Dschungelcamp 2026: Das sind die Highlights der 19. Staffel von IBES
Auch 2026 wagen Promis den Trip nach Down Under. Wie viel Drama gibt es im diesjährigen Dschungelcamp? Das sind alle Highlights aus der 19. Staffel von IBES
Das Dschungelcamp zählt für viele zu den TV-Highlights des Jahres. Im Januar 2026 zogen erneut zwölf Promis in den australischen Dschungel, um die Zuschauer*innen für sich zu gewinnen und um schlussendlich die begehrte Dschungelkrone zu ergattern. Welche Stars sorgen bei RTL in der 19. Staffel von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ am Lagerfeuer für ordentlich Zündstoff? Das sind alle Highlights!
Los geht's:
Hardy Krüger jr. spricht über seinen verstorbenen Vater
An Tag 7 setzt sich Patrick zu Hardy Krüger und fragt behutsam nach dem Tod seines Vaters. Hardy antwortet leise: „Wenn ich das wüsste…“ Sein Vater sei eines Nachts in Kalifornien gestorben, danach habe sich dessen Ehefrau per E-Mail gemeldet und um Rücksicht auf ihre Trauer gebeten – mit der Bitte, „in Frieden gelassen zu werden“. Seitdem herrsche Funkstille. „Kein Mensch weiß, was wirklich passiert ist“, sagt Hardy. „Ob er beerdigt ist oder nicht, weiß ich nicht. Ich vermisse meinen Vater sehr.“ Im Dschungeltelefon ergänzt er: „Ich weiß nur, dass Rettungsdienst und Feuerwehr da waren. Aber sonst nichts.“ Für ihn und seine Geschwister sei diese Ungewissheit kaum auszuhalten: „Für uns Kinder ist das ganz furchtbar, weil wir nicht wissen, ob er in Frieden gehen konnte oder nicht.“ Der Tod liege zwei oder drei Jahre zurück, sagt Hardy unsicher. Auf Patricks Nachfrage nach einer Sterbeurkunde erklärt Hardy: „Man müsste dafür in die USA reisen und sich dort ausweisen, sonst bekommt man diese Informationen nicht.“ Warum er das bisher nicht getan habe, bleibt offen. Später betont Hardy, das Verhältnis zu seinem Vater sei gut gewesen, auch wenn dieser sich zurückgezogen habe: „Wir haben telefoniert, er war informiert, was ich tat. Es ist, wie es ist.“ Über seine Stiefmutter sagt er schließlich: „Wir wollen doch nix von ihr. Wir wollen nur wissen, was passiert ist. Wir wollen kein Geld.“
Sein Vater zählte zu den bekanntesten Schauspielern der 1950er- und 1960er-Jahre und feierte auch international große Erfolge. Der Filmstar war dreimal verheiratet. Ab 1978 lebte er mit der US-amerikanischen Fotografin und Autorin Anita Park in Kalifornien und Hamburg. Zuletzt wohnte Krüger in Palm Springs.
Auch Simone spricht über ihre Eltern:
„In der Nacht, in der mein Sohn verstorben ist, habe ich das ja gefühlt“: Simone Ballack spricht über ihre Eltern und ihren verstorbenen Sohn
An Tag 7 im Dschungel erzählt Simone Mitcamperin Mirja, dass sie „keinen Kontakt“ mehr zu ihren Eltern habe. „Mit meiner Mutter seit 14 Jahren und meinen Vater habe ich auch seit der Beerdigung (Anm. ihres Sohnes Emilio) nicht mehr gesehen. Ich habe mich daran gewöhnt. Meine Mutter hat mich ja rausgeschmissen, weil die nicht alle Latten am Zaun hat. Ich will auch gar keinen Kontakt mit ihr. Für mich ist das auch nicht meine Mutter, sondern irgendeine Person, die ich nicht kenne“, so Simone.
Im Gegensatz zu ihrer Beziehung zu ihren Eltern, ist das Band zu ihren Söhnen sehr eng geblieben – sogar über den Tod hinaus. Simone berichtet: „In der Nacht, in der mein Sohn verstorben ist, habe ich das ja gefühlt. Ich wusste es. Ich war in Deutschland, er in Portugal. Ich habe die ganze Nacht nicht geschlafen und habe im Haus ganz laute Geräusche gehört. Ein lautes Klopfen und Hämmern, was ich überhaupt nicht zuordnen konnte. Das ging ganz lange bis zu dem Zeitpunkt, als mein Telefon klingelte und ich die Nachricht bekommen habe, dass Emilio verstorben ist. Und da wusste ich, da war eine Energie, die noch nie da war. Ich glaube ja an Engel und auch an Energien. Da ziehe ich mir meine Kraft raus. Das hilft mir. Ich bin froh und dankbar, dass ich meine zwei Jungs habe. Und der dritte passt von oben auf. Es ist gut zu wissen, dass das alles nicht so endlich ist."
Sie führt noch ein Gespräch mit Gil:
„Also du bist der Meinung, du hast nichts falsch gemacht?“: Simone spricht Gil auf seine Ex-Frau an
Im Gespräch mit Gil wird klar, dass Simone seine Ex-Frau unter anderem von gemeinsamen Veranstaltungen kennt. „Ich habe mit Verena noch telefoniert, bevor ich hierhin gekommen bin“, verkündet Simone, worüber Gil offenbar nicht Bescheid weiß. Dann kommt sie direkt zur Sache und fragt nach der Trennung: „Vielleicht möchtest du ja dazu was sagen?“ Gil reagiert gewohnt zurückhaltend und diplomatisch: „Ich werde hier nichts Schlechtes über meine Ex-Frau sagen. Es gibt auch keinen Grund dazu.“ Das reicht Simone nicht aus, denn sie deutet etwas ganz anderes an: „Es geht ja auch nicht um das, was jetzt ist, sondern wie es war bei der Trennung. Also du bist der Meinung, du hast nichts falsch gemacht?“ Gil daraufhin: „Das habe ich nicht gesagt. Ich habe gesagt, das, was passiert ist, war nicht unsere Entscheidung. Die Entscheidungen treffen in den meisten Fällen die Jugendämter und die Richter*innen! Und alles weitere wäre nicht fair und nicht in Ordnung!“ Was steckt wirklich dahinter? Simone lässt die Zuschauer*innen weiter im Unklaren: „Ich könnte ja ein, zwei Sachen sagen, aber ich kann nicht. Ich kann nichts sagen aus einem Grund, den kann ich euch erst danach erzählen, weil es gibt da eine Überschneidung mit meinem Privatleben.“
Wie hat Verena die Zeit damals selbst wahrgenommen? Schon 2025 sprach sie darüber.
„Mir wurde viel genommen“: Das sagt Gils Ex-Frau Verena Ofarim selbst über die Trennung
Im Jahr 2018 gingen Gil Ofarim und seine damalige Ehefrau Verena nach sieben gemeinsamen Jahren getrennte Wege. Aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor, die heute bei der Mutter aufwachsen. Die Trennung verlief jedoch alles andere als harmonisch. Noch im Juni 2025 sprach sie im Interview mit Bild offen über diese Zeit: „2017 war für mich ein Jahr des Zerbrechens. Träume und Hoffnungen, an die ich lange geglaubt hatte, sind in sich zusammengefallen.“ Sie fügte hinzu: „Mir wurde viel genommen, und ich habe mich lange wie eine Gejagte gefühlt. Mir ist viel Ungerechtigkeit widerfahren – und doch habe ich versucht, nie meinen Glauben an Freundlichkeit, an Heilung, an meine Träume und an die Liebe zu verlieren.“ Ihr abschließendes Fazit: „Wenn ich heute auf 2017 und 2018 blicke, dann mit Respekt – aber auch mit einem tiefen Gefühl von Klarheit. Diese Zeit hat mich auf das Wesentliche zurückgeführt. Und genau darin lag der Anfang von etwas Neuem.“
Verena Ofarim hat sich inzwischen beruflich neu aufgestellt: Sie ist ausgebildete Meditations-, Achtsamkeits- und Kundalini-Yoga-Lehrerin und zudem als Speakerin zu Themen wie Achtsamkeit und Persönlichkeitsentwicklung tätig. Zudem soll sie wieder in einer festen Partnerschaft leben.
Machen wir weiter:
Vier Stars für Dschungelprüfung gesperrt!
