Küttner.
„Karma“: Exit von Mirja du Mont spaltet das Netz
Nach dem zehnten Tag musste überraschend eine klare Favoritin ihre Sachen packen: Für Schauspielerin Mirja du Mont reichten die Anrufe der Zuschauenden nicht aus. Die verbliebenen Camper*innen reagieren fassungslos auf das Aus. Hubert Fella kann es kaum glauben und sagt zu ihr: „Hätte ich nie mit gerechnet“. Auch aus der Gruppe ist ungläubiges Staunen zu vernehmen: „Was ist denn mit den Zuschauern los?“ Nicht nur im Camp sorgt die Entscheidung für Unverständnis, auch viele Fans zeigen sich enttäuscht. Auf X ist etwa zu lesen: „Ich dachte Mirja wird zu 1000% gewinnen“ oder „Schade, Mirja ist draußen, hatte sie weit vorne vermutet“. Andere Zuschauer*innen hingegen trauern dem Exit weniger nach. Ein User kommentiert: „Mirja war leider stinke langweilig. Wird kaum auffallen, dass sie nicht mehr da ist.“ Ein weiterer vermutet, der Grund hinter dem frühen Aus liege an ihrer Solidarisierung mit Ariel: „Tja Mirja. Hättest du dich mal nicht auf die Seite vom Terrorzwerg geschlagen. Karma.“ Mit dieser Theorie ist er nicht allein: „Mirja war mein Favorit, solange bis sie sich zu viel mit Ariel abgegeben hat“ oder „Als ich gesehen habe, wie sie sich mit Ariel verbündet hat, war sie für mich unten durch“, heißt es weiter.
Mirja selbst nimmt das Ende ihres Abenteuers zunächst ruhig hin, wirkt dabei jedoch zurückhaltend und nachdenklich. Der Abschied kommt unerwartet. Später im Dschungeltelefon zeigt sie sich deutlich entspannter: Sie blickt ihrer Rückkehr in die Zivilisation positiv entgegen – vor allem freut sie sich auf das Wiedersehen mit ihren Kindern.
Nach Flirt-Vorwurf im Camp: So reagiert Patricks Freundin Annelie
An Tag 10 werfen mehrere Camper*innen Eva vor, Patrick gegenüber zu offensiv zu flirten. Die Influencerin weist die Anschuldigungen jedoch entschieden zurück und erklärt: „Weil er die einzige Bezugsperson mit Hubert ist. Wenn ich mit Hubert rede, ist es okay, mit Patrick nicht? Ich habe überhaupt kein Interesse!“ Samira hakt dennoch nach und fragt: „Aber warum sieht das jeder so?“ Darauf reagiert Eva sichtlich genervt: „Weil ihr es so sehen wollt!“ Im weiteren Verlauf wird auch Patrick bewusst, dass die Situation durch die gezeigten Bilder bei seiner Freundin Annelie möglicherweise falsch ankommen könnte. Er betont daher: „Wir sind Freunde und wir schauen jetzt, eine freundschaftliche Distanz zu wahren.“
Doch wie bewertet Annelie das Geschehen? In ihrem Hotel in Australien äußert sie sich gegenüber RTL deutlich. Sie nimmt Patrick zunächst in Schutz: „Patrick ist einfach zu jedem nett und immer hilfsbereit. Der hat für jeden ein offenes Ohr.“ Für Eva findet sie hingegen klare Worte: „Eva hat in Deutschland einen Ruf, deswegen ist sie auch im Dschungel, und den bestätigt sie.“ Annelie vermutet dahinter eine Strategie: „Sie macht ihre Masche daraus, weil sie Angst hat, rauszufliegen. Das hat sie ja auch gesagt. Ich bin da wirklich tiefenentspannt. Das ist jetzt einfach wieder typisch Eva, das hat sie in ihrem ersten Format bei Andrej Mangold ja auch gemacht.“
„Der denkt, er ist unschuldig!": Eric Stehfest hat klare Theorie über Gil Ofarim
Nach der zehnten Folge äußert sich auch Eric Stehfest in der „Stunde danach“ zu den aktuellen Ereignissen im Camp. Erneut steht Gil Ofarim im Fokus der Diskussion. Für Eric ist der Sänger bereits „unten durch“. Auf die Frage, ob Gil im weiteren Verlauf der Show dennoch positive Momente für sich hätte nutzen können, erklärt er: „Er hätte wirklich sein komplettes Image wieder aufpolieren können. Ich bin ganz ehrlich: Ich glaube, dass Gil innerlich denkt, er ist unschuldig“.
