Netflix, Prime und Co.: Horrorfilme- und serien, die unter die Haut gehen

Ob Geheimtipp, düstere Dystopie, beklemmender Filmabend oder schräge Horror-Comedy: Diese Horror-Highlights gehen wirklich unter die Haut. Nichts für schwache Nerven.

Horrorfilme- und serien gehören zu dem beliebtesten Genre.
Quelle: IMAGO / ZUMA Press

Horror ist längst mehr als der schnelle Schock im Dunkeln: Die besten Geschichten des Genres kriechen unter die Haut, spielen mit unseren Ängsten und bleiben oft noch hängen, wenn der Bildschirm schon schwarz ist. Wenn dazu noch Humor ins Spiel kommt, entsteht eine einzigartige Mischung, die uns gleichermaßen zum Lachen und Fürchten bringt. So auch die folgenden Filme und Serien, die uns nicht mehr loslassen.

#1 „Doctor Sleeps Erwachen“

„Doctor Sleeps Erwachen“  gibt es seit Oktober 2026 bei Netflix.
Quelle: IMAGO / Capital Pictures

Seit dem Oktober 2026 läuft „Doctor Sleeps Erwachen“ bei Netflix im Abo — und das Ergebnis überrascht positiv.

Regisseur Mike Flanagan, bekannt aus der Serie „Spuk in Hill House“, verfilmt Stephen Kings literarische Fortsetzung zu Stanley Kubricks „Shining“. Im Mittelpunkt steht der erwachsene Danny Torrance (Ewan McGregor): einst das kleine Kind mit der übersinnlichen Gabe aus dem Original, heute ein gebrochener Alkoholiker auf der Suche nach innerem Gleichgewicht. Als ein junges Mädchen mit denselben Fähigkeiten auftaucht — gejagt von einer Sekte, die das Shining wie eine Droge konsumiert — findet Danny einen neuen Lebensinhalt.

Flanagan puzzelt den Film aus Zeitsprüngen und Stimmungswechseln zusammen: surreales Sekten-Delirium trifft auf gefühlsbetonten Grusel, persönliches Drama auf geradlinigen Thriller. „Doctor Sleeps Erwachen“ ist kein reiner Horrorfilm — und genau das macht ihn sehenswert. 

Bei den Zuschauer*innen kommt der Horrorfilm sehr gut an. Auf Rotten Tomatoes erreicht die Fortsetzung von Shining eine Zustimmung von 89 Prozent bei mehr als 5.000 verifizierten Bewertungen. Ein begeisterter Fan geht sogar so weit, zu behaupten: „Ich wage zu sagen, dass er sogar besser als Shining ist.“ Ein anderer Zuschauer lobt den Film als „gute Adaption des Buches“ und zeigt sich ebenfalls begeistert.

Altersbeschränkung: FSK 16

#2 „Halloween Kills“

„Halloween Kills“ ist seit Ende Oktober auf Netflix.
Quelle: IMAGO / Capital Pictures

Wer auf brutalen Horror steht, wird bei Netflix seit dem 20. Oktober 2026 fündig: „Halloween Kills“ von Regisseur David Gordon Green ist ab sofort im Abo verfügbar. 

Der Film knüpft direkt an seinen Vorgänger an. Laurie Strode (Jamie Lee Curtis), Tochter Karen (Judy Greer) und Enkelin Allyson (Andi Matichak) glauben, den maskierten Killer endgültig zur Strecke gebracht zu haben — doch Michael Myers bahnt sich den Weg aus dem brennenden Haus und macht weiter. Währenddessen gehen die Haddonfield-Bewohner*innen auf die Straße, angeführt von Tommy Doyle (Anthony Michael Hall), der Myers als Kind selbst entkam.

Auf Rotten Tomatoes bewerten viele Fans den Horrorfilm „Halloween Kills“ überwiegend positiv. Besonders die Brutalität von Michael Myers kommt beim Publikum gut an. So schwärmt ein Zuschauer: „Michael Myers war noch nie so brutal wie in Halloween Kills. Genau so muss ein Slasher sein!“ Ein anderer lobt: „Halloween Kills liefert genau das, was der Titel verspricht. Für mich einer der unterhaltsamsten Teile!“

Altersbeschränkung: FSK 18

#3 „Carrie“ 

„Carrie“  löst bei Prime „Reacher“ und das Spin-off „Neagley“ ab.
Quelle: Landmark Media

Lange thronten „Reacher“ und das Spin-off „Neagley“ unangefochten an der Spitze der Amazon-Prime-Charts – doch Mitte Oktober 2026 ist Schluss damit. Die neue Serie „Carrie“ klettert in 46 Ländern auf Platz 1 der Prime-Serien-Charts. 

