Was wurde aus den No Angels? So sehen Lucy, Vanessa und Co. heute aus

Sie waren die bekannteste Popstars Band Deutschlands: Die No Angels feierten ab 2000 große Erfolge - und feiern nun ihr Comeback. So sehen sie heute aus:

Nadja Benaissa, Lucy Diakovska, Sandy Mölling, Vanessa Petruo und Jessica Wahls waren die No Angels
Quelle: imago images / POP-EYE

Im Herbst 2000 wurden Nadja Benaissa, Lucy Diakovska, Sandy Mölling, Vanessa Petruo und Jessica Wahls Siegerinnen der RTL2-Musikshow ,,Popstars" und starteten als ,,No Angels" eine unglaubliche Karriere. Songs wie ,,Daylight" sind bis heute absoluter Kult und dürfen auf keiner Mädelsparty fehlen. Nun gibt es ein Comeback der Band! ,,Daylight in your eyes" wurde neu aufgenommen! Doch was haben die Stars in der Zwischenzeit getrieben und wie sie sehen sie heute aus?

Wir haben nachgeforscht und schauen nun darauf, was aus den Girls geworden ist...

Bis 2010 folgten fünf Studioalben, drei Tourneen und unzählige Musikpreise, darunter der Bambi, der Echo und der World Music Award.
Quelle: imago images / Scherf

Erfolg bis 2010

Bis 2010 folgten fünf Studioalben, drei Tourneen und unzählige Musikpreise, darunter der Bambi, der Echo und der World Music Award. 

Die Besetzung der Band variierte in dieser Zeit immer wieder leicht: Als erstes legte Jessica 2002/03 eine sechsmonatige Babypause ein, kehrte jedoch nicht mehr zurück. 

Die übrigen vier Mädels feierten mit dem Album "Pure" große Erfolge, entschieden sich im September 2003 jedoch trotzdem dazu, die Band aufzulösen
Quelle: imago images / Tinkeres

Die erste Trennung

Die übrigen vier Mädels feierten mit dem Album "Pure" große Erfolge, entschieden sich im September 2003 jedoch trotzdem dazu, die Band aufzulösen – die körperliche Erschöpfung war einfach zu groß geworden! Für das Best Of Album der Girlgroup stieß auch Jessica kurzzeitig wieder zu den ,,No Angels".

Doch wie jede gute Band feierten auch die ,,No Angels" ein Comeback:

Die Girlgroup No Angels
Quelle: imago images / eventfoto54

Anfang 2007 verkündeten Jessica, Sandy, Lucy und Nadja ihr Comeback: Das Album "Destiny" schaffte es auf Anhieb auf Platz vier der deutschen Charts! An alte Erfolge konnte jedoch nicht angeknüpft werden: Nach einer Eurovision Song Contest Blamage (die Mädels sicherten sich nur den drittletzten Platz) und den Schlagzeilen um Nadjas HIV-Erkrankung ging es nur mäßig erfolgreich weiter. 2010 kam es dann zur erneuten Auflösung der Band.

2021 verkündeten die No Angels dann die Wiedervereinigung ihrer Gruppe. Den Song ,,Daylight in your eyes" haben sie zu viert neu aufgenommen und wollen auch bald wieder auftreten.

So weit so gut – doch wie sehen die Stars heute aus und was haben sie in der Zwischenzeit gemacht?

Nadja Benaissa war ein Mitglied der No Angels
Quelle: imago images / Kerstin Müller

Nadja Benaissa

Nadja Benaissa ist 1982 geboren worden und hatte keine leichte Kindheit und Jugend. Schon früh soll sie Drogenprobleme gehabt haben, infizierte sich mit HIV und wurde mit 17 das erste Mal schwanger.

Ihre Teilnahme an "Popstars" veränderte ihr Leben komplett. 2003 machte sie die Trennung der Gruppe mit und gehörte dann 2007 aber auch wieder zu den Mitgliedern des Comebacks.

Was sie heute macht und wie sie jetzt aussieht, seht ihr auf der nächsten Seite!

Nach dem Ende der No Angels hat Nadja nicht aufgehört zu singen
Quelle: imago images / Andreas Weihs

Nadja Benaissa 

Nach dem Ende der No Angels hat Nadja nicht aufgehört zu singen, sondern solo und mit deutschen Texten weiter gemacht und war damit auch eine Zeit lang sehr erfolgreich.

2013 zog sie sich allerdings immer mehr aus der Öffentlichkeit zurück und trat nur noch selten auf. Sie setzte neue Prioritäten, holte ihr Abitur nach und geht nun einer Ausbildung als Eventmanagerin nach.

Wie es den anderen Girlgroup-Mitgliedern ergangen ist, erfahrt ihr, wenn ihr weiterklickt.  

Lucy Diakovska  ist sicherlich die Schillerndste und Bekannteste der No Angels
Quelle: imago images / Scherf

Lucy Diakovska

Sie ist sicherlich die Schillerndste und Bekannteste der No Angels. Mit ihren roten Locken und ihrer extrovertierten Art begeisterte sie die Fans.