Auch das Thema Ariel kommt zur Sprache. Eric Stehfest empfindet die Kritik an der jungen Schweizerin als deutlich überzogen. Mit Blick auf Ariels Situation sagt er: „Ich fühle mich mit Ariel verbunden.“ Besonders der Auftritt zweier ehemaliger Teilnehmer in „Die Stunde davor“, die direkt vor Folge 10 ausgestrahlt wurde, sorgt bei ihm für Unmut. Für Eric ist dabei ein klares Muster erkennbar: „Ich find’s extrem scheiße, wie sich gerade ältere Männer ihr gegenüber verhalten, dass sie eine schlechte Mutter ist und dass man sie loswerden will“, kritisiert er mit Blick auf Thorsten Legat und Jürgen Milski.
„Unverschämte, selbstüberschätzende, selbstverliebte Frau“: Jürgen Milski hetzt gegen Ariel
Bereits in der „Stunde davor“ diskutieren ehemalige Camper*innen über die aktuellen Geschehnisse im Dschungel. Unter ihnen ist auch Schlagerstar Jürgen Milski, der 2016 selbst Teil der RTL-Show war und scharfe Kritik an Ariel übt. Er findet deutliche Worte: „Ich hoffe, dass alle anderen Kandidaten, die im Camp sind, nie auf Augenhöhe von dieser Dame da sind.“ Seine Vorwürfe beziehen sich vor allem auf Ariels Verhalten gegenüber den übrigen Promis des Camps. Er greift dabei zu einem drastischen Vergleich: „Helena Fürst war gegen diese Dame ja Gandhi, war ja eine Friedensrichterin.“ Zudem richtet Milski einen klaren Appell an den Sender: „Ich bitte RTL, so Menschen aus dem untersten Kaffeesatz bitte nicht mehr in das Dschungelcamp zu lassen.“
Auch mit Patrick Romer, der wiederholt Ziel von Ariels Attacken gewesen sei, zeigt sich der Entertainer mitfühlend. Besonders kritisch sieht er dabei die Vorbildwirkung des Formats: „Da gucken junge Menschen zu und die glauben, dass so ein Benehmen richtig ist. Und das finde ich ganz gefährlich.“ Milski redet sich so sehr in Rage, dass selbst die amtierende Dschungelkönigin Lilly Becker ihn beruhigen muss. Abschließend schimpft er weiter über Ariel: „Ich habe noch nie so eine unverschämte, selbstüberschätzende, selbstverliebte Frau im Dschungel gesehen.“
„Die Erde ist flach, Leute!“: Ariel sorgt mit Verschwörungstheorie für Furore
„Sagst du, die Erde ist flach oder die Erde ist rund“, erkundigt sich Ariel bei Samira. Diese reagiert zunächst belustigt und nimmt die Frage auf die leichte Schulter: „Schatzi, für uns beide ist die Erde viereckig! Natürlich ist sie rund!“ Doch Ariel lässt nicht locker. „Nein“, entgegnet sie bestimmt und wendet sich dann an die Gruppe: „Leute, ich habe mal eine ganz wichtige Frage: Ist die Erde flach oder rund?“ Die Anwesenden sind sich schnell einig. „Rund! Aber wer hat dir das erzählt“, hakt Eva ungläubig nach.