Hinter der achtteiligen Neuadaption steckt Showrunner Mike Flanagan, der mit Spuk in „Hill House“ und Spuk in „Bly Manor“ bereits bewiesen hat, dass er Horror mit Tiefgang inszenieren kann. Diesmal widmet sich der Regisseur Stephen Kings Debütroman von 1974 – einer Geschichte, die King selbst als Englischlehrer entwickelte, inspiriert von einer realen Schülerin, die von Mitschüler*innen und Lehrkräften schikaniert wurde. Der Roman ebnete dem damals in Armut lebenden Familienvater den Weg für eine über 50 Jahre andauernde Karriere.

In der Serie verkörpert Summer H. Howell die telekinetisch begabte Außenseiterin Carrie White, Samantha Sloyan spielt ihre religiös-fanatische Mutter Margaret. Ob Carrie langfristig mit Reacher und Neagley mithalten kann – beide wurden bereits verlängert –, bleibt abzuwarten.

Bei Kritiker*innen und Zuschauer*inne kommt die Neuauflage von „Carrie“ jedenfalls gut an. Auf der  Rotten Tomatoes erreicht die Horrorserie 85 Prozent positive Kritiker*innenbewertungen. Auch das Publikum zeigt sich überzeugt: 83 Prozent sind sehr zufrieden. Auf X schreibt ein Fan: „Völlig umwerfend“ ... „nach nur einer Folge bin ich am Boden zerstört. Ich habe mehrere Male geweint“. 

Altersbeschränkung: FSK 16

#4 „The Monkey“

Ein Spielzeugaffe trommelt – und Menschen sterben auf die wildesten Arten.
Quelle: Landmark Media

Ein Spielzeugaffe trommelt – und Menschen sterben auf die wildesten Arten. Das ist das Grundprinzip von „The Monkey“, dem neuen Horrorfilm bei Amazon Prime Video. Seit dem 12. Oktober 2026 ist er dort kostenlos für alle Abonnent*innen verfügbar.

Der Film basiert auf einer Kurzgeschichte von Horrorlegende Stephen King – und der ist total begeistert. An den Kinokassen lief der Streifen jedenfalls super: Mit einem Budget von rund zehn bis elf Millionen Dollar, spielte der Film weltweit mehr als das Sechsfache ein.

Die Hauptrollen spielen „The White Lotus“-Star Theo James – gleich doppelt, als zerstrittene Zwillingsbrüder – sowie Adam Scott, Elijah Wood und Tatiana Maslany.

Auf Rotten Tomatoes klaffen die Bewertungen allerdings auseinander. Während die Kritiker*innen solide 74 % vergeben und den Film für seinen „schwarzen Humor und literweise Blut“ loben, fällt das Publikum mit nur 58 % ein anderes Urteil. Viele Genre-Fans feiern die Adaption zwar als den „perfekten Stephen-King-Film“, doch dem breiten Publikum ist der schräge Ton schlicht zu viel Klamauk: „Verschwendung von Lebenszeit. Der langweiligste Film, den ich je gesehen habe. Spar dir dein Geld, deine Zeit und deinen Verstand.“

Altersbeschränkung: FSK 16

#5 „Meine traurigen Toten“

Die Horror-Mini-Serie „Meine traurigen Toten" begeistert sogar Stephen King.
Quelle: Netflix

Die neue Horror-Miniserie feierte am 24. September 2026 ihre Premiere auf Netflix und sorgt schon jetzt für Aufsehen. Inszeniert von Pablo Larraín und basierend auf Kurzgeschichten der argentinischen Schriftstellerin Mariana Enríquez, erzählt die Serie von einer 60-jährigen Ärztin, die Geister sehen und hören kann. Ihre Fähigkeit setzt eine tragische Verkettung von Ereignissen in Gang, die die Welten der Lebenden und Toten miteinander kollidieren lässt. Die düstere und emotionale Atmosphäre der Serie hat bereits prominente Fans gewonnen – darunter Stephen King, der die Miniserie als „coole Idee!“ in einem Beitrag auf X lobt.