Riesen-Aufregung im Dschungelcamp: Gleich vier Stars waren bei der Abstimmung an Tag sechs für die nächste Prüfung plötzlich gesperrt. In der Sendung konnten Hubert Fella, Nicole Belstler-Boettcher, Samira Yavuz und Simone Ballack nicht gewählt werden – ein Rekord für RTL. Später hieß es nur knapp, die Promis seien „aus gesundheitlichen Gründen“ gesperrt, wie RTL gegenüber Bunte erklärte. Welche Beschwerden genau dahinterstecken, blieb offen. Klarer ist dann aber noch der Fall bei Samira: In einer Instagram-Story zeigte sie ein Röntgenbild ihres Rückens. Dort stand, sie dürfe wegen einer schweren Skoliose nicht antreten. Nicole verletzte sich während der Show nach einem Sturz an ihren Knien. Im Netz kommt die ganze Sache allerdings gar nicht gut an: „Könntet ihr uns mal bitte verraten warum wirklich vier Leute für die Prüfung gesperrt sind?“, oder „Endlich wieder Sperrungen! Ich war schon ganz enttäuscht. Nein echt jetzt, das kann doch nicht ihr Ernst sein, oder?“ lauten ein paar der Kommentare.
Es gibt offizielle Statements zum Schweigedeal von Gil:
Manager und Anwalt äußern sich zu Gil Ofarims Schweige-Deal
Alle Zuschauer*innen hatten sehnsüchtig auf den Moment gewartet, in dem Gil Ofarim sein Schweigen bricht. Doch daraus wurde nichts. Der 43-Jährige deutete schon zu Beginn im Camp an, dass er nach dem Davidstern-Skandal 2021 eine Vereinbarung eingehen musste, die den Kontakt zu seinen Kindern betrifft. „Ich möchte meine Kinder wiedersehen. Das ist alles“, sagte er zu Hardy Krüger. Auf Nachfragen blieb Ofarim ausweichend und erklärte lediglich: „Ich darf nicht darüber reden. Jedes Wort, was ich sage, würde alles wieder neu aufrollen.“
Laut Bild gibt es tatsächlich eine Verschwiegenheitsvereinbarung, bestätigen Ofarims Anwalt Alexander Stevens und sein Manager Marcel Piofke. Sie besteht jedoch „nicht zwischen Gil Ofarim und RTL und auch nicht zwischen Gil Ofarim und seiner Ex-Frau Verena Ofarim“, sondern zwischen Ofarim und dem Hotelmitarbeiter, den er fälschlicherweise des Antisemitismus beschuldigt hatte. Piofke erläuterte: „Das betrifft alles Juristische dazu. Er hat am Freitagabend in der Sendung schon viel zu viel dazu gesagt. Sobald Gil Ofarim darüber redet, könnte es sein, dass der ganze juristische Fall wieder neu aufgerollt werden könnte.“
Auch sein Bruder Tal Ofarim äußerte sich dazu bei „Die Stunde danach“: „Es ist natürlich nicht leicht anzusehen. Die erste Aufregung ist weg. Es ist eine ziemlich anstrengende Situation, glaube ich. Er sieht müde aus.“ Außerdem sagte er: „Es gibt Gründe, warum er nicht darüber reden kann. Das würde noch mehr Probleme bereiten. Ich weiß gar nicht zu hundert Prozent, was da drinsteht.“
Doch das war es noch nicht:
Anwalt von Gil Ofarim postet Statement zu Verschwiegenheitsvereinbarung
Gil Ofarim sorgt im Dschungelcamp 2026 für viel Gesprächsstoff. Der Musiker setzt im Camp bewusst auf Schweigen, wenn es um seine Vergangenheit geht, und vermeidet Gespräche über den Vorfall, der 2023 vor Gericht landete. Dieses Verhalten stößt bei vielen Zuschauer*innen auf Kritik, polarisiert aber zugleich das Publikum. Sein Anwalt Alexander Stevens schaltete sich nun ein und äußerte sich deutlich auf Instagram: „Die aktuelle Dynamik ist an Bigotterie kaum zu überbieten.“ Er fährt fort: „Man kann nicht die Einhaltung von Werten fordern, während man sie selbst mit Füßen tritt.“ Wer Ofarim Verleumdung vorwerfe und ihn gleichzeitig selbst verleumde, betreibe laut Stevens Selbstjustiz. Zudem betonte er, dass Gil aus rechtlichen Gründen nicht über die Geschehnisse sprechen dürfe, was der Musiker auch im Camp selbst erklärt hat. Das Verhalten von Gil Ofarim spaltet die Zuschauer weiterhin: Einige kritisieren die fehlende Reue und Authentizität, andere respektieren seine Zurückhaltung. Stevens warnt außerdem, dass manche Beiträge in sozialen Medien „unwahre Tatsachenbehauptungen“ enthielten, die strafrechtliche Konsequenzen haben könnten.
Doch die Zuschauer*innen geben sich mit dem Statement nur bedingt zufrieden. Eine Userin schreibt: „Ich denke, eine Verschwiegenheitsklausel würde ein ehrliches ,es tut mir leid‘ nicht ausschließen. Ich denke das ist der Hauptgrund, warum hier alle sehr ablehnend sind“, ein weiterer Kommentar lautet: „Aber es war und ist moralisch verwerflich.“
Nicole ist der Kragen geplatzt:
„Bei mir stellen sich die Nackenhaare auf“: Nicole platzt bei Gil der Kragen
Während die übrigen Campbewohner*innen inzwischen ganz gut mit Gil auskommen, geht Nicole auf Abstand. Im Dschungeltelefon gibt sie zu: „Es wird für mich immer schwerer, wenn ich ihn reden höre, mit seiner tiefen Stimme und dann die Vorgeschichte kenne. Bei mir stellen sich die Nackenhaare auf.“ Schließlich konfrontiert sie ihn mit ihrer Meinung: „Weißt du, was ich schlimm finde? Du kommst hier rein und sagst: ‚Ich möchte wieder Musiker werden.‘ Und ich denke, der Mann, der Hotelangestellte, will auch einfach nur sein Leben.“ Weiter beschwert sie sich: „Und wenn man dich darauf anspricht, sagst du nur ‚Ich hab 'ne Verschwiegenheitsklausel'. Man darf dich also nicht anrühren, aber du darfst dich hier rehabilitieren? Aber was ist mit diesem Mann?“ Zwar sei sie kein „Moralapostel“ und jeder „baue Schei***“, aber sie verstehe nicht, warum Gil sich erst nach zwei Jahren entschuldigt hatte. Ihr Fazit: „Wir müssen hier zusammen auskommen. Die anderen grenzen dich ja nicht aus, darum fällt auch nicht auf, dass ich mich dir völlig entziehe, weil ich damit nicht klarkomme.“ Und noch deutlicher: „Ich möchte nicht mit solchen Menschen zu tun haben, die ich nicht verstehe und nicht nachvollziehen kann.“ Wie reagiert Gil auf die Konfrontation? Er erklärt ruhig: „Das, was da passiert ist und das, was da ist, macht mich nicht komplett aus. Die Klausel schützt das ganze Ding, mich und übrigens auch den Mann aus dem Hotel, der auch nicht will, dass ich darüber rede. Ich kann es nicht. Ich würde gerne darüber reden wollen. Mehr kann ich nicht machen, Nicole.“
Etwas gelassener ist da Simone:
„Ich weiß auch nicht, ob man so ewig auf Leuten rumprügeln muss. Er hat genug Shit abbekommen“: Simone Ballack nimmt Gil Ofarim in Schutz
Nach einigen Tagen haben sich die Promis aneinander gewöhnt, doch manche sind noch unschlüssig, wie sie sich gegenüber Gil Ofarim verhalten wollen. Simone hebt gegenüber Samira hervor, dass er sich im Team tadellos verhalte. „Ich weiß auch nicht, ob man so ewig auf Leuten rumprügeln muss. Er hat genug Shit abbekommen“, findet sie, woraufhin Samira entschieden sagt: „Das, was er getan hat, ist überhaupt nicht okay.“ Simone stimmt zwar zu, wirft jedoch die Frage in den Raum, wie weit Ausgrenzung gehen dürfe. „Sollen wir ihn hier drinnen aber alle wie so einen Aussätzigen behandeln? Das finde ich too much“, so die 49-Jährige. Sie beschließt: „Wir machen das jetzt zusammen, wir werden nicht best friends, aber er benimmt sich mega gut und ist voll bemüht.“ Im Dschungeltelefon wird ihr klar: „Gil ist so ein bisschen wie ein geschlagener Hund, da ist es natürlich schwierig, noch draufzuhauen. Er versucht mit aller Kraft, einfach wieder Land unter die Füße zu bekommen. Aber das geht nicht von heute auf morgen. Das dauert eine lange Zeit.“
Wie sieht Gil Ofarim das Ganze?