Ariel reagiert schnippisch: „Auf TikTok habe ich das gesehen!“ Mirja versucht, mit Logik zu überzeugen: „Aber Schatz, hast du mal einen Globus gesehen, der ist doch rund!“ Doch Ariel bleibt stur und erklärt ihre Theorie: „Wenn du mit dem Flieger fliegst und die Erde wäre rund, dann würde der Flieger irgendwann an eine Kante kommen, wo er nicht weiter kann. Die Erde ist flach, Leute!“ Die Runde kann kaum glauben, was sie hört. Eva ist sprachlos: „Das ist ein schlechter Scherz von dir, oder?“ Hubert lacht laut auf: „Das muss ein Scherz sein, das viele Blondierpulver hat sich durchgefressen.“ Doch Ariel zeigt sich unbeirrt: „Nein, die Erde ist flach!“
Samira wird zunehmend misstrauisch: „Überlegst du gerade, wie gut du schauspielern kannst?“ Auch Hardy sieht hinter der absurden Diskussion ein Kalkül: „Wenn sie das jetzt behauptet, hat sie natürlich wieder die totale Aufmerksamkeit! So berechnend“, meint der Schauspieler im Gespräch mit Stephen. Der pflichtet ihm bei: „Ich finde sie echt strategisch! Aber Aufmerksamkeit haben und dabei wie ein Vollpfosten dazustehen, ist nicht positiv!“
„Ich glaube, dass die flach ist“: Ariels Bruder Deniz stimmt seiner Schwester zu
Die Resonanz aus den sozialen Medien folgt prompt. Zahlreiche Zuschauer*innen gehen davon aus, dass Ariel die abwegigen Behauptungen gezielt äußert, um mehr Aufmerksamkeit zu bekommen. Ein User auf X schreibt dazu: „Jetzt merkt man richtig, dass Ariel anfängt zu ‚spinnen‘ für Sendezeit. Dieses leichte Grinsen während sie Blödsinn erzählt und es erfolgreich wieder nur um sie geht.“ Ein anderer kommentiert deutlich drastischer: „Ariel hat einfach einen an der Klatsche.“ Auch in der „Stunde danach“ bleibt das Thema präsent. Dort wird Ariels Bruder Deniz in die Sendung geschaltet und ebenfalls mit der kontroversen Aussage seiner Schwester konfrontiert. Moderatorin Angela Finger-Erben hakt direkt nach: „Ist die Erde eine Scheibe?“ Die Antwort seines Bruders überrascht: „Geografie war nie so meins in der Schule. Deswegen ist das ein bisschen schwer zu sagen, aber wenn ich entscheiden müsste, würde ich auch sagen, dass die flach ist“, erklärt er und stellt sich damit auf Ariels Seite. „Wirklich jetzt?“, fragt Moderatorin Angela Finger-Erben irritiert. Weiter erklärt er: „Wir haben oft so Diskussionen oder so Themen, die eigentlich voll unnötig sind. Und dann kommen wir plötzlich auf so Ideen. Aber sie hat das schon ernst gemeint, also das war nicht aus Spaß oder aus Aufmerksamkeit.“
Nach diesen Aussagen breitet sich zunächst fassungsloses Schweigen aus. Ob die Geschwister tatsächlich von dieser Ansicht überzeugt sind oder ob es sich um eine bewusste Inszenierung handelt, bleibt vorerst offen. Die Zuschauenden sind jedenfalls geschockt: „Die Lehrer von Ariel und ihrem Bruder überdenken gerade ihr Lehrkonzept“ oder „Die Schweiz scheint ein massives Bildungsproblem zu haben“, heißt es unter anderem auf X.