„Meine traurigen Toten“ verspricht eine Mischung aus psychologischem Horror und tiefgründigem Drama, das die Zuschauer*innen nicht nur erschreckt, sondern auch berührt. Mit Mercedes Morán und Dolores Fonzi in den Hauptrollen wird die Serie durch starke schauspielerische Leistungen getragen. Die visuelle Umsetzung, geprägt von Larraíns unverkennbarem Stil, hebt die Serie von klassischen Horrorproduktionen ab und macht sie zu einem Highlight für Fans des Genres so moviepilot.

Für alle, die nach einer neuen, intensiven Horror-Erfahrung suchen, ist „Meine traurigen Toten“ ein Muss. Die Serie fügt sich perfekt in die Liste der unvergesslichen Horrorproduktionen ein, die unter die Haut gehen.

Altersbeschränkung: FSK 16

#6 „Brand New Cherry Flavor“ 

„Brand New Cherry Flavor“  erobert die Streaming-Charts.
Quelle: IMAGO / Picturelux

„Brand New Cherry Flavor“ ist seit 2021 auf Netflix verfügbar und gilt als eine der ungewöhnlichsten Horrorserien der Plattform. In der Roman-Verfilmung geht es um die Filmemacherin Lisa Nova, die nach einem Verrat in der Filmbranche Rache sucht – und dabei mit der mysteriösen Hexe Boro einen gefährlichen Pakt eingeht. Neonfarben, verstörende Bilder und eine dichte Atmosphäre prägen jede Episode.

Auf Rotten Tomatoes erreicht „Brand New Cherry Flavor“ beim Kritikerscore 76 Prozent und beim Publikumsscore 78 Prozent. „Ein völlig verrückter, düsterer Thriller, der zu den besten Serien auf Netflix gehört.“ und „Wer sich nicht vor Blut scheut und auf ein bisschen abgedrehte Psychospielchen steht, für den ist „Brand New Cherry Flavor“ ein absolutes Muss.“ schreiben Kritiker*innen. Aber gleichzeitig wird betont, er sei „definitiv nicht für jeden geeignet“ und dennoch eine „absolut sehenswerte Serie, wenn man mal was anderes, abseits vom Mainstream sehen will.“ Wer in der Spooky Season nach einer Horrorserie sucht, die mehr bietet als Jumpscares und vorhersehbare Plotwendungen, findet in „Brand New Cherry Flavor“ eine der eigenwilligsten Produktionen auf ganz Netflix.

Altersbeschränkung: FSK 16

#7 „Teenage Sex And Death At Camp Miasma“

„Teenage Sex And Death At Camp Miasma“  kommt Anfang Oktober in den Stream.
Quelle: IMAGO / Landmark Media

Jane Schoenbruns „Teenage Sex And Death At Camp Miasma“ ist seit dem 20. August 2026 in den Kinos und landet am 2. Oktober 2026 im Streaming-Abo von MUBI. Wer schrägen Horror mag, bekommt hier  genau die Mischung aus Slasher-Liebe, Meta-Spielerei und Identitätsfragen, für die Schoenbrun schon mit „We’re All Going To The World’s Fair“ und „I Saw The TV Glow“ aufgefallen ist.

Im Mittelpunkt der amerikanisch-britischen Produktion steht eine ambitionierte queere Filmemacherin, gespielt von Hannah Einbinder. Sie soll einen neuen Teil der finanziell angeschlagenen „Camp Miasma“-Reihe drehen und verfällt dabei immer stärker dem legendären „Final Girl“ des Originals, gespielt von Gillian Anderson. Als die zurückgezogen lebende Darstellerin für die Fortsetzung gewonnen wird, kippt die Zusammenarbeit zunehmend ins Unheimliche.

Mit  94 % Kritiker-Zustimmung auf Rotten Tomatoes und starkem 79 % Publikums-Score bringt Jane Schoenbrun die Fachpresse ins Schwärmen. „Teenage Sex and Death at Camp Miasma“ wird als „rauschhafter Brodel aus Sex, VHS und Trash“ und als „kompromisslos brillanter Exzess“ gefeiert. Einige sprechen wo einem „bizarren Fest aus Kink und Ekstase“ oder von einer „einer Sintflut aus Blut und Eingeweiden“, das dem Slasher-Genre neues Leben einhaucht. Ein radikaler, mutiger Film, den Genrefans gesehen haben müssen.