„Was soll ich machen? Soll ich mich verstecken?“: Gil Ofarim spricht über Lebenssituation
Beim Lagerfeuer fragt Samira, ob Gil seine Musikkarriere durch den Dschungel nochmal pushen kann, woraufhin er antwortet: „Ich weiß es nicht, aber ich mache es.“ Er sei vor allem wegen seiner Kinder in der Show. Die beiden sind neun und elf Jahre alt und leben in München, während er inzwischen in Baden-Württemberg wohnt. Die räumliche Trennung begründet er mit finanziellen Gründen: „Ich konnte mir das einfach nicht mehr leisten.“ Samira kommentiert das im Dschungeltelefon kritisch: „Es gibt immer viele Möglichkeiten, dann wohnt man halt in einem WG-Zimmer. Das kostet nicht die Welt.“ Weiter erklärt Gil, dass er mit seiner Frau zusammenwohnt, die er 2025 geheiratet hat. Kennengelernt haben sich die beiden online, die Beziehung besteht seit fünf Jahren. Über seine Partnerin sagt Gil: „Sie ist eine Privatperson und möchte nicht in die Öffentlichkeit.“
Samira fragt sich, wie er die Gesamtsituation, auch im Dschungel, aushalte: „Die Leute wollen Antworten, die wollen verstehen. Was soll ich machen? Soll ich mich verstecken, Samira?“, entgegnet Gil. Doch Samira lässt nicht locker: „Wie kann man das alles aushalten, wenn man es nicht anspricht?“ Im Dschungeltelefon ordnet Samira die Situation nüchtern ein: „Wir alle haben eine Gage bekommen und wenn Gil sagt ‚Hey, das ist es mir wert und für dieses Geld kann ich mich dem aussetzen‘ – seinen eigenen Wert bestimmt jeder selbst.“ Direkt an Gil gerichtet stellt sie abschließend klar: „Ich bin kein Richter, aber das, was man mitbekommen hat, ist nicht geil…“
Zu der ganzen Sache um Gil haben auch die Zuschauer*innen eine Meinung: Viele werfen ihm vor, sein Auftritt wirke „sehr einstudiert“, andere glauben ihm „kein Wort“. Das Misstrauen begleitet ihn in fast jeder Szene mit den Mitcamper*innen. Besonders sein Schweigen stößt auf Ablehnung. Ein Nutzer schreibt: „Er macht sich einfach immer unbeliebter. Unfassbar.“ Eine andere Stimme urteilt: „Gil hat null Selbstreflexion… Reue sieht man bei ihm nicht.“ Auch Kommentare wie „Alle anderen sind schuld, nur nicht Gil“ kann man finden.
Apropos Gil:
„Ich sehe es nicht ein, Gil mein Bett zu überlassen“: Kampf um die Betten eskaliert
Nach Tagen ohne richtiges Essen erhalten die Stars endlich wieder eine Mahlzeit. Doch statt Ruhe bringt Samira ein anderes Thema auf: die nassen Betten nach dem Regen. Aus ihrem Vorschlag „Wollen wir für später schon einmal die Betten tauschen?“ entwickelt sich schnell eine hitzige Diskussion.
Ariel fragt Gil, der zuletzt auf dem Boden geschlafen hat: „Also Gil, du willst heute unbedingt in einem Bett schlafen?“ Seine Antwort ist klar: „In einem trockenen Bett, ja.“ Samira erinnert daran, dass immer zwei Camper*innen auf dem Boden schlafen müssen. Ariel lehnt jedoch ab: „Ich habe Angst am Boden vor diesen Tieren.“ Zudem betont sie: „Ich bin jeden Tag in einer Prüfung und mache jede Nacht Nachtwache und möchte dann wenigstens in einem Bett schlafen.“ Eva entgegnet: „Aber alle tauschen.“ Im Dschungeltelefon stellt Ariel klar: „Ich sehe es nicht ein, Gil mein Bett zu überlassen.“ Stephen schlägt eine Hängematte vor, doch Ariel erklärt, diese seien nass. Als er widerspricht, sagt sie: „Ich habe Bauchschmerzen, ich habe meine Tage, deshalb möchte ich einfach in meinem Bett schlafen.“ Gil hält das für unfair: „Alle wechseln mal durch.“
Als Stephen Kritik äußert, reagiert Ariel deutlich: „Ich bin nicht bereit, auf jemanden zuzugehen, der die ganze Zeit über mich ablästert.“ Stephen kontert: „Ich lästere nicht über dich. Ich bin zu alt, um über eine 22-Jährige zu lästern. Du bist mir nicht wichtig und vergiss nicht, es ist nicht dein Bett.“ Gil ergänzt: „Es dreht sich nicht alles um dich, Ariel.“ Die Stimmung kippt, bis Samira eingreift. Für sie geht es weniger um Betten als um Gefühle. Sie entscheidet: Sie schläft mit Ariel auf dem Boden, Nicole in Ariels Bett, Gil auf Samiras Pritsche, und beendet die Diskussion: „Morgen schauen wir, wie es gelaufen ist. Tamam? Ich möchte nichts mehr hören! Danke!“
Ariel ist wegen einer anderen Situation ebenso sauer:
„Ich gehe, ich gehe jetzt raus“: Deswegen droht Ariel jetzt mit Exit
„Wer stinkt am meisten nach Schweiß?“, fragt Samira in die Runde und findet selbst, sie rieche nach Stall. Auch die anderen prüfen sich gegenseitig. Umut urteilt trocken: „Ariel hat nach der Prüfung übel gestunken! Ansonsten stinkt niemand.“ Ariel nimmt das ernst. Im Dschungeltelefon fordert sie ein neues Handtuch und Seife: Sie stinke, ihr Handtuch sei nass und offenbar benutzt. Mit wachsendem Ärger sagt sie: „Ich möchte sofort ein Handtuch, ansonsten packe ich und gehe. Ich sage das seit zwei Stunden, ich akzeptiere das nicht. Ich gehe, ich gehe jetzt raus.“ Sie schimpft weiter: „So lange braucht man nicht, um das zu organisieren! Ich möchte jetzt ein Handtuch, jetzt! Ich habe lange genug gewartet. Ich sage den Satz und gehe. Ich bin kein Clown!“
Gil bringt nach freundlicher Nachfrage einen Korb frischer Handtücher ins Camp. Sein Fazit: „Anscheinend muss man für manche Dinge nur nett fragen. Dann geht das auch.“ Kurz darauf nimmt Ariel das frische Handtuch, prüft es genau und geht zum Wasserfall, um Schweiß, Schmutz und Stress abzuwaschen. Nach dem Duschen sagt sie: „Jetzt geht es mir gut, ich habe mich beruhigt.“
Es gibt auch Pannen:
„Sogar das Filmchen hat keinen Bock mehr auf euch“: TV-Panne im Dschungelcamp
Bei RTL kam es an Tag 5 im Dschungelcamp zu einer kleinen Panne: Rund vier Minuten lang hing das Programm wegen eines technischen Fehlers. Eigentlich hatten Sonja Zietlow und Jan Köppen ihre Moderation schon beendet, doch statt der geplanten Szenen blieb plötzlich das Bild stehen. Man hörte Zietlow noch im Hintergrund, dann wurde zurück ins Baumhaus geschaltet. „Es hängt. Das Filmchen muss neu gestartet werden“, erklärte sie. Köppen scherzte direkt: „Sogar das Filmchen hat keinen Bock mehr auf Ariel.“ Die beiden improvisierten sofort. „Wissen Sie, was das Schöne am Live-Fernsehen ist?“, fragte Köppen und antwortete selbst: „Das hier! Die Systeme stürzen ab und es sind nur wir beide zu sehen.“ Zietlow schlug daraufhin vor: „Das haben wir noch nie gemacht“, und wollte einfach live ins Camp schalten. Dort war allerdings kaum etwas los. Nur Stephen Dürr und Patrick Romer saßen schweigend am Lagerfeuer. Kurz darauf kam die Info, dass das reguläre Programm weiterlaufen könne, und die Tageszusammenfassung startete endlich. Doch wie reagieren die Zuschauer*innen? Tatsächlich ziemlich begeistert: „Wie sympathisch waren Jan und Sonja eben bei dem Hänger bitte?“ oder „Sehr souverän gemeistert“ lauten die Kommentare.