„Das Waschpulver“: Mario Basler schießt gegen Ariel – sogar Moderatorin Angela Finger-Erben muss eingreifen
Dass sich Ariel nicht nur im Camp, sondern auch bei vielen prominenten Zuschauer*innen unbeliebt gemacht hat, zeigt sich auch in der „Stunde danach“. Hier platzt Mario Basler nach der achten Folge der Kragen: „Sie macht seit acht Tagen das Gleiche. Den Scheiß kann sich keiner mehr anhören. Sie hat nur ein Thema – und das ist Gil.“ Als er gefragt wird, wie die Chancen für die 22-Jährige stehen, meint er: „Ich hoffe nur, dass der Zuschauer irgendwann mal Zuhause begreift, dass die Kleine, das Waschpulver, dass das nicht mehr geht.“ Daraufhin muss sogar Angela Finger-Erben eingreifen: „Wir sagen Ariel bei uns in der Sendung“, unterbricht sie ihn. Er redet sich weiter in Rage: „Dass Ariel, die bald geht. Weil ich kann das nicht mehr sehen. Sonst kann ich's nicht mehr gucken. Weil die stört mich, die macht mich aggressiv. Das sieht man ja.“
Manager und Anwalt äußern sich zu Gil Ofarims Schweige-Deal
Alle Zuschauer*innen hatten sehnsüchtig auf den Moment gewartet, in dem Gil Ofarim sein Schweigen bricht. Doch daraus wurde nichts. Der 43-Jährige deutete schon zu Beginn im Camp an, dass er nach dem Davidstern-Skandal 2021 eine Vereinbarung eingehen musste, die den Kontakt zu seinen Kindern betrifft. „Ich möchte meine Kinder wiedersehen. Das ist alles“, sagte er zu Hardy Krüger. Auf Nachfragen blieb Ofarim ausweichend und erklärte lediglich: „Ich darf nicht darüber reden. Jedes Wort, was ich sage, würde alles wieder neu aufrollen.“
Laut Bild gibt es tatsächlich eine Verschwiegenheitsvereinbarung, bestätigen Ofarims Anwalt Alexander Stevens und sein Manager Marcel Piofke. Sie besteht jedoch „nicht zwischen Gil Ofarim und RTL und auch nicht zwischen Gil Ofarim und seiner Ex-Frau Verena Ofarim“, sondern zwischen Ofarim und dem Hotelmitarbeiter, den er fälschlicherweise des Antisemitismus beschuldigt hatte. Piofke erläuterte: „Das betrifft alles Juristische dazu. Er hat am Freitagabend in der Sendung schon viel zu viel dazu gesagt. Sobald Gil Ofarim darüber redet, könnte es sein, dass der ganze juristische Fall wieder neu aufgerollt werden könnte.“
Auch sein Bruder Tal Ofarim äußerte sich dazu bei „Die Stunde danach“: „Es ist natürlich nicht leicht anzusehen. Die erste Aufregung ist weg. Es ist eine ziemlich anstrengende Situation, glaube ich. Er sieht müde aus.“ Außerdem sagte er: „Es gibt Gründe, warum er nicht darüber reden kann. Das würde noch mehr Probleme bereiten. Ich weiß gar nicht zu hundert Prozent, was da drinsteht.“
Anwalt von Gil Ofarim teilt Statement zur Verschwiegenheitsvereinbarung
Sein Anwalt Alexander Stevens schaltete sich ein und äußerte sich deutlich auf Instagram. In dem Post, der mittlerweile gelöscht ist, heißt es: „Die aktuelle Dynamik ist an Bigotterie kaum zu überbieten.“ Er fährt fort: „Man kann nicht die Einhaltung von Werten fordern, während man sie selbst mit Füßen tritt.“ Wer Ofarim Verleumdung vorwerfe und ihn gleichzeitig selbst verleumde, betreibe laut Stevens Selbstjustiz. Zudem betonte er, dass Gil aus rechtlichen Gründen nicht über die Geschehnisse sprechen dürfe, was der Musiker auch im Camp selbst erklärt hat. Das Verhalten von Gil Ofarim spaltet die Zuschauer weiterhin: Einige kritisieren die fehlende Reue und Authentizität, andere respektieren seine Zurückhaltung. Stevens warnt außerdem, dass manche Beiträge in sozialen Medien „unwahre Tatsachenbehauptungen“ enthielten, die strafrechtliche Konsequenzen haben könnten.