Altersbeschränkung: FSK 16

#8 „Monster: Die Geschichte von Lizzie Borden“

„Monster: Die Geschichte von Lizzie Borden“ stürmt Ende September die Netflix Charts.
Quelle: https://media.netflix.com/de/only-on-netflix/82068293/assets

Die Netflix-Anthologie „Monster“ bleibt ein Streaming-Schwergewicht. Die neue Staffel „Monster: Die Geschichte von Lizzie Borden“ ist bereist in 60 Ländern auf Platz 1 der Netflix-Charts geschossen. Nach Staffeln über Jeffrey Dahmer, die Menendez-Brüder und Ed Gein rückt die Reihe erstmals eine Frau ins Zentrum.

Die Handlung setzt am 4. August 1892 ein: Andrew Borden und seine zweite Ehefrau Abby werden in ihrem Haus in Fall River brutal mit einer Axt beziehungsweise einem Beil getötet. Verdächtigt wird bald Andrews Tochter Lizzie Borden. 1893 steht sie wegen der Morde vor Gericht, wird am Ende aber freigesprochen. Wer Andrew und Abby Borden tötete, ist bis heute nicht abschließend geklärt.

Bei FilmplusKritik werten Kritiker das Drehbuch als „schwammigen, mutlosen Nihilismus“ ab, der abseits von Provokation „schlicht nichts zu sagen“ hat. Hingegen schwärmt die Gegenseite von den Darstellern: Das Haupt-Duo liefere das „pulsierende Herzstück mit berauschender Chemie“ in einer „visuell schimmernden Glanzleistung“. Das Fazit: Entweder verabscheut man das Werk als hohlen Blödsinn oder genießt es als bizarren, stilvollen Bilderrausch.

Altersbeschränkung: FSK 18

#9 „Evil Dead“

„Evil Dead“ kam bereits 2013 mit in einer Neuverfilmung zurück.
Quelle: IMAGO / Mary Evans

„Evil Dead“ bringt den FSK18-Horror-Klassiker „Tanz der Teufel“ aus dem Jahr 1981 in einer Neuverfilmung von 2013 zurück: Eine Gruppe junger Leute fährt zu einer einsamen Hütte mitten im Wald. Drei Frauen und zwei Männer wollen dort eigentlich Zeit abseits des Alltags verbringen – doch im Keller finden sie ein unheimliches Buch namens „Naturom Demonto“.

Eric, gespielt von Lou Taylor Pucci, liest daraus fatale Verse vor. Damit setzt er dämonische Kräfte frei, die aus dem Waldtrip einen blutigen Albtraum machen. Der Film setzt weniger auf den schrägen Humor der Originale, dafür stärker auf brutalen Terror, Schockmomente und blutige Gewalt. „Evil Dead“ läuft 2026 sowohl bei HBO Max im Abo, sowie bei Prime Video. 

Kritiker*innen auf Rotten Tomatoes beschreiben „The Evil Dead“ als eine echte Belastungsprobe für den Magen: Während der offizielle Konsens der Seite den Film schlicht als „magenumdrehende Errungenschaft“ feiert, berichtet ein Zuschauer sogar davon, dass Zuschauer*innen im Kino „hörbar gewürgt“ haben. Andere Kritiker*innen bringen das makabre Vergnügen auf den Punkt und gestehen, dass sie angesichts der fiesen Körperflüssigkeiten schlichtweg „vor Ekel auf dem Stuhl zusammengezuckt“ sind.

Altersbeschränkung: FSK 18

#10 „Widow's Bay“

„Widow's Bay“: Emmy-prämierte Horror-Comedyserie über eine verfluchte Insel und den skurrilen Kampf ihres Bürgermeisters gegen Aberglauben.
Quelle: apple

Die Serie „Widow's Bay“ ist seit dem 29. April 2026 auf Apple TV verfügbar und erzählt eine Horror-Comedystory, die auf einer fiktiven Insel an der Ostküste der USA spielt. Die Handlung dreht sich um den Bürgermeister der Insel, der versucht, das heruntergekommene Image seiner Heimat zu verbessern. Doch die alteingesessenen Bewohner*innen glauben, dass die Insel von einem Fluch belegt ist, was zu skurrilen und düsteren Ereignissen führt.

