Wie sieht "Timm Thaler" heute aus?

Er war der Protagonist der ersten Weihnachtsserie im ZDF: Thomas „Tommy“ Ohrner. Wir fragen uns, wie sieht das Waisenkind "Timm Thaler" heute aus?

"Timm Thaler" ist die erste deutsche Weihnachtsserie im ZDF.
Quelle: imago images / United Archives

Serien der 80er und 90er Jahre haben es uns bis heute angetan, doch auch das Jahrzehnt davor hat einige TV-Juwelen zu bieten. Weihnachten 1979 verzauberte „Timm Thaler" alias Thomas Ohrner die Fernsehzuschauer in der ZDF-Serie "Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen“. Das Waisenkind verkaufte dem herzlosen Baron de Lefouet sein unwiderstehliches Lachen. Die mehrteilige Serie basiert auf dem erfolgreichen Jugendroman von James Krüss. Mit nur 14 Jahren gelang Thomas Ohrner der große Durchbruch. Doch was macht er eigentlich heute?

Ein unvergessliches Lächeln zu Weihnachten

Thomas Ohrners Lachen ist den meisten wohl auch noch bis heute in Erinnerung geblieben. Schließlich wurde er ausgewählt, den Waisenjungen Timm Thaler mit dem ansteckenden Lächeln zu spielen. Die Besetzung des Darstellers sollte sich als Glücksgriff erweisen: Die mehrteilige TV-Serie, in der "Timm Thaler" sein Lachen gegen den Reichtum des Barons eintauscht und dies ihn statt glücklich totunglücklich macht, avancierte zu einem echten Straßenfeger Ende der 70er Jahre. Über 40 Jahre nach der Ausstrahlung der Erfolgsserie fragen wir uns: Wie sieht Timm Thaler eigentlich heute aus und was macht er?

Auf den nächsten Seiten verraten wir dir mehr:

Bereits vor "Timm Thaler" war Thomas Ohrner als Schauspieler aktiv.
Quelle: imago images / United Archives

Früh übt sich, Herr Ohrner!

Thomas Ohrner spielte seine Rolle hervorragend und heimste viel Lob für seine Darstellung ein. Bereits vor seinem Durchbruch konnte er einige Erfahrungen vor der Kamera sammeln. So wurde er als Werbegesicht im zarten Alter von vier Jahren engagiert, er spielte in der Krimiserie "Der Kommissar" mit und lieh in der Zeichentrickserie "Heidi" dem Geißen-Peter seine Stimme. Ein wahrhaftiges Multitalent also. 1979 sollte "Timm Thaler" nicht seine einzige Produktion bleiben, in der er brillierte: Auch in der Serie "Merlin" ergatterte er die Hauptrolle. Nur zwei Jahre später begeisterte der Teenieschwarm in "Manni, der Libero" und porträtierte einen talentierten Nachwuchsfußballer.

Eine beachtliche Leistung für so ein junges Alter. Und was macht Thomas Ohrner heuet?

"Lass dich überraschen" gehört mit zu seinen beliebtesten Serien.
Quelle: imago images / teutopress

Vom strahlenden Jungschauspieler zum gestandenen Mann

Inzwischen hat sich Thomas von seiner in den 80ern-typischen Wuschelkopf-Frisur verabschiedet. Mit seinem Look schaffte es Ohrner damals auf unzählige Covers von Teenie-Zeitschriften. Wer ihn heute sieht, dem fällt besonders ein Kennzeichen auf: Das unvergleichbare Lächeln des immer noch junggebliebenen Multitalents. Heute ist der ehemalige Kinderstar Programmchef beim Sender „Klassik Radio“. Zuvor führte er als Moderator durch unzählige beliebte TV-Formate. Bei seinem Heimatsender ZDF lockte er die Zuschauer mit "Lass dich überraschen", "Versteckte Kamera" oder auch mit der Sat.1-Serie "Glücksrad" vor den Fernseher. Auch der Schauspielerei blieb er treu und ergatterte Rollen in "Verbotene Liebe" und "Dahoam is Dahoam".

Wie es wohl bei ihm privat aussieht?

Inzwischen hat der "Timm Thaler"-Darsteller geheiratet.
Quelle: imago images / Marja

Hello, again!

Neben seinen beruflichen Erfolgen scheint es auch privat rund zu laufen. Inzwischen ist der sympathische Moderator nämlich verheiratet und hat vier Kinder. 2017 gab es eine Neuverfilmung von "Timm Thaler" von Oliver Berben. In dieser ergatterte Thomas eine kleine Nebenrolle als Portier. Den haarigen Wuschelkopf trägt Ohrner heute nicht mehr, dennoch ist ihm seine Jungendlichkeit und sein unwiderstehliches Lächeln geblieben. Bei so einer Karriere ist das aber nur allzu verständlich.

Wer die zauberhafte Geschichte des geheimnisvollen Baron de Lefouet und dem beliebten Jungen noch nicht gesehen oder gelesen hat, sollte dies schnellstens nachholen! Und nicht vergessen: Kein Geld der Welt kann einen ohne Freude glücklich machen.  

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