14 spannende Filmfakten, die uns faszinieren

Wir haben die Filme vermutlich alle schon gesehen, dennoch kennen die wenigsten Zuschauer die spannenden und faszinierenden Filmfakten!

Man sieht den Film "Ironman", der mit einem spannenden Filmfakt dienen kann, den viele Zuschauer nicht kennen
Quelle: IMAGO / Mary Evans

Viele von uns lieben Filme: Sie lenken uns eine Weile vom Alltag ab und bringen uns zum Lachen, Weinen oder geben uns einfach ein gutes Gefühl. Manche Filme faszinieren uns aber nicht nur aufgrund ihrer Handlung und der Besetzung, sondern ebenso wegen spannenden Filmfakten, von denen man zuvor nie gehört hat. Denn hinter den Kulissen geht es meist ziemlich rund! Aber auch kleine, spezielle Details fallen den wenigsten Zuschauern im Film auf. Deshalb kommen jetzt spannende Elemente, die einige Filme nochmal in ein ganz anderes Licht rücken!

Los geht's!

Die Figur Captain Jack Sparrow ist eigentlich nicht durchgängig betrunken
Quelle: IMAGO / Ronald Grant

#1 Jack Sparrow ist nicht konstant betrunken

Wer „Fluch der Karibik“ gesehen hat, möchte meinen, dass Hauptfigur Captain Jack Sparrow konstant betrunken durch die Welt läuft. Zu einem gewissen Teil mag das vielleicht stimmen, aber wer das Schwanken des Piraten als ultimativen Beweis dafür hervorbringen möchte, den müssen wir leider enttäuschen. Tatsächlich hat Jack Sparrow sogenannte Meeresbeine. Das bedeutet, er kann an Bord eines bewegendes Schiffes perfekt das Gleichgewicht halten und wird zudem nicht seekrank. An Land läuft er hingegen mit einem sichtlichen Schwanken herum.

In "Fluch der Karibik" war der Song "Glas voll Dreck" von Jonny Depp improvisiert
Quelle: Reddit

#2 Das Glas voll Dreck

Jeder erinnert sich noch an die witzige Szene in „Fluch der Karibik“, als Jack Sparrow das Herz seines Gegners Davy Jones, das sich in einem Glas voller Dreck befindet, klaut und damit versucht abzuhauen. Das Lied „Glas voll Dreck“ ist vom Hauptdarsteller Jonny Depp aber tatsächlich komplett improvisiert. Wie man an den Gesichtern seiner Co-Darsteller sieht, hatten auch sie überhaupt nicht mit dieser kurzen Gesangseinlage gerechnet.

[melalegolas via Reddit]

Spiderman ist der Schützling von Iron Man und verfügt damit über einen entscheidenden Vorteil
Quelle: IMAGO / Cinema Publishers Collection, IMAGO / ZUMA Press

#3 Iron Man & Spiderman

Wer die „Iron Man“-Filme gesehen hat, der weiß, dass Tony Stark es schon mit einigen Gegnern zu tun hatte. Dies führte dazu, dass er sich bereits aus den noch so aussichtslosesten Situationen retten konnte. Doch leicht war es nicht und so wollte er es seinem Schützling Spiderman deutlich einfacher machen. Einst wurde Tony Stark beispielsweise gekidnapped — seinem Freund Peter Parker schenkte er wenig später einen Anzug mit einem Tracker. Kurz danach blieb Iron Man in der Kälte stecken — In Spidermans Anzug integrierte er eine Heizung. Zu guter Letzt wurde Starks Freund Rhodey alias War Machine angeschossen, sodass er vom Himmel fiel. Peters Anzug hingegen verfügt über einen integrierten Fallschirm.

Das Bild zeigt Schauspielerin Halle Berry, die für ihre erste Rolle zwei Wochen lang nicht duschte
Quelle: IMAGO / Prod.DB

#4 Halle Berry duschte zwei Wochen lang nicht

In ihrem ersten Film namens „Jungle Fever“, der 1991 veröffentlicht wurde, duschte die damals 25-jährige Schauspielerin tatsächlich ganze zwei Wochen am Stück nicht. In diesem Film spielte sie eine Drogensüchtige und wollte ihre Rolle wohl möglichst authentisch rüberbringen. Laut eigenen Angaben hatte sie sogar kurze Zeit auf der Straße gelebt, um ihre Figur am besten nachempfinden zu können.

