Netflix, Prime & Co.: True-Crime-Geschichten, die jeder gesehen haben sollte
Wenn du ein Fan von True Crime Geschichten bist, dann solltest du die Doku-Serien- und Filme unbedingt gesehen haben! Echtes Suchtpotenzial!
Viele Menschen sind fasziniert von Verbrechen und ihren Zusammenhängen. Daher ist es kaum verwunderlich, dass das True-Crime-Geschäft gerade boomt und sich viele dieser Serien, Filme oder Podcast immer größerer Beliebtheit erfreuen. Schließlich ist es für viele Zuschauer*innen interessant und spannend die Hintergründe eines wahren Verbrechens zu erfahren und in die Psyche der Killer oder Betrüger einzutauchen. Wir verraten euch True Crime Geschichten, die jeder gesehen haben sollte!
Los geht's!
#1 „Ein Freund, ein Mörder“ (Netflix)
„Ein Freund, ein Mörder“ ist eine dänische True-Crime-Dokuserie auf Netflix. Sie wurde im März 2026 veröffentlicht Die 3-teilige Serie beleuchtet den Fall des eines Mörders und zeigt, wie ein enger Freundeskreis mit der Schocknachricht umgeht, dass ihr vertrauter Freund ein psychopathischer Mörder ist: Philip Westh. Dieser entführte und ermorderte die 17-jährige Emelie Meng im Sommer 2016. Er wurde erst im Jahr 2023 im Alter von 32 Jahren festgenommen, nachdem er ein weiteres Mädchen im Alter von 13 Jahren entführt und vergewaltigt hatte. Man konnte ihm außerdem nachweisen, versucht zu haben ein drittes Mädchen im Alter von 15 Jahren zu entführen.
Die Doku ist bei Netflix extrem beliebt, aber umstritten: Die Familie der getöteten Emelie verurteilt die Serie. Die Anwältin der Familie sagt im Dänischen Radio: „Das ist ein so ernster Fall – das ist nichts, was man sich mit Popcorn auf Netflix anschaut.“ Die Machart der Serie sei unangebracht. „Ich bin tatsächlich schockiert. Es ist schlimmer, als ich es mir vorgestellt hatte.“ Bei Kritiker*innen kommt die Serie deshalb unterschiedlich an: „Letztendlich ist ,Ein Freund, ein Mörder‘ eine fesselnde und verstörende Serie. Dennoch ist es schwer, die Bitte der trauernden Familie zu ignorieren, die Doku gar nicht erst zu drehen. Vor diesem Hintergrund kann man sich nur schwer des Eindrucks erwehren, dass Netflix Teile dieser Geschichte mit mehr Feingefühl hätte behandeln können,“ schreibt Greg Wheeler für The Review Geek. Karina Adelgaard schreibt dagegen für Heaven of Horror: „[Das] hätte niemals gedreht werden dürfen. Zumindest nicht so, wie es letztendlich geworden ist. Wäre es so gedreht worden, wie der Titel vermuten lässt, hätte es Sinn ergeben. Es hätte sogar eine gute Produktion werden können.“
#2 „Der TikTok-Killer“ (Netflix)
Ein neuer True-Crime-Hit sorgte im März 2026 für Aufsehen bei Netflix: „Der TikTok-Killer“ stürmt die Charts. Im Zentrum steht das mysteriöse Verschwinden der Spanierin Esther Estepa im Sommer 2023 – und ein Mann, der online wie ein harmloser Wander-Influencer wirkte. Was wie eine zufällige Reisebekanntschaft begann, entwickelte sich zu einem der schockierendsten Kriminalfälle der letzten Jahre. Esther, eine erfahrene Alleinreisende, lernte in einem Hostel den TikTok-Creator José Jurado Montilla kennen. Gemeinsam brachen sie zu einer Wanderung auf, doch kurz darauf verschwand die junge Frau spurlos. Der Mann an ihrer Seite inszenierte sich währenddessen weiter im Netz: Unter Namen wie „Dinamita Montilla“ präsentierte er sich Tausenden Follower*innen als freundlicher Typ auf Reise. Was kaum jemand wusste: Hinter der Fassade verbarg sich ein verurteilter Mehrfachmörder, der bereits in den 1980er-Jahren für vier Tötungsdelikte verurteilt worden war.
Während viele True Crime-Fans begeistert sind, gibt es aber auch Kritik an dem neuen Netflix-Charts-Stürmer. Nutzerin sophieeovo schreibt auf der Plattform Internet Movie Database (IMDb): „Ich habe mir die ersten 5 Minuten dieser Doku-Serie angesehen und obwohl ich verstehe, dass sie synchronisiert ist, klingt die Stimme wie Chat-GPT und ist extrem schwer zu verstehen. Habe ich vielleicht auch eine falsche Einstellung, da die Dokumente (Textnachrichten, Kommentare in sozialen Medien usw.) alle auf Spanisch waren und nicht ins Englische übersetzt wurden?“
#3 „Der Fall Lucy Letby“ (Netflix)
Diese True-Crime-Dokumentation, die im Februar 2026 veröffentlicht wurde, gehört zu den wohl verstörendsten Fällen der letzten Jahre – und ist definitiv nichts für schwache Nerven. Im Mittelpunkt steht die britische Kinderkrankenschwester Lucy Letby, die wegen der Ermordung mehrerer Neugeborener verurteilt wurde. Die Doku zeichnet detailliert nach, wie sich der Verdacht gegen sie entwickelte – von ersten Ungereimtheiten im Krankenhaus bis hin zu einem der aufsehenerregendsten Gerichtsprozesse Großbritanniens. Dabei kommen Ermittler*innen, medizinisches Personal sowie betroffene Familien zu Wort, was dem Fall eine besonders beklemmende Nähe verleiht.