Doch die Zuschauer*innen geben sich mit dem Statement nur bedingt zufrieden. Eine Userin schreibt: „Ich denke, eine Verschwiegenheitsklausel würde ein ehrliches ,es tut mir leid‘ nicht ausschließen. Ich denke das ist der Hauptgrund, warum hier alle sehr ablehnend sind“, ein weiterer Kommentar lautet: „Aber es war und ist moralisch verwerflich.“
Nach Gil Ofarims Aussagen im Dschungel: Jetzt äußert sich der Anwalt des Hotelangestellten
Trotz Statement von Gil Ofarims Anwalt sind viele Zuschauer*innen noch skeptisch: Darf der Sänger wirklich überhaupt nichts zur Thematik sagen? Kurze Zeit später reagiert auch Daniel Baumgärtner, der Anwalt des Hotelmitarbeiters des „Westin“ in Leipzig. Wie die Bild berichtet, stellt dieser in einer Pressemitteilung klar: „Bestandteil der Beendigung des Verfahrens ist eine zwischen den Verfahrensbeteiligten bestehende und vereinbarte Unterlassungserklärung. Darin verpflichtet sich Gil Ofarim gegenüber unserem Mandanten, bestimmte Handlungen und Aussagen strafbewehrt zu unterlassen. Die Handlungen und Aussagen betreffen die dem Strafverfahren vor dem Landgericht Leipzig zugrunde gelegenen Vorwürfe.“ Doch konkret auf die Aussagen im Dschungelcamp bezogen, sagt er: „Eine darüber hinausgehende Verschwiegenheitsverpflichtung ist nicht bekannt.“ Dem Bericht der Bild zufolge darf Ofarim daher seine Anschuldigungen nicht wiederholen, dürfte aber zu einigen Punkten Reue zeigen.
Wir erinnern uns, Gil hatte im Camp gesagt: „Ich darf nicht darüber reden. Ich möchte nie wieder dahin zurück, wo ich war, die letzten paar Jahre. Ich möchte meine Kinder wiedersehen. Das ist alles.“
„Aber ich darf nichts sagen“: Gil Ofarim rechtfertigt sein Schweigen
Eva nähert sich Gil, der auf seiner Pritsche liegt: „Möchtest du auf Fragen, die dir gestellt werden, antworten?“, will sie von ihm wissen. Daraufhin Gil: „Auf das, was ich kann, mache ich, klar. Aber wenn ich gerichtlich nicht darf?“ So belaste ihn die Situation sehr: „Ich werde von allen Seiten verurteilt und beschimpft“ – dabei zieht er mit einer Geste einen imaginären Reißverschluss über den Mund. „Aber ich darf nichts sagen, was möglich ist, in diesem deutschen Justizsystem. Ich kann verstehen, wenn jeder sauer und wütend darüber ist.“ Im Dschungeltelefon fragt Eva: „Habt ihr denn irgendetwas von einem Anwalt vorliegen?“ Sie analysiert: „Einerseits will Gil in der Gruppe sein, andererseits fährt er auch eine klare Strategie und zieht sich gerne zurück. Vielleicht hat er die erste Woche abgesessen und möchte die nächste Woche abwarten, um später etwas zu erzählen, damit er hier länger drinbleiben kann. Jeder Mensch ist frei, eine Entschuldigung auszusprechen oder sich in irgendeiner Form zu erklären, ohne dass man inhaltlich viel dazu sagt.“
Gil geht dann noch näher ins Detail und berichtet, dass der stern ein Artikel und ein Interview mit ihm veröffentlicht habe, in dem er aber auch nur begrenzt offen sprechen konnte. „Die haben recherchiert und alle 18.000 Seiten des Verfahrens gelesen“, erklärt Gil. Sein Fazit: „Was die dann geschrieben haben, war interessant – und wer eins und eins zusammenzählen kann und ein bisschen was in der Birne hat, kommt selbst zu einem Entschluss“
So äußerte sich Gil Ofarim im März 2025 im Interview