Achte mal auf die Augenbrauen im Film "Avatar". Ist dir da was aufgefallen?
Quelle: IMAGO / Everett Collection, IMAGO / Everett Collection

#5 Die Augenbrauen der Avatar

Ist es dir schon mal aufgefallen? Es ist zwar nur ein kleines Detail, aber dennoch wissenswert: Die Na'vi in „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ haben keine richtigen Augenbrauen. Jake Sully, der ja eigentlich ein Mensch ist hingegen schon...

Schauspieler Ashton Kutcher wollte seine Rolle des Steve Jobs so gut verkörpern, dass er am Ende sogar im Krankenhaus landete, weil er nichts gegessen hat
Quelle: Reddit

#6 Ashton Kutcher als Steve Jobs

Im Jahr 2013 spielte Ashton Kutcher Apple-Gründer Steve Jobs und ging dafür sogar bis zum Äußersten. Denn um seinem Rollenvorbild so gut wie möglich zu entsprechen, recherchierte er natürlich allerlei über den 2011 verstorbenen Unternehmer. Dabei fand er heraus, dass er manchmal über den Tag hinweg nur eine einzige Frucht wie einen Apfel oder eine Traube gegessen haben soll. Alternativ trank er manchmal auch nur Karottensaft. Das führte dazu, dass Kutcher es ihm gleich tat und schlussendlich sogar im Krankenhaus wegen einer Bauchspeicheldrüsenentzündung landete. Und das sogar ganze zweimal!

In "Birdy" lief Nicolas Cage während der Dreharbeiten mit einer Bandage rum
Quelle: IMAGO / Ronald Grant

#7 Nicolas Cage Bandage

Auch Nicolas Cage verschmolz einst mit seiner Rolle. In dem 1984 veröffentlichten Film „Birdy“ spielte er einen Soldaten, der im Vietnamkrieg dient. Dieser wird von einer Bombe so schwer verletzt, dass er einbandagiert wird. Cage dachte sich kurzerhand, dass er diese Bandage doch über einen Monat lang tragen könne. Als er sie schließlich abnahm, war sein Gesicht mit Akne und eingewachsenen Haaren übersäht. Doch damit nicht genug. Zufälligerweise hatte er während der Dreharbeiten einen Zahnarzttermin, bei dem ihm zwei Zähne gezogen werden sollten. Damit er noch tiefer in seine Rolle des verletzten Soldaten schlüpfen konnte, ließ er sich die Backenzähne kurzerhand ohne Betäubung ziehen...

In dem Film "Braveheart" wurden teilweise keine echten Pferde benutzt, damit echte Tiere nicht verletzt werden
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#8 Die Pferde in „Braveheart“

In dem Schlachtepos „Braveheart“ werden in manchen Szenen nicht nur viele Krieger, sondern auch viele Pferde verletzt. Dass man in diesen Fällen keine echten Rösser nehmen konnte, ist dann nur logisch. Daher baute die Produktion mehrere mechanischen Pferde, die aus einem Metallskelett bestanden, das mit Schaumgummi und falschen Pferdehaar überzogen wurden. Tatsächlich war die Täuschung so echt, dass Irlands Tierschutzverein darauf aufmerksam wurde und die Produktion herausgeschnittene Szenen zeigen musste, die bewiesen, dass es sich nicht um echte Tiere handelte.

In Star Wars trug Carrie Fisher keinen BH - Echten Fans dürfte es vielleicht aufgefallen sein
Quelle: IMAGO / Ronald Grant

#9 Carrie Fisher trug keinen BH

Wer gut aufgepasst hat, dürfte es vielleicht bemerkt haben: Schauspielerin Carrie Fisher alias Prinzessin Leia trug im ersten Teil von „Star Wars“ keinen BH! Damit das nicht auffällt, klebte sie ihre Brüste mit Klebeband ab. Angeblich soll "Stars Wars"-Schöpfer George Lucas dies angeordnet haben, weil es im Weltraum keine BH's geben würde. Denn dort sei man schwerelos, sodass sich der Körper ausdehnt. Der Büstenhalter hingegen nicht, sodass er die Person erwürgen könne. Er nahm die Story wohl ziemlich ernst...

Kaum einer weiß es, aber Sean Connery trug in den Bondfilmen ein Toupet! Links: Sean Connery in "You Only Live Twice" mit echten Haaren. Rechts: Sean Connery in "Feuerball"
Quelle: IMAGO / Cinema Publishers Collection, IMAGO / Granata Images

#10 James Bond und das Toupet

Der Frauenschwarm Sean Connery hatte tatsächlich schon in frühen Jahren mit Haarausfall zu kämpfen. Das führte dazu, dass er in den meisten Bondfilmen auf ein Toupet angewiesen war. Tatsächlich sieht man in den ersten beiden Filmen, dass er noch seine echten Haare auf dem Kopf hatte. Bei „Goldfinger“ trug er dann einen Haaransatz, der die Geheimratsecken verdecken sollte. Ab „Feuerball“ wurde daraus dann ein Toupet.