Diese Sendung fand keinen Anklang:
„Unterirdisch“ Stefan Raabs neue Dschungel-Show fällt bei den Zuschauer*innen durch
Seit dem 27. Januar mischt auch Stefan Raab bei „Ich bin ein Star – holt mich hier raus!“ mit. Der Entertainer nimmt mit seiner Show „Die Stefan Raab Show – Die halbe Stunde nach der Stunde danach“ die Kandidat*innen aus dem Dschungel aufs Korn. Bereits in der ersten Ausgabe nahm er kein Blatt vor den Mund. So sprach er beispielsweise den Namen von Ariel falsch aus, verspottete die Nase von Samira Yavuz und äußerte offen seinen Ekel gegenüber Schauspieler Stephen Dürr. Sein Urteil über das Dschungelcamp fiel entsprechend scharf aus. Das Format sei „die Endstation für Promis, die zum Tanzen zu blöd sind“. Die Sendung fiel bei vielen Zuschauer*innen durch: „Jetzt muss der Dschungel Stefan Raab aus dem Quotentief holen“, schrieb ein User auf X. Andere fanden: „Stefan Raab war auch schon mal witziger“ oder „Ich mochte ihn noch nie, aber die Gags heute sind so unterirdisch, Nase von Samira, Sprüche über Gil... hab schon weggeschaltet.“
Doch es wurde noch pikanter:
„Die Botox-Queen": Stefan Raab attackiert Sonja Zietlow
Einst machte sich Raab über das Dschungelcamp lustig, inzwischen gehört er selbst dazu. Das hält ihn jedoch nicht davon ab, wie schon in den vergangenen Jahren gegen Sonja Zietlow auszuteilen. „Unfassbar, wie geliftet und operiert im Camp alle sind. Vor allem die Botox-Queen. Wie heißt die noch mal? Sie wissen schon: die, die immer neben Jan Köppen steht“, witzelte er gleich in der ersten Folge seiner neuen Sendung. Bereits im Februar 2025 hatte er in „Du gewinnst hier nicht die Million“ über die Moderatorin gespottet: „Ich wollte unbedingt sehen, ob die Alte mit der Botox-Visage gewonnen hat. Moment, die kann ja gar nicht gewinnen, das ist ja die Moderatorin.“
Doch auch die Gegenseite verteilte im Vorfeld Seitenhiebe gegen den Entertainer: Verantwortlich für die Pointen sind unter anderem Micky Beisenherz sowie Sonja Zietlows Ehemann. Jan Köppen stichelte in der Anmoderation für die neue Raab-Show: „Dafür hat RTL extra einen TV-Dino aus dem Ruhestand geholt. Zur Auswahl standen Harry Wijnvoord und Stefan Raab. RTL hat sich gegen die Optik entschieden.“ Anschließend setzte Zietlow noch einen drauf: „Stefan Raab wird ab heute alles aufarbeiten, was Jan, ich, Olivia Jones und Angela übriggelassen haben.“
Kommen wir zu Ariel:
Wutausbrüche und Geschrei: Begleitperson und Tante von Ariel bezieht Stellung
Schon nach wenigen Tagen im australischen Busch liegen die Nerven blank – vor allem wegen Ariel. Die 22-Jährige wirbelt das Dschungelcamp ordentlich auf, wird laut, stellt andere offen zur Rede und verweigert sogar Team-Aufgaben. Ihre Tante Özlem, die sie auch in den Dschungel begleitete, stellte im RTL-Interview klar, Ariel handle nicht aus Kalkül: „Sie ist so und sie war schon so, seit sie 15 oder 16 Jahre alt war“, sagt sie und beschreibt ihre Nichte als direkt und emotional. Ariel reagiere immer ungefiltert, wenn sie etwas als unfair empfinde oder Werte wie Ehrlichkeit verletzt würden: „Es spielt gar keine Rolle, wer ihr Gegenüber ist. Das kann ihre Mutter sein, das kann ich sein, das kann irgendjemand sein.“ Auch Ariel selbst machte ihre Haltung im Camp deutlich: „Mit Menschen, die nicht ansatzweise meine moralischen Werte vertreten, auf 'ein Team' machen, das geht nicht.“ Özlem betont jedoch auch Ariels sanfte Seite: Als Mutter sei sie „sehr gelassen, sehr ruhig“.
Doch was war im Camp eigentlich los?
„Wir haben alle Hunger und danach kannst du ihr auf die Fresse hauen!“: So reagiert das Camp auf Ariels Dschungelprüfungsboykott
Nach der nicht angetretenen Dschungelprüfung und dem Streit mit Eva kehrt Ariel in der fünften Folge ins Camp zurück. Unter Tränen erklärt sie: „Ich sage es kurz und knapp. Ich bin diese Prüfung nicht angetreten. Eva hat mich als Mutter beleidigt, hat meine Erziehung in Frage gestellt, hat mein Kind ins Spiel gebracht und das ist meine persönliche Grenze.“ Nicole, Umut und Samira trösten sie sofort. Doch die Stimmung kippt schnell. Stephen reagiert fassungslos: „Scheiß' doch drauf, was sie sagt, man muss doch dann da drüberstehen! ‚Fu*** off, halt' die Fresse‘ und dann weiter!“ Simone fügt hinzu: „Genau, wir haben alle Hunger und danach kannst du ihr auf die Fresse hauen!“ Als Eva und Gil ins Camp kommen, entbrennt erneut ein heftiger Streit. Schließlich bricht Eva völlig außer sich aus: „Ich möchte nicht mehr von dir beleidigt werden. Verstehst du das? Mein Sohn hat mehr Anstand als du.“
Danach beginnt die Lästerattacke:
„Das ist peinlich und bodenlos!“: Ariel platzt bei Lästerattacke der Kragen
Die Promis sind wegen der Prüfungsverweigerung frustriert. Simone und Patrick lassen ihren Ärger über Ariel freien Lauf: „Sie pikst jeden an“, sagt Simone. Patrick ergänzt: „Sie beleidigt jeden die ganze Zeit. Aber die persönliche Grenze von anderen? Die ist ihr egal! Sie ist ein egozentrischer Mensch.“ Eva mischt sich ein, Simone kommentiert: „Sie zieht ihr Ding durch. Sie will wieder in die Prüfung, die will ihre Showtime – und du wirst das nicht ändern können, egal, was du machst.“ Eva rät: „Du musst sie ignorieren.“
Am Lagerfeuer beobachtet Ariel die Lästerrunde: „Schau, wie die lästern.“ Auch Hardy beteiligt sich. Eva meint: „Die erwartet, dass wir alle ohne Gefühle und Emotionen sind. Sie darfst du niemals angreifen, sonst bist du die größte Schande.“ Patrick fügt hinzu: „Dann stellt sie sich gleich wieder in die Opferrolle.“ Simone warnt: „Die ist eiskalt berechnend. Du musst bei ihr aus der Schussbahn gehen. Ich habe keinen Bock, mit der Krieg zu bekommen.“ Im Dschungeltelefon fasst Ariel zusammen: „Eva zieht gerade alle auf ihre Seite und redet davon, sie sei reifer und weiser. Aber dann sollte sie wissen, dass man als Gruppe nicht offensichtlich laut über jemanden ablästert.“ Am Lagerfeuer platzt ihr der Kragen: „Es ist räudig, wie ihr da oben lästert. Vier erwachsene Leute!“ Simone entgegnet: „Es ist schwer, mit dir zu reden.“ Ariel wird lauter: „Ich finde es beschämend, was ihr macht. Ihr lästert ab und ich höre es. Das ist peinlich und bodenlos!“ Simone hält sich demonstrativ die Ohren zu.