Im besagten Interview berichtete der Sänger nach dem Skandal von einem „gewaltigen Alkoholproblem“. Er sei nicht nur „aufgedunsen“ gewesen, sondern hatte auch „25 Kilo mehr“ am Körper. „Das war meine Form von Schmerzlinderung“, so Ofarim. Auf die Frage, welche Auswirkungen sein Video vom 5. November 2021 auf sein Leben hatte, sagte er: „Es hat alles verändert, es hat alles durcheinander gebracht und vor allem: Es ist nichts mehr so wie zuvor.“ Als er gefragt wurde, ob er es wieder tun würde, meinte der 43-Jährige: „Man kann die Zeit nicht korrigieren oder die Zeit zurückdrehen und alles andere macht auch keinen Sinn.“ Hätte er allerdings diese Fähigkeit, dann „hätte ich es besser gelassen“, so Ofarim. Denn am Ende habe dieses Video nicht nur sein Leben, sondern auch seine Karriere zerstört. Obwohl man den Prozess am Ende als „juristischen Erfolg“ bezeichnen könne, sei sein Leben nun „ein völlig anderes als noch vor dem Prozess“.
„Von einer solchen Situation wusste ich nichts“: Gil Ofarims Ex-Frau Verena platzt der Kragen
Gil Ofarim spricht im Dschungelcamp immer wieder offen über seine schwierige Lebenssituation und bringt dabei auch seine beiden Kinder ins Spiel. Am Lagerfeuer erzählte er: „Die Kinder sind gerade bei meiner Ex-Frau.“ Früher hätten sie zunächst hauptsächlich bei ihm gelebt, später sei es zu einer Wechselregelung gekommen. Aus „finanziellen Gründen“ habe er wegziehen müssen, weshalb er sie heute nur noch jedes zweite Wochenende sehe. Außerdem sagt Gil: „Ich hätte meine Kinder verloren, hätte ich nicht die Schuld auf mich genommen.“ Seine Ex-Frau Verena Ofarim reagiert darauf im Gespräch mit Bild sichtlich irritiert. Sie erklärt: „Vor dem Hintergrund einer seit Jahren angespannten Situation finde ich es schwierig zu beobachten, dass familiäre Themen immer wieder von einer Seite nach außen getragen werden.“ Besonders verwundert zeigt sie sich über Gils Aussage, bestimmte Erklärungen seien notwendig gewesen, um den Kontakt zu den Kindern zu behalten: „Von einer solchen Situation wusste ich nichts, war daran nicht beteiligt und hatte mit dem genannten Verfahren keinerlei Berührungspunkte.“
Verena kritisiert zudem: „Ich finde es sehr schade, dass die gemeinsamen Kinder dadurch erneut Teil einer öffentlichen Erzählung werden.“ Verantwortung zeige sich für sie im Privaten: „[…] dass Verantwortung für Kinder sich vor allem im gelebten Alltag und im privaten Rahmen zeigt – nicht über mediale Darbietungen.“ Ihr Fazit: „Statt Ruhe einkehren zu lassen, werden diese Themen wiederholt öffentlich aufgegriffen, was die Situation aus meiner Sicht unnötig belastet.“
„Mir wurde viel genommen“: Das sagt Gils Ex-Frau Verena Ofarim selbst über die Trennung
Im Jahr 2018 gingen Gil Ofarim und seine damalige Ehefrau Verena nach sieben gemeinsamen Jahren getrennte Wege. Aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor, die heute bei der Mutter aufwachsen. Die Trennung verlief jedoch alles andere als harmonisch. Noch im Juni 2025 sprach sie im Interview mit Bild offen über diese Zeit: „2017 war für mich ein Jahr des Zerbrechens. Träume und Hoffnungen, an die ich lange geglaubt hatte, sind in sich zusammengefallen.“ Sie fügte hinzu: „Mir wurde viel genommen, und ich habe mich lange wie eine Gejagte gefühlt. Mir ist viel Ungerechtigkeit widerfahren – und doch habe ich versucht, nie meinen Glauben an Freundlichkeit, an Heilung, an meine Träume und an die Liebe zu verlieren.“ Ihr abschließendes Fazit: „Wenn ich heute auf 2017 und 2018 blicke, dann mit Respekt – aber auch mit einem tiefen Gefühl von Klarheit. Diese Zeit hat mich auf das Wesentliche zurückgeführt. Und genau darin lag der Anfang von etwas Neuem.“
Verena Ofarim hat sich inzwischen beruflich neu aufgestellt: Sie ist ausgebildete Meditations-, Achtsamkeits- und Kundalini-Yoga-Lehrerin und zudem als Speakerin zu Themen wie Achtsamkeit und Persönlichkeitsentwicklung tätig. Zudem soll sie wieder in einer festen Partnerschaft leben.