Die Serie kombiniert schwarzen Humor mit mysteriösen Elementen und beleuchtet die Dynamik zwischen den Bewohnenden, die zwischen Aberglauben und Realität schwanken. Mit ihrer einzigartigen Mischung aus Comedy und Horror sowie einer originellen Erzählweise hat „Widow's Bay“ sowohl Kritiker*innen als auch Zuschauer*innen begeistert.

Die erste Staffel der Serie wurde bei den Emmys Mitte September 2026 mit 14 Auszeichnungen geehrt, darunter als beste Comedy-Serie. Sie setzte sich gegen eine starke Konkurrenz wie „Abbott Elementary“ und „Only Murders in the Building“ durch und stellte einen neuen Rekord mit der höchsten Anzahl an Preisen in der Comedy-Kategorie auf.

„Widow's Bay“ überzeugt durch die originelle Handlung, die Mischung aus Humor und Grusel sowie die starke schauspielerische Leistung, insbesondere von Matthew Rhys, der für seine Rolle in „Widow's Bay“, als auch für seine Hauptrolle in der Netflix-Miniserie „The Beast in Me“ ausgezeichnet wurde. Niemand sonst erhielt bisher zwei Hauptrollen-Emmys zugleich.

Altersbeschränkung: FSK 16

#11 „28 Years Later“

„28 Years Later“ spielt in den schottischen Highlands und sorgt dadurch für düstere Stimmung.
Quelle: IMAGO / Landmark Media

Horror-Fans müssen sich beeilen: „28 Years Later“ verschwindet am 18. September 2026 aus dem Netflix-Angebot. Der Film aus dem Jahr 2025 setzt 28 Jahre nach dem ersten Ausbruch des Wutvirus ein und verlegt die Handlung in die schottischen Highlands.

Im Mittelpunkt stehen Jamie und sein zwölfjähriger Sohn Spike. Beide verlassen ihre abgelegene Inselgemeinde, die nur über einen Damm mit dem Festland verbunden ist. Dort treffen sie auf infizierte und mutierte Wesen – und Spike stößt auf schmerzhafte Wahrheiten über seine Familie. Später sucht er eigenständig den Arzt Dr. Ian Kelson auf, der seiner erkrankten Mutter helfen soll.

Die Kritik fiel ebenfalls positiv aus. Auf Rotten Tomatoes heißt es: „Dieser Film ist voller Menschlichkeit und Herz, aber auch sehr brutal und extrem gewalttätig“. Außerdem: „Absolut sehenswert! Nicht nur ein Zombiefilm, sondern er beleuchtet auch 28 Jahre später noch die menschlichen Aspekte.“

Altersfreigabe: FSK 18 / ungeschnitten

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#12 „When Evil Lurks“

Der Horrorfilm „When Evil Lurks“ ist ein verstörender Horrorthriller.
Quelle: IMAGO / Everett Collection

Der argentinische Horrorfilm „When Evil Lurks“ (2023) gilt als meisterhaft verstörend: Das Grauen entspringt hier weniger bloßer Gewalt, sondern einer tief sitzenden, schleichenden Beklemmung. Als die Brüder Pedro und Jaime Yazurlo auf eine dämonische Entität stoßen, die in ihrem menschlichen Wirt auf ihre Geburt wartet, geraten sie in einen albtraumhaften Strudel. Jeder Versuch, das Wesen auszutreiben, schlägt fehl und verschlimmert die Lage nur noch weiter. Regisseur Demián Rugna liefert damit ein kompromissloses Werk ab, das ihn endgültig als absoluten Geheimtipp im Genre etabliert.

Die Zuschauer*innen sind jedenfalls nachhaltig verstört: „Schockierend grotesk. Der erste Film seit langem, der mir tatsächlich eine Gänsehaut beschert hat. Ein Film über Besessenheit, der sich seine beklemmende Stimmung verdient hat, auch wenn die Entscheidungen der Figuren nicht immer nachvollziehbar sind“, schreibt ein User auf Rotten Tomatoes. Ein weiterer Fan findet schlicht: „grotesk, furchterregend, verstörend.“ Bei Amazon Prime gibt es ihn zur Leihe. 