Gerade diese persönliche Perspektive macht die Produktion so schwer auszuhalten: Sie zeigt nicht nur die kriminalistischen Details, sondern auch die menschlichen Tragödien dahinter. Karina Adelgaard schreibt für Heaven of Horror: „Eine Netflix-Dokumentation über wahre Kriminalfälle wie diese anzuschauen, ist hart. Es geht um den vorzeitigen und schockierenden Tod vieler Neugeborener, was wirklich schwer anzusehen ist. Und es ist so leicht, wütend auf Lucy Letby zu werden, weil sie nicht so reagiert, wie man es vielleicht erwarten würde.“
#4 „Vertrau mir: Der falsche Prophet“
Am 8. April 2026 kommt auch in Deutschland die neue Doku-Serie „Vertrau mir: Der falsche Prophet“ bei Netflix raus, die von True Crime-Fans schon sehnlichst erwartet wird. Diese Doku zeigt einen der verstörendsten True-Crime-Fälle rund um religiöse Sekten und Machtmissbrauch. Im Mittelpunkt steht ein selbsternannter Prophet namens Samuel Bateman, der innerhalb der abgeschotteten Gemeinschaft „Warren Jeffs’ Fundamentalist Church of Jesus Christ of Latter-Day Saints (FLDS)“ systematisch Kontrolle über seine Anhänger ausübte. Der krasse Twist: Ein Ehepaar schleuste sich undercover in die Gruppe ein und dokumentierte über längere Zeit, was hinter verschlossenen Türen wirklich passiert. Ihre Aufnahmen liefern intime Einblicke in ein System aus Manipulation, Angst und blindem Glauben – und spielten später eine entscheidende Rolle bei der Aufdeckung der Verbrechen.
In den Kommentaren bei Youtube-Trailer schreibt ein Nutzer: „Ich habe im letzten Semester eine Forschungsarbeit darüber geschrieben. Ich bin sehr froh, dass dieses Monster nun der breiten Öffentlichkeit bekannt wird.“ Ein anderer schreibt: „Mann, Netflix ist echt der Wahnsinn, was Dokumentarserien angeht ... gut gemacht!“ Eine dritter Nutzerin betont: „Man kann und sollte aus hundert Gründen wütend auf Netflix sein. Aber diesen Dokumentationen einen so prominenten Platz einzuräumen, ist ungemein wertvoll. Sie enthüllen einen wahnsinnig widerlichen Skandal nach dem anderen.“
#5 „Jeffrey Dahmer: Selbstporträt eines Serienmörders“ (Netflix)
Die Dokuserie „Jeffrey Dahmer: Selbstporträt eines Serienmörders“ behandelt die Geschichte des US-amerikanischen Serienmörders Jeffrey Dahmer. Sie erschien am 7. Oktober 2022 auf Netflix. Im Zentrum stehen Originalaufnahmen und Tonbänder mit Dahmers eigenen Aussagen, die einen unmittelbaren Einblick in seine Gedankenwelt geben. Ergänzt werden sie durch Interviews mit Ermittler*innen, Journalist*innen und Angehörigen der Opfer, die den gesellschaftlichen Kontext und die Ermittlungsarbeit beleuchten. Die Serie rekonstruiert die Taten, zeigt sogar ein paar Fehler der Behörden auf und hinterfragt, wie der Serienmörder Dahmer, der 17 Morde sowie Kannibalismus und Nekrophilie beging, so lange unentdeckt bleiben konnte. Dabei geht es weniger um Sensationslust als um Verstehen, Aufarbeitung und die Perspektive der Betroffenen, ohne die Grausamkeit der Verbrechen zu verharmlosen. Zugleich thematisiert die Produktion strukturellen Rassismus und institutionelles Versagen, die eine frühere Aufklärung verhinderten.
#6 „Dig Deeper: Das Verschwinden von Birgit Meier“ (Netflix)
Zwei Doppelmorde in der Göhrde bei Lüneburg stellten 1989 die Polizist*innen und Bewohner*innen vor Rätsel. Kurz danach verschwand die 40-Jährige Birgit Meier spurlos. Erst 28 Jahre später konnte ihr Bruder, ein pensionierter LKA-Chef das bis dato ungelöste Verbrechen aufklären. Netflix zeigt in einer vierteiligen True-Crime-Dokumentation, was damals wirklich passiert ist und wie der Fall schlussendlich gelöst werden konnte.
#7 „Night Stalker: Auf der Jagd nach einem Serienmörder“ (Netflix)
Die vierteilige True-Crime-Dokuserie handelt von der Jagd des Serienkiller Richard Ramirez, der in den 1980er Jahren brutale Morde in Los Angeles beging. Im Sommer 1985 häuften sich die Fälle von s**uellen Übergriffen und Morden, die zunächst nicht mit einander in Verbindung gebracht werden. Doch bald erkennt die Polizei, dass durchaus ein einzelner Täter für die schrecklichen Taten verantwortlich sein könnte. Aus der Sicht der jungen Detectives Gil Carrillo und dem Mordermittler Frank Salerno wird die Geschichte um den Fall erzählt.
#8 „Ted Bundy: Selbstporträt eines Serienmörders“ (Netflix)
Ted Bundy gilt als einer der berüchtigtsten Serienmörder der Welt. Die Netflix-Doku durchleuchtet das Leben des Killers, seine Taten und wie er schlussendlich gefasst werden konnte. Zudem werden Interviews mit Ted Bundy gezeigt, die Aufschluss über seine Persönlichkeit und Motivation geben. Auf Netflix kann man sich die wahre Geschichte des „Jack the Ripper der Vereinigten Staaten“, wie er auch genannt wird, ansehen.
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