„Unterirdisch“ Stefan Raabs neue Dschungel-Show fällt bei den Zuschauer*innen durch
Seit dem 27. Januar mischt auch Stefan Raab bei „Ich bin ein Star – holt mich hier raus!“ mit. Der Entertainer nimmt mit seiner Show „Die Stefan Raab Show – Die halbe Stunde nach der Stunde danach“ die Kandidat*innen aus dem Dschungel aufs Korn. Bereits in der ersten Ausgabe nahm er kein Blatt vor den Mund. So sprach er beispielsweise den Namen von Ariel falsch aus, verspottete die Nase von Samira Yavuz und äußerte offen seinen Ekel gegenüber Schauspieler Stephen Dürr. Sein Urteil über das Dschungelcamp fiel entsprechend scharf aus. Das Format sei „die Endstation für Promis, die zum Tanzen zu blöd sind“. Die Sendung fiel bei vielen Zuschauer*innen durch: „Jetzt muss der Dschungel Stefan Raab aus dem Quotentief holen“, schrieb ein User auf X. Andere fanden: „Stefan Raab war auch schon mal witziger“ oder „Ich mochte ihn noch nie, aber die Gags heute sind so unterirdisch, Nase von Samira, Sprüche über Gil... hab schon weggeschaltet.“
„Die Botox-Queen": Stefan Raab attackiert Sonja Zietlow
Einst machte sich Raab über das Dschungelcamp lustig, inzwischen gehört er selbst dazu. Das hält ihn jedoch nicht davon ab, wie schon in den vergangenen Jahren gegen Sonja Zietlow auszuteilen. „Unfassbar, wie geliftet und operiert im Camp alle sind. Vor allem die Botox-Queen. Wie heißt die noch mal? Sie wissen schon: die, die immer neben Jan Köppen steht“, witzelte er gleich in der ersten Folge seiner neuen Sendung. Bereits im Februar 2025 hatte er in „Du gewinnst hier nicht die Million“ über die Moderatorin gespottet: „Ich wollte unbedingt sehen, ob die Alte mit der Botox-Visage gewonnen hat. Moment, die kann ja gar nicht gewinnen, das ist ja die Moderatorin.“
Doch auch die Gegenseite verteilte im Vorfeld Seitenhiebe gegen den Entertainer: Verantwortlich für die Pointen sind unter anderem Micky Beisenherz sowie Sonja Zietlows Ehemann. Jan Köppen stichelte in der Anmoderation für die neue Raab-Show: „Dafür hat RTL extra einen TV-Dino aus dem Ruhestand geholt. Zur Auswahl standen Harry Wijnvoord und Stefan Raab. RTL hat sich gegen die Optik entschieden.“ Anschließend setzte Zietlow noch einen drauf: „Stefan Raab wird ab heute alles aufarbeiten, was Jan, ich, Olivia Jones und Angela übriggelassen haben.“