„Titanic“: Seltsame Fakten, die du noch nicht wusstest

Titanic ist einer der beliebtesten und spektakulärsten Filme, doch nur die wenigsten kennen die seltsamen Fakten über den legendären Film.

Kate Winslet bekam eine Lungenentzündung beim Dreh.
Quelle: imago images / Everett Collection

Der Film „Titanic“ ist einfach episch und eine Legende unter den Filmen der 90er! Auch wenn einige Filmfehler vorhanden sind, lieben wir den Film trotzdem, vor allem Leonardo DiCaprio und Kate Winslet haben uns als das Traumpaar schlechthin überzeugt. Doch beim Dreh des Films sind einige seltsame Dinge passiert, die wir euch nicht vorenthalten wollen. Hier erfahrt ihr die Fakten: 

Kate Winslet weigerte sich, einen Neoprenanzug zu tragen

Für die Dreharbeiten mussten die Darsteller oftmals eine längere Zeit in einem riesigen Wassertank verbringen. Das Wasser dafür wurde aus dem Pazifik genommen und gefror schnell. Damit die Darsteller geschützt waren, trugen sie Neoprenanzüge - nur Kate Winslet weigerte sich. Das führt uns auch schon zum nächsten unbekannten Detail:

Kate Winslet weigerte sich, einen Neoprenanzug bei den Dreharbeiten zu „Titanic“ anzuziehen.
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Winslet litt wegen der Dreharbeiten an einer Unterkühlung

Weil sie sich dem Rat, einen Neoprenanzug für die Szenen im kalten Wasser zu tragen, entzog, unterkülte Kate Winslet während der Dreharbeiten. Ihre Ablehnung der schützenden Wärmeschicht hatte jedoch noble Absichten: sie wollte damit bewirken, dass ihre Mimik so realistisch wie möglich ist.

Die Darsteller der "Titanic" mussten sich immer wieder in Whirlpools aufwärmen.
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Whirlpools am Set

Wie bereits erwähnt mussten die Darsteller viel Zeit in dem eisigen Wassertank verbringen. Damit sich die Darsteller aufwärmen konnten, standen am Set Whirlpools zur Verfügung. So gab es zwischen den einzelnen Dreharbeiten immer wieder erhebliche Ausfallzeiten, damit die Darsteller sich wieder aufwärmen konnten. 

Matthew McConaughey hätte fast die Rolle von Jack im Film bekommen.
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Matthew McConaughey als Jack Dawson

Könnt ihr euch das vorstellen? Fast hätte Matthew McConaughey die Rolle des Jack Dawson bekommen und hätte an der Seite von Kate Winslet gespielt. Die beiden hatten auch das Vorsprechen im Casting zusammen. Im „Awards Chatter“-Podcast von The Hollywood Reporter erzählt Matthew McConaughey, dass er sich sehr sicher fühlte, die Rolle zu bekommen und sehr enttäuscht war, als Leonardo DiCaprio sie bekam. 

Popsängerin Madonna kam auch für die Besetzung der Rolle von „Rose“ in Frage.
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Madonna wurde als Besetzung von Rose in Betracht gezogen

Zwar konnte sich Kate Winslet im Endeffekt durchsetzen, doch sie war nicht die Einzige, die für die Rolle der Rose in Frage kam. Sogar Popikone Madonna wurde als Besetzung in Erwägung gezogen – könntest du sie dir als „Rose DeWitt Bukater“ vorstellen?

Lindsay Lohan sollte bei "Titanic" die Rolle der Cora Carmell bekommen.
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Lindsay Lohan als Cora Cartmell

Wenn wir schon bei möglichen anderen Besetzungen sind: Auch die Rolle der Cora Cartmell, Jacks „bestem Mädchen“ sollte eigentlich nicht an Alexandrea Owens gehen, sondern an Lindsay Lohan. Sie war damals acht Jahre alt, als sie für die Rolle vorsprach, doch Cameron wollte sie dann doch nicht mehr, da er glaubte, ihr flammrotes Haar würde die Zuschauer verwirren. Immerhin hatten sowohl Rose als auch ihre Mutter ebenfalls rote Haare. So entschied er sich dann doch für Alexandrea Owens. 

Robert De Niro hatte kurz vor dem Dreh der "Titanic" Magen Darm Probleme
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Robert De Niro als Captain Smith

Matthew McConaughey und Lindsay Lohan haben die Rollen in „Titanic" nur fast erhalten. Anders sah es aber bei Robert De Niro aus, der sogar ein formelles Angebot erhalten hatte, die Rolle des Captain Smith zu spielen. Eigentlich wollte er die Rolle annehmen, jedoch musste er in letzter Sekunde wegen eines Magen-Darm-Problems ablehnen. 

Kate Winslet wollte unbedingt bei "Titanic" mitspielen.
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Kate Winslet wollte die Rolle unbedingt haben

Sie soll den Regisseuren James Cameron angeblich sogar angefleht haben, ihr die Rolle der Rose zu geben. Scheinbar ahnte sie schon, dass der Film „Titanic" spektakulär werden würde. Ihr Flehen hat ihr dann auch geholfen, immerhin musste sie nichtmal in einem Casting vorsprechen - die Beharrlichkeit reichte vollkommen aus, um die Rolle zu bekommen. 

Die Dauer des Films ist genau so lang, wie der Untergang der Titanic wirklich dauerte
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Die Zeit spielt eine große Rolle

Einer der Gründe, wieso der Film so eindringlich ist, ist das Spiel mit der Zeit. Cameron ist der Zeitachse des tatsächlichen Ereignisses treu geblieben. Die echte „Titanic" brauchte genau zwei Stunden und 40 Minuten, um zu sinken - genau so lange läuft der Film. Auch die Eisbergkollision ist im Film 37 Sekunden lang, was exakt so bei der echten „Titanic" auch war. 

