Was wurde aus Richterin Barbara Salesch?

Auf Sat.1 ließ sie Recht und Ordnung walten – doch was macht sie eigentlich heute?

Erinnert ihr euch an Barbara Salesch? Wenn ihr über 16 seid oder gerne Deichkind hört (Leider geil!), ganz bestimmt! Schließlich ist die rothaarige Richterin eine echte TV-Ikone, die vor allem durch ihre ebenso strenge wie faire Art in ihrer eigenen Sat.1-Kultsendung berühmt wurde.

Doch mittlerweile flimmert sie nicht mehr über den Bildschirm – Zeit also sich zu fragen, was Frau Salesch heute macht! Weißt du's?

Falls ihr euch das schon immer mal gefragt habt (so wie wir): Barbara Salesch ist tatsächlich Juristin und Richterin! Sie absolvierte ein Rechtswissenschafts- und Sportstudium und arbeitete lange Zeit als Staatsanwältin und Richterin. Eine kleine Enttäuschung, die ihr aber sicher schon habt kommen sehen: Die in der Sat.1-Serie behandelten Fälle sind trotzdem nur gestellt. Schade, der folgende Fall klingt doch so echt: 

"Polizei-Azubi Mike wird eine harmlose Angewohnheit zum Verhängnis: Er springt wie immer mit seinem Hinterteil zuerst auf sein Bett – doch diesmal landet er auf einem Nagelbrett statt auf der weichen Matratze. Hat er diese Intrige seiner Vermieterin, der attraktiven Mittvierzigerin Rita, zu verdanken?" 

Was wurde aus Richterin Barbara Salesch?

Trotz der kreativen Storylines und atemberaubenden schauspielerischen Leistungen wurde die Serie schließlich abgesetzt: 2012 war nach ganzen 12 Jahren Schluss. Seitdem bekommen wir nur noch Wiederholungen der Sendung zu sehen.

Doch was ist danach mit Barbara Salesch passiert? Sie scheint seitdem wie vom Erdboden verschluckt ... Ist sie etwa wieder ins wahre (Gerichts-)Leben zurückgekehrt?

Salesch scheint wohl genug von Trash-TV und Fernseh-Kultur zu haben und widmet sich heute lieber der Kunst. Ein echtes Kontrastprogramm also! Die Kult-Richterin ist mittlerweile Malerin und Bildhauerin; dafür absolvierte sie zusätzlich ein Studium an der Kunstakademie Bad Reichenhall. 

"Schon im Kindergarten war ich immer an der Tafel mit den Malkreiden zu finden", heißt es auf der Seite ihrer Galerie. "Zur Schule bin ich erst nach dem Versprechen gegangen, weiter zu Ostern und zu Weihnachten die 5 Meter lange Tafel alleine bemalen zu dürfen. Vielleicht erklärt das meine Vorliebe für Großformate.

So weit so gut – doch wie sieht es bei anderen TV-Richtern aus? Wie erging es zum Beispiel Alexander Hold?

Als zweite große Ikone der trashigen Richter-Formate der Privatsender gilt Alexander Hold. Auch seine gleichnamige TV-Produktion wurde bereits eingestellt: 2013 war Schluss mit Recht und Gerechtigkeit. Im Gegensatz zu Salesch blieb Hold der Öffentlichkeit danach jedoch erhalten und tauchte in einigen anderen Formaten auf; auch als Moderator und Autor versuchte er sich. 

Viele Schlagzeilen machte der politisch engagierte Kult-Richter auch im Jahr 2017, als er bei der Wahl zum Bundespräsidenten kandidierte – aber, wie ihr hoffentlich wisst, nicht unbedingt erfolgreich! 

Da fragt man sich schon, was als nächstes kommt: Barbara Salesch als neue Kanzlerin?