Das Singen wurde ihr in die Wiege gelegt. Als Tochter eines bulgarischen Opernsängers schien ihr nichts anderes als die Musik übrig zu bleiben. Sie besuchte die  Stage School of Music in Hamburg und machte dort eine Ausbildung zur Musicaldarstellerin, bis sie diese für ein festes Engagement im Musical "Buddy" abbrach. 

Ein Glück, denn nur so gelangte sie als Background-Tänzerin ins Fernsehen und traute sich dann zum "Popstars"-Casting.

Ob sich Lucy auch so stark verändert hat, seht ihr auf der nächsten Seite!

Nach dem Ende der No Angels verfolgte Lucy ihre Solokarriere
Quelle: imago images

Lucy Diakovska 

Wirklich verändert hat sie sich nicht. Ihre Lockenmähne und ihre lustige und lockere Art hat sich Lucy erhalten und auch der Musik und dem Fernsehen ist sie treu geblieben. 

Nach dem Ende der No Angels verfolgte Lucy ihre Solokarriere, trat in unterschiedlichen TV-Formaten auf und war unter anderem bei Promi Big Brother mit dabei. 

Vor ihrem Durchbruch mit der Girlgroup war Sandy Mölling als Verkäuferin bei einer Modekette tätig.
Quelle: imago images / Hoch Zwei

Sandy Mölling

Auch ihr Leben startete eher unspektakulär. Vor ihrem Durchbruch mit der Girlgroup war sie als Verkäuferin bei einer Modekette tätig. 

Doch dann veränderte sich durch die Teilnahme an der RTL2-Show alles. 

Was sie heute macht, erfahrt ihr auf der nächsten Seite.

Im Saarländischen Staatstheater probt Sandy Mölling (ehemals Mitglied der Gruppe No Angels)  für das Nimsgern-Musical Paradise of Pain
Quelle: imago images / Becker&Bredel

Sandy Mölling

Dier TV-Landschaft hat Sandy nach dem No Angels-Aus auch nicht vollständig den Rücken gekehrt. Sie war dabei aber nicht nur musikalisch unterwegs, sondern moderierte auch beispielsweise die Styling-Show "Du bist…" oder die Musikquiz-Show "Just the best".

Außerdem spielte sie im Musical "Paradise of Pain" und tanzte bei "Dance Dance Dance" zusammen mit Ex-Monrose-Mitglied Bahar Kizil. 

Darüber hinaus ist sie glückliche Mutter, hat ein Kinderbuch geschrieben und engagiert sich für viele soziale Projekte. 

Vanessa Petruo war die einzige, die beim Comeback nicht zurückkam.
Quelle: imago images / Scherf

Vanessa Petruo

Das ehemalige No Angels-Sternchen wurde 1979 geboren. Sie ist die Tochter des 2018 verstorbenen Schauspielers und Synchronsprechers Thomas Petruo und war schon früh überzeugte Vegetarierin und Tierschützerin bei der Organisation PETA.

Nach der Trennung der Band 2003 war sie die einzige, die beim Comeback nicht zurückkam. 

Wie sie heute aussieht, seht ihr, wenn ihr "Weiter" klickt.

Nebenbei arbeitete Vanessa deshalb als Synchronsprecherin und Schauspielerin.
Quelle: imago images / POP-EYE

Vanessa Petruo

Schon ein Jahr nach dem Bandausstieg 2004 veröffentlichte Vanessa unter dem Pseudonym "Vany" ihre erste Solosingle "Dramaqueen" und spielte damit ganz weit oben in den Charts. Danach kam es allerdings immer wieder zu Verzögerungen ihres ersten Soloalbums.

Nebenbei arbeitete Vanessa deshalb als Synchronsprecherin und Schauspielerin.

Heute hat sie dem Show-Business weitestgehend den Rücken zugekehrt und ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universitätsklinik Dresden in der Kinder- und Jugendpsychiatrie.

Für "Popstars" brach Jessica ihre Ausbildung zur Reiseverkehrskauffrau ab
Quelle: imago images / Kerstin Müller

Jessica Wahls

Für "Popstars" brach sie ihre Ausbildung zur Reiseverkehrskauffrau ab und pokerte damit hoch. Sie setzte alles auf eine Karte und konnte sich tatsächlich gegen über 4500 andere Casting-Teilnehmer durchsetzen. 

Was sie heute so macht, erfahrt ihr auf der nächsten Seite.

Schon Ende 2002 verließ Jessica die Band aufgrund ihrer Schwangerschaft.
Quelle: imago images / Rene Schulz

Jessica Wahls 

Schon Ende 2002 verließ Jessica die Band aufgrund ihrer Schwangerschaft. Beim Comeback der Band mit dem Album "Destiny" war sie aber wieder mit dabei und auch beim letzten Auftritt der Band 2013 für die Geburtstagsshow des Senders RTL2. 

Für die Firma Neckermann versuchte sie sich darüber hinaus als Modedesignerin, spielte in Horrorfilmen mit und moderierte im Radio.