Ein paar Stunden später geht es erneut um Ariel:
„Die hängt nur den ganzen Tag rum, wie 'ne 80-Jährige“: Simone und Hardy beschweren sich über Ariels Arbeitsmoral
Während der Nachtwache dreht es sich erneut um Ariel und ihre Arbeitsmoral. „Ich habe noch keine Nacht hier geschlafen. Noch nicht eine. Es kann ja nicht sein, dass welche hier immer pennen“, motzt Simone und deutet auf Ariel. „Die schläft ja den ganzen Tag. Und nachts hat die gemütliche Prinzessin ein Bettchen und wir Alten haben nicht mal ein Bett zum Pennen. Die bewegt sich gar nicht. Die hat noch nicht einmal Geschirr gespült oder was geholt. Die hängt nur den ganzen Tag rum, wie 'ne 80-Jährige. Empathie kennt die auch nicht, die kennt nur ihre eigene Show.“ Hardy nickt zustimmend: „Ja und da geht sie über Leichen! Es gibt so Momente, da muss ich echt wegrennen und würde am liebsten losbrüllen. Da muss so einiges schiefgelaufen sein. Auch ihre Wahrnehmung von dem Ganzen hier und von der ganzen Welt. Es gibt nur ein Thema: Wer mit wem wo bumst. Stell dir mal vor, deine Kinder machen in so einer Show mit und du siehst die dann da vö***!“
Der Tag war für Ariel alles andere als leicht:
„Er war der beste Mensch in meinem Leben“: Ariel spricht über ihren verstorbenen Papa
Zuvor am Tag sitzt Ariel erschöpft da und sagt zu Samira: „Heute war ein Scheißtag.“ Sie könne nicht so tun als wäre alles in Ordnung und fühle sich ausgegrenzt. „Ich habe mich nicht gut gefühlt und kenne das Gefühl von Ausgrenzung gar nicht. Ich bin froh, dass Samira da ist. Sie ist meine Bezugsperson und bestärkt mich.“
Als Samira nach Ariels Vater fragt, der im November 2025 verstorben ist, bricht Ariel in Tränen aus: „Krebs. Ich realisiere das noch gar nicht. Er war der beste Mensch in meinem Leben, neben meiner Tochter.“ Samira hält sie tröstend: „Du machst das ganz toll. Lass dir nichts anderes sagen.“ Ariel, die ihre Tochter allein erzieht, wird noch emotionaler: „So einen Vater würde ich mir für meine Tochter wünschen. Er hat alles für mich getan, auch als er schon schwerkrank war.“ Dass er trotz gesunder Lebensweise Lungenkrebs bekam, kann sie nicht fassen: „Ich verstehe es nicht, es ist so ungerecht.“ Im Dschungeltelefon sagt Samira dann anschließend: „Ariel wirkt immer so laut und forsch, aber sie ist eine verletzte, kleine, süße Seele.“ Ariel ist sich indes sicher: „Ich weiß, dass mein Papa mich von oben stärkt. Er war immer ein Kämpfer – und ich bin das auch!“ Später kämpft auch Samira mit den Tränen: „Sie würde so gerne ihren Papa sehen. Das tut mir so leid für sie, sie ist erst 22.“
Auch über den Vater ihres Kindes hat sie etwas zu sagen:
„Alles verspielt“: Ariel erhebt im Camp schwere Vorwürfe gegen Ex-Freund
Während der Nachtwache im Dschungelcamp erzählte Ariel eine sehr private Geschichte. Am Lagerfeuer sprach sie mit Samira Yavuz über belastende Erfahrungen mit ihrem Ex-Partner. Dieser sei regelmäßig spät nach Hause gekommen und habe von Überstunden gesprochen. „Damals, als ich meinen Ex etwas gefragt habe, da hat er immer gelogen. Er ist nach Hause gekommen – wirklich mit einer Fresse, das kannst du dir nicht vorstellen. ‚Ich musste schon wieder Überstunden machen‘ und so seinen Kopf auf mich gelegt. ‚Ich kann nicht mehr‘“, schilderte Ariel. Die Wahrheit kam heraus, als sie während ihrer Schwangerschaft finanzielle Unterstützung beantragen musste und die Kontoauszüge ihres Partners überprüfte: Mitternachtsbesuche im Casino waren dokumentiert. „Casino, Casino, Casino – alles verspielt“, erklärte sie. Besonders belastend war dies, da sie zu diesem Zeitpunkt schwanger war. Samira zeigte sich sichtlich schockiert: „Da ist noch ein Kind im Spiel. Die Frau war schwanger. Ich finde das so bedenklich.“ Ariel nannte keinen Namen, doch es handelt sich um Giuliano Lorenzo Hediger, den Vater ihrer Tochter. Dieser betonte bereits gegenüber RTL, dass das gemeinsame Sorgerecht Informationen über die Reise der Tochter erfordere und beklagte den mangelnden Kontakt zu seinem Kind.
Der meldet sich nach der Ausstrahlung ebenfalls zu Wort: „So ganz stimmt das nicht, wie sie das erzählt hat“, erklärt er der Bild. Er fährt fort: „Ich hatte sehr, sehr viel Psychoterror auch. Da gab es einfach so zwei, drei Monate [...], wo ich mal so eine halbe Stunde nach der Arbeit spielen gegangen bin. Das war irgendwie so ein Ventil für mich.“ Er gibt außerdem zu, Ariel angelogen zu haben: „Irgendwann hat sie das herausgefunden“ und betont: „Natürlich war das falsch. Ich habe auch gemerkt, dass das so ein bisschen sich zu einer Sucht entwickelt hat.“ Finanziell wäre es um kleinere Beträge gegangen: „Das war vielleicht insgesamt 2.000, 3.000 Euro.“ Ariel habe es laut ihm im Camp übertrieben, sagt er, und kritisiert: „Ich finde, man sollte das halt nicht droppen, so in einer Show.“
Auch Gil äußert sich:
„Dieser Hass, diese Anti-Haltung, hätte ich nicht gedacht“: Gil Ofarim spricht über seine Gefühlswelt
Während der Nachtwache unterhalten sich Gil und Stephen über Sorgen und Ängste: Auf Gils Frage, wovor Stephen sich fürchte, antwortet dieser lachend: „Der Schnitt.“ Dann dreht Stephen die Frage um. Gil erklärt, dass ihn der Zynismus anderer besonders wegen seiner Kinder belastet: „Ich habe Sorgen um meine Kids und ob sie sich dumme Sprüche an der Schule anhören müssen.“ Auf Stephens Nachhaken: „Weil du in den Dschungel gehst?“ sagt Gil im Dschungeltelefon sehr offen: „Ich habe sehr viele Ängste in Bezug auf meine Kinder. Wenn überall das Gesicht deines Vaters zu sehen ist und dann stehen fürchterliche Sachen über mich ... Das ist nicht okay.“ Er betont: „Ich schütze sie sehr.“ Über die öffentliche Kritik sagt er: „Dieser Hass, diese Anti-Haltung, hätte ich nicht gedacht.“
Stephen zeigt sich indes skeptisch: „Nach der ganzen Story ... Es war ein weltweites Thema und hat einige Menschen in massive Schwierigkeiten gebracht.“ Er sieht bislang keine Läuterung: „Was soll denn der Dschungel sonst für eine Reaktion hervorrufen? Gerade der Dschungel!“ Gil erklärt seine Motivation: „Meine Teilnahme hier ist kontrovers. Man muss heutzutage so aufpassen, was man sagt, man wird schnell gecancelt.“ Dennoch sei er hier, um etwas abzuschließen: „Ich bin unter anderem hier, um noch etwas zu erledigen, was ich zu machen habe. Ich starte einen Neuanfang. Das kann es nicht gewesen sein.“ Stephen zweifelt, ob der Dschungel ihm dabei helfen könne: „Ich glaube nicht, dass der Dschungel für Gil ein Neuanfang sein kann, wenn er nicht das Essentielle macht, was alle von ihm erwarten.“ Gil blickt trotzdem nach vorn: „In einem Jahr stehe ich auf der Bühne mit meiner Band, die ich sehr vermisse. Da sehe ich mich.“
Das ist pikant:
„Nicht nur ein Regelverstoß, sondern auch gegen das australische Tierschutzgesetz“: Patrick Romer wirft Insekt ins Feuer
In der vierten Folge polarisiert Patrick Romer mit einer Aktion, die vor allem Tierschützer*innen sauer aufstößt. Denn als Bauer sollte man meinen, dass er wisse, wie man respektvoll mit Tieren umgeht. Doch eine Szene im Camp zeigt dann, wie er ein Insekt einfach ins Feuer wirft. Schon zu Beginn der Staffel tötete der 30-Jährige eine Kakerlake auf dem Boden und legte sich daraufhin mit Ariel an, die diese Aktion scharf kritisierte. Der Landwirt hingegen verteidigt sich mit den Worten, dass man das so bei ihm auf dem Land halt so macht. Des Weiteren unterscheidet er zwischen „Nützlingen“ und „Schädlingen“ Tatsächlich äußerten sich auch Jan Köppen und Sonja Zietlow nach der Aktion von Patrick. Die Moderatorin meint: „Aber ohne Witz, liebe Zuschauer*innen. Was Patrick gemacht hat, ist nicht nur ein Regelverstoß, sondern auch gegen das australische Tierschutzgesetz. Da werden wir auf jeden Fall darauf achten, dass es nicht mehr passiert.“
Doch wie ist das in Australien geregelt? Es gibt es zwar kein einheitliches nationales Tierschutzgesetz, doch alle relevanten Regelungen – auch in New South Wales, wo das Dschungelcamp stattfindet – verbieten Tierquälerei und das Zufügen unnötigen Leids. Ob Patricks Handlung strafbar ist, hängt jedoch von der Definition des Begriffs „Tier“ ab. Insekten fallen nicht automatisch darunter, sodass unklar bleibt, ob das Naturschutzrecht in diesem Fall greift. Die Konsequenzen für Tierquälerei können schwerwiegend sein: In Australien drohen hohe Geldstrafen oder sogar Haftstrafen, wenn Tieren unnötiges Leid zugefügt wird.
Hier ging es rund:
„Sich über einen Akzent lustig zu machen, ist Rassismus!“: Ariel und Umut geraten aneinander
Ob sich der Ballermann lohnt, darüber sind Umut und Ariel völlig unterschiedlicher Meinung – und geraten prompt aneinander. Umut stichelt ironisch: „Du eckst gerne an, du brauchst Drama, du liebst das?“ Ariel lacht höhnisch zurück: „Willst du jetzt auf Krampf mit mir streiten! Bist du peinlich!“ Als Umut erklärt, wie „peinlich“ korrekt ausgesprochen wird, eskaliert die Situation. Ariel ist außer sich: „Sich über einen Akzent lustig zu machen, ist Rassismus!“
Umut legt nach: „Du bist auf Drama aus, erst bei Eva, dann bei Patrick, Gil und bei mir. Ist das dein Plan, anzuecken und zu streiten? Du brauchst wohl die Sendezeit?“ Mittlerweile stehen beide mitten im Camp und reden gleichzeitig aufeinander ein. Hardy kommentiert trocken: „Muppet Show“, während Mirja und Simone sich vor Lachen kaum halten können. Gil bringt es nüchtern auf den Punkt: „Das ist jetzt Reality. Aus einer Mücke einen Elefanten machen.“
Doch es geht weiter:
„Lovestory im Dschungelcamp“: Haben sich Ariel und Umut im Vorfeld abgesprochen?