Es gab auf der "Titanic" wirklich einen J. Dawson.
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Es gab wirklich einen „J. Dawson“

Natürlich ist die Liebesgeschichte zwischen Rose und Jack im Film frei erfunden, doch Fakt ist, dass es scheinbar wirklich einen „J. Dawson“ an Bord der „Titanic“ gab, der ebenfalls gestorben ist. Nur hieß die Person nicht Jack, sondern Joseph. Er war ein Besatzungsmitglied des Schiffs und starb bei der Tragödie. Seine Leiche wurde gefunden und er liegt auf einem Friedhof in Nova Scotia begraben. Doch auch, wenn dieser Joseph Dawson keinerlei Zusammenhang mit dem Jack Dawson im Film hatte, scharen sich viele Touristen um sein Grab. 

Leonardo DiCaprio hat den berühmten Satz im Film selbst improvisiert
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„Ich bin der König der Welt!“

Wir kennen alle die epische Szene, in der Leonardo DiCaprio als Jack Dawson am Bug der „Titanic“ steht und mit ausgestreckten Armen: „Ich bin der König der Welt!“ brüllt. Doch dieser magische Filmmoment stand gar nicht im Drehbuch! Der Schauspieler hat den Satz selbst improvisiert. 

Leonardo DiCaprio und Kate WInslet trafen sich zum erstem Mal beim Dreh von "Titanic".
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Kate Winslet und Leonardo DiCaprio - erstes Treffen

Erinnert ihr euch noch an die Szene, in dem Jack Rose „wie eines seiner französischen Mädchen“ zeichnet? Die Szene soll einer der ersten gewesen sein, die für den Film gedreht wurden. Es war angeblich das erste Mal, dass sich Kate Winslet und Leonardo DiCaprio trafen. 

James Cameron hat im Film gezeichnet.
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James Cameron, der Künstler

Alle Kunstwerke, die in Jacks Skizzenbuch zu sehen sind, sind von James Cameron skizziert worden. Und wenn in der Szene, in der Jack Rose zeichnet, Hände zu sehen sind, dann waren das die von Cameron, der Kate zeichnete. Früher arbeitete Cameron sogar als Art Director und Produktionsdesigner - das Zeichnen liegt ihm also sehr gut. Das Portrait von Kate Winslet aus dem Film wurde dann 2011 für umgerechnete 11.304 € verkauft!

Der Film „Titanic“ baute eine Homage an die „Macy's“-Inhaber ein, die wirklich auf der Titanic ums Leben gekommen sind.
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Das ältere Ehepaar, das eng umschlungen im Bett liegt, als die Titanic sinkt, gab es wirklich

Es scheint ein kleines Detail zu sein, doch es geht besonders ans Herz: Erinnerst du dich an das ältere Ehepaar, das, als die Fluten die „Titanic“ zu durchströmen beginnen, eng umschlungen nebeneinander im Bett liegenbleibt? Das Paar namens Ida und Isidor Straus gab es tatsächlich. Die damaligen Inhaber des Kaufhauses „Macy's“ hätten sich retten können – oder zumindest für Ida wäre Platz in einem Rettungsboot gewesen. Allerdings entschied sie sich, bei ihren Mann zu bleiben und so zu gehen, wie sie ihr Leben verbracht hatte – mit ihm.

Am Ende von „Titanic“ begegnen sich Rose und Jake noch ein letztes Mal.
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Die letzte Szene des Films zeigt die Uhrzeit 2:20 – warum?

Der Film endet damit, dass die ältere Rose stirbt. Danach zeigt er uns, wie sie nach ihrem Tod ihrer verlorenen Liebe, Jack, auf der Titanic begegnet. Jack steht unter der „Honor and Glory Crowning Time“-Uhr und wartet dort auf seine geliebte Rose. Das Zahlenblatt verkündet die Uhrzeit 2:20 – der Zeitpunkt, zu dem die Titanic sank.

Die Augenfarbe von Rose ändert sich über die Jahre
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Die Augenfarbe(n) der Rose 

Ist dir schon einmal aufgefallen, dass sich auf wundersame Weise die Augenfarbe von Rose durch die Jahre hindurch verändern? Während die junge Rose noch grüne Augen hat, hat die alte Rose leuchtend blaue Augen. Wie kann das sein? Die Macher haben wohl vergessen, dass die Schauspielerinnen der Rose, Kate Winslet und Gloria Stuart, unterschiedliche Augenfarben haben. Aufmerksame Zuschauer dürften dies jedoch bemerkt haben.

„Titanic"-Regisseur James Cameron tauchte zum Wrack des gesunkenen Schiffs
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James Cameron verbrachte mehr Zeit mit Tauchexkursionen als die Passagiere auf dem Schiff der RMS Titanic

Das Wrack des berühmten Ozeandampfers wurde im Jahr 1985 wiederentdeckt. Zehn Jahre später tauchte der Filmemacher James Cameron zusammen mit einem Filmteam auf den Grund des Nordatlantiks, um dort Aufnahmen der noch bestehenden Fragmente der RMS Titanic zu machen, die er dann später in seinem Spielfilm verwendete. Was kaum jemand weiß: James Cameron verbrachte mehr Zeit mit den Tauchgängen, als die Originalpassagiere Zeit auf dem Schiff hatten. Insgesamt führten ihn 35 Tiefseetauchgänge zum Wrack, die mehrere Stunden dauerten.