Altersfreigabe: FSK 18 / ungeschnitten

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#13 „The Toxic Avenger“ 

Seit dem 11. September 2026 ist „The Toxic Avenger“ im Abo bei HBO Max verfügbar.
Quelle: IMAGO / Everett Collection

Seit dem 11. September 2026 ist „The Toxic Avenger“ im Abo bei HBO Max verfügbar – uncut mit FSK 18. Der Film kam am 25. September 2025 in Deutschland ins Kino und hatte davor eine lange Hängepartie hinter sich. Zeitweise stand sogar im Raum, ob der Splatter-Horror überhaupt veröffentlicht wird. Am Ende sprang Cineverse ein, der US-Verleih hinter „Terrifier 3“, und machte den Weg für Toxies Rückkehr frei.

Im Mittelpunkt steht Winston Gooze, gespielt von Peter Dinklage. Nach einem Giftmüll-Unfall mutiert der schüchterne Hausmeister zu einem entstellten, übermenschlich starken Rächer namens Toxie. Seine neuen Kräfte setzt er gegen das Unrecht in seiner Heimatstadt ein – vor allem gegen seinen früheren Boss Bob Garbinger, verkörpert von Kevin Bacon.

Auf Rotten Tomatoes hat der Film 87% Zustimmung bekommen. Ein User schreibt: „Total verrückt, aber eine wilde Fahrt“ ein anderer kommentiert „Endlich konnte ich ihn sehen – und es war ein richtig spaßiger Filmabend.“. Trotzdem stößt der Film auch auf Kritik. Einige Zuschauer*innen empfanden ihn als „Super albern“ und „Schmerzhaft unlustig“. 

Altersfreigabe: FSK 18 

#14 „Passenger“

Der Horrorfilm „Passenger“ spaltet das Publikum.
Quelle: Paramount Pictures
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Seit dem 8. September 2026 ist „Passenger“ digital fürs Heimkino verfügbar: Der Horrorfilm kann unter anderem bei Amazon in UHD ausgeliehen oder gekauft werden. Im Film sind Tyler und Maddie mit ihrem Van unterwegs, als sie auf einem abgelegenen Highway Zeugen eines schweren Unfalls werden. Die beiden fahren weiter – doch offenbar nehmen sie etwas mit, das ihren Trip in einen Albtraum verwandelt.

Bei Kritiker*innen kommt „Passenger“ nur gemischt an: Auf Rotten Tomatoes sind sich die Zuschauer*innen uneins. So heißt es hier einerseits: „Dieser Film hat mir einen Riesenschrecken eingejagt! Ich fand ihn großartig! Er ist voller Spannung und ja, auch voller Schreckmomente. Eine Achterbahnfahrt der Gefühle!“ oder „ein unterhaltsamer Horrorfilm, definitiv sehenswert, wenn man auf Schreckmomente steht.“ Ein anderer User findet hingegen: „Leider ist das Ganze zu absurd und übertrieben, um interessant zu sein.“

Altersfreigabe: FSK 16

#15 „City of Blood“

„City of Blood“ gehört zu den außergewöhnlichsten Serien 2026.
Quelle: Disney+

Am 16. September 2026 startet auf Disney+ die deutsche Miniserie „City of Blood“ – und die klingt deutlich anders als klassisches deutsches Prestigefernsehen. Statt Krimi-Routine oder historischem Drama setzt die achtteilige Serie auf eine Mischung aus Vampirhorror, Politthriller und Klimadystopie. Genau das macht die Serie zum spannendsten deutschen Genre-Experiment des Streaming-Jahres.

Die Handlung spielt in einem alternativen Berlin: Die Spree ist ausgetrocknet, der Tiergarten baumlos, privilegierte Menschen leben unter einer klimatisierten Kuppel. Draußen bestimmen Hitze, Korruption und Verbrechen den Alltag. Im Zentrum stehen die Schwestern Bea und Phoebe, gespielt von Lea Drinda und Soma Pysall. Nach einer Trennung in der Kindheit treffen sie kurz vor wichtigen Wahlen wieder aufeinander – und kommen den Vampiren gefährlich nahe, die längst nach politischer Macht greifen.

Die Serie basiert auf der Graphic Novel „Berlinoir“ von Reinhard Kleist und Tobias O. Meißner. Regie und Showrunning übernimmt Philipp Kadelbach. Zum Cast gehören außerdem Lars Eidinger, Jördis Triebel und Dagmar Manzel.

Altersfreigabe: FSK 16