Während die anderen Campbewohner*innen das Spektakel weiter beobachten, brüllt Ariel: „Ich betrüge meinen Partner nicht vor ganz Deutschland.“ Umut kontert: „Wer hat vorher bei Facetime zu mir gesagt ‚Lass uns 'ne Lovestory im Dschungelcamp machen.‘?“ Ariel kocht: „Du hast dich bei mir gemeldet! Das ist so gestört.“ Umut wird ebenfalls laut: „Ich schwöre bei Gott, ich schwöre auf alles, dass du mich gefragt hast!“ Ariel hält dagegen: „Ich schwöre auf meine Tochter!“ Als Eva sich einmischt, gerät auch sie ins Visier: „Ich bin hier wegen mir und nicht, weil ich mit einem verheirateten Mann geb*** habe. Du sitzt hier noch mit Stolz und Ehre. Ich würde mich schämen, schäää-men.“ Samira gibt Ariel recht und wendet sich an Eva: „Ich bin hier wegen dir und du wegen mir, Eva. Du bist nicht da, weil du Eva bist! Gesteh' dir das ein.“
Der Streit will kein Ende nehmen. „Das ist Sendezeitalarm“, kommentiert Simone amüsiert aus ihrer Feldbett-Loge, während immer mehr Stars zuschauen. Mirja bringt es auf den Punkt: „Das ist ein gutes Programm hier, aber die Fernbedienung funktioniert nicht!“
Gegenüber Ariel haben die Fans in dieser Situation gemischte Gefühle: „Ariel auf die 1“ oder „Ich kenne Ariel nicht. Aber finde sie echt mega sympathisch und real. Und sie sagt genau das was andere sich nicht trauen“ lauten beispielsweise ein paar der positiven Kommentare. Doch auch Aussagen wie „Ich kann ihre Stimme nicht mehr hören und glaube Umut zu 100%“ lassen sich die User*innen nicht nehmen.
Die Dschungelprüfung stand an:
„Ich kann mir selbst nicht untreu sein“: Ariel verweigert die Teilnahme an Dschungelprüfung mit Eva und Gil
Auf dem Weg zur Dschungelprüfung eskaliert der Konflikt zwischen Eva und Ariel. Eva wirft Ariel vor: „Auf Menschen, die schon am Boden sind, trittst du gerne drauf“ und setzt nach: „Wenn du diese Werte deiner Tochter vermitteln willst, dann tust du mir leid.“ Für Ariel ist damit eine klare Grenze überschritten. Sie reagiert empört: „Meine Tochter hat hier nix verloren! Nimm mein Kind nicht in den Mund.“
Im Prüfungsareal ist die Stimmung entsprechend angespannt. Während Gil und Eva sofort antreten wollen, zieht Ariel überraschend die Reißleine. „Alle im Team haben Hunger, ich habe Hunger und es tut mir unfassbar leid, aber ich stehe für mich ein. Ich kann mir selbst nicht untreu sein.“ Mit Blick auf Eva erklärt sie weiter: „Und mit Menschen, die nicht ansatzweise meine moralischen Werte vertreten, auf ‚ein Team‘ machen, das geht nicht.“ Eva zeigt sich fassungslos und versucht zu beschwichtigen: „Unmöglich, unmöglich! Lass es uns doch versuchen, bitte!“ Doch Ariel bleibt bei ihrer Entscheidung. „Nein, meine Tochter hat hier nichts zu suchen!“ Auch eine Zusammenarbeit mit Gil schließt sie aus: „Ich kann auch mit Gil nicht arbeiten. Was er begangen hat… im Camp kann ich ihn wegblenden, aber ich kann nicht auf Team machen jetzt!“
Auch die Zuschuer*innen reagieren auf die Situation sichtlich genervt: „Ich finde es echt schade: Die Kandidaten müssen wegen Ariel hungern, die Produktion steckt so viel Arbeit in den Aufbau – und am Ende wird alles von Ariel blockiert. Das ist respektlos für alle Beteiligten“ lautet beispielsweise ein Kommentar von Influencerin Julia Natalie. Eine weitere Userin schreibt: „Ariel hat die Sympathien, die sie in den ersten Folgen aufgebaut hat, mit der Aktion direkt wieder verspielt.“
Das sorgte für Ärger:
„Schon dreist von RTL“: Dschungelcamp-Fans attackieren RTL nach dritter Folge
Am dritten Tag von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ mussten sich die Fans mit einer ungewöhnlich kurzen Ausgabe zufriedengeben. Zwar begann die Sendung wie gewohnt um 20.15 Uhr, doch bereits um 20.55 Uhr war Schluss. Hintergrund war die anschließende Übertragung eines NFL-Spiels. Für zusätzlichen Unmut sorgte jedoch nicht nur die verkürzte Sendezeit: Kurz vor dem Ende der Dschungelcamp-Folge wurde den Zuschauenden noch eine längere Werbepause zugemutet, was bei vielen für Verärgerung sorgte. Auf X sammelten sich zahlreiche negative Kommentare: „Schon dreist von RTL, jetzt auch noch Werbung zu bringen“, „Nur 40 Minuten Sendezeit und trotzdem Werbung. Ihr habt sie nicht echt mehr alle“ oder „Bei einer 40-Minuten-Sendung Werbung? Mutig, RTL wirklich mutig“, hieß es hier. Eine Userin schrieb verärgert: „Man hätte ja auch bei den 40 Minuten wirklich mal auf die Werbung verzichten können. Kann man doch wieder reinholen.“
Am Ende nahm die Werbeunterbrechung sogar fast zehn Minuten in Anspruch. Im Anschluss daran verkündeten Sonja Zietlow und Jan Köppen lediglich noch, welche Kandidaten am nächsten Tag zur Dschungelprüfung antreten müssen. Die Entscheidung des Publikums fiel erneut auf Ariel sowie auf Gil Ofarim und Eva Benetatou.
Was passierte noch in der dritten Folge?
Eva sucht das Gespräch mit Samira
Samira will Klarheit und stellt Eva an Tag 3 zur Rede, nachdem Eva sich zu ihr auf das Feldbett setzt, um das Gespräch zu suchen. Als sie sich gegenübersitzen, ist sofort klar: Das wird kein ruhiges Gespräch. Höflichkeiten lässt Samira aus, sie spricht direkt an, was sie verletzt hat. „Ich finde es schade, dass du nicht auf mich zugekommen bist“, sagt sie. Eva bleibt zunächst ruhig: „Ich habe keinen Grund gesehen, den ersten Schritt zu machen.“ Doch Samira akzeptiert das nicht. „Wir werden keine Freunde mehr“, sagt sie bestimmt uns fügt verwirrt hinzu: „Aber was ich nicht verstehe: Warum hast du mir ein offenes Ohr angeboten? Willst du, dass ich dir vorlese, was du mir geschickt hast?“ Sie greift nach dem Kissen mit der Instagram-Nachricht und liest laut vor. Eva weiß nicht, was sie sagen soll. Samira wird immer wütender: „Du hast ihm die offenen Beine angeboten und für mich gibt es danach dann die offenen Ohren? Welchen Ratschlag hättest du mir geben können? Was genau – welche Stellung ihm am besten gefällt? Deine Nachricht ist unfassbar dreist! Warum schreibst du mir so eine Sche**e? Schämst du dich nicht? Du bist ein Teil, der meine Ehe zerstört hat“ Leise nickt Eva. „Klar ist das unangenehm“, gibt sie zu. „Ich hätte mich eher bei dir melden müssen. Das ist richtig und ich hätte nicht auf Serkan hören sollen. Aber ich habe mich nicht getraut“ Samira schüttelt den Kopf. „Ich kann dir das null abnehmen, das kam von dir sowas von viel zu spät. Deine Entschuldigung ist nicht echt. Du hast neun Monate gebraucht, dich zu entschuldigen. Ich werde jetzt echt sauer, verarsch mich nicht. Lassen wir es jetzt so stehen.“ Sie steht auf und geht.