Tom Cruise landete mit „Top Gun Maverick" erneut einen riesigen Hit.
Quelle: IMAGO / ZUMA Press

#11 Top Gun Maverick 

Es haben sich zwar viele auf die Fortsetzung von Top Gun gefreut, aber es gab auch einige skeptische Stimmen. Spätestens als „Top Gun Maverick" in den Kinos anlief und erkennbar wurde, wie viele Zuschauer*innen in die Kinos strömen, um den neuen Tom Cruise Film zu bestaunen, wurde klar, dass der Film sehr erfolgreich wird. Aber wie erfolgreich ist dann wohl doch überraschend. Mit 601,9 Millionen eingespielten US-Dollar knackte der Film sogar die unglaubliche Summe von 600,7 Millionen US-Dollar, die „Titanic" damals einspielte. Damit ist „Maverick" der neue erfolgreichste Film von Paramount Pictures und löst damit eben „Titanic" ab.

Val Kilmer spielt in Top Gun: Maverick eine Nebenrolle, die wie er selbst an Kehlkopfkrebs leidet
Quelle: IMAGO / YAY Images

# 12 Val Kilmers Nebenrolle in Top Gun: Maverick

In dem ersten "Top Gun"-Film spielte neben Tom Cruise unter anderem Val Kilmer eine der Hauptrollen. Er verkörperte "Lieutenant Tom Kazanski", der aber von allen zumeist "Iceman" genannt wurde. Und auch im neuen Film "Top Gun: Maverick" hat Val Kilmer einen kurzen Auftritt als "Iceman", der inzwischen nicht mehr Lieutenant, sondern sogar Admiral ist. Allerdings erkrankt dieser schwer an Kehlkopfkrebs und liegt im Sterben. Was vielen Zuschauern dabei möglicherweise nicht bewusst war als sie diese Szenen sahen: Val Kilmer hatte 2017 selbst Kehlkopfkrebs und kommuniziert via Ersatzstamme. Doch anders als seine Filmrolle konnte er den Krebs glücklicherweise besiegen.

Eine Fan-Theorie über Herr der Ringe widmet sich Denethors Verbitterung
Quelle: IMAGO / United Archives

#13 Denethors Verbitterung

Denethor ist in "Der Herr der Ringe" wahrlich keiner der Helden der Geschichte. Verbittert steht er seinem eigenen Sohn Faramir gegenüber und ist keine wirkliche Hilfe für die Gefährten im Kampf gegen Sauron. Eine Fan-Theorie rückt nun den Hintergrund seines Verhaltens in den Vordergrund. Dabei geht es vor allem um das Material seines Gedecks. Denn sowohl sein Trinkbecher als auch die Teller von denen er speist, bestehen aus Zinn. Dieses Element wurde früher tatsächlich für Teller und Gefäße verwendet, allerdings nimmt das darauf oder darin befindliche Lebensmittel den Zinn allmählich auf. Reines Zinn ist zwar nicht giftig, allerdings wird es oft in Legierungen verarbeitet, die oftmals giftige Stoffe enthielten, weshalb Denethor möglicherweise gar nicht verbittert ist, sondern tatsächlich krank durch langjährige Vergiftungserscheinungen. 

Darum trinkt James Bond seinen Martini geschüttelt, nicht gerührt
Quelle: IMAGO / Everett Collection

#14 Deshalb trinkt James Bond seinen Martini geschüttelt und nicht gerührt

So gut wie jeder kennt den Spruch aus den James Bond-Filmen: "Geschüttelt, nicht gerührt". James Bond sagt dies mit ganz wenigen Ausnahmen immer, wenn er seinen Martini ordert. Inzwischen ist das so selbstverständlich, dass man sich kaum mehr Gedanken darüber macht, dabei ist es ziemlich ungewöhnlich seinen Martini "geschüttelt" zu trinken, schließlich ist "gerührt" die gängige Variante. Doch es hat einen einfachen Grund, warum es die gängige Variante ist, genauso wie es einen Grund hat, warum James Bond ihn "geschüttelt" trinkt. Der Alkohol setzt sich nach unten ab, wenn man ihn schüttelt, sodass im oberen Bereich kaum Alkohol ist, während beim Rühren der Alkohol gleichmäßig verteilt wird. Somit kann James Bond dadurch, dass er den Martini "geschüttelt, nicht gerührt" bestellt mehr davon trinken.