Das Thema lässt auch das Camp nicht los. Sie haben eine klare Meinung:
„Schlussendlich ist ihre Familie jetzt kaputt“: Auch Bauer Patrick stellt Eva zur Rede
Bei der Nachtwache spricht Patrick Eva auf die Diskussion mit Samira erneut an. „Sie glaubt, dass du aus der Sache noch irgendwie Profit schlagen wolltest. Schlussendlich ist ihre Familie jetzt kaputt“, sagt er. Eva wird wütend: „Aber nicht wegen mir oder anderen, sondern wegen ihm oder den beiden zusammen. Es war ihre Ehe, nicht meine. Ich habe dazu beigetragen, dass er fremdgegangen ist, aber ich bin nicht der Grund, warum die sich getrennt haben. Das liegt bei den beiden. Warum sieht das keiner? Warum bin ich das Arschloch? Es gibt auch Menschen, die sagen: ,Eva, du musst dich gar nicht entschuldigen.‘ Mich interessiert das Thema gar nicht. Ich habe viel mehr zu bieten und zu erzählen als das.“ Später zieht auch Ariel Bilanz: „Wenn ich dieses Theaterstück zusammenfassen würde, dann wäre es ,Die Betrogene und der Clown‘.“ Sie fährt fort und stärkt Samira den Rücken: „Es zeigt ja ihre Schwäche, wenn sie nicht auf dich zukommt und sich von selbst nicht aufrecht entschuldigt! Sie hat sich rausgeredet und das machen nur Leute, die gar keine Einsicht haben. Ohne Einsicht kann man eine Entschuldigung nicht ernst nehmen.“ Abschließend fügt Ariel noch hinzu: „Eva entschuldigt sich nicht richtig, weil sie diese Story noch gerne weiterziehen würde. Dieses Thema abschließen ist, glaube ich, ihre größte Angst, weil sie dann nicht mehr im Gespräch ist.“
Es geht noch weiter:
„Ich hab' Eva genug mitgeteilt, sie hält sich an gar nix!“: Claudia Obert attackiert Eva Benetatou
Reality-Ikone Claudia Obert reiste im Januar gemeinsam mit Eva Benetatou nach Australien. Trotz ihrer engen Freundschaft spart sie jedoch nicht mit deutlichen Worten. Auslöser ist das anhaltende Drama rund um Samira Yavuz, Eva Benetatou und die Affäre mit Serkan.
Als RTL sie erneut auf den Konflikt anspricht, reagiert sie spürbar genervt. „Eva leidet da so vor sich hin [...] Sie leidet auch, wenn sie die falschen Schuhe anhat. Eva ist jemand, der scheinbar unheimlich gerne leidet, der unglaublich sensibel ist.“ Weitere gut gemeinte Hinweise will sie offenbar nicht mehr geben: „Ich hab' Eva genug mitgeteilt, sie hält sich an gar nix!“ Für die Luxus-Lady ist klar: „Am besten, sie hätte Serkan nicht geb***, dann hätten wir das Thema nicht. Das ist nunmal so.” Trotz ihrer scharfen Kritik stellt sie sich in einem entscheidenden Punkt klar hinter ihre Freundin. „Eva muss sich auch für nichts entschuldigen, wenn sich einer entschuldigen muss, ist es Serkan bei Samira! [...] Der Verursacher von dieser ganzen Thematik ist nun mal Serkan, dieser Hallodri.“
Am liebsten würde die 64-Jährige das Kapitel endgültig schließen. Ihrer Meinung nach täte es beiden Frauen gut, das Thema ruhen zu lassen. „Eigentlich tun mir beide wirklich leid, dass sie sich so vorführen lassen“, erklärt sie.
Auch weitere Prominente außerhalb des Camps haben eine Meinung ...
Reaktionen von Natascha Ochsenknecht und Marc Terenzi auf Gil
Besonders überrascht zeigt sich Natascha Ochsenknecht, die Gil seit seiner Kindheit kennt. In der Begleitsendung „Die Stunde davor“ sagte sie: „Was ich schade finde, ist, er wirkt so emotionslos.“ Sie glaubt, dass Gil seine Fassade wahren müsse, aber es hätte auch anders gehen können: „Er könnte es verallgemeinern, wie zum Beispiel: ‚Ich habe in der Vergangenheit Fehler begangen.‘ So könnte man das ja auch verpacken.“
Natascha beschreibt Gil als leidenschaftlich und musikbegeistert und genau deshalb irritiere sie sein zurückhaltendes Auftreten. Sie vermutet, dass er weiß, wie kritisch sein Verhalten wahrgenommen wird: „Gil weiß natürlich, dass er Mist gebaut hat. Jetzt kriegt er permanent einen drauf. Bei allem, was er sagen würde, hat er vielleicht Angst, wieder einen draufzubekommen. Er muss offener werden, aber das geht ja nicht.“
Auch Marc Terenzi, der 2017 das Dschungelcamp gewann, äußert sich gegenüber der „Bild“ zu Gil und zeigt eher Mitgefühl. Er beschreibt vor allem das emotionale Spannungsfeld, in dem sich Gil befindet. „Ich finde, das ist für Gil unglaublich schwierig. Er kommt in ein Reality-Format, in dem alle erwarten, dass er etwas erklärt oder dazu Stellung nimmt – und er sagt gar nichts. Das ist emotional einfach sehr schwer.“
Es gibt noch weitere Reaktionen:
Nach Abtreibungsbeichte: Umut Tekins Ex Jana Maria meldet sich
Am zweiten Tag des Dschungelcamps wurde es emotional, als Umut Tekin über seine Vergangenheit sprach: „Damals hat mir jemand eingeredet gehabt, dass ich niemals ein guter Vater sein könnte, dass ich niemals ein Kind finanzieren könnte.“ Das Kind sei abgetrieben worden, und Tekin leide bis heute darunter: „Gerne hätte ich dieses Kind jetzt an meiner Seite, einen kleinen Umut Junior einfach.“
Seine Ex-Partnerin Jana-Maria Herz meldete sich kurz darauf auf Instagram zu Wort und machte deutlich, dass sie gemeint war: „Wir waren einfach beide viel zu jung. Deswegen war die Beziehung dann auch richtig scheiße und am Arsch.“ Sie erklärte, dass sie und Umut Tekin gemeinsam entschieden hätten, das Kind nicht zu bekommen: „Man muss ja auch bedenken: Wenn ich ein Kind in die Welt setze, will ich auch einen stabilen Vater an meiner Seite haben, der das Kind großziehen kann, der das Kind lehren und schulen kann. Und das habe ich bei Umut nicht gesehen.“ Die Schwangerschaft sei „ein Ausrutscher“ und die Situation für beide „extrem schwierig“ gewesen. Herz bereue die Entscheidung aber nicht. Die Beziehung sei 2023 durch ihre Teilnahme an „Temptation Island VIP“ zerbrochen, nachdem Tekin sie vor laufender Kamera betrogen hatte. Die Abtreibung habe bereits vor der Show stattgefunden. „Mein Kind kann froh sein, so einen Vater nicht zu haben“, betont Herz. Dennoch wünsche sie ihm im Dschungelcamp alles Gute: Tekin sei ein „cooler Typ“, aber „kein Vater“.
Es gibt noch weitere Anschuldigungen:
Nach Anschuldigungen von Patrick Romer: Ex-Freundin Antonia Hemmer reagiert
2020 nahm Patrick Romer an „Bauer sucht Frau“ teil und kam anschließend mit seiner Bewerberin Antonia Hemmer zusammen. 2022 war das Paar gemeinsam im „Sommerhaus der Stars“, wo Romer wegen seines Umgangs mit Hemmer stark in die Kritik geriet. Kurz darauf folgte die Trennung. Nun erhob Romer im Dschungelcamp im Gespräch mit Eva Benetatou erneut Vorwürfe gegen seine Ex und erklärte, es sei „von Anfang an eine schwierige Sache“ gewesen. Er schilderte, wie der Kontakt begann, und berichtete von einer Nachricht Hemmers: „Sag ‚Bauer sucht Frau‘ ab und heirate mich.“ Zwar habe er den Spruch zunächst kreativ gefunden, doch sie habe sich „unbedingt schon vorab treffen“ wollen und sei dabei „richtig übergriffig“ gewesen. Dieses Verhalten habe er als respektlos gegenüber den anderen Teilnehmenden der Show empfunden. Dennoch kam er nach der Show mit ihr zusammen.
Antonia Hemmer reagierte kurz nach der Ausstrahlung auf die Vorwürfe: „Also manchmal frage ich mich wirklich, mit wem war ich eigentlich zusammen und warum hat mich da niemand eher rausgeholt.“ Weiter meinte sie: „Vor ein paar Tagen, in seinem ersten offiziellen Interview wurde ich noch als devot, also als unterwürfig dargestellt. Heute bin ich übergriffig. Also ich bin mal gespannt, was ich morgen bin [...]. Was zur Hölle?“
Wer sollte für dich den Sieg holen?
Stimme jetzt ab: Wem gönnst du die Dschungelkrone und wer hat die größten Chancen auf den Sieg?
Hier nochmal eine Übersicht über die Kandidat*innen:
Das sind die Kandidat*innen für das Dschungelcamp 2026
- Gil Ofarim (Sänger, Schauspieler)
- Simone Ballack (TV-Persönlichkeit, Ex-Frau von Michael Ballack)
- Samira Yavuz (Reality-TV-Star, Influencerin)
- Eva Benetatou (Reality-TV-Star, Influencerin)
- Hardy Krüger jr. (Schauspieler)
- Mirja du Mont (Schauspielerin, Model, Ex-Frau von Sky du Mont)
- Umut Tekin (Reality-TV-Star)
- Hubert Fella (Reality-TV-Star)
- Patrick Romer (Reality-TV-Star)
- Stephen Dürr (Schauspieler)
- Ariel Hediger (Reality-TV-Star, Influencerin)
- Nicole Belstler-Boettcher (Schauspielerin)
RTL verkündete zu Beginn eine Änderung:
RTL verkündet Änderung zum Start von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“
Die neue Staffel von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ beginnt spektakulär: Gleich zu Beginn werden die zwölf Stars auf zwei verschiedene Camps aufgeteilt. Neben dem klassischen Dschungelcamp bezieht eine zweite Gruppe ihr Quartier am sogenannten „Snake Rock“. „Das Zwei-Camp-Prinzip sorgt damit schon zum Auftakt für zusätzliche Spannung, klare Fronten und neue Dynamiken im australischen Dschungel“, schreibt RTL in einer Pressemitteilung.
Schon bei der ersten Dschungelprüfung kommt es zum direkten Kräftemessen: Die Bewohner*innen von „Snake Rock“ – Samira Yavuz, Simone Ballack, Stephen Dürr, Hubert Fella und Nicole Belstler-Boettcher – treten gegen das Team aus dem Hauptcamp mit Ariel, Umut Tekin, Patrick Romer, Eva Benetatou, Gil Ofarim, Mirja du Mont und Hardy Krüger an. Das erfolgreichere Team erspielt sich eine bessere Verpflegung, während die Verlierer*innen mit der klassischen Kombination aus Reis und Bohnen Vorlieb nehmen müssen und damit einen spürbar härteren Start erleben.
Das Konzept kommt aber bei den Fans alles andere als gut an:
„Das war doch schon mal ein Flop“: So reagieren die Zuschauer*innen auf den Twist
Ganz unbekannt ist das Prinzip nicht: Schon in den Staffeln 2016 und 2017 lebten die Promis in getrennten Gruppen. Bei einem Teil der Fangemeinde kam das Modell damals jedoch nicht gut an – entsprechend verhalten fällt auch diesmal die Reaktion auf die Änderung aus. „Irgendwie nimmt das nun die Vorfreude weg, da frag ich mich, ob ich überhaupt noch Lust habe zu gucken“, schreibt eine Userin auf Instagram. Weitere User*innen stimmen mit ein: „Nein, nein und noch mal Nein! Das war doch schon mal ein Flop“, „Nicht schon wieder! Habt ihr aus dem Flop damals nichts gelernt?“ oder „Dachte Gil Ofarim war eure größte Enttäuschung und jetzt das“, heißt es unter anderem in den Kommentaren.
Es wird noch wilder:
Samira Yavuz polarisiert mit Luxusartikel
Jedes Jahr dürfen die Promis zwei Luxusgegenstände mit ins Camp nehmen – und Samira Yavuz sorgt mit ihrer Auswahl jetzt für ordentlich Wirbel. Die 32-jährige Kandidatin entschied sich neben einem Lipgloss für ein Kissen, das mit einem Foto ihrer Kinder versehen ist. Zunächst nichts Ungewöhnliches. Doch auf der Rückseite befindet sich ein Ausdruck einer privaten Instagram-Nachricht von Eva Benetatou, die sie ihr nach der Trennung von Serkan geschickt hatte. In dieser steht unter anderem: „Samira, es tut mir furchtbar leid. Ich muss ehrlich sagen, ich dachte das wäre ein schlechter Scherz mit der Trennung [...]. Wenn du ein offenes Ohr brauchst, einen Ratschlag oder eine Umarmung, ich bin für dich da.“ Ziemlich pikant, da Eva ja diejenige war, die mit Serkan eine Affäre hatte. Samira sagt dazu heute:
„Eva ist in meinen Augen unehrlich und gewissenlos. Eine Entschuldigung von ihr hätte für mich wenig Bedeutung. Ich habe ihre eigene Instagram-Nachricht an mich auf meinen Kissenbezug mitgebracht, um sie damit zu konfrontieren. Niemand hat sie gebeten, mir ein offenes Ohr anzubieten, nachdem sie Serkan ihre offenen Beine angeboten hat. Diese Nachricht zeigt deutlich, was für ein Mensch Eva ist. Ich bin gespannt auf ihre Reaktion.“
Ihre Fans feiern diesen Schachzug im Netz: „Wow, ich liebe dich, das ist so genial, da muss man erstmal drauf kommen“ oder „herrlich“, heißt es auf Instagram. Manche sehen die Aktion aber auch kritisch. „Kindergarten“ oder „Wer provoziert hier jetzt? Anstatt im Camp zu zeigen wie sie ist, lässt sie das Thema einfach nicht ruhen“, finden manche User*innen.
Wer dürfte nachrücken?
Diese Kandidat*innen sollen bei Bedarf ins Dschungelcamp nachrücken
Wie eingefleischte Zuschauer*innen wissen, sorgt die Produktion jedes Jahr mit Ersatzkandidat*innen vor, falls ein vorgesehenes Castmitglied kurzfristig nicht ins Camp einziehen kann. Laut der Bild soll Brenda Brinkmann einen entsprechenden Nachrücker-Vertrag ausgehandelt haben. Sie ist durch verschiedene Reality-TV-Formate bekannt geworden. Zuletzt war sie gemeinsam mit ihrem Partner in der Sendung „Temptation Island“ zu sehen, in der Paare ihre Beziehung einem Härtetest unterziehen. Im Camp könnte Brenda Brinkmann für reichlich Drama sorgen. Bei ihren bisherigen TV-Auftritten fiel sie durch ein impulsives Auftreten auf und scheute Auseinandersetzungen nicht.
Zudem kursiert ein weiterer Name: Auch Peter Klein soll als möglicher Ersatzkandidat gehandelt werden und angeblich nach Australien reisen. In einer Episode des Podcasts „Blitzlichtgewitters“ griff Gastgeber Tobo das Gerücht auf, das derzeit in der Branche die Runde macht. Ob sich diese Spekulationen bewahrheiten und Brenda Brinkmann sowie Peter Klein tatsächlich als Nachrücker*innen nach Australien fliegen, ist bislang offen. Selbst im Fall eines entsprechenden Vertrags ist ein Einsatz jedoch nicht sicher, denn dafür müsste zunächst ein anderer Promi kurzfristig ausfallen.
Jan Köppen berichtet nun über die vergangen Stars und verrät irritierende Details:
Jan Köppen verrät, welcher Kandidat am meisten stank
Dschungelcamp-Moderator Jan Köppen verriet im Januar 2026 im Talkformat „Café Cringe“ von Mirella Precek, wie unangenehm das Aufeinandertreffen mit den Kandidat*innen nach ihrem Ausscheiden der Show „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ sein könne: „Das ist abartig, wenn die da aus dem Camp kommen.“ Man habe oft gemerkt, dass die eigene Körperhygiene in den Tagen zuvor vernachlässigt worden war. „Es gibt Jahrgänge, die waschen sich gar nicht, und es gibt Jahrgänge, die kriegen es hin.“ Er betonte, dass besonders der Cast von 2025 ihm im Gedächtnis geblieben sei. „Letztes Jahr – die waren eklig.“ Allerdings bliebt ihm auch ein Kandidat von 2023 in Erinnerung: Realitysternchen Gigi Birofio. „Ich glaube, der Schlimmste war damals Gigi.“ Aber auch Influencer Twenty4Tim habe „sehr intensiv“ gerochen. Doch was glaubt Köppen, woher der starke Körpergeruch komme? „Ich weiß nicht. Die machen immer nur Katzenwäsche.“ Auch der Qualm des Lagerfeuers im Camp setze sich bei den Stars fest. „Das wirst du nicht mehr los. Das vermischt sich dann mit allen anderen Sachen.“
Seine Kollegin verrät ebenfalls ein spannendes Detail:
Sonja Zietlow: „Wir sind oft von denselben Personen genervt“
Wer im Dschungelcamp überzeugen will und letztendlich die Krone bekommt, braucht mehr als nur TV-Erfahrung. Für Sonja Zietlow ist entscheidend, was ein Kandidat wirklich mitbringt. „Menschen, die etwas erlebt haben, sind spannender als solche, die nur aus einem anderen Format kommen“, stellt die Moderatorin im Gespräch mit RTL klar. Auch bei den Sympathien liegen sie und Jan Köppen oft auf einer Linie: „Wir sind oft von denselben Personen genervt oder mögen dieselben“. Köppen ergänzt mit einem Augenzwinkern: „Wenn ein 23-Jähriger Lebensweisheiten erzählt, nimmt man das nicht immer unbedingt ernst.“